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| Forschungsbericht 2002 - Projekte | |
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Institut für Sportpychologie und Sportpädagogik
Institute of Sport Psychology and Sports Education
FG Sportpsychologie
Körperkonzept bei Personen im höheren Lebensalter
Physical self-concept in the elderly
Jeannine Stiller M.A. (stiller@rz.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Dorothee Alfermann
Personen im höheren Lebensalter werden in Abhängigkeit von derzeit bestehenden Freizeitmöglichkeiten zu verschiedenen Zeitpunkten untersucht. Besonders ab dieser Altersgruppe ist die Erhaltung von Alltagsmotorik und Gesundheit notwendig, um erfolgreiches Altern zu realisieren. Unter Berücksichtigung vorliegender Modelle (erfolgreiches Altern, Körperkonzept-Modell und Selbstwirksamkeitserwartungen) soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit verschiedene Freizeitangebote zur Erhöhung der eigenen Selbstwirksamkeit beitragen und wie sich diese auf das Körperkonzept auswirken. Die Ergebnisse sollen zudem die Grundlagen auf dem Gebiet der Selbstkonzeptforschung im höheren Lebensalter erweitern.
Weiterführung: ja
TG51
FG Sportpsychologie
Geschlecht, Geschlechtsrollenindentität und Gesundheit
Gender, gender identity and health
Prof. Dr. Dorothee Alfermann (alferman@rz.uni-leipzig.de), Jeannine Stiller, M.A.
Studien zu Geschlechterunterschieden in Gesundheit und Gesundheitsverhalten deuten darauf hin, dass hierfür eine Kombination von biologischen, psychologischen und soziokulturellen Faktoren verantwortlich zu sein scheinen. Im vorliegenden Projekt wird den psychologischen Variablen - in Form der Geschlechtsrollenidentität - besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Zum einen wird untersucht, welche Rolle die Geschlechtsrollenidentität für die Entstehung von Körper(un)zufriedenheit und Essstörungen spielt, zum anderen geht es um den Zusammenhang von Geschlechtsrollenidentität und gesundheitsrelevantem Verhalten, insbesondere Stressbewälttigung. Die Ergebnisse zur erstgenannten Fragestellung zeigen, dass ein maskulines Selbstbild wie auch ein positives Selbstwertgefühl Schutzfaktoren für Körperzufriedenheit darstellen, dass aber zugleich Geschlechterunterschiede auch unter Berücksichtigung dieser psychologischen Variablen bestehen bleiben. Die Ergebnisse zur zweitgenannten Fragestellung zeigen Geschlechterunterschiede, aber keine Unterschiede je nach Geschlechtsrollenidentität.
Weiterführung: ja
Haushaltfinanzierte Forschung
Fachgebiet Sportmanagement
Haupttitel: Ökonomische und sozialwissenschaftliche Handlungsorientierungen zur Führung und Verwaltung des Sports
Economic and social scientific action orientations for sport manager
Untertitel: Zusammenhang zur Intensität des Sporttreibens und der Sportausgaben der Bevölkerung
Correlation analysis between the intensity of sport activities and the sport expenses of the population
Dr. Frank Kutschke (Kutschke@rz.uni-leipzig.de)
Befragung und erste Auswertungen zu den Sportausgaben differenzierter Zielgruppen (u.a. Studenten sowie verschiedener sozialer Gruppen in Sportvereinen) in Verbindung mit sportlichen Aktivitäten.
Weiterführung: ja
TG 51
Fachgebiet Sportmanagement
Haupttitel: Ökonomische und sozialwissenschaftliche Handlungsorientierungen zur Führung und Verwaltung des Sports
Economic and social scientific action orientations for sport manager
Untertitel: Die Wirksamkeit des Sportsponsorings im territorialen Einzugsgebiet von Leipzig
Sportsponsoring effects in the area of Leipzig
Dr. Frank Kutschke (Kutschke@rz.uni-leipzig.de)
Erarbeitung eines Fragebogen für Wirtschaftsunternehmen und für Sportvereine, erste Erprobung des Fragebogen zur Wirksamkeit des Sportsponsoring.
