Forschungsbericht 1995
Selbständige Abteilung für Neuropathologie
Leiter: Prof. Dr. Ralf Schober
Tel.: (03 41) 9 71 50 40
Forschungsprojekte
- Forschungsthema
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Neuropathologische Untersuchungen zur Rolle von Proteinase-Inhibitoren und Apolipoprotein E bei der kongophilen Angiopathie
- Bearbeiter
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Prof. Dr. R. Schober, Dr. D. Thal, A. Dietrich, W. Schneider
- Kurzbeschreibung
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Die Amyloid-Angiopathie ist eine relativ häufige, aber wenig beachtete pathologische Veränderung von Hirngefäßen im Rahmen des Morbus Alzheimer. An Sektionsfällen wurde sie auf ihre Ausprägung hin untersucht und mit dem Schweregrad der Erkrankung (Einteilung nach Braak und Braak) in Korrelation gebracht. In parallel verlaufenden immunhistochemischen Untersuchungen an senilen Plaques und Gefäßen mit Amyloidablagerungen wurde die Expression der pathogenetisch interessanten Proteine Apolipoprotein E, Amyloid-Vorläuferprotein (APP), 2-Makroglobulin und von Lipidrezeptoren bestimmt. In den Frühstadien der Erkrankung ließen sich zuerst -Amyloidablagerungen nachweisen, und späterhin schien der Expressionsgrad mit der Stadieneinteilung der Erkrankung zu korrelieren. An ausgewählten Fällen werden mittels feinstruktureller Methoden die genaue Lokalisation der Proteine und mögliche Wechselwirkungen untersucht.
- Weiterführung
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nein
- Finanzierung
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Drittmittel (BMBF: Verbundvorhaben: Degenerative und regenerative Veränderungen im zentralen und im peripheren Nervensystem
- Forschungsthema
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Quantitative Morphometrie zur Früherfassung hereditärer motorisch-sensibler Neuropathien
- Bearbeiter
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Prof. Dr. R. Schober, Dr. D. Thal
- Kurzbeschreibung
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Das Projekt beinhaltet die differenzierte morphologische Erfassung von Veränderungen des peripheren Nervensystems am Beispiel der hereditären motorischen Neuropathien des Säuglings- und Kindesalters. Diese sind insofern von besonderem Interesse, als hier genetische Anomalien bekannt sind, die gegebenenfalls mit den morphologischen Befunden korreliert werden können (Kooperation mit der Humangenetik und der Universitätskinderklinik). In einer ersten Stufe wurden mit der Plastikeinbettung von Suralisbiopsien Voraussetzungen für das Projekt geschaffen und Einzelfälle qualitativ morphologisch bearbeitet. Weiterführende morphometrische Untersuchungen sind bei einer Anschaffung des beantragten Bildanalysesystems durchzuführen.
- Weiterführung
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ja
- Finanzierung
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TG 51
- Forschungsthema
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Neuropathologische Verifizierung der Effekte bei Laser-induzierter interstitieller Thermotherapie
- Bearbeiter
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Prof. Dr. R. Schober, P. C. Schulze, Dr. D. Thal
- Kurzbeschreibung
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Die Laser-induzierte interstitielle Thermotherapie ist ein minimal invasives Verfahren zur Operation von Hirntumoren. In dieser gemeinsamen Studie mit der Universität Düsseldorf werden Unterschiede verschiedener Hirngewebsregionen und Hirntumoren bezüglich der Absorptions- und Streueigenschaften in verschiedenen Frequenzbereichen quantifiziert. Weiterhin werden intraoperative Darstellungen der Laserläsion mittels on-line-MRT histologischen Schnitten der Läsionen gegenübergestellt, um Grundlagen für den klinischen Einsatz zu erarbeiten. Schießlich werden die reaktiven und regenerativen Randzonenveränderungen mittels immunhistochemischer Verfahren genauer charakterisiert.
- Weiterführung
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ja
- Finanzierung
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Drittmittel (BMBF: Verbundvorhaben: Laser-induzierte interstitielle Thermotherapie unter kernspintomographischer Kontrolle - Eine neue Methode zur Behandlung von Hirntumoren)
Forschungsbericht 1993/94
Medizinische Fakultät - Institute
/ Forschungsbericht
/ Universität Leipzig
Roland Krause,
Sven
Türpe - Juni 1996