Nachrichten des BBZ  

Nachrichten des BBZ

Pressemitteilungen

12. Leipziger Research Festival

20.12.2013

Zum Jahresausklang versammelte das Leipziger Research Festival junge Wissenschaftler der verschiedenen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den Räumen des Max-Bürger-Forschungszentrums.
Auf dem von der Medizinischen Fakultät und der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie veranstalteten Festival wurden von 347 eingereichten Arbeiten 21 prämiert.
Drei der Nachwuchspreise wurden an BBZ-Nachwuchswissenschaftler vergeben:

Session Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum/Theranostik
Christoph Döhler (Arbeitsgruppe Strukturanalytik von Biopolymeren)
Structural Studies on Ectonucleotidases Involved in Purinergic Signaling

Session Molecular Biology/Protein Biochemie
Jan Pippel
(Arbeitsgruppe Strukturanalytik von Biopolymeren)
Rational Design of Inhibitors for ecto-5'-nucleotidase (CD73)

Session Immunology and Infectiology
Maria Eschke (Arbeitsgruppe Molekulare Pathogenese
)
Cryptococcus neoformans-relates Immune Reconstitution Inflammatory Syndrome (IRIS): Analysis of pathomechanisms in a mouse model

Schon zum sechsten Mal dabei war die Neurowissenschaftlerin Anne Suttkus. Die frischgebackene Doktorin aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Arendt am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung schätzt seit Jahren die ungezwungene Atmosphäre und Themenvielfalt des Festivals. Für Suttkus erforscht Schutzmechanismen, die Nervenzellen im Gehirn vor Schädigungen bewahren. Im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms der Medizinischen Fakultät werden ihre Forschungen für die nächsten zwei Jahre mit 50.000 Euro finanziert.

Research Festival, Prof. Dr. Thomas Arendt, AG Molekulare Pathogenese, AG Strukturanalytik von Biopolymeren

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Genom der Zuckerrübe entschlüsselt

19.12.2013

Forscher der Universität Leipzig um Prof. Dr. Peter F. Stadler, Professor für Bioinformatik, haben im Verbund mit Wissenschaftlern anderer Forschungseinrichtungen das Genom der Zuckerrübe entschlüsselt. Damit legen die Wissenschaftler die Grundlage dafür, dass bei künftigen Zuckerrüben-Züchtungen der Ertrag gesteigert werden kann. Über ihre Forschungsergebnisse berichten die Forscher aktuell im renommierten Fachmagazin "Nature".

Prof. Dr. Peter Stadler

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Fisch ist nicht gleich Fisch

Proteinuntersuchungen geben neue Einblicke in Lebensmittelallergien durch Speisefische
11.12.2013

Nahrungsmittelallergien sind offenbar deutlich spezifischer als bisher angenommen. Genauere Tests könnten den Betroffenen in Zukunft mehr Freiräume bei der Essensauswahl bieten. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), der Universität Leipzig und der Haukeland-Universitätsklinik Bergen. Die Forscher hatten Patienten mit Fischallergien gegen Viktoriabarsch untersucht. Eine Allergie auf Viktoriabarsche bedeutet dabei nicht, auch auf Kabeljau allergisch zu sein.

Prof. Jan-Christoph Simon

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Helga-Reifert-Preis für Postdoktorandin

10.12.2013

Mit dem Helga-Reifert-Preis für experimentelle Krebsforschung 2013 wurde die an der Molekularen Onkologie tätige Biochemikerin Dr. Sindy Sohr geehrt. In ihren bereits mehrfach geförderten Forschungsarbeiten beschäftigt sie sich sowohl mit dem Tumorsuppressor p53, der zahlreiche Funktionen bei der Verhinderung von Krebserkrankungen besitzt, als auch mit dem menschlichen Schwangerschaftshormon hCG. Die 32-jährige hat in Leipzig Biochemie studiert und arbeitet als Postdoc in der Arbeitsgruppe von Prof. Kurt Engeland. Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird alternierend an den Universitäten Regensburg und Leipzig vergeben. Das Anliegen der Stifterin, einer gebürtigen Leipzigerin, die seit den 1960er Jahren in Regensburg lebt, ist es, auf diese Weise die Krebsforschung zu unterstützen.

