FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Verringerung des hepatischen Ischämie/Reperfusionsschadens durch
Endothelin-converting-enzyme-Inhibitoren
Improvement of hepatic ischemia/reperfusion injury by endothelin-converting enzyme
inhibitors
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Ziel dieser Studie ist es, im Tiermodell die Bedeutung einer neuen therapeutischen
Möglichkeit der Beeinflussung des Endothelin-Systems, der Blockade des
Endothelin-converting-enzyme, im Ischämie- und Reperfusionsschaden der
Leber zu untersuchen. Der protektive Effekt von ET-Rezeptor-Antagonisten konnte
von unserer und anderen Gruppen nachgewiesen werden. Durch zahlreiche
unerwünschte Nebenwirkungen kommt diese Substanzgruppe jedoch derzeit
nicht als
Therapeutikum zum Einsatz. Deshalb werden große Erwartungen in die neu
verfügbare Substanzklasse der ECE-Inhibitoren gesetzt.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Else Kröner-Fresenius-Stiftung)
FG Transplantationsimmunologie
Immunobiology of transplantation
- Forschungsthema
Immunregulation bei lebertransplantierten Patienten - Nachweis von
Toleranzphänomenen durch den DTH-assay.
Immunoregulation in liver transplant recipients - possible evidence of tolerance by
DTH-assay
- Bearbeiter
Dr. F. Geißler, Prof. Dr. F. Burlingham, Prof. Dr. H. Sollinger
- Kurzbeschreibung
The goal for transplanted patients is a drug-free acceptance of solid organs. Studies of
tolerance to liver transplants in rodents have suggested possible roles for
apoptosis or anergy of donor-reactive T-cells mediated by liver-derived passenger
leukocytes or soluble MHC-I antigens in the induction phase of tolerance. The
mechanism which maintains tolerance to the liver transplant is poorly understood. To
investigate the mechanism of clinical allograft tolerance we evaluate DTH
response in pts. after orthotopic liver transplantation.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Transplantationsimmunologie
Immunobiology of Transplantation
- Forschungsthema
Immunmonitoring zum Wiederauftreten eines Autoimmundiabetes nach simultaner
Pankreas-Nieren-Transplantation
Immunmonitoring for detection of recurrence of autoimmundiabetes after sPKTx
- Bearbeiter
PD Dr. T. Lohmann, Prof. Dr. R. Paschke, PD Dr. H. Witzigmann, Prof. Dr. J.
Hauss
- Kurzbeschreibung
Ein nicht sicher geklärtes Problem der kombinierten sPKTx ist das
mögliche Wiederauftreten eines Autoimmundiabetes. Es ist geplant, ein
Immunmonitoring
aller Pat. nach sPKTx mittels Bestimmung inselzellspezifischer Autoantikörper
und Messung der T-Zellreaktion gegen immunogene Peptide des Autoantigens
GAD65 durchzuführen. Ein weiterer Schwerpunkt soll die Untersuchung des
Einflusses der Immunsuppression auf die mögliche Triggerung eines
Autoimmunprozesses sein, da in Vorarbeiten bei Pat. mit Lebertransplantation unter
der immunsuppressiven Therapie mit FK506 die Induktion eines Diabetes
mellitus und auch von AAK beobachtet wurde.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Deutsche Diabetes-Gesellschaft)
FG Gefäßchirurgie
Vascular surgery
- Forschungsthema
Fluoropassiviertes Polyester versus PTFE im femoro-poplitealen -
(P3)-Segment-multizentrische, prospektiv randomisierte
Vergleichsstudie
Fluoropassive polyester versus PTFE using for femoro-popliteal bypasses - a
prospective, randomised multicenter study.
- Bearbeiter
Dr. O. Richter, Dr. S. Rohm, Prof. Dr. B. Klötzer, PD Dr. Wölfle
- Kurzbeschreibung
Das Ziel der Studie ist die Ermittlung der primären Offenheits -bzw.
