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Fakultät für Chemie und Mineralogie
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Kontakt
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Zur Forschungstätigkeit an der Fakultät
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Berichte der Institute und Einrichtungen

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Forschungstätigkeit an den Fakultäten

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Die Fakultät für Chemie und Mineralogie kann
auf ein erfolgreiches Forschungsjahr 2000 zurückblicken. Sie bestimmt
eine Vielzahl von Forschungsaktivitäten der Universität maßgeblich
mit. Disziplin- und fakultätsübergreifend arbeiten naturwissenschaftliche
und medizinische Bereiche an komplexen Forschungsschwerpunkten: |
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Graduiertenkollegs
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Graduiertenkolleg: Physikalische Chemie der Grenzflächen"
Sprecher: Prof. Dr. R. Szargan (Wilhelm-Ostwald-Institut für
Physikalische und Theoretische Chemie)
Das Ziel des Kollegs besteht darin, ein interdisziplinär angelegtes
Qualifizierungsvorhaben zu verwirklichen, welches eine größere
Zahl von Doktoranden auf der Grundlage eines komplexen Forschungsprogramms
und einer dazu inhaltlich abgestimmten Graduiertenausbildung über
drei Förderzeiträume zu je 3 Jahren hinweg zur Promotion führt.
Das Forschungsprogramm enthält die Bearbeitungsschwerpunkte Grenzflächen
poröser Festkörper", Halbleitergrenzflächen"
und Fluidgrenzflächen". Es bringt ein repräsentatives
Arsenal an instrumentellen und theoretischen Methoden zum Einsatz und
ist einer Vielfalt physikalischer Phänomene und chemischer Wandlungen
an Grenzflächen aller möglichen Phasenkombinationen gewidmet.
Für die Doktoranden wird eine über drei Semester laufende
Weiterbildung zu den Themenbereichen Theoretische Grundlagen der
Beschreibung von Grenzflächen", Experimentelle Methoden
für die Charakterisierung von Grenzflächen" und Technische
und analytische Anwendungen von Grenzflächenphänomenen"
sowie eine Serie von Kolloquienveranstaltungen mit profilierten Gastwissenschaftlern
gestaltet.
Beteiligte Einrichtungen: Aus der Fakultät für Chemie und
Mineralogie die Institute für Physikalische und Theoretische Chemie,
für Technische Chemie, für Analytische Chemie und für
Organische Chemie sowie die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Zeitaufgelöste
Spektroskopie"; aus der Fakultät für Physik und Geowissenschaften
das Institut für Experimentelle Physik I; das Institut für
Nichtklassische Chemie an der Universität Leipzig.
Eingebundener Personenkreis: 18 antragstellende Hochschullehrer, 11
assoziierte Hochschullehrer, 6 Postdoktoranden (4 Stipendiaten, 2 assoziierte
Postdoktoranden), 26 Doktoranden (darunter 19 Stipendiaten und 7 assoziierte,
von anderen Förderprojekten gestützte Kollegiaten). 2000 konnten
10 Promotionsverfahren termingemäß und mit Erfolg abgeschlossen
werden.
Die bearbeiteten Teilprojekte im dritten Bewilligungszeitraum vom 01.10.1999
bis 30.09.2002 sind unter dem Gliederungspunkt "Graduiertenkollegs"
aufgeführt.
Die Förderung erfolgt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
(65%) und den Freistaat Sachsen (35%).
Graduiertenkolleg: Mechanistische und Anwendungsaspekte nichtkonventioneller
Oxidationsreaktionen"
Sprecherin: Prof. Dr. E. Hey-Hawkins (Institut für Anorganische
Chemie)
Nichtkonventionelle Aspekte einer zentralen chemischen Reaktion, der
Oxidation, werden in einem fach- und disziplinenübergreifenden
Forschungsverbund bearbeitet und bilden das Rückgrat einer modernen
und stimulierenden Doktorandenausbildung.
Zentrale Punkte des Forschungsprogramms sind die Entwicklung neuer
Oxidationsmittel (heterometallische Zweikernkomplexe, Benzenseleninpersäure,
Bisazido-iodosobenzen, 3-Hydro-peroxysultime und -sultame, elektrophile
Aminierung mit einem homochiralen Nitrenoid, O-Sulfonyl-oxim und einer
Chlornitrosoverbindung), ihre Anwendung in Synthesen, enzymatischen
Oxidationsreaktionen (Cytochrom P450-unabhängige und abhängige
Monooxygenasen), einschließlich der Charakterisierung und Strukturbestimmung
der Enzyme sowie die Untersuchung reaktiver Sauerstoffspezies in Lebewesen
und bei entzündlichen Prozessen.
Das Graduiertenkolleg bietet den Stipendiaten und Kollegiaten ein forschungsbezogenes
Ausbildungsprogramm an, das die Kernfächer der Chemie (Anorganische
Chemie, Organische Chemie, Physikalische Chemie), die Pharmazeutische
Chemie, die Biochemie (einschließlich Molekularbiologie), die
Biophysik und die Umweltchemie umfaßt. So wird den Stipendiaten
und Kollegiaten, über die Fragestellung der eigenen Doktorarbeit
hinaus, die Möglichkeit geboten, sich fachübergreifend und
interdisziplinär weiterzubilden. Das Ausbildungsprogramm umfaßt
Vorlesungen, Kolloquien mit profilierten Gastwissenschaftlern, ein Seminarprogramm
und Methodenpraktika in den Labors der beteiligten Arbeitsgruppen.
