Welcome Centre  

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Infrastruktur für Gastwissenschaftler

Allgemeines
Gastvereinbarung
Wissenschaftliches Gastrecht
Aufenthaltsrecht für Gastwissenschaftler ohne Arbeitsvertrag
Leibniz-Karte

Allgemeines

Im Folgenden werden Formalitäten für Gastwissenschaftler_innen erläutert, die keinen Mitarbeiterstatus, also keinen Arbeitsvertrag mit der Universität Leipzig, haben werden. Für Fragen zu neu einzustellenden Wissenschafter_innen/Mitarbeiter_innen mit Arbeitsvertrag nutzen Sie bitte den deutsch- bzw. englischsprachigen Leitfaden zur Einstellung von ausländischem Personal in den öffentlichen Dienst bzw. den Leitfaden zur Einstellung von ausländischem Personal für Institute der Universität Leipzig.

Gastvereinbarung gemäß der Honorarordnung der Universität Leipzig

Eine Gastvereinbarung kann abgeschlossen werden, wenn Wissenschaftler_innen in Forschung und Lehre mit der Universität Leipzig zusammenwirken und ist auch für Gastprofessuren möglich. In der Vereinbarung, die an die Honorarordnung der Universität Leipzig gebunden ist, werden sämtliche Aufwendungen zusammengefasst.

Eine Gastvereinbarung kann für einen Höchstzeitraum von sechs Monaten abgeschlossen werden. Ist eine weitere Gastvereinbarung geplant, so muss nach Ablauf der ersten und vor Beginn der nächsten Gastvereinbarung eine Pause von einem Monat liegen.

Die Gastvereinbarung für einen Zeitraum bis 3 Monate muss durch den_die Leiter_in der Einrichtung unterzeichnet werden. Eine Gastvereinbarung für einen Zeitraum über 3 Monaten erfordert eine Unterschrift durch den_die Rektor_in. Diese vorbereitete Gastvereinbarung muss über das SG 35 zur Weitergabe an den_die Rektor_in eingereicht werden. Eine kurzzeitige Gastvereinbarung welche von dem_der Leiter_in der Einrichtung unterzeichnet wird, ist bis zu einem Zeitraum von 22 Tagen mit einer Tagespauschale möglich. Gastvereinbarungen sollen generell vier Wochen im Voraus beim Dezernat für Finanzen und Personal eingereicht werden, um eine rechtzeitige Bearbeitung zu ermöglichen.  

Hält ein_e Wissenschaftler_in einen Vortrag an der Universität Leipzig, so kann eine Vereinbarung zum Gastvortrag abgeschlossen werden, die allerdings nicht mit einer Gastvereinbarung kombinierbar ist.

Für weitere Informationen, kontaktieren sie bitte folgende Mitarbeiterinnen des Sachgebiets 35 (Link über das Intranet abrufbar) bzw. den zuständigen Sachgebietsleiter Dr. Alexander Ciesek (alexander.ciesek(at)zv.uni-leipzig.de, Telefon: 33003).

Wissenschaftliches Gastrecht

Sollte eine neue Gastwissenschaftlerin oder ein neuer Gastwissenschaftler einen Arbeitsvertrag mit der Universität Leipzig abschließen, wird keine Vereinbarung zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts benötigt, denn somit ist ihr Status (Mitarbeiter) an der Universität Leipzig geklärt.

Besteht kein Arbeitsverhältnis mit der Universität Leipzig kann der Status an der Universität dennoch offiziell rechtlich abgesichert werden: Hierfür wird eine sogenannte Vereinbarung zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts benötigt. Der Antrag (Vereinbarung zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts) kann auf Deutsch und Englisch heruntergeladen werden. Mit dem vom Wissenschaftler und einladendem Institut ausgefüllten Formular wird das Gastrecht an der Universität Leipzig beantragt. Sobald das einladende Institut weiß, dass die Wissenschaftler kommen, sollten die Dokumente von den Gastwissenschaftlern bereits im Ausland unterschrieben und anschließend an das jeweilige Institut zurückgesendet werden. Das ausgefüllte Formular muss nach Unterschrift des Dekans der jeweiligen Fakultät zur Weitergabe an die Kanzlerin an das Dezernat für Finanzen und Personal weitergeleitet werden. Dieses benötigt nach Einreichen der erforderlichen Dokumente mindestens vier Wochen zur Bearbeitung. Damit das Dokument bei der Anreise schon bereitliegt, ist somit ein frühzeitiges Einreichen der Vereinbarung zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts unbedingt erforderlich. Die Antragstellung durch den Gast erfolgt formlos an die Fakultät. Dabei sind Ziel und Zweck des Aufenthaltes sowie die beabsichtigte Inanspruchnahme von Universitätseinrichtungen nach Umfang und Dauer konkret zu nennen (dies erfolgt durch Ausfüllen des Fragebogens, der auf Deutsch und Englisch heruntergeladen werden kann). Der Antrag ist zweifach (einmal mit den Originalunterschriften) zusammen mit dem ausgefüllten Fragebogen durch das einladende Institut oder den Gast beim Dezernat für Finanzen und Personal zur Weitergabe an die Kanzlerin einzureichen.