Beinerhaltungsrate unterschiedlicher Gefäßersatzmaterialien bei der
chirurgischen Therapie
der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Sulzer Cardiovascular GmbH, Sulzer Vascutek Hamburg)
Arbeitsgruppe Detoxifikation
Research Group Detoxification
- Forschungsthema
Einsatz eines zellfreien Leberunterstützungssystems zur Elimination
albumingebundener toxischer Substanzen beim akuten Leberversagen
Extracorporeal blood purification of patients with acute hepatic failure using a new
membrane-based blood purification System for Bioartificial Liver Support
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Jedes Jahr sterben in Deutschland ca. 20.000 Menschen an den Folgen eines akuten
oder chronischen Leberversagens. In der Pathophysiologie dieser
Erkrankungen spielen albumingebundene Toxine eine wesentliche Rolle. Es ist ein
Verfahren entwickelt worden, um in einer modifizierten Dialyse die
albumingebundenen Toxine aus dem Blut des Patienten zu entfernen. Für den
Organismus wichtige Substanzen wie z.B. Hormone, die an andere
Transportproteine gebunden sind, oder Proteine der körpereigenen Abwehr
(Immunglobuline) werden nicht eliminiert. Ähnlich wie bei der bekannten
Nierendialyse wird das Blut an einer speziellen Membran vorbeigeleitet. Da sich im
Gegensatz zur konventionellen Dialyse auf der anderen Seite auch ein
spezielles Transportprotein befindet, können die Toxine von dem blutseitigen
Albumin durch die Poren der Membran auf die andere Seite gelangen und werden
dort von dem dialysatseitigen Albuminmolekül übernommen und
abtransportiert. Dieses Verfahren ermöglicht also selektiv die Elimination
albumingebundener
Toxine und kann dadurch in der Behandlung einer eingeschränkten
Leberfunktion eingesetzt werden. Seit 1993 wurden alleine in Deutschland ca. 85
Patienten mit
einer lebensbedrohlichen Leberschädigung in verschiedenen
Universitätszentren (u.a. Rostock, Essen, Tübingen, Kiel, München,
Regensburg) behandelt. Diese
Behandlung erfolgt als intermittierende Albumindialyse - genannt "MARS"-Verfahren.
Ziel ist die Behandlung von Patienten mit dekompensiertem
Leberversagen bei bekannter Zirrhose. Weitere Ziele, bislang nur in Einzelfällen
untersucht (im eigenen Krankengut bei 3 Patienten) sind Anwendungen des
Verfahrens nach ausgedehnten Leberresektionen mit schwerer Funktionsstörung
der Restleber sowie nach Lebertransplantation mit kritischer Funktionsstörung
der transplantierten Leber. Es sind tierexperimentelle Untersuchungen unter
standardisierten Bedingungen (u.a. anhepatisches Schwein) in der Planung, um
Möglichkeiten und Grenzen dieses Therapieverfahrens zu evaluieren.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Morphometrische Untersuchungen der Gingivahyperplasie bei Patienten nach
allogener Nierentransplantation unter Basisimmunsuppression mit Cyclosporin
(CsA) und nach Umstellung auf FK 506
Morphometric examination of gingival hyperplasia: Patients after allogenic kidney
transplantation, basic immunosuppression with cyclosporin and switch to FK
506.
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Eine bekannte Folge der Immunsuppression mit CsA ist die Ausbildung einer
Gingivahyperplasie. Standardisierte Methoden zur Beschreibung dieser
Veränderungen und Methoden zur Bestimmung der Keimbesiedlung existieren
nicht. Die Umstellung auf eine Immunsuppression mit FK 506 führt zu einer
Rückbildung dieser Nebenwirkung, wobei der zugrunde liegende Mechanismus
nicht beschrieben ist. In dieser prospektiven Studie werden Patienten mit
Gingivahyperplasie während der Umstellung der Immunsuppression von CsA auf
FK 506 untersucht. Ziel ist eine Beschreibung der pathophysiologischen
Vorgänge und die mögliche Evaluierung von entsprechenden
Risikogruppen im Vorfeld einer Transplantation.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Fa. Fujisawa)
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Umstellung der Immunsuppression von Cyclosporin auf Prograf (FK 506) bei
cyclosporinbedingten Nebenwirkungen nach allogener Nierentransplantation. -
Multicenterstudie
Switch from basic immunosuppression with cyclosporin to FK 506: Patients with
cyclosporin-associated side effects after allogenic kidney transplantation. A
multi center study.
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Patienten mit cyclosporin- assoziierten Nebenwirkungen (Hypertonie, Hypertrichose,
Fettstoffwechselstörungen und Gingivahyperplasie) werden in dieser
prospektiven Multicenterstudie auf eine Basisimmunsuppression mit FK 506
umgestellt. Kleinere Studien haben für FK 506 hinsichtlich dieser
Nebenwirkungen
ein günstigeres Profil beschrieben. Ziel dieser Studie ist der Nachweis einer
signifikanten Regredienz dieser Nebenwirkungen unter FK 506.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Fa. Fujisawa)
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Procalcitonin zur Differentialdiagnose und Verlaufskontrolle postoperativer
Komplikationen nach orthotoper Lebertransplantation.