Am Graduiertenkolleg sind 13 Hochschullehrer, Dozenten und Habilitanden,
1 assoziierter Hochschullehrer, 10 Stipendiaten, 1 Postdoktorand und
9 Kollegiaten aus der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie
und Psychologie, der Fakultät für Chemie und Mineralogie,
der Medizinischen Fakultät sowie der Interdisziplinären Arbeitsgruppe
Zeitaufgelöste Spektroskopie" und des Institutes für
Nichtklassische Chemie beteiligt.
Die bearbeiteten Teilprojekte in der zweiten Förderperiode vom
01.10.2000 bis 30.09.2003 sind unter dem Gliederungspunkt "Graduiertenkollegs"
aufgeführt.
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Sonderforschungsbereich
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SFB 294: Moleküle in Wechselwirkung mit Grenzflächen"
Sprecher: Prof. Dr. D. Michel (Fakultät für Physik
und Geowissenschaften, Institut für Experimentelle Physik II)
Teilprojekt G1:
Untersuchungen von Elementarschritten der heterogenen Katalyse
Aufklärung des Reaktionsmechanismus der n-Buten-Isomerisierung
an Ferrierit und ähnlichen Zeolithen
Leiter: Prof. Dr. H. Papp (Institut für Technische Chemie)
Der Mechanismus der Isomerisierung von n-Buten zu i-Buten an Zeolithen
wird widersprüchlich diskutiert. Ergebnisse zeigen, daß
an Ferrierit hauptsächlich ein monomolekularer Mechanismus abläuft,
während an ZSM-5-Zeolithen je nach Temperatur und/oder Säurezentrenzahl
ein bimolekularer bzw. monomolekularer Mechanismus vorherrscht.
Bewilligungszeitraum: 01.01.2000 31.12.2002
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Innovationskollegs
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Innovationskolleg Chemisches Signal und biologische Antwort"
Sprecher: Prof. Dr. P. Welzel (Institut für Organische Chemie)
Das Innovationskolleg wurde getragen von Arbeitsgruppen aus drei Fakultäten
(Chemie und Mineralogie; Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie;
Medizin).
Wissenschaftliches Ziel war es, zum Verständnis von Wechselwirkungen
zwischen Wirkstoffen (chemischen Signalen) und ihren Zielstrukturen
(Targets), denen in aller Regel hochselektive Erkennungsmechanismen
zugrunde liegen, beizutragen.
Das Innovationskolleg ist vom 01.01.1996 bis zum 31.12.2000 gefördert
worden. Insgesamt wurden durch das Innovationskolleg Drittmittel in
Höhe von DM 7.07 Millionen eingeworben. Der Abschlußbericht
des Innovationskollegs (www.uni-leipzig.de/~inno/innokoll/ZentralT104-02.pdf)
weist eine Fülle von wissenschaftlichen Ergebnissen und Aktivitäten
aus in Form von:
- durchgeführten Tagungen (insgesamt 19 Tagungen und Workshops)
- Kolloquien
- Vorträgen mit Ergebnissen aus dem Innovationskolleg
- 3 abgeschlossenen Habilitationen (2 der Habilitierten wurden wegberufen,
Dr. N. Sewald auf eine C4-Stelle in Bielefeld, Dr. M. Gütschow
auf eine C3-Stelle in Bonn)
- 44 abgeschlossenen Promotionen
Die in der zweiten Förderphase vom 01.01.1999 bis 31.12.2000 bearbeiteten
Themen sind unter dem Gliederungspunkt "Innovationskollegs"
aufgeführt.
Innovationskolleg: Phänomene an den Miniaturisierungsgrenzen"
Sprecher: Prof. Dr. W. Grill (Fakultät für Physik und
Geowissenschaften, Institut für Experimentelle Physik II)
Teilprojekt K:
Dimensionsquantisierung in III-V-Heterostrukturen
Bearbeiter: Dr. V. Gottschalch, Dr. R. Schwabe, PD Dr.
B. Rheinländer, PD Dr. R. Pickenhain, G. Kirpal, Prof. Dr. H. Schmidt,
G. Wagner, G. Benndorf, M. Schubert, T. Hofmann, F. Pietag, A. Kasic,
J. Kovac
Die umfangreichen Epitaxieaktivitäten im Projektzeitraum dienten
der Klärung des MOVPE Wachstumsmechanismus von GaAs-, InAs-, AlAs-,
InP- und GaP-Monolagenschichten und Übergittern in unterschiedlichem
Barrierenmaterial mit dem Ziel einer Nutzung als aktives Medium in Emitterstrukturen.
Die Lokalisierungsenergien für Monolagenschichten in den verschiedenen
Materialkombinationen wurden mittels Photolumineszenz, Ellipsometrie,
Kapazitätsspektroskopie und Photostrommessungen ermittelt und durch
eine theoretische Beschreibung der Energiebandstruktur an ausgewählten
Beispielen gestützt. An (InP)m(GaP)1-Übergittern (m = 4...14)
konnte gezeigt werden, daß die Pseudopotentialmethode in Superzell-Näherung
zur Berechnung der Energiebandstruktur geeignet ist und Ergebnisse liefert,
die durch ellipsometrische Messungen bestätigt werden.
Isolierte InAs-Monolagen und kurzperiodische InAs/(Al)GaAs-Übergitter
des Typs ((InAs)1(GaAs)4)5..10 konnten erfolgreich als aktives Gebiet
in Halbleiterlasern mit einer Emissionswellenlänge von ca. 890
bis 940 nm eingesetzt werden.
