Forschungsbericht 2006 - Projekte

 

Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche

Children's Hospital


Forschungslabor Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche

Research Laboratory University Hospital for Children and Adolescents


Die Regulation der Insulinsekretion durch den Insulin Rezeptor-related Rezeptor (IRR) im Vergleich zum Insulinrezeptor (InsR).

Regulation of insulin secretion through the insulin-receptor related receptor (IRR) in comparison to the insulin receptor (InsR) .


Mitarbeiter: Antje Garten (antje.garten@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Wieland Kiess

Kurzbeschreibung: Ziel dieses Projektes ist es, die Rolle der IRR-stimulierten ERK1/2- Phosphorylierung bei der Regulation der Insulinsekretion zu untersuchen. Im Vergleich dazu wird ein stimulierbares InsR-Konstrukt untersucht. Während eine autokrine Regulation der Insulinexpression experimentell belegt ist, wird kontrovers diskutiert, welche Wirkung Insulin auf seine eigene Sekretion ausübt. Diese Frage soll ebenfalls innerhalb dieses Projekts untersucht werden. Nach Stimulation der Rezeptorkonstrukte soll die Expression von Insulin quantifiziert sowie der Insulingehalt im Zellkulturüberstand bestimmt werden. Falls eine Regulation erkennbar ist, wird nach Stimulation von IRR bzw. InsR festgestellt, inwieweit die durch die Rezeptoren vermittelte Aktivierung von ERK1/2 mit einer Regulation der Insulinsekretion im Zusammenhang steht.

Weiterführung : ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Antrag bei der DDG ( Deutsche Diabetes Gesellschaft) 2007


Expression des CSFRIRR-Konstrukts in SH-SY5Y (Neuroblastomzelllinie) - Signaltransduktion des Insulin Rezeptor-related Rezeptors (IRR).

Expression of the CSFRIRR-construct in SH_SY5Y (neuroblastoma cell line) - signal transduction of the insulin-receptor related receptor (IRR).


Mitarbeiter: Antje Garten (antje.garten@medizin.uni-leipzig.de), Rico Vogel (medizin. Doktorand), Prof. Dr. Wieland Kiess

Kurzbeschreibung: Die Expression des IRR in Neuroblastomen wird mit einer günstigen Prognose in Zusammenhang gebracht. Durch die Expression des stimulierbaren IRR-Konstrukts in der Neuroblastomzelllinie SH-SY5Y ergibt sich sowohl die Möglichkeit, die durch den IRR induzierten Zellantworten als auch den Signaltransduktionsweg des IRR in humanen Neuroblastomzellen zu charakterisieren. In der neuron-ähnlichen Zelllinie PC12 wurde bereits Differenzierung durch die aktivierte Tyrosinkinase-Domäne des IRR hervorgerufen. Es soll untersucht werden, ob der IRR-Signaltransduktionsweg über einen Komplex aus den Signalmolekülen Ras - Raf1 oder über Rap1 - B-Raf verläuft. Abhängig von einer Beteiligung des einen oder anderen Komplexes wird die MAP-Kinase transient bzw. anhaltend stimuliert, was wiederum entweder zu Proliferation oder Differenzierung führt.

Weiterführung : ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung, Industriemittel


Forschungslabor der Universitätskinderklinik Leipzig; AG Körner

Research Laboratory of the University Children's Hospital Leipzig,


Prädiktoren und Mechanismen endothelialer Dysfunktion bei adipösen Kindern

Predictors and mediators of endothelial dysfunction in obese children


Dr. Antje Körner (antje.koerner@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Sandra Erbs (Herzzentrum Leipzig), Madlen Töpfer

Ziel dieses Projektes ist es, den Zusammenhang zwischen Adipositas und endothelialer Dysfunktion als obligates Frühstadium der Atherosklerose im Kindesalter zu definieren. Dabei soll die Rolle von atherogenen Faktoren aus dem Fettgewebe sowie der Einfluss der regenerativen Kapazität des Endothels in der Pathogenese der Endotheldysfunktion näher untersucht werden. In einer longitudinalen Studie werden die Prävalenz der Endotheldysfunktion zwischen Kindern mit Adipositas und einem altersgematchten Normalkollektiv verglichen und auch die Inzidenz von arterieller Hypertonie und pathologischer Glukosetoleranz erfasst. Als pathogenetische Einflussfaktoren auf die Endothelfunktion werden zusätzlich Mediatoren des oxidativen Stresses und die regenerative Kapazität des Endothels durch Messungen der Zahl und Funktion zirkulierender endothelialer Progenitorzellen untersucht. Im Rahmen einer Interventionsstudie wird schließlich überprüft, ob durch körperliches Training bei Schulkindern eine partielle Korrektur der endothelialen Dysfunktion möglich ist und ob Sport das atherogene Risikoprofil günstig beeinflussen kann.