Procalcitonin for differential diagnosis and treatment control of postoperative
complications after orthotopic liver transplantation.
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Procalcitonin wurde in mehreren Studien als sensitiver Marker einer schweren
bakteriellen Infektion beschrieben. Durch seine Halbwertzeit von ca. 24 h scheint
es gleichzeitig zum Monitoring des Therapieverlaufes einsetzbar zu sein. Ziel dieser
prospektiven Studie ist die Bestimmung der Validität des Procalcitonins zur
Differentialdiagnose schwerer Komplikationen nach orthotoper
Lebertransplantation.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Zelluläre Oberflächenantigene zum Monitoring postoperativer
Komplikationen nach Leber- und Nierentransplantation, FACS-Analyse peripherer
Lymphozytenpopulationen
Cellular surface antigens for monitoring of postoperative complications after kidney
and liver transplantation, FACS analysis of peripheral blood lymphocyte
subsets
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Periphere Lymphozytenpopulationen werden bei Patienten nach Leber- und
Nierentransplantation mittels FACS-Analyse bestimmt. Ziel dieser prospektiven
Untersuchung ist die Beschreibung spezifischer Verlaufsmuster bei Abstoßung
und bei CMV-Infektionen. Die Validität dieser nichtinvasiven
Untersuchungsmethode sowie die Beschreibung zellulärer Prozesse bei
Abstoßung und CMV-Infektion sind die Untersuchungskriterien.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Steroidfreie Immunsuppression im Langzeitverlauf nach Organtransplantation zur
Reduktion von von Hyperlipidämie und Hypertonie
Steroid-free Immunosuppression for reduction of hypertonus and hyperlipidaemia in
the long term course after solid organ transplantation
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Im Langzeitverlauf nach Organtransplantation sind Hypertonus und
Fettstoffwechselstörungen eine häufige Komplikation, die
Lebensqualität und
Lebenserwartung der Patienten reduzieren. Diese Nebenwirkungen entsprechen
typischen Nebenwirkungen einer Langzeit- Therapie mit Steroiden. Ziel der
Untersuchung ist die Umstellung von Patienten mit mutmaßlich
Immunsuppressions-bedingtem Hypertonus und Fettstoffwechselstörungen auf
eine Steroid-freie
Immunsuppression zur Reduktion dieser pathologischen Werte
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Fa. Hoffmann-La Roche)
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Randomisierte Studie zum Vergleich von Mycophenolat Mofetil und Azathioprin bei
Ciclosporin-basierter Immunsuppression in der Lebertransplantation
Randomized study to compare mycophenolate mofetil and azathioprin in a
ciclosporin-based immunosuppressive regimen after liver transplantation
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
In einer randomisierten prospektiven Studie wird das neue Immunsuppressivum
Mycophenolat Mofetil verglichen mit dem herkömmlichen Azathioprin unter
einer Basis-Immunsuppresion mit Cyclosporin in lebertransplantierten Patienten.
Studienendpunkte sind neben dem Patienten- und Transplantatüberleben die
Inzidenz und Schwere von akuten Abstoßungen, Steroid-resistenten
Abstoßungen, infektiösen Komplikationen, typischen Nebenwirkungen
sowie
Studienabbrüchen.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Fa. Hoffmann-La Roche)
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Eine randomisierte doppel - blind, Placebo - kontrollierte multizentrische, Phase II
Studie zur Wirksamkeit von Odulimomab (ANTI-LFA TM) zur Vorbeugung
einer verzögerten Organfunktion nach Nierentransplantation bei Patienten, die
keine Induktionsbehandlung mit biologischen Immunsuppressiva erhalten.
A randomized, double blind Placebo controlled multicentric phase II study to evaluate
the efficacy of Odulimomab (ANTI-LFA TM) for prevention of delayed
organ function after renal transplantation in patients not receiving biological
immunosuppressants.
