Ökonomisierung der Wissensgesellschaft
Kurzdarstellung
Wie viel Ökonomie braucht und wie viel Ökonomie verträgt die Wissensgesellschaft?
Was die Zukunft bringt, hängt entscheidend davon ab, wie die Wissensgesellschaft konstituiert ist und wie sie funktioniert. Die Universität als tragende Säule der Wissensgesellschaft ist gefordert, Beiträge zu leisten und Tendenzen kritisch zu hinterfragen. Der Kongress mit Wissenschaftlern der Universität Leipzig sowie renommierten Gastrednern behandelt das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Neben einer Analyse des allgemeinen gesellschaftlichen Trends zur Ökonomisierung, seiner Ursachen und Erscheinungsformen, werden spezielle Aspekte der Entwicklung untersucht.
Adressaten
Wissenschaftler, Universitäts- und Wissensmanagement, Bundes- und Landespolitik, EU-Politik, Wirtschaft/Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften, allgemein Interessierte, Medien, Studenten.
Es werden circa 400-500 Teilnehmer erwartet.
Ablauf
Am ersten Tag des Kongresses ist zunächst eine Einführung in die Problematik anhand eines Grundsatzreferaten vorgesehen. Am Nachmittag werden die Auswirkungen der Ökonomisierung auf die Funktionen der Wissensgesellschaft in Einzelreferaten und Diskussionen beleuchtet. Der Freitag endet mit einem Grundsatzreferat.
Den Auftakt des zweiten Tages bilden zwei Positionsvorträge, an die sich eine Podiumsdiskussion anschließt, in der das Spannungsfeld der Thematik entwickelt und aufgearbeitet werden soll. Nachmittags geht es in Einzelreferaten und einer Podiumsdiskussionen um die Auswirkungen der Ökonomisierung auf Institutionen der Wissensgesellschaft.
Der dritte Tag ist einer Bestandsaufnahme der Situation von Ökonomie und Gesellschaft gewidmet. Abschließend wird in einer Podiumsdiskussion das Spannungsfeld von Ökonomie und Moral im Spitzensport betrachtet. Kongresssprachen sind Englisch und Deutsch.
Zeitraum
Der Kongress erstreckt sich über drei Tage (Donnerstag, 3. Dezember 2009, bis Sonnabendvormittag, 5. Dezember 2009).
Referenten
Die Grundsatzreferate und Positionsvorträge werden von international ausgewiesenen Wissenschaftlern gehalten. An den Podiumsdiskussionen werden im Thema ausgewiesene Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft beteiligt. Für die insgesamt ca. 30 Einzelreferate werden ausgewiesene Wissenschaftlern von innerhalb und außerhalb der Universität Leipzig gewonnen.
