Homepage > Forschungsbericht > Fakultät |
![]() |
|||||
|
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät |
|||||
| |
|
Zur Forschungstätigkeit an der Fakultät |
|
Berichte der Institute und Einrichtungen |
|
Forschungstätigkeit an der FakultätProfil des Bereiches Betriebswirtschaftslehre |
Profil des Bereiches Betriebswirtschaftslehre Die Forschungstätigkeit des Bereichs Betriebswirtschaftslehre ist auf die Bündelung von Aktivitäten im Rahmen verschiedener Forschungsschwerpunkte ausgerichtet, in denen Kernkompetenzen herausgebildet werden sollen. Von zentraler Bedeutung ist der Schwerpunkt Dienstleistungsmanagement, der von der Sache her für den Wirtschaftsraum Leipzig eine besondere Bedeutung besitzt und zu dem mehrere Professuren einen direkten Bezug aufweisen (Banken, Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, Handel und Distribution, Versicherungen). Eine Reihe von Beiträgen zur Grundstücks- und Wohnungswirtschaft beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der Immobilienbewertung unter Berücksichtigung der besonderen Marktsituation in den neuen Bundesländern. Der Bezug zur Region wird auch in einem Projekt zum Marketing für die Erschließung und Nutzung von Freizeitangeboten im Südraum Leipzig deutlich. Die erst vor wenigen Jahren besetzten Professuren zum Bankwesen und zur Versicherungsbetriebslehre haben mit ihren Forschungsleistungen die Dienstleistungsorientierung verstärkt. Eine weitere Fokussierung in diese Richtung wird mit der gerade erfolgten Besetzung einer Professur zum Dienstleistungsmanagement angestrebt. Neben dem Dienstleistungsmanagement als eher institutionalem Schwerpunkt ist die Unternehmensrechnung unter Einschluß der betrieblichen Steuerlehre als funktionaler Schwerpunkt hervorzuheben. Die aktuellen Entwicklungen im externen wie auch im internen Rechnungswesen und im Steuerrecht machen deutlich, daß dieser Schwerpunkt unter wissenschaftlichen Aspekten derzeit die größte Dynamik besitzt. Um so wichtiger erscheint es, auch in dieser Richtung Kompetenzen zu bilden und auszubauen. Eine Verstärkung konnte mit der Besetzung einer Professur zum Controlling und zur internen Unternehmensrechnung erzielt werden. Die Besetzung einer Professur zum externen Rechnungswesen ist leider fehlgeschlagen; ein erneutes Berufungsverfahren ist im Gang. Hervorgehoben sei des weiteren das Institut für Finanzen, das sowohl volkswirtschaftliche als auch betriebswirtschaftliche Schwerpunkte setzt. Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojektes werden hier Möglichkeiten zur Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region untersucht. Daneben werden Projekte zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und von Kultureinrichtungen sowie zur Entwicklung von Finanzdienstleistungen und Finanzinstrumenten verfolgt. Nicht zuletzt sei auf ein im Bereich Marketing angesiedeltes Projekt hingewiesen, das sich mit dem Phänomen Internet Economy aus empirischer Sicht beschäftigt. |
Profil des Bereiches Volkswirtschaftslehre |
Profil des Bereiches Volkswirtschaftslehre Die wissenschaftliche Arbeit des Bereiches Volkswirtschaftslehre ist auf die Untersuchung volkswirtschaftlicher (nationaler und internationaler) Problemstellungen unter theoretischen und empirischen Aspekten ausgerichtet. Sie umfaßt die Makro- und Mikroebene, die Wirtschaftstheorie und -politik, spezifische Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre wie Finanzwissenschaft, Geld und Währung sowie die Empirische Wirtschaftsforschung. Aus diesem Spektrum resultieren zur Zeit folgende Schwerpunkte in der Forschung:
Zukünftig will der volkswirtschaftliche Bereich sein Engagement auch in einem neuen Forschungsbereich - der „Ökologischen Ökonomie" - vertiefen. Dazu wird die Einrichtung einer zusätzlichen Professur angestrebt, die gleichzeitig als wirtschaftswissenschaftliches Kompetenzzentrum für interdisziplinäre und angewandte Umweltforschung an der Universität Leipzig in Verbindung mit außeruniversitären Institutionen (z.B. Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH) dienen soll. Damit werden nicht nur die Forschungsarbeit in einen zukunftstragenden Bereich intensiviert, sondern auch die bisher begrenzten Wahlmöglichkeiten im volkswirtschaftlichen Studium erweitert. Ferner wird ein Konzept entwickelt, Empirie und Theorie stärker in die Lehre einzubinden, um den Studierenden anwendungsorientierte Kenntnisse der Ökonometrie anbieten zu können. |
Profil des Bereiches Wirtschaftsinformatik |
Profil des Bereiches Wirtschaftsinformatik Die beiden in diesem Bereich tätigen Institute bearbeiten mit ihren drei Professoren ausgewählte Grundfragen der Informatik-Anwendung auf dem Wege zur Informationsgesellschaft. Sie sind wie folgt abgestuft wirksam:
In dieser Arbeitsteilung, bei der das IWI auf Fachgebiete des ISS aufbaut, hat die Professur Datenverwaltung mit Fachkompetenz für Datenbanken und Datenmodellierung in der Wirtschaft eine zusätzlich verbindende Funktion. Die Institute arbeiten eng mit dem Institut für Informatik der Fakultät für Mathematik und Informatik zusammen, das zu den Informatik-Grundlagen der Wirtschaftsinformatik beiträgt und seinerseits Ausbildungsleistungen des ISS auf dem Gebiete der Softwaretechnik nutzt. Fachthemen, in denen sich die Institute in den letzten Jahren in besonderer Weise profiliert haben, sind
|
Profil des Bereiches Bauingenieurwesen / Wirtschaftsingenieurwesen |
Profil des Bereiches Bauingenieurwesen / Wirtschaftsingenieurwesen Die Forschungsschwerpunkte sind durch die Kombination wissenschaftlich theoretischer und bautechnischer bzw. bauwirtschaftlicher Aspekte geprägt. Entsprechend ist die Methodik streng mathematisch, experimentell und quantitativ-analytisch determiniert, wobei die Wichtungen auch durch Kooperationspartner und Auftraggeber bestimmt werden. Primäre Zielstellungen der Forschungsarbeit sind die Beurteilung des Tragvermögens unterschiedlicher Tragstrukturen, die Entwicklung neuer Baustoffe inklusive Patentanmeldungen, die Modifizierung von Vorschriften, die Optimierung und Umnutzung existierender Gebäudestrukturen und die Entwicklung von Methoden zum Projektmanagement und zur Steuerung der Baufinanzierung. Hauptthemenbereiche sind:
|
|
|
Forschungsbericht 1999 | |||||