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Durch die kalte und warme Ischämiezeit kann ein zu transplantierendes Organ
geschädigt werden. In der Nierentransplantation führt dies zur
sogenannten initialen
Nicht-Funktion des Transplantates, wobei die transplantierte Niere nicht sofort nach
Freigabe der Gefäßanastomosen, sondern erst nach Tagen bis Wochen
nach
der Transplantation ihre Funktion aufnimmt. In einer randomisierten prospektiven
doppel-blinden Phase II-Studie wird das neue Immunsuppressivum
Odulimomab (ANTI-LFA TM), ein monoklonaler Antikörper gegen das
Adhäsionsmolekül LFA-1, in seiner Wirkung auf die Reduktion der initialen
Nicht-Funktion transplantierter Nieren untersucht.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Fa. IMTIX-Sangstat)
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Etablierung und Evaluierung eines Therapieprotokolls mit dem nicht-depletierenden
Anti-CD4 Antikörper RIB5/2 im Lebertransplantationsmodell der Ratte
Generation and establishing of an anti-CD4 based therapy protocol in rat liver
transplantation
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Der nicht-depletierende Anti-CD4 Antikörper RIB5/2 hat eine immunsuppressive
und immunmodulatorische Wirkung. Im Nieren- und
Herztransplantationsmodell in der Ratte konnte mit geeigneten Protokollen sogar eine
Spender-spezifische Toleranz für ohne Therapie innerhalb von 10 Tagen
definitiv abgestoßene Organe erzielt werden. Ziel der Untersuchungen ist die
Erstellung und Etablierung eines Therapieprotokolls für eine an die klinischen
Bedingungen angepaßte Monotherapie im Lebertransplantationsmodell der
Ratte.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Fa. IMTIX-Sangstat)
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Interaktion von konventionellen Immunsuppressiva mit einer Toleranz-induzierenden
Therapie mit dem Anti-CD4 Antikörper RIB5/2 im
Lebertransplantationsmodell der Ratte und ihre Auswirkungen auf die
TH1/TH2-Zellshift
Interaction of conventional immunosuppressive agents with a tolerance inducing
anti-CD4 antibody regimen in a rat liver transplant model and the impact on the
TH1/TH2- cell shift
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Unter der Therapie mit dem nicht-depletierendem Anti-CD4 Antikörper RIB5/2
wurde im Nieren- und Herztransplantationsmodell in der Ratte eine Veränderung
der T-Zell-Subtypen, gemessen an den intrazellulären Zytokinen
(TH1/TH2-Zellshift), nachgewiesen. Ihre Rolle an der
Toleranzinduktion wird kontrovers diskutiert.
Ziel unserer Untersuchungen ist die Analyse der Ergebnisse im
Lebertransplantationsmodell unter der ständigen Präsenz
Antigen-präsentierender Zellen sowie die
Untersuchung einer möglichen Interaktion dieses Prozesses durch
konventionelle Immunsuppressiva im Hinblick auf eine mögliche spätere
therapeutische
Applikation eines Anti-CD4 Antikörpers beim Menschen.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Bedeutung von regulatorischen T-Zellen und dendritischen Zellen bei der
Toleranzinduktion in der Rattenlebertransplantation
The impact of regulatory T-cells and dendritic cells on tolerance induction in liver
grafted rats
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Dendritische Zellen als Antigen-präsentierende Zellen, sind immunkompetente
Spender-typische Zellen im Transplantat, die einen relevanten Unterschied zur
Situation im Vergleich mit dem Nieren- oder Herztransplantationsmodell darstellen. In
dieser Untersuchung sollen regulatorische T-Zellen im Lebertransplantat
im Rattenmodell identifiziert werden und ihre Beziehung zu den dendritischen Zellen
abgeklärt werden.
- Weiterführung
- Finanzierung
Drittmittel (Fa. Fujisawa)
Transplantationschirurgie
Transplant surgery
- Forschungsthema
Zytokinprofile im perioperativen Verlauf von Leberresektionen und Transplantationen
- Bearbeiter
PD Dr. P. Lamesch, O. Beyer, P.Schorr, Dr. M. Werner, Prof. Dr. J. Hauss
- Kurzbeschreibung
Die Bedeutung von Zytokinen wird in der Literatur unter verschiedenen Aspekten
diskutiert, in der perioperativen Phase nach Leberresektionen und
Transplantationen finden sich zunehmend Hinweise auf die prognostische Wertigkeit
intra- und postoperativer Spiegel und dem Auftreten von Komplikationen.
