Forschungsprojekte / Research Projects
Pharmazeutische Chemie
Isolierung, Synthese und Charakterisierung von Fagopyrin
Dipl.-Chem. Dr. Bernd Habermann, Apothekerin Katja Daub, Professor
Dr. K. Eger
Im Mittelpunkt der Arbeiten stand neben der Optimierung der Isolierung
von
Fagopyrin, einem Inhaltsstoff aus Buchweizen (Fagopyrum esculentum
Moench),die Strukturaufklärung und Charakterisierung des Naturstoffes.
Es wurden neue Möglichkeiten des synthetischen Zugriffs auf die
Substanzklasse der Bisanthrone untersucht. Das Ziel dabei war es,
Synthesen zu finden, welche möglichst bei kürzeren Reaktionszeiten
höhere Ausbeuten an Bi-santhronderivaten liefern sollten.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel
Harpagophytum procumbens D.C.: Isolierung und Strukturaufklärung
von Inhaltsstoffen, Pharmakologische Testung
Dipl.-Chem. Dr. Bernd Habermann (AK Eger)
Das Wurzelextrakt der Teufelskralle (Harpagophytum procumbens D.C.)
findet in letzter Zeit in der Phytotherapie als natürliches Antirheumatikum
Anwendung. Als wirksamer Inhaltstoff wird dabei das Iridoid Harpagosid
angesehen. Von pharmakologischem Interesse sind aber auch andere Inhaltsstoffe
wie zum Beispiel Acteosid und Isoacteosid.
p-Hydroxyharpagosid wurde als analytische Referenzsubstanz aus Harpagophytum
zeyheri isoliert. Außerdem wurde die Zugänglichkeit der
Verbindung auf halbsynthetischem Wege untersucht.
Die erhaltenen Verbindungen wurden der pharmakologischen Testung zugeführt.
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Drittmittel
Synthese von Diazaflavonoiden und deren biologische Testung
Professor Dr. Kurt Eger, Dipl.-Chem. Alexander Ludwig
Flavonoide sind in der Natur weit verbreitete Wirkstoffe, die breite
biologische Anwendung finden. Synthetisch veränderte Diazaflavonoide
zeigen ebenfalls interessante biologische Effekte. Die systematische
Variation der Diazaflavonoide soll zu hochwirksamen Arzneistoffen
führen.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel
Entwicklung und Validierung neuer analytischer Methoden für
Arzneimittel
Apotheker Dr. Michael Dölker (AK Eger)
Analytische Untersuchungen haben nur dann Aussagekraft, wenn die
Methoden dazu validiert werden. Für die Qualitätssicherung
ist es daher notwendig, sicherzustellen, daß mit den verwendeten
Methoden ein richtiges Ergebnis erzielt werden kann.
Unterschiedliche Arzneimittel werden analysiert, die Methoden dazu
validiert und dokumentiert. Dieses Forschungsgebiet stellt damit einen
wichtigen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit dar.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel
Synthese von Arzneistoffmetaboliten und deren Derivate zur Herstellung
von Haptenen
Professor Dr. Kurt Eger
Arzneistoffmetabolite werden häufig aus biologischem Material
isoliert und spektroskopisch charakterisiert. Ihre chemische Synthese
gestaltet sich oft sehr aufwendig und wird nur selten durchgeführt,
obwohl die Metabolite als Referenzsubstanzen und als Haptene zur Herstellung
von Antikörpern begehrt sind. Es werden Metabolite verschiedener
Arzneistoffe auf Anforderung hergestellt.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Wirtschaft)
Michael-Addukte aus Ascorbinsäuren und alpha,beta-ungesättigten
Carbonyl- Verbindungen als Proteinphosphatasehemmer und Immunmodulatoren
Professor Dr. Kurt Eger, Dipl.-Chem. Dereje Tamiru, Dipl.-Biochem.
Sylvia Kaap, Dipl.-Chem. Mathias Klemm
alpha,beta-ungesättigte Aldehyde und Ketone reagieren unter
biomimetischen Bedingungen mit Ascorbinsäuren in einer Michael-Reaktion.
Einzelne Verbindungen erwiesen sich im Vorscreening als Proteinphosphatasehemmer
und Immunmodulatoren. Ziel ist es, ausgehend von den Leitstrukturen
besser wirksame Verbindungen zu erhalten bzw. durch chemisches und
biochemischen Screening die immunmodulatorische Wirkung zu erklären.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Innovationskolleg)
Thalidomid(derivate) als Immunmodulatoren
Professor Dr. Kurt Eger, PD Dr. Michael Gütschow, Apotheker
Thomas Hecker, Dipl.-Biochem. Michael Weiß
Thalidomid ist wegen seiner immunmodulierenden Wirkung, die man sich
bei der Graft versus Host-Erkrankung zunutze macht und wegen seiner
positiven Beeinflussung bestimmter chronischer Krankheitsformen im
Verlauf einer Aids-Erkrankung in den Blickpunkt des Interesses gerückt.