Weiterführung: ja
TG 51 und Drittmittel (Stadtsportbund Leipzig)
Fachgebiet Sportmanagement
Haupttitel: Ökonomische und sozialwissenschaftliche Handlungsorientierungen zur Führung und Verwaltung des Sports
Economic and social scientific action orientations for sport manager
Untertitel: Qualitätsmanagement in der dezentralen Aus- und Fortbildung von Übungsleitern im LSB Sachsen; Wirksamkeit der Vereinsmanagerausbildung im LSB Sachsen
Dr. Frank Kutschke (Kutschke@rz.uni-leipzig.de)
Befragung von Vereinsmanagern zum Nutzen der Vereinsmanagerausbildung in der Vereinstätigkeit
Weiterführung: ja
TG 51 und Drittmittel (Landessportbund Sachsen)
FG Sportpsychologie
Psychologische Determinanten von Sportverletzungen
Psychological determinants of sport injuries
Dr. Sabine Würth (wuerth@rz.uni-leipzig.de)
Die Studie hat zum Anliegen, psychologische Determinanten von Sportverletzungen zu erforschen. Zum einen soll untersucht werden, welche Variablen aus psychologischer Sicht die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Sportverletzungen erhöhen. Dies betrifft vor allem Persönlichkeitsdispositionen (z.B. Sportverletzungsangst, Selbstwirksamkeit), aber auch soziale Faktoren (z.B. soziale Unterstützung). Zum anderen soll der Einfluss psychologischer Determinanten auf den Rehabilitationsprozess bzw. die Wahrscheinlichkeit einer Wiederverletzung untersucht werden. Dazu werden in den nächsten Jahren Quer- und Längsschnittuntersuchungen an verschiedenen Stichproben (z.B. Sportstudierende, Rehabilitanden nach Sportverletzungen) durchgeführt. Berücksichtigt werden dabei auch Moderatorvariablen wie das Leistungsniveau, Alter oder Geschlecht der Athleten.
Weiterführung: ja
TG51
FG Sportpädagogik/ Sportsoziologie/ Schulsport/ Trainingswissenschaft
Analyse und Optimierung von Prozessen bei der Ausgestaltung der sportbetonten Schulen im Freistaat Sachsen zu Zentren der schulischen und sportlichen Förderung von talentierten Kindern und Jugendlichen im Leistungssport.
Analysis and optimal improvement in processes concerning the equipping and rearrangement of sports-orientated schools into "centers of conducive to efficiency of talented children and youngsters in competitive sport" in the county "Freistaat Sachsen".
Prof. Dr. em. Richard Riecken (riecken@rz.uni-leipzig.de), Dr. Petra Tzschoppe, PD Dr. Wolfram Sperling, Dr. Bernd Hoffmann, Dr. Sieghart Hofmann, PD Dr. Klaus Rost, Institut für Trainingswissenschaft Leipzig
Interdisziplinäre Verbundforschung Universität Leipzig und Institut für Angewandte Trainingswissenschaft Leipzig (IAT). Im Auftrag und in Kooperation mit dem Staatsministerium für Kultus des Freistaates Sachsen und dem Landessportbund Sachsen e. V. Dauer des Projekts 1999 - 2005. Inhalt: Evaluation und Optimierung von strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen an sportbetonten Schulen Sachsens; Befähigung von sportlichen Talenten zur sportgerechten Lebensführung; Erarbeitung von Grundlagen zur Vermittlung und Aneignung von individuell geprägten kognitiven, emotionalen und motivationalen Bewältigungsstrategien der Belastungsverarbeitung; Optimierung von Interaktionsprozessen zwischen Sportlern, Trainern, Lehrern, Eltern und Erziehern. Hierzu wurden im Berichtszeitraum Eltern der Schüler am Sportgymnasium Leipzig sowie die Lehrer schriftlich befragt (Vollerhebung). In einem weiteren Schritt wurden mit Unterstützung der Fachverbände im Landessportbund Sachsen e. V. 150 Trainer einbezogen. Ergänzend wurden Internatserzieher mittels Befragung untersucht. Parallel erfolgte die Aufbereitung und Auswertung der erhobenen Daten. Teilergebnisse liegen in Form eines Forschungs-Zwischenberichtes an das Kultusministerium zur Elternbefragung sowie in Form einer Diplomarbeit zum Teilbereich Internatserzieher vor. Zur Zeit erfolgt die Datenauswertung der Lehrer- und Trainerbefragung sowie deren Darstellung und Interpretation in einem Zwischenbericht.