Ziel dieser Studie ist es, weiterführende Erkenntnisse zur Identifizierung von
Risiko- bzw. Problempatienten zu erlangen, pathophysiologische
Zusammenhänge
u.a. mit Leberfunktionsparametern zu untersuchen und eventuelle
Therapieansätze abzuleiten.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Leberchirurgie
Liver surgery
- Forschungsthema
Risikoscores in der Leberchirurgie - Entwicklung eines neuen Scores
- Bearbeiter
PD Dr. P. Lamesch, I.Tanev, Prof. Dr. J. Hauss
- Kurzbeschreibung
Die präoperative Risikoabschätzung vor Leberresektionen wird in der
Literatur kontrovers diskutiert. Neben den Routinelaborparametern werden eine Reihe
von
Leberfunktionstests eingesetzt. Den Parametern kommt eine sehr unterschiedliche
individuelle Bedeutung zu. Ziel dieser Studie ist es, sämtliche, in der
präoperativen Diagnostik ermittelten Parameter, in einen empirisch definierten
Score einfließen zu lassen und die prognostische Wertigkeit hinsichtlich
postoperativer Komplikationen zu evaluieren. Der Score soll im Rahmen einer
weiterführenden prospektiven Studie überprüft werden.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Abdominalchirurgie
Abdominal surgery
- Forschungsthema
Intraoperative Veränderungen von IL-1, IL-6, TNF und Endotoxin bei
Duodeno-pankreatektomien
- Bearbeiter
PD Dr. P.Lamesch, A. Schielke, Dr. M. Werner, Prof. Dr. J. Hauss
- Kurzbeschreibung
Postoperative Komplikationen nach partieller Duodenopankreatektomie werden in der
Literatur mit 15-30% angegeben. Im Hinblick auf Untersuchungen bei
Leberresektionen und Oesophagusresektionen soll in einer ersten retrospektiven
Untersuchung die intraoperativen Veränderungen der Zytokinprofile im Hinblick
auf postoperative Komplikationen analysiert werden.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Abdominalchirurgie
Abdominal surgery
- Forschungsthema
Neoadjuvante Chemotherapie bei colorektalen Lebermetastasen
- Bearbeiter
PD Dr. P. Lamesch, P. Lübke, Prof. Dr. J. Hauss
- Kurzbeschreibung
Im Rahmen einer Pilotstudie werden Patienten mit colorektalen Lebermetastasen
präoperativ mit einer Hochdosis-Chemotherapie nach Ardalan (3 Kurse 5-FU
2600 mg/m² + Leukovorin 500 mg/m²) vorbehandelt, nach einem Intervall von 2-3
Wochen operiert und postoperativ mit 6 Kursen nachbehandelt.
Kooperation mit ALM Studiengruppe - neoadjuvante Therapie mit Oxaliplatin.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Abdominalchirurgie
Abdominal surgery
- Forschungsthema
Das cholangiocelluläre Carcinom - Adjuvante Therapie
- Bearbeiter
PD Dr. P. Lamesch, Prof. Dr. J. Hauss
- Kurzbeschreibung
Das cholangiocelluläre Carcinom ist das zweithäufigste primäre
Lebermalignom. Die operative Resektion dieser Tumore ist der einzige, potentiell
kurative
therapeutische Ansatz, adjuvante Therapien wurden bislang nur vereinzelt diskutiert.
