INTERNATIONALE PROMOTIONSSTUDIENGÄNGE
PHD PROGRAMME
Transnationalisierung und Regionalisierung vom 18.
Jahrhundert bis zur Gegenwart
Forschung an den Grenzen der Chemie
Transnationalisierung und Regionalisierung
vom 18. Jahrhundert
bis zur Gegenwart
Transnationalization and Regionalization from the 18th Century
to the Present
| Sprecher |
Prof. Dr. St. Troebst |
| |
Philologische Fakultät,
Institut für Slavistik |
| Sitz |
Emil-Fuchs-Straße 1, 04105 Leipzig |
| Telefon |
(0341) 97 30 286 |
| Telefax |
(0341) 96 05 261 |
| E-Mail |
phd@rz.uni-leipzig.de |
| URL |
www.uni-leipzig.de/zhs/promo |
Beginn: Wintersemester 2001/2002
Beteiligte Einrichtungen
Universität Leipzig
- Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie
- Philologische Fakultät
- Erziehungswissenschaftliche Fakultät
- Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften
- Zentrum für Höhere Studien
- Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas
e. V.
- Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und
Kultur e. V. an der Universität Leipzig
In den Promotionsstudiengang "Transnationalisierung und Regionalisierung
vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart" wurden bis einschließlich
2002 41 Hochschulabsolventen aus dem In- und Ausland aufgenommen,
die erste Dissertation konnte im Mai 2002 erfolgreich verteidigt
werden. In folgenden Fachgebieten werden die Dissertationen verfasst:
Geschichte (8), Geographie (2), Anglistik (2), Literaturwissenschaft
(4), Wirtschaftswissenschaft (11), Kunstgeschichte (2), Kulturgeschichte
(3), Orientalistik (2), Linguistik (2), Soziologie (2), Romanistik
(1), Politikwissenschaft (1), Ethnologie (1).
Der Studiengang ist interdisziplinär und bietet die Möglichkeit,
unterschiedliche Wissenschaftskulturen kennenzulernen, u.a. durch
Lehrveranstaltungen ausländischer Lehrkräfte sowie durch
Forschungsaufenthalte an Partnerinstitutionen. Für die Doktoranden
des Studienganges werden Arbeitsmöglichkeiten am Zentrum für
Höhere Studien bereitgestellt. Sie können Erfahrungen
in der Lehre und der Wissenschaftsorganisation sammeln und ihre
Forschungsergebnisse innerhalb der Doktorandengruppe sowie in den
Forschungsseminaren des Studienganges zur Diskussion stellen. Jeder
Absolvent des Studienganges erhält bei Nachweis des Besuchs
von mindestens sechs Lehrveranstaltungen in drei Jahren das Zertifikat
des Zentrums für Höhere Studien.
Das Programm des Promotionsstudienganges ist bewusst interdisziplinär
angelegt und bietet eine Möglichkeit, an der zurückkehrenden
Aufmerksamkeit für die räumliche Dimension gesellschaftlicher
Prozesse mit eigenen Forschungsvorhaben aus den Bereichen Geschichte,
Kulturwissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften
und Literaturwissenschaften teilzunehmen. Die im Studiengang repräsentierten
Area Studies verfügen über eine besondere Expertise zu
Afrika, West- und Ostasien, Ost- und Westeuropa sowie Lateinamerika.
Ausgehend von den Leipziger Forschungsschwerpunkten siedeln sich
die Vorhaben dabei auf folgenden Gebieten an:
- Ost(mittel)europaforschung
- Regionalisierung und Identifikationsprozesse
- Globalisierung und endogene Potentiale in Entwicklungsländern
- Frankophonie als Beispiel transnationaler kultureller und politisch-wirtschaftlicher
Vergemeinschaftung
- Translokalität in der jüdischen Geschichte insbesondere
Ostmitteleuropas
- Diasporaforschung
- Eigentum, Individuum und gesellschaftliche Integration
Forschung an den Grenzen der Chemie
Interdisciplinary Research at the Frontiers of Chemistry
| Sprecherin |
Prof. Dr. E. Hey-Hawkins |
| |
Fakultät für Chemie und Mineralogie,
Institut für Anorganische Chemie |
| Sitz |
Johannisallee 29, 04103 Leipzig |
| Telefon |
(0341) 97 35 151 |
| Telefax |
(0341) 97 39 319 |
| E-Mail |
hey@rz.uni-leipzig.de |
| URL |
www.uni-leipzig.de/chemie/phd |
Beginn: Wintersemester 2002/2003
Beteiligte Einrichtungen
Universität Leipzig
Fakultät für Chemie und Mineralogie
- Institut für Analytische Chemie
- Institut für Anorganische Chemie
- Institut für Organische Chemie
- Wilhelm-Ostwald-Institut für Physikalische und Theoretische
Chemie
- Institut für Mineralogie, Kristallographie und Materialwissenschaften
- Institut für Technische Chemie
- Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Zeitaufgelöste Spektroskopie
- Professuren für Bioanalytik und Strukturanalytik von Biopolymeren
des Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums (BBZ)
Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie
- Professur für Biochemie/Bioorganische Chemie des Instituts
für Biochemie
Institut für Nichtklassische Chemie e.V. an der Universität
Leipzig(INC)
Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ)
Institut für Troposphärenforschung (IfT)
Institut für Interdisziplinäre Isotopenforschung (IIF)
Der Promotionsstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventen
aus dem In- und dem Ausland. Das Ziel des Programms besteht darin,
die Attraktivität der Promotion an der Fakultät zu steigern
und insbesondere einer zunehmenden Internationalisierung Rechnung
zu tragen.