Prof. Dr. Kurt Engeland

Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum der Universität Leipzig veranstaltet Workshop in Portugal

9.12.2013

Im Rahmen des Programms des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) "Hochschuldialog mit Südeuropa" reisen acht Doktoranden und Postdocs sowie 16 Studierende des Masterstudiengangs Biochemie der Universität Leipzig vom 11. bis 14. Dezember für einen gemeinsamen Workshop zum Biotec-Zentrum der Universität Coimbra nach Portugal. Ziel des Workshops unter der Überschrift "Matrix Engineering meets Stem Cell Therapy" ist es, mit Postdocs, Promovierenden und Studierenden des dortigen Bio-Forschungszentrums "Biocant" ins Gespräch zu kommen, die Internationalisierung der Biochemie-Ausbildung voranzutreiben und neue wissenschaftliche Kontakte zu knüpfen.

Prof. Dr. Thilo Pompe

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Student des Instituts für Biochemie bekommt Stipendium der Stiftung für Industrieforschung

29.11.2013

Die Masterarbeit von Konstantin Kuhne, Absolvent des Instituts für Biochemie, wurde von der Stiftung für Industrieforschung mit einem Stipendium in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet. Fokus der Forschungsarbeit sind Therapieansätze bei schwarzem Hautkrebs, z.B. die Verwendung von Peptidhormonen. Neben seiner fundierten wissenschaftlichen Arbeit  wurde mit dem Preis die anwendungsnahe Hochschulforschung und die industrielle Kooperation mit dem  Unternehmen Ontochem GmbH honeriert. Kuhne arbeitet in einer Nachwuchsforschergruppe am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) und der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität mit, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen gefördert wird.

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger

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c-LEcta gewinnt „Ten Years After“-Award beim 7. Leipziger Ideenwettbewerb für Existenzgründer (LIFE)

26.11.2013

Im Rahmen des 7. Leipziger Ideenwettbewerb für Existenzgründer (LIFE) am 25. November im Neuen Rathaus wurde der „Ten Years After“-Award durch den Oberbürgermeister Burkhard Jung an Dr. Marc Struhalla von der C-LEcta übergeben. „An diesem Beispiel können Sie ablesen, was mit einer Vision, Lernbereitschaft und Durchhaltevermögen möglich ist: Das Unternehmen ist ein Leuchtturm für die Bio-City und ein Schmuckstück dieser Stadt“, sagte Oberbürgermeister Jung zufrieden.

Ausgründung c-LEcta GmbH

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Gründung der Cellastix GmbH mit Sitz in Leipzig – Zellanalyse mit Laserstrahlen

30.10.2013

Die Cellastix GmbH wurde am 01.10.2013 als Spin-­off der Fakultät für Physik
und Geowissenschaften der Universität Leipzig gegründet.
Die endgültige Eintragung der GmbH in das Handelsregister ist seit Mitte Oktober 2013 abgeschlossen. Die Geschäftsidee von Cellastix beruht auf
der Entwickelung einer innovativen Plattformtechnologie zum Einsatz in der Forschung, Industrie und Medizin.
Bei der Optical Stretcher‐Technologie handelt es sich um ein Gerät zur kontakt-­ und markerfreien Verformbarkeitsmessung von Zellen.

Ausgründung Cellastix GmbH

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Beschädigtes Skelett macht Zellen mobil – und Tumore aggressiver

29.10.2013

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben die Bedeutung von Keratin für die Beweglichkeit von Zellen entschlüsselt und somit einen wichtigen Baustein für das Verständnis der Tumorentwicklung im Körper geliefert. Ihre Forschungsergebnisse haben sie jetzt in der US-amerikanischen Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht.

Prof. Dr. Josef A. Käs

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Friedrich-Weygand-Preis für Dr. John Heiker
24.10.2013

Der Max-Bergmann-Kreis e.V. zur Förderung peptidchemischer Arbeiten hat seinen diesjährigen Friedrich-Weygand-Preis für junge Forscher an Dr. John Heiker verliehen.
John Heiker leitet am BBZ eine Forschungsgruppe für Molekulare Medizin, die sich der Erforschung von Vaspin bei Adipositas und Stoffwechselerkrankungen widmet.