Im eigenen Krankengut wird in der postoperativen Phase nach Resektion von
cholangiocellulären Carcinomen eine Chemotherapie mit 5-FU
durchgeführt. Die ersten Ergebnisse werden auf dem Deutschen
Chirurgenkongress 2000
vorgestellt.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Abdominalchirurgie
Abdominal surgery
- Forschungsthema
Diagnostik benigner Lebertumore - Klinische Studie
- Bearbeiter
PD Dr. P. Lamesch, T. Müller, Prof. Dr. J. Hauss
- Kurzbeschreibung
Der Differentialdiagnose benigner Lebertumore kommt für die Therapie eine
entscheidende Bedeutung zu. Während eine FNH oder ein Hämangiom
nur bei
Auftreten von Beschwerden reseziert werden sollen, besteht für jedes Adenom
wegen Blutungsgefahr und einer eventuellen Assoziation mit einem HCC eine
gesicherte Operationsindikation. Die Differenzierung zwischen Adenom und FNH ist
mit den bildgebenden Verfahren äußerst schwierig, eine Punktion zwecks
histologischer Sicherung trägt bei diesen gefäßreichen Tumoren ein
nicht unerhebliches Blutungsrisiko. Gegenstand einer retrospektiven Studie sind die
Erfahrungen mit auswärtigen Befunden im Vergleich zu eigenen, die Wertigkeit
von Ultraschalluntersuchungen mit Kontrastmittel, sowie eine Erprobung neuer
Punktionstechniken.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Abdominalchirurgie
Abdominal surgery
- Forschungsthema
Photodynamische Therapie beim zentralen Gallengangscarcinom - neoadjuvanter
Therapieansatz vor Leberresektion und Lebertransplantation
- Bearbeiter
PD Dr. P. Lamesch, Prof. Dr. F. Berr, Dr. K. Kohlhaw, Prof. Dr. J. Hauss
- Kurzbeschreibung
Die Prognose des zentralen Gallengangscarcinoms bleibt ungünstig, die
5-Jahres-Überlebensraten liegen bei 20% sowohl nach Resektion als auch nach
Transplantation. Die Studie umfaßt eine photodynamische Therapie vor
Leberresektion bzw. vor Transplantation. Erste Erfahrungen liegen vor.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
Endokrine Chirurgie
Endocrine surgery
- Forschungsthema
Chirurgie der Nebenschilddrüsen - Intraoperative PTH Bestimmung
- Bearbeiter
PD Dr. P. Lamesch, Dr. E. Heller, K. Heinemann
- Kurzbeschreibung
Die Chirurgie der Nebenschilddrüsen wurde in den letzten Jahren durch die
Etablierung eines intraoperativen PTH - Testverfahrens bereichert, was für die
Beurteilung des Therapieerfolges gerade bei Rezidiveingriffen von wesentlicher
Bedeutung ist. Nach den bislang vorliegenden Erfahrungen sind keine eindeutigen
Aussagen über die Wertigkeit möglich. Dieses soll im Rahmen einer
prospektiv angelegten Studie überprüft werden, wobei hier insbesondere
auch die
Möglichkeit einer intraoperativen Seitenlokalisation untersucht werden soll.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
FG Transplantationsimmunologie
Immunobiology of Transplantation
- Forschungsthema
Die Restriktion des T-Zell-Rezeptor-V-Repertoires nach Stimulierung von peripheren
Blutlymphozyten nierentransplantierter Patienten durch allogene
Spenderzellen
Restricted T cell receptor V repertoire after stimulation of peripheral lymphocytes by
allogeneic stimulator cells in renal transplanted patients.
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Das Projekt trägt zur Erforschung der immunbiologischen Mechanismen der
spenderspezifischen Alloreaktion nach Nierentransplantation bei. Wir gehen von der
zentralen Bedeutung des T-Zell-Rezeptor-Komplexes aus und untersuchen die
Restriktion des T-Zell-Rezeptor-Repertoires bzw. die Expression seiner variablen
V-Ketten im Zusammenhang mit dem klinischen Verlauf. Ziel ist die Beschreibung des
sensibilisierenden Antigens, um diese bei der Herstellung reaktiver
Antikörper für Prophylaxe und Therapie von Abstoßungreaktionen
einzusetzen.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (IZKF)
FG Transplantationschirurgie-Psychologie
Transplant surgery-Psychology
- Forschungsthema
Untersuchungen zum Körpererleben bei Patienten mit terminaler
Niereninsuffizienz und Dialysepflicht bzw. nach allogener -und
Verwandtennierentransplantation
The body image of patients with end-stage renal failure and after renal transplantation
from cadaveric or living organ donors.
- Bearbeiter
- Kurzbeschreibung
Die Transplantation wird zunehmend die Therapie der Wahl bei Erkrankungen durch
Organversagen. Die psychologischen Fragen im Zusammenhang mit
Organtransplantation reichen von der Konfrontation mit dem Tod über die
Auseinandersetzung mit der Operation bis hin zur Beschäftigung mit dem
eigenen
Körper, dem versagenden und dem gespendeten Organ. Das Erleben der
modernen Hochleistungsmedizin durch die Patienten gestattet einen Zugang zur
gesellschaftlichen Inszenierung des Verhältnisses von innerer und
äußerer Natur. Ziel der Studie ist es, hierdurch den Einfluß der
medizinisch-technischen
Entwicklung auf die Individualität zu beschreiben und jene psychischen Prozesse
bei Organtransplantationen zu erfassen, die als Prädiktor für eine
gelungene
psychische und physische Integration des neuen Organs gelten können.
- Weiterführung
- Finanzierung
Haushaltfinanzierte Forschung
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