Bewilligungszeitraum: 01/1996 - 12/2000
Teilprojekt L:
III-V-Halbleiter-Mikroresonatoren mit ultradünnen isovalenten Schichten
Bearbeiter: PD Dr. B. Rheinländer, Dr. V. Gottschalch,
S. Hardt, J. Kvietkova, J. Kovac, L. Kuna
Schwerpunkt des Projektes sind Untersuchungen der Kopplung von Resonatormoden
mit Anregungszuständen in einzelnen und mehrfach wiederholten isovalenten
Atomlagen in AIII -BV- Halbleiter-Mikroresonatoren.
Als Probenmaterial wurden mit der MOVPE (metal organic vapor phase
epitaxy) InAs/GaAs-Überstrukturen, eingebettet in 3.25- Al0.3Ga0.7As
Mikroresonatoren und einem Unterseiten-Bragg-Spiegel von Al0.2Ga0.8As/AlAs
hergestellt. Die InAs-Monolagen waren durch GaAs-Zwischenschichten definierter
Dicke elektronisch entkoppelt.
Oxidstreifen-Laser (Kantenstrahler) solcher Strukturen zeigten einen
niedrigeren Schwellenstrom und eine geringere Temperaturabhängigkeit
der Emissionswellenlänge (0.07 nm/K) als vergleichbare Strukturen
ohne Bragg-Reflektor.
Bewilligungszeitraum: 01.07.1998 - 31.12.2000
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Arbeitsgemeinschaft Halbleiterforschung
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Fächerübergreifende Arbeitsgemeinschaft Halbleiterforschung
Leipzig (FAHL)
Sprecher: Prof. Dr. K. Bente (Institut für Mineralogie,
Kristallographie und Materialwissenschaft)
Methodische Kooperation (HRTEM) mit Innovationskolleg Phänomene
an Miniaturisierungsgrenzen"
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Universitätsverbund Leipzig-Halle-Jena
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Universitätsverbund Leipzig-Halle-Jena
Zusammenarbeit und Ergänzung in der Forschung sowie der methodischen
Ausrüstung auf dem Gebiet der Hochschulmineralogie
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EU-Projekte
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EU-Projekt: Thematisches Netzwerk Glow discharge spectroscopy
for spectrochemical analysis"
Sprecher: Prof. Dr. J. A. C. Broekaert (Institut für Analytische
Chemie)
Es werden die analytischen Möglichkeiten von Glimmentladungen
insbesondere im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten für
die Analyse neuer Werkstoffe untersucht. Insbesondere werden Arbeiten
zur Analyse von Aluminiumoxidpulvern unter Einsatz der Plasmaspektrometrie
(Leipzig) und von Glimmentladungen (IFW e.V. Dresden) in Zusammenarbeit
mit Partnern aus dem europäischen Ausland durchgeführt.
Teilprojekt: Glimmentladungen für die Direktanalyse keramischer
Pulver
Bearbeiter: Dipl.-Chem. M. Wende, Prof. Dr. J. A. C. Broekaert (Institut
für Analytische Chemie)
Bewilligungszeitraum: 01.01.1999 - 31.12.2001
EU-Projekt: Aldehyde"
Sprecher: Prof. Dr. W. Engewald (Institut für Analytische
Chemie)
Die simultane Spurenbestimmung von Aldehyden und Ketonen in verschiedenen
Umweltmatrizes erfolgt vorwiegend nach der DNPH-Methode, bei der die
Carbonylverbindungen in Gegenwart von Säure mit 2,4-Dinitrophenylhydrazin
zu den entsprechenden Hydrazonen umgesetzt werden, die dann mittels
HPLC bestimmt werden.
Gegenstand des EU-Projektes, an dem 9 Partner aus 6 Ländern beteiligt
sind, ist die Überwindung bestehender Schwachpunkte dieses Verfahrens,
die sich aus Interferenzen mit Ozon oder Stickoxiden bzw. aus der Vielfalt
der möglichen ungesättigten Carbonylverbindungen ergeben.
Von der Leipziger Gruppe wird ein von der HPLC unabhängiges gaschromatographisches
Bestimmungsverfahren erarbeitet und erprobt, wobei neue Dosiertechniken
zum Einsatz kommen.
Bewilligungszeitraum: 01.12.1997 - 30.11.2000
EU-Projekt: Fluorine as a Unique Tool for Engineering Molecular
Properties"
Sprecher: Prof. Dr. K. Burger (Institut für Organische Chemie)
Mit Hilfe neu konzipierter und bereits bekannter fluorierter Building
Blocks" werden Naturstoffe (Kohlenhydrate, Peptide, Glycopeptide,
Depsipeptide etc.) und etablierte Wirkstoffe modifiziert. Der Fluoreffekt"
(Änderung der metabolischen Stabilität, Änderung der
Lipophilie) soll in Abhängigkeit von der Plazierung und der Anzahl
der vorhandenen Fluoratome bestimmt werden.