Dr. John Heiker

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Alumni der Universität Leipzig zu Besuch in der BIO CITY
16.10.2013

Alumni der Universität Leipzig besuchten im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alumni exclusiv“ am 16. Oktober 2013 die BIO CITY. Nach einem einführenden Vortrag durch Dr. Svenne Eichler, Geschäftsführerin des BBZ und selbst Alumna der Universität Leipzig, konnten die Teilnehmer im Gläsernen Labor der Vita 34 AG den Aufbereitungs- und Konservierungsprozess von Nabelschnurblut beobachten.

Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum allgemein

Leipziger Physiker messen erstmals Dynamik von Kettenmolekülen
20.09.2013

Ein Durchbruch in der Nanotechnologie ist Prof. Dr. Friedrich Kremer und seinem Doktoranden Martin Tress an der Universität Leipzig gelungen: Weltweit erstmalig konnte die Dynamik von einzelnen, in einem Nanotröpfchen kondensierten Kettenmolekülen (Polymeren) gemessen werden. Darüber berichtet das international führende Wissenschaftsmagazin "Science" in seiner neuesten Ausgabe (20. September 2013)

Prof. Dr. Friedrich Kremer

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Die an den Krebszellen ziehen – Spitzenforscher zu Symposium in Leipzig
13.09.2013

Sie sind dem Krebs auf der Spur, indem sie u.a. die biomechanischen Eigenschaften der Krebszellen untersuchen: 120 Wissenschaftler aus aller Welt, von Doktoranden bis zu Spitzenforschern, treffen sich vom 24. bis 27. September 2013 in Leipzig zum 4. Symposium "Physics of Cancer". "Das ist weltweit die entscheidende Konferenz zu diesem Thema", sagt Mitorganisator Prof. Dr. Josef A. Käs, Biophysiker an der Universität Leipzig. Mit seinem Team ist er in der Lage, Krebszellen auseinanderzuziehen und ganze Gewebelandschaften zu vermessen. Die Leipziger haben sich in der Zellbiomechanik eine Führungsrolle erarbeitet.

Prof. Dr. Josef A. Käs

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Experten zum Welt-Alzheimer-Tag: Eine der größten Herausforderungen kommender Jahrzehnte
11.09.2013

Wenige Tage vor dem Welt-Alzheimer-Tag veranstaltet die Alzheimer Gesellschaft Leipzig zusammen mit Experten der Leipziger Universitätsmedizin einen Informationstag Demenz. Am 17. September geben vier Wissenschaftler Auskunft über den Stand der Forschung, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten. An der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig wird auf diesem Bereich seit langem intensiv geforscht – eine Zusammenfassung.

Prof. Dr. Thomas Arendt

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BBZ-Nachwuchsforscherin gewinnt Reisestipendium zum Till & McCulloch Meeting in Kanada
11.09.2013

Die Doktorandin Diana Seidel wird in diesem Jahr am Till & McCulloch Meeting, der renommiertesten Stammzellkonferenz Kanadas, teilnehmen. Diese einzigartige Gelegenheit bietet ihr ein von der Weltkonferenz für Regenerative Medizin (WCRM) ausgeschriebene Reisestipendium, das ihren Beitrag als besten von insgesamt fünf prämierten Abstracts auszeichnet. Sie erhält damit zusätzlich die Möglichkeit, ihre eindrucksvollen Forschungsergebnisse innerhalb eines Vortrages zu präsentieren.

Zum Till & McCulloch Meeting, welches in Banff / Kanada parallel zur Weltkonferenz für Regenerative Medizin in Leipzig vom 23.   25. Oktober stattfindet, werden führende Persönlichkeiten der Stammzellforschung sowie -industrie erwartet. Dadurch wird den jungen Wissenschaftlern die einzigartige Möglichkeit gegeben, weltweite Vertreter aus den Bereichen Biowissenschaft, Medizin, Ethik sowie Wirtschaft und Regierung zu treffen und mit ihnen in Austausch zu treten. Durch Live-Übertragungen renommierter Gastredner, sowie das Austauschprogramm deutscher und kanadischer Nachwuchsforscher wird dabei die weltweite Bedeutung beider Konferenzen sowie deren wissenschaftlicher Wert gestärkt.