Durch Strukturabwandlung wird versucht, die strukturellen Voraussetzungen
für die beobachteten biologischen Effekte zu finden.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung
Adenosin-Rezeptoren
Professor Dr. Kurt Eger, Apotheker Mohamed Shaheen
Derivatisierte Pyrimido[4,5-b]indole und Pyrrolo[2,3-d]pyrimidine
gehören derzeit zu den stärksten bekannten in vitro A1-Adenosin-Rezeptoren-
Antagonisten. In vivo sind sie jedoch nahezu wirkungslos. Ziel ist,
durch Synthese von Prodrugs und durch Einführung polarer Gruppen
die Substanzen genügend hydrophil zu machen, um eine bessere
Bioverfügbarkeit zu erreichen.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung Drittmittel (Innovationskolleg
und Wirtschaft)
Synthese von L-N-Methylarginin (L-NMMA)
Professor Dr. Kurt Eger
L-NMMA findet als Experimentalsubstanz breite Anwendung. Mit einem
von uns modifizierten Syntheseverfahren läßt sich die Substanz
kostengünstig in hoher Reinheit herstellen.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittlel
Syntheseverunreinigungen in Arzneistoffen: Isolierung, Strukturaufklärung
und Gegensynthese
Professor Dr. Kurt Eger, Dr. Michael Dölker, Dr. Hans-Peter
Kertscher, Apothekerin Katja Daub, Jutta Ortwein
Mittels chromatographischer und spektroskopischer Methoden wie HPLC,
MALDI, IR- und NMR-Spektroskopie werden Verunreinigungen erfaßt
und charakterisiert. Diese Verunreinigungen werden durch Gegensynthese
hergestellt und in der Folge als Standards verwendet.
Direktes Ziel der Arbeiten ist es, die Nachweisgrenzen für Verunreinigungen
dem Stand der Technik anzupassen und ein hohes Niveau an Prüfqualität
zu gewährleisten. Indirektes Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit
Arzneistoffherstellern Synthesen entsprechend dem daraus resultierenden
Verunreinigungsprofil zu optimieren.
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Drittmittel (Sachmittel aus Industrie)
Bisazidoiodosobenzen als Oxidationsmittel: Anwendungsaspekte in
der Synthese von Naturstoffen und Arzneistoffmetaboliten
Professor Dr. Kurt Eger, Apothekerin Katja Daub, Dipl.-Chem. Dr.
Bernd Habermann
Bisazodoiodosbenzen ist ein einfach darzustellendes Reagenz, mit
dem tertiäre Amine am alpha-C-Atom quantitativ zu den entsprechenden
alpha-Azidoaminen oxidiert werden können. Die entstehenden alpha-Azidoamine
stellen ein Carbonylgruppenequivalent dar und können sehr einfach
in die entsprechende Carbonylverbindung und ein sekundäres Amin
überführt werden (Dealkylierung von Aminen). Man kann die
Azidofunktion in situ jedoch auch mit verschiedenen Nukleophilen substituieren
und erhält auf diese Weise Zugang zu anderweitig schwierig darzustellenden
Verbindungen
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel (Graduiertenkolleg)
Synthesis and pharmakological Screening of functionalised 5-Amino-
thieno[2,3-d]pyrimidines
Dobner, Bodo, Langner, Andreas (Universität Halle), Briel, Detlef,
Franz, Tanja (Diplomandin)
Auf der Basis eines neuen Syntheseweges für diese Substanzklasse
werden hochfunktionalisierte Derivate des Thieno [2,3-d] pyrimidin-Ringsystems
hergestellt. Hierbei sollten insbesondere 5-amino-funktionalisierte
Strukturen biologische Effekte aufweisen. Die synthetisierten Heterocyclen
sollen auf antiphlogistische und cancerostatische Wirkung untersucht
werden.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel
Chemische Verbindungen mit biologisch verwertbaren Eigenschaften
Chemical Compounds with biological properties
Briel, Detlef
Bi- und tricyclische Heterocyclen werden auf verschiedene Wirkqualitäten
untersucht.
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Drittmittel
Synthese heterocyclisch annelierter Pyrimidinderivate als Kupplungskomponenten
für Penicilline und Cephalosporine
Synthesis of anneleted pyrimidine derivatives as coupling components
for penicillines and cephalosporines
Briel, Detlef, Steimecke, Günther (Fa. Dr. Steimecke, Wernigerode)
Verschiedene heterocyclisch annelierte Pyrimidinderivate werden hergestellt.