Bearbeiter: Dr. M. Moroni, Dipl.-Chem. M. Fioroni (Institut für
Organische Chemie)
Bewilligungszeitraum: 01.11.1997 01.11.2001
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Beteiligung an DFG-Schwerpunktprogrammen
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DFG-Schwerpunktprogramm Grundlagen der elektrochemischen Nanotechnologie"
Specher: Prof. Dr. U. Stimming (Technische Universität München,
Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik)
Teilprojekt: Rastersondenmikroskopische Manipulation und Charakterisierung
elektrokatalytischer Zentren"
Bearbeiter: Dr. G. Wittstock, Prof. Dr. R. Szargan (Wilhelm-Ostwald-Institut
für Physikalische und Theoretische Chemie)
Ziel des Vorhabens ist die Untersuchung von elektrokatalytischen
Reaktionen an einzelnen reaktiven Zentren mit Abmessungen im Nanometerbereich.
Dies erfolgt mit einem Instrument, das den Betrieb eines Rastertunnelmikroskops
in Elektrolytumgebung (ECSTM) und eines elektrochemischen Rastermikroskops
(SECM) quasi-simultan verbindet und zur Zeit bei uns entwickelt wird.
Mit diesem Gerät sollen lokale Reaktivitätsinformationen
einzelnen topographischen Merkmalen zugeordnet werden. Die mit diesem
Instrument zu untersuchenden Modellsysteme basieren auf geordneten
Alkanthiolatschichten auf Goldoberflächen, in denen durch Coadsorption,
sequentielle Belegung oder durch die STM-Spitze Defekte induziert
werden. Diese Defekte sollen durch Metallabscheidung verstärkt
werden. Je nach der Art und Größe der abgeschiedenen Metallcluster
entstehen Strukturen unterschiedlicher Reaktivität. Einzelne
der so erzeugten Cluster sollen durch an der SECM-Sonde erzeugte Oxidationsmittel
wieder aufgelöst werden. Durch Kombinationen dieser Strategien
wird die Präparation individueller katalytischer Zentren angestrebt.
Sie sollen nachfolgend mit STM bezüglich der Topographie und
mit SECM in
Bezug auf ihre Reaktivität charakterisiert werden.
Bewilligungszeitraum: 29.09.1997 - 28.09.2001
DFG-Schwerpunktprogramm: Strukturgradienten in Kristallen"
Sprecher: Prof. Dr. Schmahl (Universität Bochum, Institut
für Mineralogie)
Teilprojekt: Modellierung von diffusionsinduzierten Entmischungen
in Strukturgradienten
Bearbeiter: Prof. Dr. K. Bente (Institut für Mineralogie, Kristallographie
und Materialwissenschaft) mit Prof. Dr. S. Luckhaus (Fakultät für
Mathematik und Informatik, Mathematisches Institut) und in Kooperation
mit Prof. Dr. St. Müller (Max-Planck-Institut für Mathematik
in den Naturwissenschaften)
seit 01.10.1998
DFG-Projekt-Paket: Metallordnungsabhängige Struktur-
und Mikrostruktur-Eigenschaftsbeziehungen von Mischkristallhalbleitern
im System (Zn,Fe)S-CuInS2 (FZCIS)"
(9 Projekte, davon 1 Cottbus, 1 Freiberg und 7 Universität Leipzig)
Sprecher: Prof. Dr. K. Bente (Institut für Mineralogie,
Kristallographie und Materialwissenschaft)
Zwei Teilprojekte werden von Prof. Dr. K. Bente mit Dr. M. Heuer
und PD Dr. Wagner (Institut für Oberflächenmodifizierung
e. V.) bearbeitet.
seit 01.08.2000
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Restaurationsprojekt Gletschersteinpyramide"
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Restaurationsprojekt Gletschersteinpyramide"
Sprecher: Prof. Dr. K. Bente (Institut für Mineralogie,
Kristallographie und Materialswissenschaft)
Förderung: Regierungspräsidium Leipzig, Universität
Leipzig, Vereinigung der Freunde und Förderer der Universität
Leipzig
seit 01.01.2000
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DFG-Forschergruppe
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DFG-Forschergruppe: Oxidische Grenzflächen"
Sprecher: Prof. Dr. H. Neddermeyer (Universität Halle-Wittenberg,
FG Experimentelle Physik)
Teilprojekt: Röntgenemissionsspektroskopie mit Synchrotronstrahlung
an dünnen Schichten von Übergangsmetalloxiden"
Bearbeiter: Prof. Dr. R. Szargan, Prof. Dr. T. Chassé,
A. Preobrajenski (Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und
Theoretische Chemie)
Ziel der Untersuchungen sind Beiträge zur Aufklärung
- der lokalen und symmetriespezifischen elektronischen Struktur von
epitaktisch gewachsenen ultradünnen Oxidschichten von 3d-Metallen
im Bereich von Monolagen bis Vielfachlagen,
- der Veränderungen der elektronischen Struktur der Oxidschichten
und insbesondere ihres Grenzflächenbeitrages bei Metallabscheidung
und Einbetten bzw. Vergraben der Schichten sowie (3) der elektronischen
Eigenschaften der Oxidschichten wie Ladungstransfer-verhalten und
d-d-Anregungen, Kristallfeld- und Bandlückenparameter.
Bewilligungszeitraum: 12.07.2000 11.07.2002
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Marie Curie Training Site
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Marie Curie Training Site: NMR in Organic Chemistry"
Sprecher: Prof. Dr. S. Berger (Institut für Analytische
Chemie)
Doktoranden aus EU-Staaten werden in die Methodik der NMR-Spektroskopie
eingeführt.
