- Forschungsthema
Kommentieren, Reformulieren, Zitieren im argumentativen Diskurs
Commentary, Reformulation, Citation in Argumentative Discourses
- Bearbeiter
Dr. Sabine Bastian (sbastian@rz.uni-leipzig.de), Dr.
Françoise Hammer (Karlsruhe / Institut für Dolmetscher und
Übersetzer Heidelberg), Prof. Dr. Martine
Dalmas (Universität Paris IV, Frankreich)
- Kurzbeschreibung
Fortführung der theoretischen und empirischen Untersuchungen zur Erforschung
sprachlicher Markierungen des Kommentierens; Ausweitung der Thematik auf
diskurs- und textanalytische Betrachtungen zum Kommentieren, Reformulieren und
Zitieren in argumentativen Texten mit dem Ziel der Erarbeitung theoretischer
Grundpositionen zur Vermittlung schriftsprachlicher Texte (modulares Lehrfach „Ecrit")
im romanistischen Grund- bzw. Hauptstudium. Organisation und
erfolgreiche Durchführung eines wissenschaftlichen Kolloquiums (=Arbeitskreis
im Rahmen der GAL-Tagung 1999 in Frankfurt a.M.) zur gleichnamigen
Thematik; Erarbeitung von insgesamt 4 Manuskripten, deren Publikation im Jahre
2000 bzw. Anfang 2001 geplant ist. (Ein Beitrag zu Gebrauch und Mißbrauch
des Zitierens im Fachtext liegt bereits in den Druckfahnen vor. Ein Sammelband ist in
Vorbereitung.)
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
- Forschungsthema
Französisch-Deutscher Textsortenvergleich ("Wissenschaftliche Rezension")
A French-German Text Comparision ("scientific review article")
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Fortführung der textlinguistisch-stilistischen Untersuchungen anhand
deutsch-französischer Korpora der Textsorte „wissenschaftliche Rezension". Die
Ergebnisse
des Jahres 1999 wurden in Form eines Kongreßbeitrages zum Thema
"Rezension" auf der Tagung zum Romanisch-Deutschen Sprachvergleich, Oktober
1999 in
Leipzig vorgetragen und inzwischen als Manuskript zur Veröffentlichung
eingereicht. Die Publikation wird für 2000 erwartet.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
- Forschungsthema
Beschreibung von französischen Werbetexten
Description of French Publicity-Texts
- Bearbeiter
Dr. Sabine Bastian (sbastian@rz.uni-leipzig.de),
Studentinnen und Absolventinnen des Magisterstudiengangs Französistik der
Universität Leipzig: Sylke Noack,
Konstanze Köppe, Madlen Lenk
- Kurzbeschreibung
Untersuchungen zu Gebrauch und Mißbrauch von Fachsprache in der
französischen Print- und Fernsehwerbung.
Ergebnisse studentischer Forschungsarbeit aus dem Hauptseminar
"Französische Fachsprachen und Fachtexte" sowie aus zwei Magisterarbeiten
wurden zu einer
Publikation gestaltet, die inzwischen angenommen ist und 2000 in einem Sammelband
(Hrsg. Klaus Morgenroth, Paris) erscheinen wird. (Korrigierte
Druckfahnen liegen vor.)
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
- Forschungsthema
Gesprochenes Rumänisch in der historischen Moldau
Spoken Rumanian in the Historical Moldavia
- Bearbeiter
Prof. Dr. Klaus Bochmann (bochmann@rz.uni-leipzig.de); Dr.
Sabine Krause; Vasile Dumbrava, Prof. Dr. Jürgen Erfurt (Johann Wolfgang
Goethe-Universität
Frankfurt/M); Prof.(em.) Dr. Bärbel Techtmeier (Mannheim); Dr. Larisa Schippel,
(Humboldt-Universität Berlin); Prof. Dr. Silviu Berejan (Institut für Linguistik
Chisinau, Rep. Moldova); Galaction Verebceanu (ebd.); Prof. Dr. Adrian Turculet
(Universität Iasi, Rumänien); Dr. Aurelia Merlan (ebd.)
