Welcome Centre  

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Infrastruktur für Gastwissenschaftler

Allgemeines
Gastvereinbarung
Aufenthaltsrecht für Gastwissenschaftler ohne Arbeitsvertrag
Leibniz-Karte

Allgemeines

Im Folgenden werden Formalitäten für Gastwissenschaftler_innen erläutert, die keinen Mitarbeiterstatus, also keinen Arbeitsvertrag mit der Universität Leipzig, haben werden. Für Fragen zu neu einzustellenden Wissenschafter_innen/Mitarbeiter_innen mit Arbeitsvertrag nutzen Sie bitte den deutsch- bzw. englischsprachigen Leitfaden zur Einstellung von ausländischem Personal in den öffentlichen Dienst bzw. den Leitfaden zur Einstellung von ausländischem Personal für Institute der Universität Leipzig.

Gastvereinbarung

Sollte eine neue Gastwissenschaftlerin oder ein neuer Gastwissenschaftler einen Arbeitsvertrag mit der Universität Leipzig abschließen, wird keine Gastvereinbarung benötigt, denn somit ist ihr Status (Mitarbeiter) an der Universität Leipzig geklärt.

Besteht kein Arbeitsverhältnis mit der Universität Leipzig kann der Status an der Universität dennoch offiziell rechtlich abgesichert werden: Hierfür wird eine sogenannte Gastvereinbarung benötigt. Der Antrag (Vereinbarung zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts) kann auf Deutsch und Englisch heruntergeladen werden. Mit dem vom Wissenschaftler und einladendem Institut ausgefüllten Formular wird das Gastrecht an der Universität Leipzig beantragt. Sobald das einladende Institut weiß, dass die Wissenschaftler kommen, sollten die Dokumente von den Gastwissenschaftlern bereits im Ausland unterschrieben und anschließend an das jeweilige Institut zurückgesendet werden. Das ausgefüllte Formular muss nach Unterschrift des Dekans der jeweiligen Fakultät zur Weitergabe an die Kanzlerin an das Dezernat für Finanzen und Personal weitergeleitet werden. Dieses benötigt nach Einreichen der erforderlichen Dokumente mindestens vier Wochen zur Bearbeitung. Damit das Dokument bei der Anreise schon bereitliegt, ist somit ein frühzeitiges Einreichen der Vereinbarung zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts unbedingt erforderlich. Die Antragstellung durch den Gast erfolgt formlos an die Fakultät. Dabei sind Ziel und Zweck des Gastaufenthaltes sowie die beabsichtigte Inanspruchnahme von Universitätseinrichtungen nach Umfang und Dauer konkret zu nennen (dies erfolgt durch Ausfüllen des Fragebogens, der auf Deutsch und Englisch heruntergeladen werden kann). Der Antrag ist zweifach (einmal mit den Originalunterschriften) zusammen mit dem ausgefüllten Fragebogen durch das einladende Institut oder den Gast beim Dezernat für Finanzen und Personal zur Weitergabe an die Kanzlerin einzureichen.

Ausländische Gäste (außer EU, Schweiz, USA, siehe Übersicht zur Visumfreiheit bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland) benötigen für die Einreise und den Aufenthalt im Bundesgebiet eine Aufenthaltsgenehmigung in Form eines Visums. Eine vom Dekan oder auch vom Dekanatsrat beglaubigte Kopie des Visums ist dem Antrag zur Gewährung des wissenschaftlichen Gastrechts beizulegen. Bei Aufenthalten über 90 Tagen ist zudem eine Aufenthaltsgenehmigung erforderlich, sollte das Visum nicht für den gesamten Zeitraum des Gastaufenthaltes erteilt worden sein.

Einzureichen sind also:


Der Dekanatsrat ist Ansprechpartner der Fakultät für die ordnungsgemäße Abwicklung des Verwaltungsvorgangs „Wissenschaftliches Gastrecht“. Die Kanzlerin bestätigt nach Zustimmung durch das Rektoratskollegium die Bewilligung des wissenschaftlichen Gastrechts. Über die Entscheidung erfolgt eine schriftliche Information durch das Dezernat für Finanzen und Personal an die Fakultät/Einrichtung.

(Quelle: Verwaltungsrundschreiben Hochschulbereich Nr. 7/1997)

Aufenthaltsrecht für Gastwissenschaftler ohne Arbeitsvertrag

Für die Beantragung eines Forschungsvisums nach § 20 des Aufenthaltsgesetzes brauchen Gastwissenschaftler, die länger als 90 Tage in Deutschland bleiben möchten oder ein Visum für die Einreise benötigen, eine sogenannte Aufnahmevereinbarung, die von der Ausländerbehörde gefordert wird. Ein Forschervisum nach § 20 kann erteilt werden, wenn ein Wissenschaftler über ein Stipendium oder anderweitige Eigenmittel in Höhe von mindestens 1600 € pro Monat verfügt, siehe Deutsches Aufenthaltsrecht für Wissenschaftler/innen aus Nicht-EU-Staaten. Auch die Aufnahmevereinbarung sollte schon vom betreuenden Professor ausgestellt und an den Wissenschaftler ins Ausland gesendet werden, da dieser die Vereinbarung oft zur Beantragung eines Visums im Ausland benötigt.

Leibniz-Karte

Die elektronische, multifunktionale Leibniz-Karte ist ein neues personalisiertes Instrument zur Verbesserung der Infrastruktur für ausländische Gastwissenschaftler und neue internationale Mitarbeiter an der Universität Leipzig. Neben dem Nachweis der Zugehörigkeit zur Universität Leipzig (Identifikationsfunktion) hat sie folgende Funktionen:

  • Nutzung der Mensa als Gastwissenschaftler (Gästepreis*) oder neuer internationaler Mitarbeiter (Mitarbeiterpreis)
  • Nutzungsausweis für die Universitätsbibliothek
  • WLAN-Gastzugang im Universitätsnetz
  • Kopierfunktion

    * Für den Mensa-Mitarbeiterpreis muss ein Arbeitsverhältnis mit dem Freistaat Sachsen vorliegen.

So erhalten Gastwissenschaftler eine Leibniz-Karte:
Zunächst tragen sich Gastwissenschaftler unter folgendem Link in die MoveOn-Gastwissenschaftlerdatenbank des Akademischen Auslandsamtes ein. Im Anschluss vereinbaren sie einen Termin mit dem Welcome Centre (Dr. Annemone Fabricius/Martha Fromme; Telefon: 32039/32069) zur Ausgabe einer Leibniz-Karte im Büro des Welcome Centres. Wichtig ist, dass zur Anfertigung der Karte ein Nachweis über die Zugehörigkeit zur Universität Leipzig (s.o. Aufnahmevereinbarung, Arbeitsvertrag oder Gastvereinbarung) mitgebracht oder vorab im Formular der Datenbank hochgeladen werden muss.


letzte Änderung: 26.09.2017 

Ansprechpartner

Dr. Annemone Fabricius
Kontakt
Sprechzeiten

Teilprojekt des Akademischen Auslandsamtes

www.welcome-to-leipzig.de

    Muster Leibniz-Karte

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