„Netzwerke zur Steuerung regionaler
Stoffkreisläufe unter besonderer Berücksichtung der energetischen
Nutzung organischer Reststoffe als Beitrag zur Ressourcenschonung und Umweltentlastung“
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Bearbeiter:
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Dr. Antje Wagner,
Dr. Christiane Will-Macamo,
Dr. Bernd W. Anders
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Auftraggeber:
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Sächsisches
Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur
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Auftragsdauer:
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01.04.2003 bis
30.09.2005
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Auftragnehmer:
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Albrecht-Daniel-Thaer-Institut für Agrarwissenschaften e. V. an der
Universität Leipzig
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Problemstellung
Entsprechend dem Kreislauswirtschafts- und
Abfallgesetz sowie bedingt durch die anhaltend progressive
Kostenentwicklung bei der Entsorgung anfallender Reststoffe, sind die
betrieblichen Anstrengungen zunehmend auf die Abfallvermeidung
auszurichten. Für unvermeidbar anfallende Reststoffe muss das Prinzip:
„Verwertung vor Entsorgung“ durchgesetzt werden. Aus Gründen der
Wirtschaftlichkeit ist dabei auf kostengünstige und umweltverträgliche
Alternativen des stofflichen oder energetischen Recyclings
zurückzugreifen.
Wie Daten aus anderen Forschungsprojekten belegen,
sind die Möglichkeiten der energetischen Verwertung von organischen Reststoffen
der Land- und Ernährungswirtschaft nicht ausgeschöpft (Wecke,
2003). Schätzungen zufolge könnten langfristig 1,6 % des
Primärenergieverbrauchs in Sachsen durch Energiegewinnung aus land- und
forstwirtschaftlichen Reststoffen sowie aus Energiepflanzen abgedeckt
werden (Beier u. a. , 1999). Die Notwendigkeit der Nutzung
regenerativer Energien leitet sich aus der Forderung nach einer
Reduzierung der Freisetzung klimaschädlicher Gase bei der Verbrennung
fossiler Brennstoffe sowie deren Endlichkeit ab.
In der Projektbearbeitung soll daher die Förderung
regionaler Stoffkreisläufe bei der Verwertung von Reststoffen sowie der
Aufbau von Vernetzungen zwischen Landwirtschaftsbetrieben und den vor-
und nachgelagerten Bereichen in Westsachsen
im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen. Schwerpunkt soll dabei die
Einschätzung des Potenzials an organischen Reststoffen für die
Vergärung in Biogasanlagen sowie als Alternative des stofflichen
Recyclings die Verfütterung geeigneter organischer Reststoffe der
Ernährungswirtschaft sein.
Zielsetzung
Zur Bearbeitung dieser Aufgabenstellung wurden die
folgenden Arbeitspakete zusammengestellt und folgende Zielstellungen
formuliert:
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A
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Evaluierung der
stofflichen und energetischen Verwertungsmöglichkeiten von
organischen Rückständen in der Region Westsachsen
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B
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Untersuchungen zur
Stoffstromoptimierung im Hinblick auf die Verbesserung der
Verwertungseffizienz und Reduzierung von Umweltbelastungen
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C
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Erarbeitung standort-
und rückstandsbezogener Wirtschaftlichkeitsnachweise
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D
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Stoffstromskizzierung und Netzwerkgestaltung
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