Diese Heterocyclen enthalten eine aktive Gruppe, die zur Kupplung
an Antibiotika geeignet ist. Hierbei können milde und phosgenfreie
Methoden verwendet werden. Die Kupplungsreaktionen werden untersucht,
die Produkte werden auf antibiotische Wirkung getestet.
Weiterführung: Ja
Finanzierung: Drittmittel
Heterocyclische Protease-Inhibitoren
PD Dr. Michael Gütschow
Proteolytische Enzyme sind in pathophysiologische Prozesse involviert
und stellen Targets für die Arzneistoffentwicklung dar. Es wurden
heterocyclische Acylenzym-Inhibitoren für therapeutisch relevante,
humane Serin-Proteasen (Leukozyten-Elastase, Cathepsin G, Proteinase
3, Chymase) synthetisiert und enzymkinetisch charakterisiert. Die
Untersuchungen zu Struktur-Wirkungs-Beziehungen von heterocyclischen
Protease-Inhibitoren werden mit dem Ziel weitergeführt, Optimierungen
bezüglich der kinetischen Parameter der Enzymhemmung zu erreichen.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung
Pharmazeutische Technologie
Development of an ad hoc information management system for drug
quality control
Prof. Dr. W. Süß, A. Qa'dan
Erarbeitung von Datenblättern ausgesuchter Arzneimittel/Arzneiformen
und Komplettierung für die SIAMED- und QCL-Software der WHO.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel
Pharmakologie für Naturwissenschaftler
Einfluß von PDE4-Inhibitoren auf spannungs- und Ca2+-aktvierte
Ionenströme an humanen Monozyten
Effect of PDE4-inhibitors on voltage-dependent and Ca2+-activated
ion channels on human monocytes
Professor Dr. Karen Nieber (nieber@rz.uni-leipzig.de),
Apothekerin Dagmar Eschke, Diplomchemikerin Dr. Melinda Wüst,
Rasmus Freter
An einem in vitro-Modell (humaner Monozyt) werden durch elektrophysiologische
Untersuchungen und Calcium-Messungen grundlegende neue Erkenntnisse
zum Wirkungsmechanismus von Phosphodiesterase 4 (PDE4)-Inhibitoren
erarbeitet. In weiterführenden Untersuchungen sollen neuartige
Verbindungen als PDE4-Inhibitoren charakterisiert und ihre Wirkqualität
mit Referenzsubstanzen (Rolipram, RPR-73401) beurteilt werden. Die
Untersuchungen werden in Kooperation mit dem Arzneimittelwerk Dresden
durchgeführt und sind Bestandteil des Förderprojektes "Neuartige
PDE4-lnhibitoren zur Behandlung allergischer Erkrankungen".
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel (Sächsische Aufbaubank)
Elektrophysiologische Charakterisierung von Adenosin-3-Rezeptor-Liganden
an corticalen Pyramidenzellen
Electrophysiological characterization of adenosine A3-receptor ligands
on cortical pyramidal cells
Professor Dr. Karen Nieber (nieber@rz.uni-leipzig.de),
Apothekerin A. Brand, Pharmazeut Zacharie Vissiennon (Diplomand)
Wir führen elektrophysiologische Untersuchungen an präfrontalen
corticalen Pyramidenzellen der Ratte im Hirnschnittpräparat durch.
Es interessiert die Beteiligung von Adenosine-A3-Rezeptoren an der
Regulation der synaptischen Potentiale. Es wird ein Testsystem für
neuartige A3-Rezeptorliganden aufgebaut. Ziel ist es, agonistische
oder antagonistische Effekte am A3-Rezeptor nachzuweisen, als Voraussetzung
weiterer vertiefter Untersuchungen. Die Untersuchungen werden in Kooperation
mit dem Arzneimittelwerk Dresden durchgeführt und sind Bestandteil
des Förderprojektes "Adenosin-A3-Rezeptorantagonisten zur
Behandlung allergischer Erkrankungen wie Rhinoconjunctivitis und Asthma".
