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Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät |
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Dekan |
Prof. Dr. Adolf Wagner |
Sitz |
Marschnerstraße 31, 04109 Leipzig Telefon: (03 41) 97 33 500
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Zur Forschungstätigkeit an der Fakultät |
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Berichte der Institute und Einrichtungen |
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Forschungstätigkeit an der FakultätProfil des Bereiches Betriebswirtschaftslehre |
Die fachliche Zuständigkeit der betriebswirtschaftlichen Professuren an der Universität Leipzig orientiert sich vornehmlich an den Hauptarbeitsgebieten privater Unternehmungen, d. h. sie ist funktional differenziert. Im einzelnen sind die Funktionslehren Finanzierung und Investition, Marketing, Personalwesen, Produktion, Rechnungswesen, Steuern sowie Unternehmensführung (einschließlich Organisation) vertreten. Diese funktionale Grundstrukturierung wird durch Professuren für ausgewählte betriebswirtschaftliche Institutionenlehren insoweit sinnvoll ergänzt, als diese den folgenden speziellen Dienstleistungsbereichen entstammen: Bankwesen, Prüfungswesen (incl. Controlling), Versicherungsbetriebslehre sowie Handel (incl. Distribution). Die Fachvertreter sind durch ihre internationale Orientierung gekennzeichnet. Eine Organisationsuntereinheit des Bereiches Betriebswirtschaftslehre mit besonderer interdisziplinärer Ausrichtung ist das Institut für Finanzen, unter dessen Dach z. Zt. drei Professuren kooperieren, nämlich für Finanzierung und Investition, für Finanzwissenschaft (traditionell eigentlich eine volkswirtschaftliche Teildisziplin, die sich mit öffentlichen Finanzen befaßt) sowie Versicherungsbetriebslehre. Diese in der deutschen Universitätslandschaft im Leipziger Institut für Finanzen erstmals in dieser Form vertretene Kooperation vereinbarte Ende 1997 eine zusätzliche Koordination mit den Instituten für Versicherungsmathematik und für Versicherungsinformatik der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Leipzig. Eine ähnliche Koordinierung ist mit den betriebswirtschaftlichen Gebieten Rechnungswesen und Steuern nach der Besetzung der noch vakanten Professur für Prüfungswesen in einem Institut für Unternehmensrechnung vorgesehen. Mit den beiden kooperierenden Instituten für Finanzen und Unternehmensrechnung wird die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät über ein bislang einmaliges dienstleistungsbezogenes Kompetenzzentrum für „Finanzen im weitesten Sinne" verfügen. |
Profil des Bereiches Volkswirtschaftslehre |
Die wissenschaftliche Arbeit des Bereiches Volkswirtschaftslehre ist auf die Untersuchung volkswirtschaftlicher Problemstellungen unter theoretischen und empirischen Aspekten ausgerichtet. Sie umfaßt die Makro- und Mikroebene, die Wirtschaftstheorie und -politik, spezifische Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre wie Finanzwissenschaft, Geld und Währung sowie die Empirische Wirtschaftsforschung. Die Vielfalt der Teildisziplinen führt zu verschiedenen Facetten in der Forschungsarbeit mit folgenden Schwerpunkten: Gegenstand mehrerer Forschungsvorhaben sind grundlegende Fragestellungen zur Wirtschaftsordnung. Insbesondere von den Instituten für Wirtschaftspolitik und für Theoretische Volkswirtschaftslehre wurden hierzu Arbeiten zur theoretischen Fundierung der sozialen Marktwirtschaft geleistet, die über Kolloquia und Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Seit einigen Jahren steht die Transformation von Wirtschaftssystemen im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit des volkswirtschaftlichen Bereiches. Als besonderer Schwerpunkt bildete sich hierbei die Untersuchung des Beschäftigungsproblems in Transformationsländern heraus, aus der Empfehlungen für die Gestaltung der Arbeitsmärkte in diesen Ländern abgeleitet werden sollen. Von verschiedenen Seiten werden Fragestellungen der Wirtschaftsintegration bearbeitet. Das trifft insbesondere auf europäische Formen und Modelle zu und bezieht sich auf Grundmerkmale ebenso wie auf die Spezifik eines EU-Projektes zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU durch Innovation (ECOVIN). Als Diskussionsforum für die Grundprobleme dienen insbesondere die Zermatter Symposien, die ein internationales Gremium für den interdisziplinären Gedankenaustausch darstellen. Zunehmende Bedeutung erlangen empirische Untersuchungen, die als Grundlage für die Erarbeitung von Modellen und theoretischen Erkenntnissen dienen bzw. zur Ableitung von Schlußfolgerungen für die Gestaltung der Wirtschaftspolitik verwendet werden können. Insbesondere die Institute für Empirische Wirtschaftsforschung und Theoretische Volkswirtschaftslehre sowie die Professur Finanzwissenschaft sind daran beteiligt. Ein übergreifender inhaltlicher Schwerpunkt ist in diesem Zusammenhang die Analyse regionaler Daten und die Ableitung von sich daraus ergebenden Empfehlungen. |
Profil des Bereiches Wirtschaftsinformatik |
Die beiden in diesem Bereich tätigen Institute bearbeiten mit ihren drei Professuren ausgewählte Grundfragen der Informatik-Anwendung auf dem Wege zur Informationsgesellschaft. Sie sind wie folgt abgestuft wirksam:
In dieser Arbeitsteilung, bei der das IWI in der Lehre auf Fachgebiete des ISS aufbaut, hat die Professur Datenverwaltung mit Fachkompetenz für Datenbanken und Datenmodellierung in der Wirtschaft eine zusätzlich verbindende Funktion. Die Institute arbeiten eng mit dem Institut für Informatik der Fakultät für Mathematik und Informatik zusammen, das zu den Informatik-Grundlagen der Wirtschaftsinformatik beiträgt und seinerseits Ausbildungsleistungen des ISS auf dem Gebiete der Softwaretechnik nutzt. Fachthemen, in denen sich die Institute in den letzten Jahren in besonderer Weise profiliert haben sind
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Profil des Bereiches Bauingenieurwesen / Wirtschaftsingenieurwesen |
Die Forschungsschwerpunkte sind durch die Kombination wissenschaftlich-theoretischer und bautechnischer bzw. bauwirtschaftlicher Aspekte geprägt. Entsprechend ist die Methodik streng mathematisch, experimentell und quantitativ-analytisch determiniert, wobei die Wichtungen auch durch Kooperationspartner und Auftraggeber bestimmt werden. Primäre Zielstellungen der Forschungsarbeit sind die Beurteilung des Tragvermögens unterschiedlicher Tragstrukturen, die Einführung neuer Baustoffe inklusive Patentanmeldungen, die Modifizierung der Vorschriften, Optimierung und Umnutzung existierender Gebäudestrukturen und Entwicklung von Methoden zum Projektmanagement und zur Steuerung der Baufinanzierung. Hauptthemenbereiche sind:
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Forschungsbericht 1998 | ||