- Kurzbeschreibung
Das Rumänische ist in seiner mündlichen Realisierung bisher noch nicht
systematisch erforscht worden. In Zusammenarbeit mit den moldauischen und
rumänischen Linguisten wird eine Datenbasis und ein als Hochschullehrbuch
gedachter Analyseband zur Sprechsprache vom öffentlichen bis zum privaten
Gebrauch in den Großstädten Chisinau, Balti und Iasi erstellt, die
Aufschluß über die Besonderheiten der auf der Grundlage des
moldauischen Subdialekts
beruhenden Alltagssprache in den beiden politisch-kulturell getrennten Teilen des
früheren Fürstentums Moldau geben sollen. Damit entsteht eine
linguistisch
gesicherte Grundlage für den Unterricht und Sprachpflege in Bezug auf die
Staatssprache.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Volkswagenstiftung Hannover, Programm „Wege nach Europa")
- Forschungsthema
Gesprochenes Rumänisch in der Ukraine
Spoken Rumanian in Ucraina
- Bearbeiter
Prof. Dr. Klaus Bochmann (bochmann@rz.uni-leipzig.de); Dr.
Sabine Krause; Vasile Dumbrava, Prof. Dr. Jürgen Erfurt (Johann Wolfgang
Goethe-Universität
Frankfurt/M); Prof.(em.) Dr. Bärbel Techtmeier (Mannheim); Dr. Larisa Schippel
(Humboldt-Universität Berlin); Prof. Dr. Stanislaw Semtschinski (Universität
Kiew); Dr. Ljubow Lasarenko (Staatskomitee für Minderheiten, Kiew); Prof. Dr.
Grigore Bostan (Universität Czernowitz); Dr. Gheorghe Jernovei
(Universität
Czernowitz)
- Kurzbeschreibung
Mit dem 1999 bewilligten Projekt ist beabsichtigt, die in dem vor dem Abschluß
stehenden Projekt „Gesprochenes Rumänisch in der historischen Moldau"
gewonnenen Einsichten auf das Rumänische in der Ukraine anzuwenden. Die
minderheitliche Situation des Rumänischen in der Bukowina und der Region
Odessa
erfordert dabei eine stärkere Berücksichtigung soziolinguistischer und
sprachpolitikgeschichtlicher Parameter. Die zu erarbeitende Datenbasis und Analysen
zur
Sprechsprache und ihrer soziolinguistischen Bedingtheit können als
Ausgangspunkt für schulpolitische und sprachpflegerische Programme genutzt
werden.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Volkswagenstiftung Hannover, Programm „Wege nach Europa")
FG Lusitanistik
Portuguese Studies
- Forschungsthema
Buchprojekt "Einführung in die portugiesische Sprachwissenschaft"
Book project "An Introduction to Portuguese Linguistics"
- Bearbeiter
Prof. Dr. Eberhard Gärtner, Dr. Cornelia Döl, Dr. Christine Hundt
- Kurzbeschreibung
Das (Lehr-)Buchprojekt soll eine Lücke im Angebot romanistischer
Hochschullehrbücher schließen. Es soll einen Überblick über
das System der portugiesischen
Gegenwartssprache, seine Varietäten und Verbreitung sowie die Geschichte des
Faches vermitteln. Die Erarbeitung und Erprobung des Manuskripts erfolgt
kontinuierlich über mehrere Jahre.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Hispanistik und Lusitanistik
Spanish and Portuguese Studies
- Forschungsthema
Untersuchungen zur Syntax des spanischen und portugiesischen Verbs
Studies on the syntax of Spanish and Portuguese verbs
- Bearbeiter
Prof. Dr. Eberhard Gärtner, Dr. Christine Hundt, Dr. Cornelia Döll, Dr.
Monika Gräfe
- Kurzbeschreibung
Die theoretische Grundlage der Untersuchung ist ein integriertes Sprachmodell mit
einer prädikatenlogisch beschriebenen semantischen Basiskomponente. Von
dieser logisch-semantischen Basis ausgehend sollen die morphosyntaktischen
Realisierungsformen von Äußerungen im Spanischen und Portugiesischen
dargestellt werden.