Bewilligungszeitraum: 15.10.2000 14.10.2004
Marie Curie Training Site: Homogeneous and Heterogeneoues Catalysis"
Sprecher: Prof. Dr. H. Papp (Institut für Technische Chemie)
sonstige Beteiligte: Prof. Dr. E. Hey-Hawkins, Prof. Dr. J. Sieler,
Prof. Dr. G. Wendt (Institute für Technische Chemie und Anorganische
Chemie)
Im Rahmen der Marie Curie Training Site wird Doktoranden aus EU-Ländern
die Möglichkeit gegeben, einen Teil ihrer Dissertation, die sich
mit homogener oder heterogener Katalyse beschäftigen sollte, an
der Fakultät für Chemie und Mineralogie durchzuführen.
Bewilligungszeitraum: 01.10.2000 - 30.09.2004
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BMBF-Verbundprojekt
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BMBF-Verbundprojekt: Instrumentierung zur Röntgenfluoreszenzspektroskopie
mit Synchrotronstrahlung"
Koordinator: Prof. Dr. R. Szargan (Wilhelm-Ostwald-Institut für
Physikalische und Theoretische Chemie
Das beantragte Vorhaben umfaßt eine Instrumentierung für
die Röntgenemissionsspektroskopie mit winkelaufgelöster und
energetisch durchstimmbarer Anregung und winkelaufgelöster Registrierung,
die in Kombination einer Vorrichtung zur Aufnahme von Röntgenabsorptionsspektren
und einer Präparationskammer neue Anwendungen der intensiven Röntgenstrahlung
einer Synchrotronquelle der dritten Generation wie BESSY II erschließen
soll. Die Vorteile der winkel- und polarisationsaufgelösten Röntgenemissionsspektren
(element-, kanten- und symmetriespezifische sowie gegebenenfalls resonante
Anregung und relativ große Austrittstiefe) sollen von den kooperierenden
Nutzern der beteiligten Universitätsinstitute (Berlin, Dresden,
Leipzig, Würzburg) sowie Forschungseinrichtungen der Max-Planck-
und der Leibnizgesellschaft zur Untersuchung charakteristischer Phänomene
bei resonanter Photoemission und zur Bestimmung lokaler partieller Zustandsdichten
bzw. Orbitalsymmetrien verwendet werden. Ziel der Arbeiten sind neuartige
Information zur geometrischen und elektronischen Struktur von hochgeordneten
Dünnstschichten auf Metall- und Halbleitersubstraten, zur Grenzflächenstruktur
vergrabener Schichten in Halbleitermaterial und zur Elektronenstruktur
hochkorrelierter Materialien.
Bewilligungszeitraum: 01.03.1998 - 31.03.2001
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Forschungsspektrum der Fakultät
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Das umfangreiche Forschungsspektrum der Fakultät umfaßt
folgende Themen:
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Institut für Analytische Chemie
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Institut für Analytische Chemie
- Methodenentwicklung für die NMR-Spektroskopie, Entwicklung
von Pulssequenzen mit selektiven Pulsen und Feldgradienten
- Mechanistische Untersuchungen im Bereich der physikalisch-organischen
Chemie und der metallorganischen Chemie
- Konformationsuntersuchungen an Proteinen mittels 3D-NMR
- Arbeitskreis Broekaert
Als atomspektroskopisches Thema wird an der Entwicklung, Charakterisierung
sowie am problemorientierten Einsatz von Plasmen als Quellen für
die Emissions- und Massenspektrometrie gearbeitet. Es wurden Methoden
zur Element- und Speziesanalyse für umweltrelevante Proben bei
Gewässern, Böden und Materialien, die für die Entwicklung
neuer Werkstoffe von Bedeutung sind, erarbeitet. Bei den Arbeiten
zum Thema der elektroanalytischen Methoden standen die Voltammetrie
bei Adsorptionsstudien von Nitroaromaten an Ringpolymeren und Verfahren
zur Kapillarelektrophorese mit nichtwässrigen Puffern, z. B.
bei der Analytik von Drogen, im Vordergrund.
- Arbeitskreis Engewald
- Chromatographische Vielkomponenten- und Spurenanalyse organischer
Verbindungen
- Anwendung chromatographischer Methoden in der Umweltanalytik
- Kombination von adsorptiver Spurenanreicherung/Thermodesorption
und GC-MS organischer Verbindungen, u.a. polarer und reaktiver
Stoffe aus Rauchgasen und Luft - Untersuchungen im Emissions-
und Immissionsbereich
- Weiterentwicklung von Probevorbereitungs- und Injektionstechniken
in der Wasseranalytik, wie Solid Phase Extraction (on-line und
off-line), Solid Phase Mikroextraktion, Large Volume Injection,
Pyrolyse-GC/MS
- Kopplungen von HPLC mit API-Massenspektrometrie-Techniken (ESI-MS(MS/MS),APCI-MS(MS/MS).
Analytik hydrophiler/polarer Schadstoffe wie Pestizide, Tenside,
Pharmaka (Metabolite)
- Umweltanalytik und Analytik zu technischen Prozessen in der Halbleiterindustrie
- Anwendung von FTICR-Massenspektrometrie für Biomolekül
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Institut für Anorganische Chemie
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Institut für Anorganische Chemie
Bereich Koordinationschemie
- Arbeitskreis Prof. Dr. L. Beyer
- Reaktionen koordinierter Liganden werden vorzugsweise zur Synthese
von neuen chalkogen- und stickstoffhaltigen Chelatbildnern und
ihren Übergangsmetallchelaten genutzt. Es erfolgt eine umfassende
strukturelle Charakterisierung der Verbindungen.