Weiterführung: ja

Finanzierung: DFG KO 3512/1-1 als TP1 in KFO 152: "Atherobesity"


Forschungslabor der Universitätskinderklinik Leipzig; AG Kiess

Research Laboratory of the University Children's Hospital Leipzig,


Molekulare und biologische Eigenschaften von Visfatin

Molecular and biological characteristics of human visfatin


Dr. Antje Körner (antje.koerner@medizin.uni-leipzig.de), Antje Garten, Prof. Dr. Jürgen Kratzsch (Institut für Laboratoriumsmedizin), Prof. Dr. Wieland Kiess

Visfatin has been described as a novel adipocytokines that is predominantly expressed in visceral fat and exerts insulin-mimetic or insulin-like effects. However, following the initial publication, there are only few studies reporting clinical association studies. In addition, the results of these studies are inconsistent with regard to the association of Visfatin to obesity, insulin resistance and diabetes. These inconsistencies may, at least in part, be attributed to the sensitivity and specificity of the immunoassays applied. We, therefore, aim to characterize the molecular features of Visfatin and to assess the detection in immunoassays. Following this validation of the assay system, establishing normative data for different populations including children is of immediate scientific and clinical interest. This will also constitute a prerequisite to assess the relationship of Visfatin with parameters of obesity and obesity related disease.

Weiterführung: ja

Finanzierung: DFG BE 1264/10-1 als TP5 in KFO 152: "Atherobesity"


Regulation der Adipozyten-Differenzierung und differenzierungsabhängiger Adipozytokine in humanen Adipozyten

Regulation of Adipocyte Differentiation and differentiation-dependent adipocytokines


Dr. Antje Körner (antje.boettner@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Jürgen Kratzsch (Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik), Prof. Dr. Wieland Kiess; Kooperationen: Prof. Dr. Matthias Blüher, Prof. Dr. Martin Wabitsch (Universität Ulm)

Das Fettgewebe produziert eine Reihe von Hormonen und Cytokinen, über die es metabolische, endokrine und Immunfunktionen direkt beeinflußt. Die Serumspiegel dieser Faktoren sind eng mit der Körperfettmasse assoziiert. Einige dieser Adipocytokine spielen vermutlich eine wesentliche direkte Rolle in der Pathogenese von Adipositas-assoziierten Erkrankungen.

In diesem Projekt soll die Rolle von Adipocytokinen als Progressionsfaktoren für die Entwicklung von Adipositas und Typ 2 Diabetes untersucht werden. Hierfür werden die Mechanismen der Regulation der Adipocytokine in Zusammenhang mit der Fettzellmasse umfassend in vitro und in vivo analysiert.

An einem Modell humaner Adipocyten werden der Verlauf und die Regulation der Adipocytokine in Zusammenhang mit dem Differenzierungsstadium und verschiedenen endokrinen, metabolischen und synthetischen Faktoren charakterisiert und die zugrundeliegenden Mechanismen untersucht. Die klinische Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse wird in vivo an Tiermodellen mit Adipositas und Hyperinsulinismus überprüft. In einer klinischen Studie soll die Relevanz für den Menschen nachgewiesen und der Zusammenhang zwischen Adipocytokinen und der Entwicklung von Adipositas zu gestörter Glukosetoleranz bis hin zum Diabetes beim Menschen dargestellt werden.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel (IZKF Teilprojekt B21) und Translationales Zentrum für Regenerative Medizin TRM RegMedNet Leipzig


Forschungslabor Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Research Laboratory at the University Children's Hospital Leipzig


Die Rolle von Adiponectin in der Entwicklung von Adipositas und Typ 2 Diabetes in MC4-R-defizienten Mäusen

Role of adiponectin in the development of type 2 diabetes in MC4R deficient mice


Dr. Antje Körner (antje.boettner@medizin.uni-leipzig.de), Dr. Angela Schulz, Prof. Dr. Torsten Schöneberg (Institut für Biochemie-Molekulare Biochemie)

Adiponectin ist ein Adipocytokin mit ausgeprägten protektiven Wirkungen auf die Entwicklung von Typ 2 Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen. Adiponectin wird ausschließlich vom Fettgewebe synthetisiert, ist jedoch paradoxerweise bei Adipositas in enger Assoziation mit zunehmender Fettmasse vermindert. In diesem Projekt soll der Verlauf und die Regulation der Adiponectinexpression im Zusammenhang mit der Entwicklung von Adipositas und Insulinresistenz an einem Melanocortin-Typ 4-Rezeptor (MC4-R)-defizienten Tiermodell untersucht werden. Mit diesem Ansatz soll die Frage geklärt werden, ob die Verringerung der Adiponectinspiegel der manifesten Adipositas vorausgeht oder Folge- bzw. Begleiterscheinung ist. Durch Analyse des metabolischen und endokrinen Status der Tiere zu charakteristischen Zeitpunkten in der Entwicklung von Adipositas und metabolischen Syndrom sollen einerseits potentiell pathophysiologisch relevante Einflussfaktoren auf die Adiponectinregulation identifiziert werden, andererseits die Rolle von Adiponectin in der Entstehung von Insulinresistenz im zeitlichen Zusammenhang untersucht werden.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Deutsche Diabetes Gesellschaft 2005)