Diana Seidel, welche als Jung-Wissenschaftlerin in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Andrea A. Robitzki tätig ist, beschäftigt sich im Rahmen des EU-geförderten Scr&Tox Projektes mit der Etablierung humaner induzierter Stammzell-basierter neuronaler Netzwerke zur Testung von Langzeit-Neurotoxizität sowie -regeneration auf Biochips. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der Entwicklung einer automatisierten, nicht-invasiven Zellmodell-gekoppelten Analyseplattform basierend auf der Methode der Bioimpedanzspektroskopie, mit der sowohl toxische als auch protektive Effekte besonders sensitiv in Echtzeit und im Hochdurchsatz untersucht werden können.

Prof. Dr. Andrea A. Robitzki

Studenten aus Südkorea zu Besuch im BBZ
13.08.2013

Am 13.08.2013 besuchen Studenten der Nationalen Research Foundation aus Südkorea die BIO CITY.  Der Besuch erfolgt auf Empfehlung der Dongseo Universität Busan in Südkorea.

Die Nationalen Research Foundation ist auf Forschungsförderung und -management spezialisiert. Die Stiftung ist ein Teil des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Technologie in Südkorea und soll die Zusammenarbeit der akademischen Fachkräfte im Ausland weiter stärken.

Die Südkorenaer werden von Prof. Bader, Professur für Zelltechniken und angewandte Stammzellbiologie, empfangen. Neben einem Laborrundgang durch die Arbeitsgruppe ist auch eine Führung durch die BIO CITY geplant.

Prof. Dr. Augustinus Bader

Geschlecht von Küken kann schon im Ei bestimmt werden
8.08.2013

Tiermediziner der Universität Leipzig haben ein Verfahren entwickelt, mit dem das Geschlecht von Hühnern schon vor der Geburt bestimmt werden kann. "Damit müssen künftig bei der Zucht von Hühnern als Legehennen männliche Küken nicht mehr direkt nach dem Schlüpfen aus dem Ei getötet werden, wie es bisher leider noch die Regel ist", sagt Almuth Einspanier, Professorin am Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Leipzig.

Prof. Dr. A. Einspanier

Pressemitteilung der Universität

Wirkstoff-Forschung: Leipziger Biochemiker starten Projekt mit US-Partnern
15.07.2013

Zusammen mit ihren Partnern in den USA hat die Arbeitsgruppe Bioorganische Chemie und Biochemie des Instituts für Biochemie der Universität Leipzig eine prestigeträchtige Förderung eingeworben. Erstmals wird eine Forschungskooperation der Leipziger Hochschule mit der Vanderbilt University in Nashville von einer staatlichen US-Einrichtung gefördert. Die Gruppe um Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger kann mit einer Beteiligung in Höhe von rund 200.000 Dollar rechnen. Im Fokus des Projekts steht die Untersuchung eines Proteins, das die Nahrungsaufnahme und den Energiestoffwechsel reguliert. Kommt es zu Fehlfunktionen, kann dies unter anderem zu Bluthochdruck und Fettleibigkeit führen.

Prof. Dr. A. Beck-Sickinger

Pressemitteilung der Universität

Antibiotika in der Nutztierhaltung: Verbrauchsmengen erstmals repräsentativ erfasst
9.07.2013

In Deutschland sollen – wie auch in anderen europäischen Nachbarländern – die Verbrauchsmengen von Antibiotika in der Nutztierhaltung kontinuierlich erfasst werden. Die Anwendung von Antibiotika in der Nutztierhaltung ist umstritten, weil sie bei Bakterien zu Resistenzen führen kann. In einer vom Bundesinstitut für Risikobewertung geförderten wissenschaftlichen Studie haben die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und die Universität Leipzig Daten zum Verbrauch von Antibiotika bei Mastschweinen, Masthähnchen und Rindern erhoben und ausgewertet. An der Studie nahmen Landwirte und Tierärzte aus ganz Deutschland teil.