Ausländische Gäste (außer EU, Schweiz, USA, siehe Übersicht zur Visumfreiheit bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland) benötigen für die Einreise und den Aufenthalt im Bundesgebiet eine Aufenthaltsgenehmigung in Form eines Visums. Eine vom Dekan oder auch vom Dekanatsrat beglaubigte Kopie des Visums ist dem Antrag zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts beizulegen. Bei Aufenthalten über 90 Tagen ist zudem eine Aufenthaltsgenehmigung erforderlich, sollte das Visum nicht für den gesamten Zeitraum des Aufenthaltes erteilt worden sein.

Einzureichen sind also:


Der Dekanatsrat ist Ansprechpartner der Fakultät für die ordnungsgemäße Abwicklung des Verwaltungsvorgangs „Wissenschaftliches Gastrecht“. Die Kanzlerin bestätigt nach Zustimmung durch das Rektoratskollegium die Bewilligung des wissenschaftlichen Gastrechts. Über die Entscheidung erfolgt eine schriftliche Information durch das Dezernat für Finanzen und Personal an die Fakultät/Einrichtung.

(Quelle: Verwaltungsrundschreiben Hochschulbereich Nr. 7/1997)

Aufenthaltsrecht für Gastwissenschaftler ohne Arbeitsvertrag

Für die Beantragung eines Forschungsvisums nach § 20 des Aufenthaltsgesetzes brauchen Gastwissenschaftler, die länger als 90 Tage in Deutschland bleiben möchten oder ein Visum für die Einreise benötigen, eine sogenannte Aufnahmevereinbarung, die von der Ausländerbehörde gefordert wird. Ein Forschervisum nach § 20 kann erteilt werden, wenn ein Wissenschaftler über ein Stipendium oder anderweitige Eigenmittel in Höhe von mindestens 1600 € pro Monat verfügt, siehe Deutsches Aufenthaltsrecht für Wissenschaftler/innen aus Nicht-EU-Staaten. Auch die Aufnahmevereinbarung sollte schon vom betreuenden Professor ausgestellt und an den Wissenschaftler ins Ausland gesendet werden, da dieser die Vereinbarung oft zur Beantragung eines Visums im Ausland benötigt.

Leibniz-Karte

Die elektronische, multifunktionale Leibniz-Karte ist ein neues personalisiertes Instrument zur Verbesserung der Infrastruktur für ausländische Gastwissenschaftler und neue internationale Mitarbeiter an der Universität Leipzig. Neben dem Nachweis der Zugehörigkeit zur Universität Leipzig (Identifikationsfunktion) hat sie folgende Funktionen:

  • Nutzung der Mensa als Gastwissenschaftler (Gästepreis*) oder neuer internationaler Mitarbeiter (Mitarbeiterpreis)
  • Nutzungsausweis für die Universitätsbibliothek
  • WLAN-Gastzugang im Universitätsnetz
  • Kopierfunktion

    * Für den Mensa-Mitarbeiterpreis muss ein Arbeitsverhältnis mit dem Freistaat Sachsen vorliegen.

So erhalten Gastwissenschaftler eine Leibniz-Karte:
Zunächst tragen sich Gastwissenschaftler unter folgendem Link in die MoveOn-Gastwissenschaftlerdatenbank des Akademischen Auslandsamtes ein. Im Anschluss vereinbaren sie einen Termin mit dem Welcome Centre (Dr. Annemone Fabricius/Martha Fromme; Telefon: 32039/32069) zur Ausgabe einer Leibniz-Karte im Büro des Welcome Centres. Wichtig ist, dass zur Anfertigung der Karte ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Universität Leipzig (s.o. Aufnahmevereinbarung, Arbeitsvertrag oder Gastvereinbarung) mitgebracht oder vorab im Formular der Datenbank hochgeladen werden muss.


letzte Änderung: 22.05.2018 

Ansprechpartner

Dr. Annemone Fabricius
Kontakt
Sprechzeiten

Teilprojekt des Akademischen Auslandsamtes

www.welcome-to-leipzig.de

    Muster Leibniz-Karte

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