Forschungslabor Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Research Laboratory at the University Children's Hospital Leipzig


Biologische Wirkung von Adipocytokinen auf Mamma Carcinom Zellen

Biological Effects of Adipocytokines on Breast Cancer Cells


Dr. Antje Körner (antje.boettner@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Wieland Kiess; Kooperationen: Prof. C.M. Mantzoros (Beth Israel Deaconess Medical Center, Harvard Medical School)

Adipositas stellt einen wichtigen Risikofaktor für die Entstehung des Mamma Carcinoms dar. In diesem Projekt untersuchen wir, welche Rolle das vom Fettgewebe gebildete Hormone wie Leptin und Adiponectin, in der Tumorgenese spielen. Diese Adipocytokine sind eng mit der Körperfettmasse assoziiert sind und können die Proliferation von Zellen beeinflussen. Aufbauend auf der genauen Charakterisierung des Rezeptorsystems in gesunden wie malignen Mammazellen und Gewebe wird die Wirkung der Adipocytokine auf das Proliferationsverhalten von Mammaepithelzellen in vitro detailliert untersucht und die zellulären Mechanismen und aktivierten Signalwege analysiert. Im klinischen Teil der Studie sollen Serumleptinspiegel, Gewebsexpression der Adipozytokinrezeptoren und klinische Daten assoziiert werden, um die klinische Relevanz der Ergebnisse zu überprüfen. Diese Untersuchungen sollen zum Verständnis der Interaktion von Fettgewebe und Mammaepithelzellen beitragen.

Weiterführung: nein

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (formel.1-Jahr 2002)


Forschungslabor Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Research Laboratory at the University Children's Hospital Leipzig


Rolle von genetischen und funktionellen Variationen für die Entwicklung von Adipositas und Typ 2 Diabetes bei Kindern

Role of Genetic and Functional Alterations in the Development of Obesity and Type 2 Diabetes


Dr. Antje Körner (antje.boettner@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Jürgen Kratzsch (Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik), Prof. Dr. Wieland Kiess; Dr. Peter Kovacs (Medizinische Klinik III)

Neben exogenen Einflußfaktoren bestimmen genetische Faktoren sowohl Prävalenz als auch Ausmaß von Adipositas und Typ 2 Diabetes. In großen und gut charakterisierten Kohorten einer pädiatrischen Normalpopulation aus dem Leipziger Schulkinderprojekt sowie einer unabhängigen Kohorte adipöser Kinder haben wir den Einfluss von genetischen Varianten in den Genen FASN, ENPP1, PBEF1 und TCF7L2 auf die frühe Entwicklung von Adipositas und Diabetes untersucht. Die klinische Relevanz identifizierter Polymorphismen wird dann durch Vergleich der Frequenzen zwischen adipösen Kindern und einem Normalkollektiv überprüft. Die funktionelle Relevanz wird durch Expression von Mutanten in vitro und funktionellen Untersuchungen zur Enzymexpression und -aktivität überprüft.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Forschungslabor Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Research Laboratory at the University Children's Hospital Leipzig


Klinische und Prädiktive Parameter des metabolischen Syndroms bei Kindern

Clinical and Predictive Parameters of the Metabolic Syndrome in Children


Dr. Antje Körner (antje.boettner@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Jürgen Kratzsch (Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik), Prof. Dr. Wieland Kiess;

Ziel des vorliegenden Projektes ist es, epidemiologische, klinische und experimentelle Daten zur Pathogenese des Typ 2 Diabetes im Kindesalter zu erarbeiten. Insbesondere soll auf Grundlage einer detaillierten Untersuchung von Kindern mit Adipositas mögliche Risikofaktoren für die frühe Entwicklung eines Typ 2 Diabetes mellitus oder anderer Folgeerkrankungen erarbeitet werden. Hierfür werden von adipösen Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersgruppen epidemiologische, klinische und laborchemische Daten erfasst. Besonderes Interesse gilt dabei der Bestimmung von Parametern, die mit der Insulinresistenz im Zusammenhang stehen. Aus der longitudinalen Analyse der erhobenen laborchemischen und auxologischen Daten sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Faktoren einen prädiktiven Wert für die Entwicklung von Folgeerkrankungen haben. Besonderes Interesse gilt hierbei auch neu erkannten Kandidatengenen, wie Adiponectin oder Resistin. Diesen Adipocytokinen wird eine bedeutende pathogenetische Bedeutung als molekularer Link zwischen Fettgewebe - Adipositas - und Insulinresistenz zugeschrieben, über die im Kindesalter jedoch sehr wenig bekannt ist. Letztendlich sollen mittels molekulargenetischer Untersuchungen mögliche genetische Prädispositionen in diesen Kandidatengenen und von in der klinischen Studie identifizierten Parametern untersucht werden. Aus den Ergebnissen dieses Projektes erwarten wir uns wichtige neue Erkenntnisse über den Verlauf der Entwicklung von Adipositas, Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (Deutsche Diabetes Gesellschaft Jahr 2003)


