Welcome Centre  

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Netzwerk Welcome Centre

Das Netzwerk Welcome Centre zielt darauf ab, ausländische Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler mit Universitätsangehörigen aus den Fakultäten und der Verwaltung zusammenzubringen, um den internationalen Gästen so die Integration an der Universität und in Leipzig zu erleichtern. Die Möglichkeiten internationale Gastwissenschaftler miteinzubeziehen sind vielfältig und können vom gemeinsamen Mittagessen über Konzertbesuche bis hin zum Joggen im Park reichen.

Das Motto des Netzwerks lautete dabei stets „Alles kann – nichts muss“.

Was bringt eine Mitgliedschaft mit sich?

Die Mitglieder des Netzwerks werden vom Welcome Centre über die Ankunft neuer internationaler Gastwissenschaftler informiert. Anhand kurzer Steckbriefe können sie sich dann ein Bild des Gastes machen. Besteht das Interesse, mit dem Gastwissenschaftler/ der Gastwissenschaftlerin etwas zu unternehmen, geben sie Dr. Annemone Fabricius, Leiterin des Welcome Centres, Bescheid und können direkt in Kontakt mit den internationalen Gästen treten. Außerdem lädt das Welcome Centre per E-Mail zu Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem jährlichen Sommerfest am IBZ, zum Chinesischen Neujahrsfest oder zum Potluck-Dinner ein.

Vorteile der Mitgliedschaft auf einen Blick:

  • Verbessern der eigenen Fremdsprachkenntnisse oder Erlernen neuer Sprachen
  • Knüpfen internationaler Kontakte für die hiesige Lehre und Forschung
  • Entdecken neuer Reiseziele mit Insider-Tipps aus erster Hand
  • Stärken der Willkommenskultur an der Universität Leipzig
  • Einladen internationaler Gäste zu Veranstaltungen am eigenen Institut

Wie registriere ich mich?

Zur Registrierung füllen Sie das Registrierungsformular aus uns senden Sie es an Dr. Annemone Fabricius, Leiterin der Welcome Centres.

Interview mit Dr. Franziska Naether

Warum es lohnenswert ist, im Netzwerk aktiv zu werden und wie so eine Mitgliedschaft überhaupt aussieht, berichtet Dr. Franziska Naether vom Ägyptologischen Institut im Interview*:

Seit wann sind Sie im Netzwerk Welcome Centre aktiv?

Ich bin seit dem Sommer 2012 aktives Mitglied. Damals ist Annemone Fabricius mit der Bitte an mich und auch viele andere Wissenschaftler herangetreten, uns ein wenig um die neuen Gastwissenschaftler an der Universität Leipzig zu kümmern, ihnen also praktische Tipps zum Leben in Leipzig zu geben und ab und an gemeinsam etwas mit ihnen zu unternehmen. Ich fand das Angebot klang sehr interessant, weil ich meinen Freundeskreis immer gern um internationale Leute erweitere. Außerdem ist es uns am Ägyptologischen Institut und Ägyptischen Museum sehr wichtig, weil wir selbst manchmal Gäste am IBZ haben und uns auch daran gelegen ist, dass sie sich hier gut aufgehoben fühlen und sich eben auch Kollegen aus anderen Fachrichtungen oder der Verwaltung um sie kümmern.

Was sind die Vorteile der Mitgliedschaft und gibt es auch Nachteile aus Ihrer Sicht?

Die Vorteile liegen meiner Meinung nach auf der Hand: Man hat die Möglichkeit, neue Leute aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt kennen zu lernen. Ich selbst habe mehrere Stipendien im Ausland genossen und Personen, die sich ehrenamtlich engagiert haben, waren ganz wichtig für mich und haben mir das Leben im Ausland noch angenehmer gemacht. Ich finde es immens wichtig, dass die Willkommenskultur an unserer Universität gestärkt wird. Bislang sehe ich in diesem Bereich noch Optimierungsbedarf – noch ist der Gedanke einer umfassenden Integration internationaler Gastwissenschaftler nicht bis in alle Glieder der Universität vorgedrungen. Der Nachteil ist, dass man natürlich etwas Zeit investieren muss. Aber ich trage mir beispielsweise Einladungen zu Veranstaltungen, wie das Sommerfest oder auch den Semesterstart im Voraus in den Kalender ein und kann so gut planen. Es sind immer sehr schöne Zusammenkünfte mit internationalen Gastwissenschaftlern, die viel Spaß machen. Und dafür nehme ich mir gern Zeit.

Sie erwähnten gerade Einladungen zu Veranstaltungen des Netzwerks – was genau passiert denn, wenn ich mich im Netzwerk registriert habe?

Also ich bekomme E-Mails von Frau Fabricius oder ihrer Kollegin, in denen neue Gastwissenschaftler/innen an der Universität kurz vorgestellt werden. Dort erfahre ich dann Herkunft, Grund des Aufenthalts und auch persönliche Interessen – so kann ich mir ein besseres Bild von den Gästen machen. Und dann wird der Aufruf gestartet, wer aus dem Netzwerk gern etwas mit der Person oder auch mal einer ganzen Familie unternehmen möchte. Außerdem erhalte ich Informationen zu kommenden Veranstaltungen, wie z.B. für ein Potluck-Dinner. Das ist prima, weil jeder landestypische Speisen mitbringt und man so neue internationale Gerichte kennenlernen kann. Wir vom Ägyptischen Museum laden die internationalen Gastwissenschaftler aber zum Beispiel auch zu unseren Ausstellungen, Lesungen, Konzerten oder Theateraufführungen ein, die wir hier veranstalten.

Sie sind nun schon seit fünf Jahren im Netzwerk aktiv – gibt es ein Event, das sie besonders gut in Erinnerung haben?

Eine tolle Erfahrung war, als wir im Sommer 2014 an einem Spinnereirundgang teilgenommen haben. Ich hatte dazu noch einen Kumpel aus Leipzig eingeladen, der selbst Künstler ist und zusammen mit den internationalen Gastwissenschaftlern waren wir gleich von Beginn an eine tolle Gruppe mit etwa zwanzig Leuten. Es waren Gäste aus dem Nahen Osten, Asien, den USA und Australien mit dabei. Besonders viel Spaß hatten wir beim Besuch der ehemaligen Diskothek „BimboTown“ auf dem Gelände der Spinnerei. Die internationalen Gastwissenschaftler waren sehr begeistert von den fliegenden Kleidern und den „menschenfressenden“ Sofas (lacht). Und da waren sowohl die muslimische Gastwissenschaftlerin mit Kopftuch als auch der amerikanische Gastprofessor, der anfangs noch gar nicht so aus sich rausging, mit Spaß dabei.

Wie würden Sie Ihre Kollegen dazu ermuntern, sich im Netzwerk Welcome Centre zu registrieren?

Ich würde den Facettenreichtum des Netzwerks hervorheben. Ist man registriert, hat man die Möglichkeit, Gastwissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Nationalitäten und Wissenschaftsfeldern und somit Leute verschiedenster Persönlichkeiten kennenzulernen. Das Netzwerk ist somit also auch eine super Gelegenheit, um sich auf fachlicher Ebene auszutauschen. Ich kann es wirklich nur jedem ans Herz legen, sich bei Frau Fabricius zu melden und die Sache einfach mal auszuprobieren.

*Das Interview führte Lina Hörügel, Referentin Internationale Öffentlichkeitsarbeit, Akademisches Auslandsamt.


letzte Änderung: 30.08.2017 

Ansprechpartner

Dr. Annemone Fabricius
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Teilprojekt des Akademischen Auslandsamtes

www.welcome-to-leipzig.de

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