Prof. Dr. W. Honscha

Pressemitteilung der Universität

Netzwerk Phosphorchemie beendet Arbeit mit Videoveröffentlichung
08.07.2013

Ein Netzwerk von Wissenschaftlern aus mehreren Ländern – darunter mehrere Chemiker aus Deutschland – hat in einem gemeinsamen Forschungsprojekt das europäische Know-how auf dem Gebiet der Phosphorchemie wissenschaftlich und technologisch erheblich erweitert. Im "European Phosphorus Sciences Network (PhoSciNet)" haben Forscher in den Bereichen Materialwissenschaften, Katalyse, Biowissenschaften und der theoretischen Chemie zusammengearbeitet und eine Wissenschaftsplattform etabliert, um das Potenzial des Elements Phosphor in der Grundlagen- und angewandten Forschung zu fördern, sagte die Chemikerin Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins von der Universität Leipzig. Sie hat das vor kurzem abgeschlossene Projekt geleitet. Am (heutigen) Montag hat das Netzwerk ein Video auf YouTube veröffentlicht, worin unter anderem ausgewählte wissenschaftliche Resultate sowie weitere Ergebnisse des Netzwerkes vorgestellt werden.

Prof. Dr. E. Hey-Hawkins

Pressemitteilung der Universität

Viertes internationales Symposium und Kick-off-Meeting für Nachwuchsforschergruppen
05.07.2013

Der Profilbildende Forschungsbereich "Molekulare und zelluläre Kommunikation: Biotechnologie, Bioinformatik und Biomedizin in Therapie und Diagnostik" (PbF 3) der Universität Leipzig veranstaltet vom 8. bis 9. Juli 2013 ein internationales wissenschaftliches Symposium. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig steht die weitere Ausgestaltung und Festigung der Universitätspartnerschaft mit der Vanderbilt University. Sie dient zugleich als Kick-off-Meeting für zwei neue Nachwuchsforschergruppen die durch das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden.

Prof. Dr. A. Beck.Sickinger

Pressemitteilung der Universität

Hochkarätige Auszeichnung für Leipziger Chemie-Professorin
04.07.2013

Die renommierte Chemie-Professorin Evamarie Hey-Hawkins von der Universität Leipzig wird für ihre wissenschaftlichen Leistungen in der Grundlagenforschung und der anwendungsnahen Forschung sowie für ihr wissenschaftliches Engagement mit einer international hochgeschätzten Auszeichnung geehrt: Sie bekommt im August in Istanbul den IUPAC 2013 Distinguished Women in Chemistry or Chemical Engineering der Internationalen Union für reine und angewandte Chemie (IUPAC). Diese vergibt die Auszeichnung in diesem Jahr zum zweiten Mal.

Prof. Dr. E. Hey-Hawkins

Pressemitteilung der Universität

Junge Uni-Physiker belegen 5. Platz beim Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup
02.07.2013

Die jungen Physiker Steffen Grosser, Beatrix Hofmann, Susanne Rönicke und Roland Stange haben am 1. Juli im bundesweiten Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup in Frankfurt am Main den 5. Platz belegt. Die Gründerinitiative Science4Life e.V. prämierte die zehn besten Gründerteams für herausragende Geschäftsideen aus den Branchen Life Sciences und Chemie. Das Gründerteam Cellastix, zudem sich die Wissenschaftler der Universität Leipzig zusammengeschlossen haben, gewann 3.000 Euro und nimmt an einem dreitägigen Gründerworkshop mit individuellen Coachings für die Firmengründung teil.

S. Rönicke, B. Hofmann (AG Prof. Dr. J. Käs)

Website Cellastix
Nachricht der Universität
Website Science4life

Schneller am Ziel, länger im Blut: Chemiker wollen die Wirkungsweise von Medikamenten verbessern
02.07.2013

Chemiker am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig erforschen  die Möglichkeiten, die Wirkungsweise von Medikamenten zu verbessern. Über einen innovativen Forschungsansatz dazu berichten sie jetzt in der Online-Ausgabe der international renommierten Fachzeitschrift "Angewandte Chemie". "Damit könnten in naher Zukunft die Schwächen einiger vielversprechender Wirkstoffe überwunden werden, die aufgrund des schnellen Abbaus beziehungsweise der kurzen Verweildauer im Blutkreislauf aufgegeben wurden", erläutert Prof. Dr. Ralf Hoffmann, Professor am Institut für Bioanalytische Chemie der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig.