- Die Bestimmung von Komplexstabilitätskonstanten mittels
potentiometrischer und titrationskalorimetrischer Methodik, extraktive
Metallionenanreicherung bzw. abtrennung und elektrochemische
Untersuchungen mit ligandmodifizierten Elektroden werden durchgeführt.
Bereich Organometallchemie / Photochemie
- Arbeitskreis Prof. Dr. E. Hey-Hawkins
Synthetische metallorganische/anorganische Chemie, Reaktivität
von Übergangsmetallkomplexen mit funktionalisierten Liganden
der Elemente der 3. und 5. Hauptgruppe, Alkali- und Erdalkalimetallphosphanide,
Borverbindungen, Aluminiumverbindungen, Phosphorverbindungen, heterodinukleare
Zweikern-Komplexe, homogene Katalyse; spektroskopische (IR, NMR,
MS) und röntgenstrukturanalytische Methoden
Bereich Festkörperchemie / Halbleiterchemie
- Arbeitskreis Festkörperchemie / Prof. Dr. J. Sieler / Prof.
Dr. R. Richter
- Synthese und Strukturbestimmung von Alkylaluminiumalkoxiden
als Vorstufen zur Herstellung neuer Oxidphasen des Aluminiums
- Synthese und strukturelle Charakterisierung von porösen
Netzwerken
- Röntgenkristallstrukturanalysen von organischen und Metallkomplexverbindungen
Bereich Strukturchemie
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Institut für Mineralogie, Kristallographie und Materialwissenschaft
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Institut für Mineralogie, Kristallographie und Materialwissenschaft
- Materialwissenschaftliche und anwendungsorientierte Grundlagenforschung
zu Solarzellen, Baustoffen und Supraleitern
- Struktur- und Mikrostruktur-Eigenschaftsbeziehungen von kristallinen
Materialien inkl. von Mineralien
- Methodische Arbeiten zur Röntgenbeugung einschließlich
des Kosseleffektes und zur Röntgenbeugungsanalyse an Pulvern
und Dünnschichten
- Umweltmineralogie und -analytik, Werk- und Baustoffentwicklung,
Baudenkmalrestauration
- Keramische Bauelemente in der Elektronik
- Experimentelle und mathematische Modellierung von Festkörperentmischungen
- Beugungseigenschaften nichtperodischer und nichtidealer Strukturen
- Realstruktur metallischer Meteorite
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Institut für Organische Chemie
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Institut für Organische Chemie
Naturstoffchemie und Bioorganische Chemie
- Synthese, Wechselwirkung zwischen biologisch aktiven Substanzen
und ihren Zielstrukturen (Rezeptoren oder Enzyme), interdisziplinäre
Zusammenarbeit
- Herzaktive Steroide - Studium der Wechselwirkung mit der Natrium-Kalium-ATPase
durch Affinitätsmarkierung
- Der Striga-Keimungsfaktor Strigol - Synthese, Struktur-Wirkungs-Beziehungen
- Das die Adenylylcyclase stimulierende Diterpen Forskolin - Synthese,
Struktur-Wirkungsbeziehungen und Versuche, Informationen über
den Wirkungsmechanismus zu erlangen.
- Moenomycin-Antibiotika-Synthese, Struktur-Wirkungsbeziehungen, Untersuchung
des Mechanismus der Transglycosylierungsreaktion bei der Biosynthese
des Peptidoglycans (Stützsubstanz der Bakterienzellwand). Entwicklung
einer neuen Klasse von Antiinfektiva.
- Untersuchungen zur enzymatischen Bayer-Villiger-Oxidation mit Cyclohexanon-Monooxygenase
unter Cofaktorregenerierung mit Formiat-Dehyhydrogenase
- Benzoxazinoide Acetalglucoside - Isolierung aus Pflanzen, Synthese
von Agluconen und Acetalglucosiden, Wirkungsverständnis auf molekularer
Ebene, Strukturaufklärung und Synthese pflanzlicher Detoxifikationsprodukte
von phytotoxischen Allelochemikalien
- 2-Oxo-D-gluconsäure Ein fermentativ zugänglicher
Kohlenhydrat-Baustein für die Synthese von bioaktiven Saccharid-Heterocyclus-Kombinationen,
Zuckeraminosäuren und Tensiden auf Kohlenhydratbasis
Aminosäuren, Peptide, Heterocyclen
- Stereokonservative und stereoselektive Synthese von seltenen und
nicht-natürlichen Amino-, Hydroxy-, Keto- und Mercaptosäuren
und deren Einbau in Konjugate
- Modifizierung biologisch aktiver Peptide und Depsipeptide
- Synthese von Turnmimetika und neuen Scaffolds
- Entwicklung neuer Methoden zur Synthese von Glycopeptiden
- Untersuchungen zum Einfluß der Fluorsubstitution auf das Profil
biologisch aktiver Verbindungen
- Synthese von Heterocyclen via sequentielle Reaktionen und Ringtransformationen
heterocyclischer Verbindungen mit dem Ziel der Entwicklung neuer Leitstrukturen
für Wirkstoffe und Materialien
- Heterocyclen als Bausteine für Makromoleküle sowie in
Oxidationsreaktionen
- Fluorierte Heterocyclen und heterocyclische Naturstoffe
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Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische Chemie
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Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische
Chemie
Physikalische Chemie I
Forschungsfelder:
- Charakterisierung der molekularen Struktur von fluiden Grenzflächen
auch in Abhängigkeit von der Zeit mit Methoden der Oberflächenanalytik
- Struktur organischer Schichten auf Festkörpersubstraten (Oberflächenanalytik)
- Sauerstoffadsorption an Metallen und Oxidbildung (Oberflächenanalytik)
- Computersimulation (Molecular Dynamics), Thermodynamische Beschreibung
von Grenzflächen, Diffusion
- Charakterisierung der unterschiedlichen Grenzflächen flüssig/Luft,
flüssig/ flüssig und fest/flüssig durch Ober- und Grenzflächenspannungen
sowie Randwinkelmessungen
- Thermodynamische Charakterisierung und Vorausberechnung der Adsorption
flüssiger mehrkomponentiger Mischungen an den Grenzflächen
Flüssigkeit / Festkörper und Flüssigkeit/ Luft bzw.
