Ökonomisierung der Wissensgesellschaft

Grußworte

 

Grußwort des Rektors der Universität Leipzig

 

Sehr verehrte Damen, meine Herren,

im Namen der Universität Leipzig darf ich Sie sehr herzlich zu der Tagung „Ökonomisierung der Wissensgesellschaft“ begrüßen.
Das Jahr 2009 ist für uns ein ganz besonderes Jahr. Die Universität erinnert nämlich an ihre Gründung vor 600 Jahren. Aus diesem Anlass fand in den vergangenen Wochen und Monaten bereits eine Reihe von wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen statt.

Als das Jubiläumsjahr abschließende Festveranstaltung findet nun die Tagung „Ökonomisierung der Wissensgesellschaft. Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft?“ im Rahmen der Festwoche vom 3. bis zum 5. Dezember statt. Geleitet von der These, dass Wissenschaft und Wirtschaft im 21. Jahrhundert in enger Wechselwirkung miteinander stehen, werden sich Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zu dieser Thematik äußern.

Prof. Dr. Franz Häuser
Rektor der Universität Leipzig
Quelle: Pressestelle der
Universität Leipzig
Fotograf: Jan Woitas
 

 

Für eine Gesellschaft, in der das Generieren, Verarbeiten und Transferieren von Wissen einen immer höheren Stellenwert erlangt, ist eine kritische Auseinandersetzung mit den dabei zu diskutierenden Entwicklungen unerlässlich. Die Universität als eine der zentralen Institutionen der Wissensgesellschaft kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. Insofern wünsche ich der Tagung einen guten Verlauf und viele innovative und weiterführende Ergebnisse.

Ihr

Prof. Dr. iur. Franz Häuser

 

Grußwort des Dekans der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät möchte ich Sie recht herzlich zur Tagung „Ökonomisierung der Wissensgesellschaft. Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft?“ in Leipzig einladen.

Die Organisation und Durchführung dieser Tagung ist der zentrale Beitrag der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zum 600-jährigen Jubiläum der Universität Leipzig.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit den anderen Fakultäten unserer Universität konzipiert und bietet die Möglichkeit zu einem intensiven Gedankenaustausch zwischen Vertretern verschiedenster Fachrichtungen. Sie erfüllt den interdisziplinären Anspruch unserer Bemühungen in Forschung und Lehre in besonderer Weise.

Prof. Johannes Ringel
Dekan der wirtschaftswiss.
Fakultät
Quelle:Dekanat wirtschaftswiss.
Fakultät
 

 

Gedanklicher Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass ökonomische Kriterien in den vergangenen Jahrzehnten eine immer größere Bedeutung bei der Gestaltung der Wissensgesellschaft gespielt haben. Viele der eingetretenen Entwicklungen sind begrüßenswert, aber nicht alle. Welche Rolle ökonomische Betrachtungen zweckmäßigerweise spielen sollten, wurde aus grundlegender Sicht erst in Ansätzen diskutiert. Die Tagung soll uns hier einen Schritt weiter bringen. Renommierte Referenten aus dem In- und Ausland werden dazu die angeführte Entwicklung aus der Sicht unterschiedlicher Fachrichtungen beleuchten und ihre Zweckmäßigkeit analysieren. In parallel laufenden wissenschaftlichen Foren wird die Thematik mit Bezug auf konkrete Aspekte der Wissensgesellschaft diskutiert. Wir erwarten eine spannende und erkenntnisreiche Veranstaltung. Es wäre schön, Sie dazu im Dezember in Leipzig begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Johannes Ringel

 

Grußwort von Manfred Erlacher, Leiter BMW Werk Leipzig

Manfred Erlacher  

Sehr geehrte Damen und Herren,

das BMW Werk Leipzig unterstützt als Hauptpartner den Kongress zur Ökonomisierung der Wissensgesellschaft. Damit sind wir schon mitten im Thema. Ist es richtig, ist es gut, wenn ein Unternehmen wie BMW als Sponsor für einen wissenschaftlichen Kongress auftritt? Was bedeutet das für die Freiheit der Wissenschaft? Und welche Motive bewegen die Wirtschaft zu einem solchen Engagement?

Wissenschaft und Wirtschaft beeinflussen und bedingen sich gegenseitig. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse sind eine Triebfeder für Innovationen, für neue oder verbesserte Produkte und Dienstleistungen. Forschung und Wissenschaft tragen darüber hinaus ganz entscheidend bei zur Entwicklung unserer Gesellschaft. Der wissenschaftliche Diskurs ist wesentlich für die Auseinandersetzung mit den wichtigen Fragen unserer Zeit. Wissenschaft und Forschung sind damit eine wichtige Voraussetzung auch für das erfolgreiche Agieren von Wirtschaftsunternehmen.

Manfred Erlacher
Leiter BMW Werk Leipzig
Quelle: BMW
 

 

 

Unternehmen haben vielfältige Anforderungen und Erwartungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das betrifft zum einen die Nachwuchssicherung bei den besonders qualifizierten Fach- und Führungskräften. Das besondere Interesse gilt dabei einer praxisgerechten Hochschulausbildung. Darüber hinaus müssen wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen bei vielen Fachthemen direkt kooperieren, in gemeinsamen Projekten oder beim Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Bei alldem profitieren die Forschungseinrichtungen auch von den Erfahrungen aus der Praxis der Unternehmen – ein Geben und Nehmen zum beiderseitigen Vorteil.

Wenn Unternehmen sich in der Forschung auch finanziell engagieren, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der Wissenschaft. Ganz besonders in Deutschland mit seiner Jahrhunderte alten Wissenschaftstradition und einer nach wie vor herausragenden wissenschaftlichen Reputation ist dies unerlässlich. Dabei muss immer der Grundsatz der Freiheit der Wissenschaft gewahrt bleiben. Für die BMW Group ist dies selbstverständlich. Das BMW Werk Leipzig kommt mit der Unterstützung dieses wichtigen Kongresses im Rahmen des 600-jährigen Jubiläums unserer Leipziger Universität sehr gerne seiner besonderen gesellschaftlichen Verpflichtung in Leipzig nach.

Ich wünsche dem Kongress viel Erfolg.

Manfred Erlacher
Leiter BMW Werk Leipzig