Das fachliche Profil des Promotionsprogramms konzentriert sich neben
grundlagenbezogener Forschung und umweltrelevanten Themen auf die
Schwerpunkte Chemie/ Biowissenschaften, Materialforschung und Grenzflächen
unter interdisziplinärer Beteiligung aller Arbeitskreise der
Fakultät für Chemie und Mineralogie und kooperierender
Forschungsinstitutionen.
Ausgehend von diesen Schwerpunkten werden dabei folgende Themenbereiche
bearbeitet:
Chemie/Biowissenschaften:
- Entwicklung von Methoden zur Synthese und Isolierung biologisch
aktiver Verbindungen
- Studium der Wechselwirkungen zwischen Wirksubstanzen mit ihren
Targets auf und in der Zelle (Rezeptoren, Enzyme)
- Aufklärung der Wirkungsmechanismen biologisch aktiver Verbindungen
- Untersuchungen zum gezielten Wirkstoff-Design
- Studium von Angiogenese, Apoptose, Zell-Migration, Zell-Adhäsion,
Signaltransduktion
- Studium von Enzymmechanismen und Anwendung von Enzymen in der
organischen Synthese
- Untersuchung der Struktur-/Funktionsbeziehung von medizinisch
und biotechnologisch wichtigen Enzymen mit Hilfe der Proteinkristallographie
- Identifizierung posttranslationaler Modifikationen auf Proteinebene
mittels Massenspektrometrie (Proteomics) und Chip-Technologie
- Charakterisierung von interagierenden Proteinsequenzen mit Hilfe
von chemischem Cross-Linking und Ionen-Cyclotron-Massenspektrometrie
Materialwissenschaften:
- Neue Synthesestrategien, Strukturdesign (Metallkomplexe, Metallorganika)
- Neue Materialien für spezielle Applikationen
- Verbundhalbleitersysteme für Dioden und Solarzellen
- Hochtemperatursupraleiter
- Homogenkatalysatoren für die Olefin-, CO2- und O2-Aktivierung
- Metall- und Metalloxid-Trägerkatalysatoren sowie Zeolithkatalysatoren
für die selektive Umwandlung von Kohlenwasserstoffen und
zur Abluftreinigung
- Adsorbentien für adsorptive Stofftrenn-, Stoffreinigungs-
und Stoffanreicherungsprozesse
- Anorganische Natur-, Bau- und Werkstoffe
- Dünnschichtsysteme und Nanostrukturen
- Struktur- und Mikrostrukturanalytik; örtlich und chemisch
hochauflösende Elektronenstrahlverfahren, Elektronen- und
Röntgenbeugung
Grenzflächen:
- Festkörper- und Fluidgrenzflächen, Adsorbate/ Dünnschicht/
Multischichten/ Membrane, Nanosysteme (Nanostruktur, Cluster,
Mizelle, Pore)
- Kolloide, Membransysteme und Hochpolymere
- Epitaxie, Wachstumsmechanismen, Strukturierung und Modifizierung,
Adsorption und Desorption
- Kinetische Modellierung von mehrphasigen Systemen als Grundlage
für die Auslegung von chemischen Reaktoren
- Oberflächencharakterisierung (Spektroskopie, Mikroskopie/Nanoskopie,
Diffraktometrie, elektrochemische, thermochemische und thermodynamische
Methoden)
- Stofftrennung und -wandlung an Oberflächen, heterogene
Katalyse
- Elektronische und optische Oberflächenphänomene, Ladungstransport
- Theorie der Oberflächenphänomene, Molekulardynamik
an Oberflächen
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