Betritt man das Freigelände vom Eingang in der Linnéstraße aus, so kann man rechter Hand die artenreichen Steppengebiete Osteuropas und Asiens erkunden, um dann im Uhrzeigersinn um die Gewächshäuser herum verschiedene Waldtypen der nördliche Hemisphäre, anschließend die Vegetation der Prärien, die Abteilung des östlichen Nordamerika und Hochgebirgspflanzen Europas und Asiens im Alpinum kennen zu lernen. Die heimischen Binnengewässer und Feuchtbiotope u.a. mit Sumpfkalla, Krebsschere und Schwanenblume sind ebenso zu bestaunen, wie die am Eingang Johannisallee befindliche, auffälligste Pflanze des Gartens, das Mammutblatt oder Gunnera aus Südamerika.
Gegenüber dem Eingang zu den Gewächshäusern liegt die pflanzensystematische Abteilung. Hier werden Ihnen die verwandtschaftlichen Beziehungen und der Artenreichtum verschiedener Gattungen, Pflanzenfamilien und Ordnungen präsentiert. Im Sommer wird diese Anlage durch viele subtropische und tropische Topf- und Kübelpflanzen aus den Gewächshäusern bereichert.