Forschungstätigkeit am Zentrum
Das Koordinierungszentrum für Klinische Studien Leipzig (KKSL)
ist eine eigenständige Einrichtung der Medizinischen Fakultät
der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums
Leipzig AöR. Organisatorisch und technisch ist das KKSL an
das Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie
(IMISE) der Universität Leipzig angebunden.
Das KKSL hat am 1. Oktober 1999 seine Arbeit aufgenommen. Es ist
mit einem Etat von ca. 4,3 Mio. Euro bis 30. September 2005 ausgestattet,
der sich aus Mitteln des BMBF, der Medizinischen Fakultät und
weiteren Drittmitteln zusammensetzt.
Ziel ist die Etablierung modellhafter Strukturen zur Verbesserung
der Qualität klinischer Studien. Das KKSL trägt außerdem
dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit des Universitätsklinikums
auch im nationalen Vergleich zu erhöhen, einen wesentlichen
Beitrag zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Krankenhäusern
der Region zu leisten und den Patienten neue Behandlungsoptionen
anzubieten. In Abstimmung mit den Förderern verfolgt das KKSL
folgende Ziele:
- Etablierung einer leistungsfähigen Kompetenzstruktur für
die klinische Forschung nach ICH-GCP-Standards
- Konzeption und Implementation innovativer und international
konkurrenzfähiger Studien in Kooperation mit wissenschaftlichen
Studienleitern
- Koordination der Durchführung von innovativen Arzneimittelstudien
der pharmazeutischen Industrie und der Medizinproduktehersteller
im Verbund mit Praxen und Kliniken
- Aufbau kooperativer regionaler und überregionaler Studiengruppen
mit effizientem Studienmanagement
- Information der Öffentlichkeit über Ziele, Bedeutung,
Notwendigkeit und ethische Dimension patientenorientierter klinischer
Forschung
Das KKSL betreut zur Zeit Studien aus den folgenden Indikationsbereichen:
- Endokrinologie
- Gastroenterologie
- Gynäkologie
- Hämatologie / Onkologie
- Hepatologie
- Kardiologie
- Pädiatrie
- Traumatologie
- Neurologie
- Intensivmedizin
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