Dampf
- Experimentelle und theoretische Untersuchungen des Phasenverhaltens
im System: Kohlenhydrattensid + Wasser + Öl + Cotensid
- Entwicklung von thermodynamischen Berechnungsmethoden der Grenzflächeneigenschaften
(Grenzflächenspannung, Grenzflächenprofile und relative
Anreicherung an der Grenzschicht)
- Charakterisierung der katalytischen Aktivität und Selektivität
von Zeolithen
- Charakterisierung der molekularen Struktur von Adsorbatkomplexen
in Zeolithen
Methoden:
- MIES (Metastable Induced Electron Spectroscopy) an Flüssigkeitsoberflächen
ARUPS/ARXPS: Messung von Tiefenprofilen an fluiden Grenzflächen
- ICISS und NICISS: Elementspezifische Tiefenprofile an Flüssigkeitsoberflächen
und Polymeren
- Elektronenspektrometer MAX 100, ausgestattet mit XPS, UPS, MIES,
ISS, SPA/LEED
- Tensiometrie (Platte, Ring, maximaler Blasendruck, rotierender Tropfen),
Kontaktwinkel-Meßsystem
- DSC, Rotationsviskometer, HPLC, Densiometrie, Polarisationsmikroskopie
- Adsorptionsvolumetrie ASAP 2010 zur geometrischen und energetischen
Charakterisierung von Festkörpern
- Laborreaktoren in Kombination mit Gaschromatographie
- Apparatur zur temperaturprogrammierten Desorption (TPD) mit QMS-Kopplung
- FTIR- und NIR-FT-Raman-Spektrometer (System 2000R) mit temperaturprogrammierbarer
diffuser Reflektionseinheit (Praying Mantis) (Mitnutzung)
- Simultane Thermische Analyse (STA-QMS-System 409/403, Netzsch) (Mitnutzung)
- Reaktivität in Wasser/Tensid-Grenzschichten, Beeinflussung
der Reaktivität bei Strukturänderungen wässriger Tensid-Lösungen
- Modellierung von Adsorptionsgleichgewichten in mikroporösen
Festkörpern mit Computersimulation
Physikalische Chemie II
- Elektronen- und Röntgenspektroskopie/ Oberflächenanalyse
Prof. Dr. R. Szargan, Prof. Dr. T. Chassé, Dr. G. Wittstock
- Chemische Reaktivität, elektronische und geometrische Struktur
von Festkörperoberflächen: Chemische Modifizierung und
laterale Strukturierung von Chalkogeniden, AIIIBV-Halbleitern
und Metallen durch Schichtabscheidung mit Molekularstrahlquellen,
Adsorption, elektrochemische sowie photo- und elektronenstrahlinduzierte
Reaktionen
- Erschließung neuer spektroskopischer und mikroskopischer
Anwendungsgebiete: Winkel- und polarisationsaufgelöste Röntgenemissionsspektroskopie
mit Hilfe von Synchrotronstrahlung; Erschließung des Submikrometerbereichs
für reaktivitätsempfindliche Rastersondenmikroskopien
- Theoretische Interpretation von Röntgenanregung und Elektronenbeugung
(Kooperation): Dichtefunktionaltheorie-Simulationen zur Bestimmung
von Bindungsenergien, Modellrechnungen zu Röntgenanregungsprozessen
im XANES-Bereich
- Theoretische Chemie
Prof. Dr. J. Reinhold, Prof. Dr. F. Dietz, Prof. Dr. D. Heidrich,
Dr. C. Engler
- Untersuchungen zur elektronischen und geometrischen Struktur
und zur Stabilität und Reaktivität von Ein- und Mehrkern-Koordinationsverbindungen.
Untersuchungen zum Mechanismus homogen-katalytischer Reaktionen
an Übergangsmetallzentren und zur Aufklärung von Struktur,
Stabilität und Reaktivität von Adsorbatkomplexen von
Molekülen an Oberflächen
- Struktur, Energiespektren und magnetische Eigenschaften von
polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen mit Defekten und
von eindimensionalen (1-D Stapel) und zweidimensionalen (adsorbiert
auf Graphit) molekularen Ensemblen dieser Verbindungen.
- Potentialflächenanalyse chemischer Systeme mit mathematischen
Methoden (interdisziplinäre Kooperation mit Dr. Quapp, Institut
für Mathematik): Erklärung chemischer Reaktionen und
Schwingungsspektren mit ihren Besonderheiten. Untersuchung der
Ionenpaarbildung in H-Brückensystemen, Aufklärung des
Mechanismus der elektrophilen aromatischen Substitution.
