Internationale Bewerber  

Internationale
Bewerber

Amtliche Beglaubigungen und Übersetzungen

Wenn Sie sich an der Universität Leipzig für ein Studium mit Abschluss  bewerben wollen, müssen Sie eine beglaubigte Kopie Ihrer Zeugnisse sowie gegebenenfalls eine beeidigte Übersetzung dieser Zeugnisse einreichen. Die Bewerbungsdokumente verbleiben bei der Universität Leipzig.

Wichtig: Senden Sie für Ihre Bewerbung auf keinen Fall Ihre Originalzeugnisse!

Bitte beachten Sie in jedem Fall die unterschiedlichen Bewerbungsverfahren in der Rubrik Ausländerstudium. Für die Anfertigung von Kopien und Übersetzungen Ihrer Zeugnisse gelten die folgenden Hinweise

Übersetzungen

Zeugnisse in deutscher oder englischer Sprache müssen nicht übersetzt werden.

Es werden nur Übersetzungen akzeptiert, die vom Original übersetzt wurden. Zeugnisübersetzungen dürfen nicht von einer Kopie erfolgen. Dies muss der Übersetzer in seiner Beglaubigung vermerken. Außerdem muss angegeben sein, aus welcher Sprache die Übersetzung vorgenommen wurde.

Bitte beachten Sie, dass das Akademische Auslandsamt ausschließlich Übersetzungen von öffentlich beeidigten Übersetzern akzeptiert. Bewerbungsunterlagen, die nicht von einem öffentlich beeidigten Übersetzer vorgenommen wurden, können nicht berücksichtigt werden.

Sie können uns beglaubigte Fotokopien Ihrer beeidigten Übersetzungen senden.

Beglaubigungen

Das Akademische Auslandsamt akzeptiert öffentliche und amtliche Beglaubigungen von deutschen Einrichtungen sowie Beglaubigungen, die im Ausland von Behörden ausgestellt wurden, die zur amtlichen Beglaubigung befugt sind.

Öffentliche Beglaubigung:

  • stammt von einer Deutschen Botschaft oder einem Deutschen Konsulat oder
  •  von einem Notar in Deutschland, 
  • von einem beeidigten Übersetzer,
  • (In Hessen können auch Ortsgerichte öffentliche Beglaubigungen ausstellen.)

Amtliche Beglaubigung:
Sie stammt von einer dienstsiegelführenden Behörde. Damit sind öffentliche Behörden wie zum Beispiel Bürgerämter oder Notare gemeint. Auch Rathäuser, Gerichte, Pfarrämter und Krankenkassen dürfen Beglaubigungen ausstellen.

Amtliche Beglaubigungen müssen eine bestimmte Form haben:

  • Sie müssen einen Beglaubigungsvermerk enthalten, der besagt, dass die Kopie mit dem Original übereinstimmt
  • Alle Details auf dem Dienstsiegel und die Unterschrift müssen gut lesbar sein.
  • Wenn die Kopie aus mehreren Seiten besteht, muss kenntlich gemacht sein, dass jede Seite von demselben Dokument stammt, entweder durch „schuppenartige“ Heftung und seitenübergreifenden Stempel oder durch gesonderte Beglaubigungsvermerke auf jeder einzelnen Seite (dann muss aber auf jeder Seite des Originals oder in jedem dieser Beglaubigungsvermerke Ihr Name und die Art der Urkunde aufgenommen werden).
  • Wenn das Original ein Prägesiegel trägt (=ins Papier eingedrücktes Siegel), muss dies im Beglaubigungsvermerk ebenfalls erwähnt werden.

Auch die Einrichtung, die das Zeugnis ausgestellt hat, kann eine Kopie des Zeugnisses beglaubigen. Dies gilt allerdings tatsächlich nur für die von dieser Einrichtung ausgestellten Zeugnisse und nicht für Zeugnisse von anderen Einrichtungen.

Im Ausland sind folgende Stellen zur Ausfertigung amtlicher Beglaubigungen berechtigt: die diplomatischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland und die im jeweiligen Land zur amtlichen Beglaubigung befugten Behörden.

Kopierte Beglaubigungen werden nicht akzeptiert!


letzte Änderung: 08.06.2017 

Kontakt & Beratung

Akademisches Auslandsamt

Kontakt & Beratung

pages