Forschungslabor Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Research Laboratory at the University Children's Hospital Leipzig


Die Rolle von Adipocytokinen in der Pathogenese des Typ 2 Diabetes

The role of adipocytokines in the pathogenesis of type 2 diabetes


Dr. Antje Böttner (antje.boettner@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Jürgen Kratzsch (Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik), Prof. Dr. Wieland Kiess; Kooperationen: Prof. Dr. Matthias Blüher (Universität Köln), Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger (Institut für Biochemie), Prof. Dr. Martin Wabitsch (Universität Ulm)

Das Fettgewebe produziert eine Reihe von Hormonen und Cytokinen, über die es metabolische, endokrine und Immunfunktionen direkt beeinflußt. Die Serumspiegel dieser Faktoren sind eng mit der Körperfettmasse assoziiert. Einige dieser Adipocytokine spielen vermutlich eine wesentliche direkte Rolle in der Pathogenese von Adipositas-assoziierten Erkrankungen.

In diesem Projekt soll die Rolle von Adipocytokinen als Progressionsfaktoren für die Entwicklung von Adipositas und Typ 2 Diabetes untersucht werden. Hierfür werden die Mechanismen der Regulation der Adipocytokine in Zusammenhang mit der Fettzellmasse umfassend in vitro und in vivo analysiert.

An einem Modell humaner Adipocyten werden der Verlauf und die Regulation der Adipocytokine in Zusammenhang mit dem Differenzierungsstadium und verschiedenen endokrinen, metabolischen und synthetischen Faktoren charakterisiert und die zugrundeliegenden Mechanismen untersucht. Die klinische Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse wird in vivo an Tiermodellen mit Adipositas und Hyperinsulinismus überprüft. In einer klinischen Studie soll die Relevanz für den Menschen nachgewiesen und der Zusammenhang zwischen Adipocytokinen und der Entwicklung von Adipositas zu gestörter Glukosetoleranz bis hin zum Diabetes beim Menschen dargestellt werden.

Über die Identifikation wichtiger Einflußfaktoren und deren Regulationsmechanismen können mögliche neue Ansätze der Intervention von Adipositas und Typ 2 Diabetes gefunden werden.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (IZKF Teilprojekt B21)


Forschungslabor Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche

Research Laboratory at the University Children's Hospital Leipzig


Pubertät und Ernährung des EU PIONEER-Programms


Prof. Dr. Wieland Kiess (Wieland.Kiess@medizin.uni-leipzig.de)

In diesem EU-Konsortium, an dem sich die Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche (PIONEER - Prof. Kiess) beteiligt, wird der Zusammenhang zwischen Genen und Umweltfaktoren und deren Einfluss auf den Beginn und den Ablauf der Pubertät in Europa untersucht. Die Arbeitsgruppe in Leipzig beschäftigt sich dabei besonders mit der Frage, ob adipöse Kinder und Jugendliche früher und rascher in die Pubertät eintreten als schlanke Kinder.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Europäische Union (6. Rahmenprogramm, PIONEER-Konsortium)


Bewegung und psychosoziale Faktoren im Zusammenhang mit Adipositas und Übergewichtsentwicklung


Prof. Dr. Wieland Kiess (Wieland.Kiess@medizin.uni-leipzig.de), Dr. S. Blüher

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe um Prof. Brähler, Medizinpsychologie, sowie der Stadt Leipzig (Bewegungsprojekt) werden der Zusammenhang zwischen Bewegung, psychosozialen Faktoren sowie Ernährung auf die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas untersucht. In dieses Projekt ist auch die Arbeitsgruppe CrescNet um Prof. Keller eingebunden.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltsfinanzierte Forschung, Industriemittel, Graduiertenkolleg in Beantragung


Adipozytokine und ihre Biochemie


Prof. Dr. Wieland Kiess (Wieland.Kiess@medizin.uni-leipzig.de), Dr. A. Garten, S. Petzold

Im Rahmen der klinischen Forschergruppe beschäftigt sich das Teilprojekt 5 um Frau Prof. Beck-Sickinger, Institut für Biochemie der Universität Leipzig und Prof. Dr. Wieland Kiess, Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig, mit der Signalübertragung des Adiponektinrezeptors sowie der Biologie des Visfatins. Zum Visfatin wurde die Hypothese aufgestellt, dass es ein sezerniertes Protein des viszeralen Fettgewebes sei, das insulin-ähnliche Wirkung aufweist. Die Arbeitsgruppe an der Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche hat Befunde erarbeitet, die diese Hypothese widerlegen, dagegen aber die Rolle des Visfatins als wichtiges Schlüsselenzym im intrazellulären Energiehaushalt untermauert.