Weiterführung: ja
TG 51 und Drittmittelförderung
Fachgebiet Schulsport
Sportlehrpläne mit verstärktem pädagogischen Anspruch
Sports curricula with a strong focus on pedagogics
Projektleiter: Prof. Dr. Chr. Müller chrismue@rz.uni-leipzig.de, beteiligte Wissenschaftler: Prof. Dr. A. Zeuner, Dr. S. Hofmann, Ralph Petzold, TU Dresden
Hauptzielstellung des Forschungsprojektes ist es, die Frage nach einer pädagogischen Anreicherung der Sportlehrpläne weiter zu untersuchen und damit curricularen Fragestellungen in der Sportpädagogik neue Impulse zu verleihen. Teilziele beziehen sich auf die Anwendung von Erkenntnissen der Curriculumimplementa- tion und Evaluation, auf die Vervollkommnung eines Konzeptes für den Schulsport, die Lehrplanbearbeitung (für Sachsen) sowie die Erarbeitung didaktisch-methodischer Begleitmaterialien.
Das Projekt wird über das Jahr 2002 hinaus fortgesetzt. ja (2000-2003)
universitäre Mittel für Forschung und Lehre (TG 51)
Fachgebiet Schulsport
Entwicklung und Erprobung eines pädagogischen Konzeptes "Bewegte Schule"
Development and testing of a pedagogical concept Schools in Motion
Projektleiter: Prof. Dr. Chr. Müller chrismue@rz.uni-leipzig.de, beteiligte Wissenschaftler: Dr. S. Hofmann, Ralph Petzold, TU Dresden, Marit Obier TU Dresden, Susann Grillmeyer TU Dresden
Das Forschungsprojekt stellt eine Fortführung des Konzeptes der "Bewegten Grundschule" (1995-2000) dar. Hauptzielstellung ist die Fortschreibung, Erprobung und Evaluation des Konzeptes in weiterführenden Schulen, da in diesem Bereich bisher nur wenig Lösungsansätze international vorliegen. Außerdem werden Modifizierungen des Konzeptes für Förderschulen und die Transferfähigkeit der Bewegungserziehung für die Schulprogrammentwicklung im Grundschulbereich angestrebt.
Weiterführung: ja (2000-2006)
Drittmittel (Unfallkasse Sachsen, Bundesverband der Unfallkassen) - universitäre Mittel für Forschung und Lehre
FG Sportsoziologie
Soziale Ungleichheit im Sport - Frauen im organisierten Sport
Social differences in sports - Women in sport organisations
Projektleitung: Dr. Petra Tzschoppe (tzschopp@rz.uni-leipzig.de), Projektmitarbeit: Bärbel Haine (Landessportbund Sachsen)
Gegenstand der Untersuchung ist die Beteiligung von Frauen und Männern am vereinsorganisierten Sport im Landessportbund Sachsen. Dabei werden mittels schriftlicher Befragung und vertiefender Interviews insbesondere quantitative und qualitative Unterschiede bei der Übernahme und Ausübung ehrenamtlicher Funktionen im Sport analysiert und bestehende Geschlechterhierarchien verdeutlicht. Daneben werden in ausgewählten Sportfachverbänden Konzepte zur Erhöhung des Anteils weiblicher Mitglieder entwickelt.
Weiterführung: Ja
TG 51, Landessportbund Sachsen
FG Sportsoziologie
Berufsfeld Sport - Beruflicher Werdegang von Absolventen der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig
Professions in sport - Development of graduates in Sport Sciences at the University of Leipzig
Projektleiterin: Dr. Petra Tzschoppe (tzschopp@rz.uni-leipzig.de), Projektmitarbeit: Esther Duschl , Sandy Richter
Vor dem Hintergrund der Ausdifferenzierung des Berufsfeldes Sport und einer veränderten Arbeitsmarktsituation werden Analysen der beruflichen Chancen von Absolventen und Absolventinnen der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Leipziger Universität vorgenommen. Bestehende Unsicherheiten über den Bedarf und die Erwartungen an Absolventen sportwissenschaftlicher Studiengänge erfordern eine mehrperspektivische Analyse des komplexen Tätigkeitsfeldes. In Weiterführung bisheriger Untersuchungen wird daher die Perspektive der Unternehmen bzw. von einstellungsrelevanten Personen ergänzend einbezogen; diese Untersuchungen werden zunächst im Bereich Sportmanagement/ Sportökonomie durchgeführt.
Weiterführung: ja
TG 51