Prof. Dr. R. Hoffmann

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Neuer innovativer Forschungsansatz auf dem Gebiet der Krebsforschung
19.06.2013

Bei Krebserkrankungen ist die häufigste Todesursache die Bildung von Metastasen. Der primäre Tumor kann meist operativ entfernt werden und stellt bei rechtzeitiger Erkennung oftmals kein großes Risiko für den Patienten dar. Eine bessere Prognose und ein detailliertes physikalisches Verständnis des Metastasierungsprozesses könnten ein wesentlicher Durchbruch auf dem Gebiet der Tumorforschung sein. Eine neue Nachwuchsforschergruppe der Universität Leipzig mit dem Titel "Invasion und initiale Schritte bei der Metastasierung solider Tumore (Karzinome)" will die Krebsforschung revolutionieren und geht mit ihrem interdisziplinären Ansatz neue Wege. Physikalische Prinzipien und Ansätze sollen auf die ersten Schritte der Metastasierung angewendet werden.
Das Projekt wird bis Ende 2014 gefördert.

Prof. Dr. C. Mierke, Prof. Dr. J. Kaes

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Leipziger Nachwuchswissenschaftler erhält Auszeichnung in Barcelona
14.06.2013

Ein junger Biochemiker der Universität Leipzig ist am (gestrigen) Donnerstag bei der 5. European Conference of Chemistry for Life Science (ECCLS) in Barcelona für seine hochkarätigen Forschungsarbeiten ausgezeichnet worden: Die Arbeiten des 28-jährigen Promovenden Sven Hofmann, der am Institut für Biochemie auf dem Gebiet der Entwicklung von peptidischen Wirkstoffen zur Behandlung von Krebserkrankungen und Adipositas forscht, wurden aus über 100 wissenschaftlichen Postern für eine der beiden Auszeichnungen ausgewählt.

Prof. Dr. A. Beck-Sickinger, Prof. Dr. E. Hey-Hawkins

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Zwei neue Nachwuchsforschergruppen bei Graduiertenschule BuildMoNa
04.06.2013

Die Sächsische Aufbaubank fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen ab Juni 2013 bis Dezember 2014 zwei Nachwuchsforschergruppen der Graduiertenschule BuildMoNa an der Universität Leipzig. Dies jungen Forscherteams sollen dazu beitragen, die Netzwerkbildung zwischen der Universität Leipzig und sächsischen Industrieunternehmen gezielt auszubauen und die Ansiedlung weiterer exzellenter Wissenschaftler sowie neuer Verbund- und Industrieprojekte zu fördern.

Prof. Dr. Hey-Hawkins, BuildMoNa

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nanogoesmakro schreitet voran
29.05.2013

Am 29.05.2013 traf sich das Initialkonsortium nanogoesmakro im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) an der Universität Leipzig.

Das Treffen war ein wichtiger Baustein beim Aufbau des strategischen, länderübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerkes nanogoesmakro. Gemeinsam diskutierten die Partner über die nächsten Schritte. Im Mittelpunkt stand dabei die Weiterentwicklung des Management- und Organisationsmodells des Netzwerkes 4.0. Die Partner diskutierten über zukünftige Rollen im Netzwerk, tauschten sich über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Kooperationsvarianten aus, analysierten offene Fragen und legten die nächsten zu lösenden Aufgaben einschließlich der Verantwortlichkeiten fest.

Die Vielzahl der Partner aus Wirtschaft und Forschung aus ganz Deutschland, die sich mit eigenen Projekten in das Wertschöpfungsnetzwerk nanogoesmakro einbringen möchten, beweist, dass der eingeschlagene Weg genau der richtige ist.

Bei einem Rundgang konnten sich die Partner von der Leistungsfähigkeit des BBZ überzeugen. Dabei wurde auch deutlich, welche vielfältigen Synergien sich aus der Verbindung der sächsischen Diagnostikforschung mit der leistungsstarken Sensorik- und Elektronikbranche aus Thüringen entstehen. Aus der bisherigen bilateralen Kooperation zwischen dem IMN MacroNano®der  TU Ilmenau und dem BBZ der Universität Leipzig, den beiden universitären „Kern-Forschungspartner“ des Konsortiums wird nun eine viel breitere, langfristige Kooperation für alle Projektpartner.

