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  • Arbeiten nach Studienabschluss

Arbeiten nach Studienabschluss

EU-Bürger & Bürger aus Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz

Sie genießen die so genannte Arbeitnehmerfreizügigeit und benötigen keine Arbeitserlaubnis, um in Deutschland zu arbeiten.

Als Nicht-EU Bürger / § 16 (4) AufenthGesetz:

Wenn Sie nach Ihrem Abschluss in Deutschland bleiben möchten, müssen Sie eine Verlängerung Ihres Aufenthaltstitels bei der Ausländerbehörde beantragen, die für Ihren Wohnsitz zuständig ist. Wenn Sie in Leipzig wohnen, ist das die Ausländerbehörde Leipzig. Als Absolvent einer deutschen Hochschule dürfen Sie einen Aufenthaltstitel zur Arbeitssuche beantragen, der bis zu maximal 18 Monate ausgestellt werden kann. Der verlängerte Aufenthaltstitel soll dazu dienen einen „angemessenen Arbeitsplatz” zu finden, also eine Stelle, die Ihren Qualifikationen und Ihrem Abschluss entspricht.

Der Aufenthaltstitel zum Zwecke der Arbeitssuche enthält eine unbeschränkte Arbeitsgenehmigung, d.h. Sie können auch in einem unqualifizierten Job beispielsweise als Aushilfe in einem Restaurant arbeiten. Die Intention ist, dass Sie sich während der Arbeitssuche selbst finanzieren können.

Die maximale Gültigkeitsperiode von 18 Monaten beginnt mit dem Datum, an dem Ihnen schriftlich bekannt gegeben wird, dass Sie Ihr Studium erfolgreich beendet haben. Bitte beachten Sie, dass Sie außer Ihrem Abschluss weitere Nachweise vorlegen müssen, um den Aufenthaltstitel zur Arbeitssuche zu erhalten, z.B. Nachweise über ausreichenden Wohnraum, zur Krankenversicherung, zu einem Mindesteinkommen.

Es ist zu empfehlen, dass Sie möglichst bald nach der Bekanntgabe Ihrer Prüfungsergebnisse bei der für Sie zuständigen Ausländerbehörde vorsprechen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Sachsen.de (Deutsch & Englisch)

Checkliste (Deutsch)

Blaue Karte EU / § 19a AufenthGesetz:

Im August 2012 wurde in Deutschland die Blaue Karte EU eingeführt, um die Zuwanderung qualifizierter ausländischer Fachkräfte europaweit zu fördern. Internationale Absolventen deutscher Hochschulen können ebenfalls eine Blaue Karte EU beantragen wenn sie alle der folgenden Voraussetzungen nachweisen können:

  • deutscher Hochschulabschluss
  • Arbeitsvertragsentwurf oder konkretes Arbeitsplatzangebot, das in Bezug zum Hochschulstudium/ Hochschulabschluss steht („angemessener Arbeitsplatz“)
  • Mindestbruttoeinkommen: Euro 50.800 pro Jahr / Euro 4.234 pro Monat (2017)
  • Für so genannte Mangelberufe, insbesondere Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte und IT-Fachkräfte: Euro 39.624 pro Jahr / Euro 3.302 pro Monat (2017)

(Bitte beachten Sie, dass die Gehaltsgrenzen jährlich angepasst werden.)

Hier einige Vorteile der Blauen Karte EU:

  • Bei Ersterteilung bis zu maximal 4 Jahren gültig
  • Niederlassungserlaubnis  (unbefristete Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung)  bereits nach 21 Monaten mit Nachweis von Deutschkenntnissen auf Niveau B1 möglich
  • Inhaber dürfen sich bis zu 12 Monaten außerhalb von Deutschland aufhalten ohne dass sie ihren Status verlieren
  • Inhaber dürfen nach 18 Monaten in einen anderen EU Staat umziehen (außer UK, Irland, Dänemark) und können dort unter beschleunigten und vereinfachten Bedingungen eine neue nationale Blaue Karte EU beantragen.

Weitere Informationen: BAMF (Deutsch)

Was bedeutet AKZESS?

= Ausländische FachKräfte-Zuwanderung effizient und sensibel steuern

Als internationaler Absolvent einer deutschen Hochschule gehören auch Sie zu den Zielgruppen eines beschleunigten Bearbeitungsverfahrens (AKZESS) für Anträge auf Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen. Der Freistaat Sachsen initiierte AKZESS 2011 mit dem Ziel:

  • die Bearbeitungszeit von Anträgen durch die Ausländerbehörden sowie die Agentur für Arbeit in der Regel auf vier Wochen zu minimieren,
  • um qualifizierte ausländische Fachkräfte, insbesondere aus Drittstaaten für den Standort Sachsen zu gewinnen
  • Unternehmen zu unterstützen, die an der Einstellung von (hoch) qualifiziertem Personal aus Nicht-EU Staaten interessiert sind.

Die Stadt Leipzig nimmt seit 2013 an der Umsetzung des beschleunigten Bearbeitungsverfahrens teil.

Weitere Informationen: AKZESS (Deutsch)


letzte Änderung: 09.10.2017 

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