Weiterführung: ja

Finanzierung: KFO-Projekt, Deutsche Forschungsgemeinschaft Teilprojekt 5

Forschungslabor Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Research Laboratory at the University Children's Hospital Leipzig


FG Pädiatrische Psychoonkologie; Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Hämostaseologie


Bedarf, Inanspruchnahme und Evaluation psychosozialer Interventionen in der Pädiatrischen Onkologie Leipzig

Needs, acception and evaluation of psychosocial care in pediatric oncology Leipzig


Dissertation: Dipl.-Psych. Silke Schachtschabel Betreuer: Prof. Dr. H. Schröder (Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Institut für Psychologie II), Prof. Dr. D. Körholz (Universitätskinderklinik Halle)

Im Rahmen der Qualitätssicherung psychosozialer Arbeit in der Pädiatrischen Onkologie wird der Betreuungsbedarf bei den krebskranken Patienten und ihren Familien mittels Symptomfragebögen sowie über Expertenratings erfasst. Darüber hinaus werden alle psychologischen Kontakte in einem Kategoriensystem dokumentiert und ausgewertet. Mit dem Ziel der Evaluation psychosozialer Interventionen wurde ein anonymer Fragebogen entwickelt, der den Familien nach der stationären Phase ausgehändigt wird. Er erfasst die Betreuungsqualität der unterschiedlichen Berufsgruppen im stationären Kontext. Darüber hinaus soll er Informationen darüber bereitstellen, welche Angebote der Psychologen von Eltern und Kindern wahrgenommen, welche davon gebraucht werden und wie deren Qualität eingeschätzt wird. Unsere Befragung richtet sich an Kinder ab 8 Jahren bzw. mit entsprechendem Entwicklungsniveau und an alle Eltern mit einem onkologisch erkrankten Kind.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel


Entwicklung eines Fragebogens zur Erhebung der Therapiemitarbeit krebskranker Jugendlicher - der CSoCQ (Compliance-Stages of Change-Questionnaire)

Development of a Questionnaire to record the compliance of adolescent cancer patients


Diplomarbeit: cand. psych. Alexandra Teichert; Betreuer: Prof. Dr. H. Schröder (Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie, Institut für Psychologie II), Dipl.-Psych. S. Schachtschabel (Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Hämostaseologie)

Im Rahmen der Diplomarbeit soll ein Fragebogen zur Erhebung der Compliance bei krebskranken Kindern und Jugendlichen entwickelt und angewandt werden. Dabei soll nicht nur die Medikamenten-Compliance der Patienten, sondern die Therapiemitarbeit im Allgemeinen untersucht werden, d.h. es soll neben der Überprüfung der ordnungsgemäßen Medikamenteneinnahme auch erfragt werden, inwieweit sich die Patienten an alle anderen Verordnungen der Ärzte (z.B. Hinweise bzgl. der Ernährung, Hygiene, Vermeidung von Infektions- und Verletzungsgefahren etc.) halten.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Assoziationsanalyse zwischen Kandidatengenen für Adipositas und der Prädisposition für die Erkrankung. Präventionsstrategien kindlicher Adipositas.

Analysis of an association between genotypes in candidate genes for obesity with a predispostion as well as modification of the disease. Prevention strategies for juvenile obesity.


Dr. S. Blüher (blues@medizin.uni-leipzig.de), Dr. A. Körner, Prof. Dr. J. Kratzsch (Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik), Prof. Dr. C.S. Mantzoros (Beth Israel Deaconess Medical Center, Boston), Prof. Dr. W. Kiess

Die Prävalenz von Adipositas hat im Kindes-und Jugendalter in den letzten 30 Jahren dramatisch zugenommen. Während Umwelt- und Ernährungsfaktoren (Änderungen des Lebensstils mit Abnahme der körperlichen Aktivität und Zunahme einer kalorien- und fettreichen Ernährung) eine signifikante Bedeutung zukommt, scheint die Prädisposition für Übergewicht und Adipositas - zumindest teilweise - genetisch determiniert zu sein. Es gibt bisher nur sehr wenige Daten zu metabolischen und genetischen Markern der kindlichen Adipositas und assoziierten metabolischen Begleiterkrankungen. Daher soll ein individuelles Risikoprofil sowie ein Präventionsmodell für Adipositas im Kindes- und Jugendalter erstellt werden. Kinder und Jugendliche mit einer Adipositas unterschiedlichen Schweregrades (BMI > 97. Perzentile), die sich in unserer Adipositassprechstunde vorstellen, klinisch, metabolisch als auch genetisch untersucht werden. Ziel des Projektes soll es dabei sein, potentielle Assoziationen zwischen dem Ausmaß der Adipositas, metabolischen Markern, genetischen Defekten sowie dem phänotypischen Erscheinungsbild zu untersuchen.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Tanita Healthy Weight Community Grant