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel (Sächsische Aufbaubank)
Wirkungsmechanismus von A1-Adenosinanaloga an corticalen Pyramidenzellen
der Ratte
Mode of action of adenosine A1 receptor ligands on rat cortical pyramidal
cells
Professor Dr. Karen Nieber (nieber@rz.uni-leipzig.de),
Apothekerin Anne Brand, Pharmazeut Zacharie Vissiennon (Diplomand)
Es werden Untersuchungen an Pyramidenzellen des präfrontalen
und somatosensorischen Cortex der Ratte im Hirnschnittpräparat
durchgeführt. Neuartige Adenosinanaloga werden als Agonisten
oder Antagonisten an den Adenosin-A1-Rezeptoren charakterisiert. Dazu
sollen vergleichende Untersuchungen mit bekannten selektiven Agonisten/Antagonisten
durchgeführt werden. Es wird geprüft, ob diese Substanzen
die elektrisch induzierten synaptischen Potentiale und/oder Hypoxie-induzierte
Depolarisation beeinflussen. Weiterhin interessiert, ob und in welcher
Weise die Adenosin-Rezeptorliganden die dopaminerge, glutamaterge
und GABAerge Neurotransmission beeinflussen. Wir erwarten aus diesen
Untersuchungen neue Erkenntnisse zum Wirkungsmechanismus der Adenosinanaloga
an zentralen neuronalen Strukturen.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (BMBF-IZKF,
Projekt C12)
Retinale und chorioidale Endothelzellkulturen. Einfluß von
Wachstumsfaktoren und Nukleosidanaloga bei Hypoxie und Glukosemangel
Retinal and choroidal endothelial cells: effect of growth factors
and nucleosides during hypoxia and glucose deprivation
Professor Dr. Karen Nieber (nieber@rz.uni-leipzig.de),
Diplomchemiker M. Richter, Apothekerin Stephanie Belger (Diplomandin)
Das Projekt untersucht die Rolle mikrovaskulärer Endothelzellen
und ihre zelluläre Signalkaskade bei der Neovaskularisation der
Netzhaut unter Hypoxie und Glukosemangel. Grundlegende Untersuchungen
werden an retinalen und chorioidalen Endothelzellkulturen von Rinderaugen
durchgeführt. Vergleichende Untersuchungen werden mit humanen
Zellkulturen aus Spender- oder Operationsmaterial erhoben. Folgende
Ziele sollen durch morphologische, funktionelle und elektrophysiologische
Untersuchungen erreicht werden: (1) Dokumentation der funktionellen
Heterogenität des Gefäßendothels und Herausarbeitung
von pathophysiologischen Veränderungen unter Hypoxie und Glukosemangel.
(2) Neue Erkenntnisse zur Bedeutung des VEGF-Rezeptor-Systems und
zu Mechanismen, die die Proliferation und Tubulusbildung betreffen.
(3) Möglichkeiten der pharmakologischen Beeinflussung durch selektive
Rezeptoragonisten und -antagonisten
Weiterführung: ja
Finanzierung: Drittmittel (BMBF-IZKF, Projekt C12)
Analysen der Anfragen an das Gemeinsame Giftinformationszentrum
der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Thüringen (GGIZ)
Inquires addressed to the Poison Information Centre of Mecklenburg-Western
Pommerania, Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia.
Professor Dr. Karen Nieber (nieber@rz.uni-leipzig.de),
Pharmazeutin Ulrike Lammich (Diplomandin)
Das Projekt untersucht und analysiert Anfragen aus Apotheken an das
GGIZ Erfurt. Dazu wurden Beratungsprotokolle mit Hilfe von Datenbankabfragen
und manuellen Abfragen ausgewertet, gesondert nach allgemeinen Anfragen
und Fragen im Vergiftungsfall. Aufgrund detaillierter und systematischer
Dokumentation sind sowohl beschreibende als auch statistische Analysen
möglich.
Es wird die Nutzung der Informationsmöglichkeit des GGIZ durch
Apotheken untersucht. Durch Vergleiche mit niedergelassenen Ärzten,
Kliniken und Laien werden spezifische Beratungsschwerpunkte herausgearbeitet.
Es soll weiterhin die klinisch-toxikologische Relevanz der Anfragen
bewertet und Rückschlüsse auf die pharmazeutische Aus- und
Weiterbildung gezogen werden.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung
Charakterisierung der Adenosinrezeptor-vermittelten Relaxation des
isolierten Ileums der Ratte
Characterization of adenosine receptors mediated relaxation in rat
isolated ileum
Professor Dr. Karen Nieber (nieber@rz.uni-leipzig.de),
Apothekerin Claudia Warstadt
Ziel des Projektes ist die Etablierung eines in vitro-Modells zur
Testung von neuartigen Adenosin A1-Rezeptorliganden. Adenosin relaxiert
das vorkontrahierte isolierte Ileum. Es wird untersucht, welche Rezeptorsubtypen
beteiligt sind. Anschließend wird selektiv der A1-Rezeptor stimuliert
bzw. blockiert. Die Arbeiten ordnen sich in das Programm der Substanztestung
des Institutes ein.
Weiterführung: ja
Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Sächsische
Aufbaubank)
|