Das Projekt bildet den Rahmen für auf dem Gebiet der spanischen und
portugiesischen Sprachwissenschaft zu vergebender Themen von
Graduierungsarbeiten.
Eine spezielle Forschungskapazität steht nicht zur Verfügung.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Lusitanistik
Portuguese Studies
- Forschungsthema
Sprachkontakt und sprachliche Variation in Brasilien
Teilprojekt des DAAD-Projekts 'Zur Konzipierung nationaler Sprachgeschichten:
Grammatikalisierung, Diskurse, Varietäten' von FG der Universitäten
São
Paulo, Tübingen, München und Leipzig
Language contact and linguistic variation in Brazil. This project is part of the research
project 'On the Concept of National Histories of Languages:
Grammaticalization, types of discourse, linguistic varieties' supported by the German
Service of Academic Exchange (DAAD) including research groups from the
Universities of S. Paulo, Tübingen, München and Leipzig.
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Das Teilprojekt befaßt sich mit den theoretischen Implikationen des sprachlichen
Wandels des Portugiesischen in Brasilien und des Prozesses der Herausbildung
einer nationalen Norm der Schriftsprache.
- Weiterführung
- Finanzierung
- Forschungsthema
Teilnahme am DFG-Forschungsprojekt "Diskursvielfalt"
- Bearbeiter
Prof. Dr. A. de Toro, Dr. Claudia Gatzemeier
3
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Bereich Kulturstudien
- Forschungsthema
Aspekte der soziokulturellen Entwicklung in Frankreich und in der Frankophonie
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Untersuchungen zu Problemfeldern soziokultureller Entwicklung in Frankreich und im
Frankophoniebereich, vorrangig orientiert auf Bedarf in Lehre und
studentische Forschung: Schwerpunkte sind empirische und theoretische
Grundlegungen zu Entwicklungen in den Bereichen Gesellschaft und Kultur,
Medienkultur, Traditionen und Kulturtransfer in internationalen Prozessen; Teilnahme
an kulturwissenschaftlichen und interdisziplinären Forschungskollegs zur
Frankreich- und Regionalforschung; Fortführung der Grundlagenforschung zu
Inhalten, Methoden und Zielen der Disziplin Kulturstudien, Dossiers zu Pro- und
Hauptseminaren
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Französistik und Italianistik
- Forschungsthema
Buchprojekte: gender-/queer studies in der französischen und italienischen
Literatur
Book Projects: gender-/queer studies in French and Italian Literature
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Interdisziplinäre Untersuchungen zur Darstellung von Körper,
Geschlechtlichkeit und Begehren in der französischen und italienischen
Literaturgeschichte. Im
Mittelpunkt des Projektes stehen folgende Aspekte: Ihre Bedeutung für die
autobiographischen und fiktionalen Vergewisserung der Identitäten Prozeß
der
'fiktionalen Identitätsstiftung' in Anbetracht einer normativen Definition des
Individuums. Intertextuelle Bezüge einer écriture homosexuelle bzw. des
femmes.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Französistik
- Forschungsthema
Identität und Alterität als postmoderne/postkoloniale Diskursformationen in
der frankophonen Literatur Kanadas und des Maghreb.