Netzwerk Bewegungsförderung für Kinder und Jugendliche in Leipzig

Network physical activity for children and adolescents in Leipzig


Dr. S. Blüher (blues@medizin.uni-leipzig.de), Dr. C. Schubert (Gesundheitsamt Leipzig), Fr. Prof. Müller (Sportwissenschaftliche Fakultät, Universität Leipzig), Herr Prof. J. Innenmoser (Institut für Rehabilitationssport, Sporttherapie und Behindertensport (IRSB) der Sportwissenschaftlichen Fakultät, Universität Leipzig), Herr Gatzke (Sportlehrerverband), Prof. Dr. med. W. Kiess, et al.


Immer mehr Kinder und Jugendliche sind übergewichtig und adipös, und die Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt mit dem Lebensalter zu. Ein 'kritisches' Alter scheint dabei der Übergang von der Kindergarten- in die Schulphase zu sein. Damit assoziiert ist ein immer höherer Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Haltungsschäden sowie ein wachsender Anteil von Einschülern mit motorisch-koordinativen Entwicklungsverzögerungen. Als Ursache dafür kommt eine zunehmende Bewegungsarmut von Kindern und Jugendlichen in Betracht, immer mehr Stunden werden in der Freizeit mit sitzenden Tätigkeiten verbracht (Computer, Fernsehen). Etwa 60 - 80% der Kinder aus der Region Leipzig sind zwar in Sportvereinen aktiv, aber es fehlt eine verstärkte Förderung für adipöse Kinder und Kinder mit Haltungsschäden. Es gibt bereits eine Vielzahl von Initiativen, die Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen zum Ziel haben, aber es fehlt eine 'Bündelung' dieser Projekte. Ziel dieses Netzwerkes soll es sein, bereits bestehende Aktivitäten zur Bewegungsförderung von Kindern zu strukturieren und zu koordinieren und neue, dauerhafte Angebote unter dem Aspekt der Gesundheitsförderung zu schaffen. Die Abklärung einer krankhaften (z.B. syndromalen) Adipositas sowie die wissenschaftliche Begleitung des Netzwerkes kann im Rahmen der Adipositassprechstunde der Universitätskinderklinik erfolgen.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung


Monitoring körperlicher Aktivität im Kindergarten- und Schulalter

Monitoring of physical activity in preschoolers and young school children.


Dr. S. Blüher (blues@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. H.-H. König (Klinik und Poliklinik für Psychiatrie), Prof. Dr. J. Innenmoser (Institut für Rehabilitationssport, Sporttherapie und Behindertensport (IRSB) der Sportwissenschaftlichen Fakultät, Universität Leipzig), Dr. C. Becker-Ziegelschmid (Institut für Medizinische Psychologie), Prof. Dr. med. W. Kiess.

Die Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) hat in ihren Leitlinien formuliert, dass das Hauptziel einer erfolgreichen Prävention der kindlichen Adipositas in einer Umstrukturierung des Gesundheitsverhaltens besteht. Essentiell ist dabei eine regelmäßige körperliche Bewegung (Sport und körperliche Aktivität im Alltag), wobei hierbei die gesamte Familie angesprochen ist. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei die Motivation zur Bereitschaft, die körperliche Aktivität im Alltag zu steigern, ein.

Darauf basierend sollen Bewegungs- und Motivationskonzepte für Kinder und Eltern sowie Betreuer in Kindergarten und Schulen erarbeitet werden, die eine langfristige Stabilisierung des Körpergewichts bei bereits übergewichtigen Kindern ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist eine begleitende wissenschaftliche Evaluation.

Die im Rahmen dieses Projektes gewonnenen Erkenntnisse sollen die Grundlage für gezielte Präventionsmaßnahmen für Übergewicht und Adipositas im Kindesalter bilden.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Tanita Healthy Weight Community Grant, Haushaltfinanzierte Forschung


Molekulare Ursachen der IGF-I Resistenz beim Menschen

Molecular etiology of human IGF-I resistance


Diplom - Biologe Jürgen Klammt, Prof. Dr. med. Roland Pfäffle (roland.pfaeffle@medizin.uni-leipzig.de); Dr. med. Klemens Raile, Charité Berlin; Dr. med. Anke Schneider; Prof. Haim Werner, Department of Human Molecular Genetics and Biochemistry, Sackler School of Medicine, Tel Aviv, Israel

About 10% of all neonates are born small for gestational age (SGA). Of them about 15% fail to catch up height and about half of this latter group meet the criteria of insulin like growth factor (IGF-1) resistance. Being born SGA entails multiple adverse consequences ranging from increased perinatal mortality, psychosocial or mental problems, up to unfavorable effects in adulthood such as development of metabolic syndrome. A fundamental role in the regulation of growth plays the somatotropic growth hormone (GH) - IGF axis. Accordingly, mutations within hormone and receptor genes of this axis have been identified in SGA patients. Nevertheless, most cases of SGA have yet to be regarded as idiopathic.

