Anerkennung von  Auslandsaufenthalten  

Anerkennung von
Auslandsaufenthalten

Lösungsansatz 1

Flexibilität durch Modulbetitelung und Inhaltsbeschreibung

Am Institut für Politikwissenschaften der Universität Leipzig erleichtern flexible Modultitel und –inhalte die Anerkennung von Leistungen, die während eines studienbezogenen Auslandsaufenthaltes erbracht wurden. Die folgenden Bedingungen begünstigen dabei ein flexibles Vorgehen:

  1. Der Studiengang ist nicht-konsekutiv.
  2. Die Modultitel sind problemorientiert.
  3. Die Modulbeschreibungen sind offen.
  4. Die Pluralität von Lehrformen und Prüfungsanforderungen wird anerkannt.
  5. Ein umfangreicher offener Wahlbereich ist vorhanden.

Im Rahmen der Novellierungen der Studienordnungen wurde bei der Modulbezeichnung streng darauf geachtet, dass ein politikwissenschaftliches Problem (z.B. Politische Systeme statt „Das politische System Deutschlands“) oder Kompetenzziel (z.B. „Rationales Argumentieren“) im Mittelpunkt steht. Analog zum Modultitel werden auch Ziele und Inhalte so formuliert, dass Veranstaltungen anderer Universitäten dem Modul leicht zugeordnet werden können:

„Die Studierenden erwerben basale Kenntnisse der Legitimationsformen und -strategien von Herrschaft und politischen Ordnungen sowie der historischen und ideengeschichtlichen Grundlagen moderner Staatlichkeit“

Eine Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen stößt bei entsprechenden Absprachen im Vorfeld dann kaum auf Widerstände. Studierende erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, ihre eigenen Interessen bei der Wahl der Module gut verfolgen zu können und eine individuelle Profilbildung vorzunehmen. Sie werden in die Lage versetzt, sich in den angebotenen Lehrveranstaltungen strukturiert mit Inhalten auseinandersetzen zu können, die an der Heimatuniversität nicht angeboten werden (z.B. durch die Teilnahme an einem Seminar zum politischen System von Frankreich). Bei der Beratung wird darauf geachtet, dass grundlegendes Wissen dennoch erworben wird (z.B. das politische System der BRD).


letzte Änderung: 02.03.2017 
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