- Quantenchemische Untersuchungen zu adsorptiven und reaktiven
Prozessen an Halbleitergrenzfläche
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Institut für Technische Chemie
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Institut für Technische Chemie
- Heterogen katalytische Umsetzung von Kohlenwasserstoffen
- Umweltkatalyse (Entstickung von Abgasströmen)
- Untersuchung von Elementarschritten der heterogenen Katalyse
- Heterogene Katalyse an Oxid- und Phosphatkatalysatoren für
die oxidative Dehydrierung von Paraffinen
- Umweltkatalyse - Totaloxidation von flüchtigen organischen
Verbindungen in Abluftströmen
- Synthese, Modifizierung und Charakterisierung von Katalysatoren
und Adsorbentien
- Oberflächenanalytische Untersuchung von Katalysatoren
- Untersuchungen zu adsorptiven Trenn- und Reinigungsprozessen
- Herstellung, Charakterisierung und Modifizierung von Adsorbentien
- Trennung und Reinigung von Stoffgemischen durch Adsorption
- Entwicklung eines Virtuellen Praktikums für Technische Chemie
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Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Zeitaufgelöste Spektroskopie
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Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Zeitaufgelöste Spektroskopie
- Elementarprozesse der Ionisation und Oxidation von organischen
Substanzen und der Wirkungsmechanismen von Antioxidantien in niedermolekularen
Systemen und Polymeren
- Elektronentransferprozesse in polaren und unpolaren niedermolekularen
Lösungen
- Studium von oxidativen Prozessen in Lipiden und Modellmembranen.
- Radikalreaktionen in biologischen Modellsystemen
- Methodische Weiterentwicklung zeitauflösender spektroskopischer
Methoden und Meßverfahren
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Bereich Chemiedidaktik
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Bereich Chemiedidaktik
- Fachdidaktisches Erschließen von Inhalten der Chemie für
Lehrkomplexe des gymnasialen Chemieunterrichts
- Konzeptionelle Überlegungen für interdisziplinäre
Untersuchung zu Entwicklung fachspezifischer und fächerübergreifender
Problemlösekompetenz bei Schülern im naturwissenschaftlichen
Unterricht durch die Ausbildung von Experimentierkompetenz und entsprechenden
didaktischen Qualifikationen bei Lehramtsstudenten"
- Auswahl und Strukturierung von chemischen Unterrichtsinhalten, die
einen verstärkten Alltagsbezug für Schüler aufweisen
- Erarbeitung von Lehrmaterialien (Schulbuch, Arbeitsheften, Experimentierheften,
Lehrerhandreichungen)
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Institut für Nichtklassische Chemie e. V. an der Universität
Leipzig
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Institut für Nichtklassische Chemie e. V. an der Universität
Leipzig
- Bestimmung von kinetischen und thermodynamischen Stoffdaten bis
zu hohen Drücken
- Mikrowellen- und ultraschallunterstützte Extraktion von Wertstoffen
z. B. aus biologischen Matrices/Biomassereststoffen oder nachwachsenden
Rohstoffen in herkömmlichen und überkritischen Lösungsmittel
- Stoffgewinnung bzw. Abtrennung von Produkten mit reinen und modifizierten
überkritischen Fluiden
- Modifikation von Lignocellulose
- Abbau von Schadstoffen im Grundwasser durch ultraschallunterstützte
katalytische Oxidation und Aquasonolyse
- Kinetische Charakterisierung von Hochtemperaturstählen vor
ihrem Einsatz in industriellen Anlagen anhand von Referenzreaktionen
bei hohen Temperaturen
- Bewertung von technischen Einsatzprodukten für Steamcracker
anhand der Koksbildung im Reaktor und im Wärmeaustauscher
- Untersuchungen zur Bodenerwärmung mit Hochfrequenzenergie zur
Sanierung mineralölkontaminierter Böden im Feldmaßstab
- Stimulierung von chemischen Reaktionen durch Mikrowellen- und Ultraschallenergie
- Gasadsorption an mikroporösen Festkörpern bis zu hohen
Drücken, Ermittlung von Teilbeladungen in mehrkomponentigen Systemen
- Untersuchungen der Eigenschaften tensidgestützter komprimierter
Gase
- Untersuchung geochemischer und umweltrelevanter Prozesse in natürlichen
und anthropogen beeinflussten Sphären
- Lokalisierung von Schadstoffquellen durch Kombination von Stoff-
und Isotopenuntersuchungen auch im Spurenbereich
- Isotopenvariationen der leichten Elemente als natürliche Tracer
- Methodisches zur Gaschromatographie an engen und nichtkonventionellen
Kapillarsäulen
- Verbesserung der Selektivität von Analysenmethoden durch Säulenkopplungen
und Säulenschaltungen
- Entwicklung analytischer Methoden zur Schad- bzw. Wertstoffbestimmung
in Althölzern, Böden, Problemwässern und Naturstoffe
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Zusammenfassung
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Die im Jahre 2000 erzielten Forschungsergebnisse wurden in Fachzeitschriften
(s. Liste der wissenschaftlichen Publikationen), in Graduierungsarbeiten
(2 Habilitationen, 33 Dissertationen) zusammengefaßt (s. Liste
der Habilitationen und Promotionen) sowie auf Kongressen, Symposien
und bei Kolloquiumsvorträgen vorgestellt. Der Jahresbericht 2000
der Fakultät für Chemie und Mineralogie gibt darüber
detailliert Aufschluß.
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Zusammenstellung: Forschungskontaktstelle,
12.11.2001
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