In this study published information from animal models and the rationale of signal transduction are to be combined in order to identify new specific players in the transmission of human growth signals. The identification of human mutations that refer a nonsyndromic growth retarded phenotype would allow a precise functional assignment of molecules downstream the IGF-I receptors in a whole-body setting. This is of additional importance in light of the fact, that groups of these signaling proteins are potential pharmacological targets in the treatment of cancer and metabolic disorders, but their specific function in a systemic context is not well understood.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel (DDG; DGE)


Arbeitsgruppe pädiatrische Endokrinologie; Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche; Universität Leipzig

Research group pediatric endocrinology; Children's hospital; University of Leipzig


Modulation IGF-I Rezeptor vermittelter Signale durch den Insulin Receptor-Related Receptor

Modulation of IGF-I receptor mediated signaling events by the insulin receptor-related receptor


Diplom - Biologe Jürgen Klammt, Prof. Dr. med. Wieland Kiess (wieland.kiess@medizin.uni-leipzig.de); Antje Garten; Dr. rer. nat. Andreas Hoeflich, Research Unit Genetics and Biometry, FBN Dummerstorf

The insulin receptor-related receptor (IRR) is structurally highly related to the typ 1 IGF receptor (IGF-IR). This molecular similarity facilitates the formation of membrane bound hybrid receptors. So far, neither the function of the IRR homodimer nor the impact of its interaction with the IGF-IR has been clarified. Preliminary biochemical data point to an altered kinase activity of the IRR compared to IGF-IR and insulin receptor, the third member of this receptor tyrosine kinase family. The differing enzymatic characteristic of the IRR might interfere with IGF-I signals when both receptors are captured in hybrid receptors.

Aim of the study is to analyse the biological impact of the IRR expression on various IGF-I triggered signals, primarily in respect of tumor progression. The rational behind this is that elevated IRR expression has been suggested to be a favourable prognostic marker for the outcome of neuroblastoma.

Moreover, to shed more light on the basic IRR functions a transgenic mouse model will be generated.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung, Industrie, Förderkreis der Kinderklinik


Abteilung Neonatologie

Neonatology


Prä- Peri- und Postnatale Parameter bei intrauterin wachstumsretardierten Frühgeborenen zur prognostischen Beurteilung der Langzeitentwicklung

Pre- peri- and postnatal parameters in small for gestational age neonates for prediction of long- term - development


Zusammenarbeit innerhalb des Perinatalzentrum Universität Leipzig, Prof. Dr Eva Robel-Tillig, Robert Wagner, Dr. Matthias Knüpfer, Dr. Ferdinand Pulzer, Corinna Gebauer, Prof. Dr. R. Faber

Small for gestational age neonates sind gefährdete Neugeborene hinsichtlich der postnatalen Adaptation und ihrer weiteren Entwicklung. Bei einem hohen Prozentsatz hypotropher Frühgeborener liegt eine intrauterine Störung der fetalen Perfusion vor, die kausal für das gestörte Wachstum verantwortlich ist. Postnatal kommt es zur Persistenz besonders der mesenterialen Perfusionsstörung als auch der Störung der myokardialen Kontraktilität. Klinische Symptome, wie abdominelle Probleme und kardiale Adaptationsprobleme werden beobachtet. In ihrer weiteren Entwicklung sind besonders Kinder mit einem verstärkten Catch- up- Wachstum gefährdet, metabolische und hypertensive Erkrankungen zu entwickeln. Ziel der Untersuchung ist die Definition pränataler Risikoparameter, die durch Erfassung dopplersonographischer Befunde, CTG, des biophysikalischen Profils, sowie mütterlicher Serumparameter in Relation zu postnatalen Dopplerbefunden, miniknemometrischer Erfassung des Wachstums und der neurologischen Langzeitentwicklung bewertet werden. Es soll eine sensitive prädiktive Aussage zur Prognose der Kinder und Definition des optimalen Geburtszeitpunktes in Abhängigkeit zu den gemessenen Parametern getroffen werden.

