Forschungstätigkeit am Zentrum
Das Innovation Center for Computer Assisted Surgery (ICCAS) hat am 1. März 2005 seine Arbeit aufgenommen und ist der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zugeordnet. ICCAS ist eines von 6 BMBF-finanzierten Innovationszentren im Rahmen der Initiative „Unternehmen Region“ und befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines strategischen Konzepts für die zukünftige Gestaltung der computerassistierten Chirurgie. Zwei international besetzte Nachwuchsforschergruppen aus Informatikern, Medizinern und Ingenieuren forschen in enger Zusammenarbeit mit Klinikern der Hals-Nasen-Ohren-, Herz- und Neurochirurgie.
Die Forschungstätigkeit von ICCAS konzentriert sich auf:
- Die Analyse von chirurgischen Prozessen anhand von chirurgischen Arbeitsabläufen, die es ermöglichen wird, chirurgische Eingriffe im Detail zu bewerten. Die aufgenommenen chirurgischen Workflows bilden die Grundlage für die Entwicklung zukünftiger computerassistierter chirurgischer Komponenten.
- Die Entwicklung eines S-PACS (Surgical Picture Acquisition and Communication System), welches auf einem einheitlichen Standard (Surgical DICOM) basieren soll und ein vom Hersteller unabhängiges und flexibles Interoperieren aller Geräte innerhalb des Operationssaals ermöglichen wird.
Darüber hinaus werden computerassistierte Systeme und deren Wirkung auf Patienten, Chirurgen und Kosten systematisch bewertet. Evaluiert werden die technischen, psychologisch-wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte.
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