Forschungstätigkeit am Zentrum
Ziel der Gründung des Umweltmedizinischen Zentrums im Jahre
1993 war, umweltmedizinische Aktivitäten zu intensivieren und
zu fokussieren. Diese Gemeinschaftseinrichtung ermöglicht der
wissenschaftlich ausgerichteten Sektion Expositionsforschung und
Epidemiologie den Zugang zu Patienten. Die Kliniken und Institute
können auf die Kompetenzen in Bezug auf umweltmedizinisch orientierte
Diagnostik zurückzugreifen.
Die Hauptaufgaben in der Zusammenarbeit liegen
- auf dem Gebiet der umweltmedizinischen und umweltepidemiologischen
Forschung
Im Mittelpunkt der Forschung des UMZ stehen Allergie und Umwelt
einschließlich von Untersuchungen zu den zugrundeliegenden
immunologischen Reaktionen.
Basis der Forschungen sind epidemiologische Längs- und
Querschnittstudien und Interventionsstudien. Zielgruppe sind
Kinder und durch spezifische Umweltbelastung (Exposition) besonders
betroffene Patientengruppen.
- im Bereich Lehre und Weiterbildung
Neben einem Vorlesungszyklus "Umweltmedizin" und
dem jährlich stattfindenden "Umweltmedizinischen Symposium"
führt das Zentrum im Auftrag der Sächsischen Landesärztekammer
den Kurs "Umweltmedizin" gemäß Weiterbildungsverordnung
der Bundesärztekammer durch.
- auf dem Gebiet einer umweltmedizinischen Auskunft, Beratung
und Betreuung
Auskunft mit Blick auf exponierte Personen, gesundheitliche
Wirkung spezifischer Expositionen erfolgt in Zusammenarbeit
mit den zuständigen Gesundheitsämtern. Zusätzlich
werden Ärzte bei der Diagnose umweltassoziierter Erkrankungen
sowohl methodisch als auch fachlich beratend unterstützt
(Konsiliartätigkeit).
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