- Bearbeiter
Prof. Dr. Alfonso de Toro
- Kurzbeschreibung
Teilprojekt in: „Europäisches Graduiertenkolleg": Soziale, kulturelle und
sprachliche Identifikationsprozesse im globalen Feld: die Frankophonie.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel
Französistik
- Forschungsthema
Frauen und lesbische Literatur in der frankophonen Literatur
Women's and lesbian Literature in the french writing world
- Bearbeiter
Prof. Dr. Alfonso de Toro
3
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel
Französistik
- Forschungsthema
Wissenschaft und Literatur
Literature and Science
- Bearbeiter
Prof. Dr. Alfonso de Toro zusammen mit Prof. Dr. E. Höfner (Universität
Frankfurt/Oder)
3
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel
Französistik
- Forschungsthema
Die neue Autobiographie (Frankreich, Ibero-Amerika, Algerien)
The 'new' autobiography (France - Canada - Algery)
- Bearbeiter
Prof. Dr. Alfonso de Toro
3
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel
Französistik
- Forschungsthema
Franko-kanadisches Theater und franko-kanadischer Roman
French-Canadian Theatre and Narrative
- Bearbeiter
Prof. Dr. Alfonso de Toro
3
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel
Französistik
- Forschungsthema
Französisches Gegenwartstheater in der Postmoderne
French Post-Modern Theatre
- Bearbeiter
Prof. Dr. Alfonso de Toro
3
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel
FG Romanistik
- Forschungsthema
Tagung/Buchprojekt: Körper und Schrift in den romanischen Sprachen und
Literaturen
Conference/Book Project: Body and Writing in Romance languages and
literature
- Bearbeiter
Monika Gräfe, Claudia Gronemann, Dr. Monika Linder Christiane Maaß,
Anne S. Peters, Dr. Sabine Schrader, Cornelia Sieber
- Kurzbeschreibung
Wir gehen von einem sehr weit gefaßten Körperbegriff aus, der neben der
Vorstellung von "Körper" im anthropologischen Sinne auch Materialität
(Gegenständlichkeit) und damit Schrift einschließt. Damit rückt
einerseits die historische Dimension in den Blick, andererseits können auch
Phänomene der
Auflösung des Körpers thematisiert werden. Schrift ohne Körper ist
nicht denkbar und Schriftzeichen können nicht unabhängig von ihrer
Körperlichkeit, von der
Materialität der Buchstaben betrachtet werden. Schrift ist somit immer auch
Körper. Die Materialisierungsformen von Schrift sind soziohistorischen
Prozessen
unterworfen und damit wandelt sich auch der jeweilige Schriftbegriff. Am Beispiel der
Überlieferung von Sprache und Wissen in den neuen elektronischen
Medien wird dies besonders deutlich.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (BMBF, SMWK, Fachverbände,
Französische/Italienische/Spanische Botschaften)
FG Italianistik
- Forschungsthema
Habilitation: Italienische Kultur in Amerika
Habilitation Italian Culture in America
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
In den hundert Jahren zwischen 1876 und 1976 haben über 25.800.000
Menschen ihre Heimat verlassen. Aus italienischer Perspektive gehört die
Auswanderung
zu den komplexesten Phänomen der Nationalgeschichte. „Von der heimatlichen
Tradition abgeschnitten", so schreibt Iain Chambers, „und trotz der Erfahrung
einer ständig in Frage gestellten Identität, wird vom Fremden permanent
erwartet, sich inmitten einer unendlichen Diskussion zwischen einem disperaten
historischen Erbe und einer heterogenen Gegenwart einzurichten." Dieser
Prozeß, die Versuche der Italiener, auf dem amerikanischen Kontinent Fuß
zu fassen,
stehen im Zentrum des Forschungsprojektes stehen. Dabei soll Migration als
Phänomen verstanden werden, das einen gedanklichen Rahmen schafft, der
den
Zuwanderer - im Gegensatz zu den zeitgenössischen Quellen - als Zentrum und
nicht als negative Begleiterscheinung historischer Prozesse begreift. Diachrone
und synchrone Erfassung der italienischen Kultur auf dem amerikanischen Kontinent.
Leitbegriffe sind dabei kulturelles Gedächtnis, der italianità und
Interkulturalität. Funktion des Eigenen bzw. der Abkehr vom Eigenen und des
Fremden in den Texten. Verzahnung von Eigen- und Fremdwahrnehmung.
Öffnung
des Raums zu grundsätzlichen Fragestellungen nach der Verzahnung nationaler
Kulturen und ihrem Gedächtnis. Mit anderen Worten: Es geht nicht nur um das
Sammeln und Erfassen von bislang vernachlässigten Daten, sondern das Projekt
soll Aufschlüsse über die Spezifika und die Diversität einer Kultur der
Fremdheit
ermöglichen.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
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