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Arbeiten während des Studiums

Jobben neben dem Studium – was ist zu beachten?

EU-Bürger & Bürger aus Norwegen, Island, Liechtenstein, Schweiz

Es gelten die gleichen Regeln, die auch für deutsche Studierende gelten (arbeiten bis zu 20 Stunden pro Woche, in den Semesterferien ist mehr erlaubt).

Nicht-EU Bürger: 120 volle bzw. 240 halbe Tage Regel (§ 16 (3) AufenthGesetz)

Wer einen Aufenthaltserlaubnis auf Basis des Paragraphen 16 (1) Aufenthaltsgesetz besitzt, darf normalerweise neben dem Studium 120 volle bzw. 240 halbe Tage im Jahr zu arbeiten. Der Zeitraum von einem Jahr bezieht sich dabei auf ein Kalenderjahr (Januar bis Dezember).

Es empfiehlt sich, genau zu notieren an welchen Tagen wie viele Stunden gearbeitet wurden. Das ist wichtig als Nachweis für Sie selbst, für einen potentiellen Arbeitgeber und für die Ausländerbehörde.

Was zählt als halber Tag? = Arbeitstage bis zu 4 Stunden

Was zählt als voller Tag? = Arbeitstage von mehr als 4 Stunden und bis zu 8 Stunden

(Grundlage: Annahme, dass die normale tägliche Arbeitszeit des jeweiligen Unternehmens 8 Stunden beträgt.)

Halbe und volle Tage können kombiniert werden, z. B. 90 Tage jeweils bis zu 8 Stunden arbeiten und 60 Tage jeweils bis zu 4 Stunden arbeiten.

Alle Arbeitstage über die 120 volle/ 240 halbe Tage-Regel hinaus, müssen von der für Sie zuständigen Ausländerbehörde vorab genehmigt werden.

Bitte beachten Sie:

  • Freiwillige Praktika fallen auch unter die 120 volle/ 240 halbe Tage-Regel, selbst wenn sie nicht bezahlt werden.
  • Pflichtpraktika fallen normalerweise nicht unter die 120 volle/ 240 halbe Tage-Regel, weil sie Bestandteil des Studiums sin.
  • Studentische Hilfstätigkeiten fallen nicht unter die 120 volle/ 240 halbe-Tage, wenn sie an einer Hochschule oder einer Institution, die in Bezug zu einer Hochschule steht,  arbeiten - so lange Ihr Studium nicht in Gefahr gerät, weil Sie zu viel arbeiten.

Sie sollten aber die Ausländerbehörde über einen solchen Job informieren.

Ausnahmen:

Von der 120 volle/ 240 halbe Tage-Regel ausgenommen sind Inhaber von Aufenthaltstiteln zum Zwecke:

- von Studienbewerbungen: §16 (1a) und

- von studienvorbereitenden Maßnahmen: Studienkolleg, Sprachkurse während des ersten Jahres.

Wenn Sie einen solchen Aufenthaltstitel besitzen, dürfen Sie nicht arbeiten.

Bitte lesen Sie Ihren Aufenthaltstitel genau durch. Sollten Sie sich unsicher sein, wie viele (Rest)Tage Sie noch arbeiten dürfen, kontaktieren Sie bitte die für Sie zuständige Ausländerbehörde.

Weitere Informationen:

Sachsen.de (Deutsch)

Arbeitsagentur (Deutsch)

DGB Jugend (Deutsch)

Sächsisches Staatsministerium des Innern (Deutsch & Englisch)


letzte Änderung: 09.10.2017 

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