Ökonomisierung der Wissensgesellschaft

Im Portrait

Die Universität Leipzig

Die Universität Leipzig ist eine klassische Volluniversität, dennoch haben sich in den zurückliegenden Jahren sechs Profilbildende Forschungsbereiche herauskristallisiert, die nicht nur über die Fakultätsgrenzen hinaus, sondern ebenfalls lokal, national und international vernetzt sind. Erfolge in der Bundes- und Landesexzellenzinitiative bestätigen den eingeschlagenen Weg.

   
  Augusteum und Paulinerkirche um 1890
Quelle: Wikipedia
 

 

Die sechs Jahrhunderte dauernde Erfolgsgeschichte der Universität Leipzig begann 1409, als Magister und Studiosi der Karlsuniversität Prag aus Protest über das zu ihren Ungunsten geänderte Stimmrecht aus der tschechischen Metropole auszogen.

Die Universität Leipzig war und ist ein begehrter Studienort:


Den Universalgelehrten Leibniz zog es hierher, aber auch Lessing, Goethe und Heisenberg. Die heutige chilenische Staatspräsidentin Michelle Bachelet (mittlerweile Ehrendoktorin der Alma mater) bereitete sich in den 1970er Jahren hier mit einem Deutschkurs auf ihr späteres Medizinstudium vor, Bundeskanzlerin Angela Merkel schloss ihr Physikstudium erfolgreich ab (auch sie ist seit Juni Ehrendoktorin der Universität Leipzig). Gegenwärtig studieren rund 29 000 Studenten in 96 Studiengängen an den 150 Instituten der Universität Leipzig – von A wie Afrikanistik bis Z wie Zahnmedizin.