Die Teilnehmer des Treffens sind sich einig, dass nanogoesmakro einen wichtigen Beitrag beim Zusammenwachsen in Mitteldeutschland leisten und jeden einzelnen Partner stärken wird.

Prof. Dr. Andrea Robitzki

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Leipziger Systembiologen erhalten Förderung für Krebsforschung
27. Mai 2013

Für ein Projekt zur Erforschung des Non-Hodgkin-Lymphoms erhalten das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE) und das Interdisziplinäre Zentrum für Bioinformatik (IZBI) der Universität Leipzig eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 700.000 Euro. Untersucht werden Tumoren im Lymphgewebe, die durch die Mutation eines speziellen Zellwachstums-Gens hervorgerufen werden. Ziel der Leipziger Wissenschaftler ist es, die molekularen Mechanismen dieser Krebserkrankung mit Hilfe von computergestützten Modellen und Analysen aufzuklären.

Prof. Dr. Markus Löffler, Prof. Dr. Peter Stadler

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Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum feiert zehnjähriges Bestehen
23. Mai 2013

Die Region Sachsen gehört heute zu einem der bedeutendsten Biotechnologie-Standorte in Deutschland. Entscheidend für diese Entwicklung war das Jahr 2000, als die sächsische Landesregierung die Biotechnologie-Offensive auf den Weg brachte und der Grundstein für zwei neue Bioinnovationszentren im Freistaat gelegt wurde. In Leipzig wurde am Deutschen Platz die Bio City Leipzig errichtet. Das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig wurde im Februar 2003 gegründet, im Mai 2003 zogen die ersten Professoren in den universitären Teil der Bio City ein. Am kommenden Montag findet aus diesem Anlass ein wissenschaftliches Sympossium statt.

Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum allgemein

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Alzheimer: Mit 3D-Chip der Krankheit auf der Spur
23. Mai 2013

Forscher vom Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig arbeiten seit Jahren an neuen Verfahren und Instrumenten zur Aufklärung der Alzheimer-Krankheit. Nun haben sie einen Chip entwickelt, der ihnen wichtige Daten liefert, um den Verlauf der Krankheit an neuronalen Zellmodellen im Labor besser zu verstehen. "Wir erforschen neue Nachweisverfahren mittels Chiptechnologie, um die Alzheimersche Krankheit, aber auch andere Erkrankungen, beispielsweise Krebserkrankungen in Zukunft besser verstehen und therapieren zu können", erklärt Prof. Dr. Andrea A. Robitzki, die Direktorin des BBZ. Ursache für die Krankheit sind Proteine und Eiweißmoleküle, die sich verändern und die Nervenzellen der Betroffenen absterben lassen. Mit dem neuen Chip kann dieser Prozess nun im Labor besser sichtbar gemacht werden.

Prof. Dr. Andrea Robitzki

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Biomaterialentwicklung: Verlängerung für Sonderforschungsbereich
24. Mai 2013

Der Transregio Sonderforschungsbereich (SFB) 67 "Matrixengineering" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere vier Jahre mit mehr als 10 Millionen Euro gefördert. Die Forscher des von der Universität Leipzig und der TU Dresden gemeinsam mit außeruniversitären Forschungszentren getragenen Verbundes widmen sich der Erforschung und Entwicklung von funktionellen Biomaterialien zur Behandlung von Knochen- und Hautdefekten. Die DFG und die externen Gutachter bescheinigten dem Projekt eine beispielhafte fächerübergreifende Zusammenarbeit, ein innovatives Konzept, exzellente Vorarbeiten und ein zukunftsweisendes Forschungsprogramm.

Transregio 67: Prof. Dr. Jan C. Simon, Prof. Dr. Anette Beck-Sickinger,

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Science4Life Auszeichnung für Cellastix
5. März 2013

Am 5. März 2013 wurde das Geschäfts­konzept von Cellastix, eine Gründungsidee aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. J. Käs, beim bundesweiten Businessplan-Wettbewerb Science4Life ausgezeichnet. Geschäftsidee des noch zu gründenden Biotech‑Unternehmens Cellastix ist die Entwicklung eines Gerätes, welches Stadium und meta­statisches Potenzials von Tumoren bestimmt. „Wir entwickeln mit dem Optical Stretcher ein fundiertes Werkzeug, das die Diagnose verbessert und im besten Fall aufwendige und für die Patienten belastende Therapien erspart“, sagt Susanne Rönicke, Leiterin des Teams von Cellastix.

Prof. Dr. J. Käs

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BuildMoNa-Awards 2013
4. März 2013

Am 4. März 2013 wurden im Rahmen der Annual BuildMoNa Conference drei DoktorandInnen der Graduiertenschule BuildMoNa für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Den ersten Preis der BuildMoNa-Awards 2013 erhielt Dr. Lars Baumann (Institut für Biochemie) für seine beiden Veröffentlichungen „A Novel, Biased-like SDF-1 Derivative Acts Synergistically with starPEG-based Heparin Hydrogels and Improves eEPC Migration in vitro“ (Journal of Controlled Release) und „Preparation of C-terminally Modified Chemokines by Expressed Protein Ligation“ (Protocols in Peptide Science). Mit dem zweiten und dritten Preis wurden Dr. Helena Franke (Institut für Experimentelle Physik II) und Dr. Jörg Lincke (Institut für Anorganische Chemie) ausgezeichnet.

Prof. Dr. Beck-Sickinger

 

Weniger Nebenwirkungen und trendig – Phytokongress befasst sich mit pflanzlichen Arzneimitteln

6. März 2013

Die Behandlung von Krankheiten mit pflanzlichen Arzneimitteln, sogenannten Phytopharmaka, liegt im Trend. Wie aktuelle klinische Studien ergaben, sind diese bei zahlreichen Erkrankungen ebenso wirksam wie chemisch-synthetische Medizin. Neue Erkenntnisse zur Wirkung von Phytopharmaka, deren Vorteile und Grenzen gehören zu den Schwerpunkten des "Phytokongresses 2013", der vom 8. bis 10. März 2013 an der Universität Leipzig stattfindet. Wie die Präsidentin des Kongresses, Prof. Dr. Karen Nieber vom Institut für Pharmazie der Universität Leipzig, sagte, werden 164 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Ungarn zu dem Treffen erwartet.

Prof. Dr. Karen Nieber

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Neuer Gen-Schalter made in Leipzig

4. März 2013

Dank der Arbeit Leipziger Forscher ist die synthetische Biologie um ein wichtiges Werkzeug reicher. Einer Arbeitsgruppe um den Biochemiker Mario Mörl und den Bioinformatiker Peter F. Stadler ist es gelungen, einen neuen Schalter zu bauen, mit dem die Umsetzung von genetischen Informationen in Proteine reguliert werden kann. Damit könnten beispielsweise Biosensoren entwickelt werden, um umweltrelevante Moleküle in Wasser und Erde aufzuspüren. Die Wissenschaftler der Universität Leipzig veröffentlichen ihre Ergebnisse in der englischen Fachzeitschrift "Nucleic Acids Research".

Prof. Dr. Mario Mörl, Prof. Dr. Peter F. Stadler

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Influential Paper Award für zwei Leipziger Informatiker

22. Februar 2013

Den diesjährigen Influential Paper Award der International Conference on Data Engineering (ICDE) erhalten Prof. Dr. Erhard Rahm von der Universität Leipzig und sein früherer Doktorand Sergey Melnik. Dr. Melnik, der inzwischen für Google arbeitet, promovierte 2004 an der Alma mater im Graduiertenkolleg Wissensrepräsentation mit Auszeichnung. Seine Dissertation wurde bereits mit einem Preis der Gesellschaft für Informatik ausgezeichnet. Prof. Dr. Rahm lehrt und forscht in der Abteilung Datenbanken der Leipziger Informatik und betreute seine Doktorarbeit.

Prof. Dr. Erhard Rahm

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letzte Änderung: 16.10.2017 
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