Small for gestational age neonates are at high risk for disturbances of postnatal adaptation and later neurodevelopmental problems. In a high percentage the neonates show intrauterine hemodynamic disturbances of maternal, umbilical or fetal perfusion. After birth the disturbances especially of mesenterial blood flow persist and the neonates develop severe intestinal problems. It is well known that the neonates with a rapid catch- up- growth have a higher risk for later metabolic diseases or an increased blood pressure. Aim of the study is to investigate the relation between prenatal parameters, such as Doppler sonographic measurements of maternal and fetal vessels, CTG and biophysical profil and postnatal blood flow parameters of neonatal vessels, cardiac adaptation and the neonatal growth, measured by miniknemometric methods and the long time development, to find out sensitive predictive parameters for the outcome of these children.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierung


Morphin zur Analgosedierung Frühgeborener mit CPAP-Atemhilfe auf der neonatologischen Intensivstation


J. Enders, C. Gebauer, F. Pulzer, E. Robel-Tillig, M. Knüpfer

Morphin kann zur Schmerztherapie bei Frühgeborenen verwendet werden, besitzt aber das Risiko von therapierelevanten Apnoen. Die prospektive Studie untersucht die Häufigkeit und Schwere dieser Apnoen und die analgosedierende Wirkung von Morphin in niedrigen Dosierung (<0,03 mg/kg). 64 Frühgeborene (32 Mädchen) erhielten 0,025±0,012 mg/kgKG Morphin i.v. Über den gesamten Beobachtungszeitraum von 6 h nach Morphingabe ergab sich eine signifikante Reduktion der Herz- und Atemfrequenz (p<0,01). Der modifizierter COMFORT Score und der VAS (Visual Analog Score) zeigten beide eine signifikante analgosedierende Wirkung (p<0,01). Beim Vergleich der Inzidenz von Apnoen vor und nach Morphingabe ergab sich kein signifikanter Unterschied. Allerdings wurden bei 6 Patienten (9,3%) Apnoen beobachtet, die zur Antagonisierung und/oder Beatmung führten. Das Risiko für das Auftreten dieser Apnoen war signifikant größer bei Kindern mit einem Gestationsalter < 28,0 SSW (p=0,021). Morphin in geringer Dosis stellt eine wirksame analgetische Therapie dar, sollte jedoch bei Frühgeborenen mit Vorsicht eingesetzt werden.

Morphine can be used to treat pain in preterms, however it is known to induce apnea. The aim of this study was to evaluate this risk of apnea and analgosedative potential of morphine in a low dosage (<0.03 mg/kg). 64 preterm infants were treated with morphine (0.025+/-0.012 mg/kg). We found a significant analgosedation measured by a significant drop of heart-rate and breathing-frequency (p<0.01) and a reduction of COMFORT- and Visual-Analog-Score (p<0.001) in the whole observation period until 6 h after morphine. Comparing the data before and after morphine the apnoe-rate was not significantly changed, however in 6 (9.3%) patients apnoeas leading to mechanical ventilation had to be noted. Low dosage morphine seems to be a powerful analgosedative therapy for preterms. The possibility of severe apnoe in approximately 10% of the cases has to be into consideration.

Weiterführung: Nein


Prospektive, randomisierte Studie zur Entwicklung eines standardisierten Ernährungsregimes bei sehr unreifen Frühgeborenen

Prospective, randomised study for evaluation of a standardised nutritional program in premature neonates


Elena Sergejeva, F. Pulzer, M. Knüpfer, C. Gebauer, A. Siegler, E. Robel-Tillig

Die optimale Ernährung sehr unreifer Frühgeborener ist Voraussetzung für ein ungestörtes Wachstum und positive Langzeitentwicklung der Kinder. Dennoch gestaltet sich der Nahrungsaufbau häufig recht schwierig und die individuelle Steigerung des Nahringsangebotes ist abhängig vom Zustand des Kindes, aber auch von subjektiven Empfehlungen der jeweiligen neonatologischen Einheit. Ziel der Studie soll der Vergleich 2 verschiedener Varianten des Nahrungsaufbaues bei Frühgeborenen sein. Im Rahmen der randomisiertem Studie werden jeweils 50 Frühgeborene nach einem durch Schwester und Arzt täglich individuell abgestimmten Vorgehen ernährt und tägliche Nahrungssteigerungen vorgenommen, 50 Kinder werden nach einem festgelegtem Programm, welches individuelle Probleme des Kindes, wie z.B. Erbrechen , abdominelle Distension Reflux berücksichtigt, ernährt. Endpunkt der Studie ist der Tag des Erreichens der vollen enteralen Ernährung.. Die Auswertung soll außerdem die tägliche Gewichtszunahme, das Auftreten von Komplikationen erfassen.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierung


Prospektive, randomisierte Studie zum Vergleich von konventioneller nasaler "continuous positive airway pressure(-Atemhilfe (CPAP) mit Sauerstoffbrille ("Mini-CPAP") auf das Schmerzempfinden und die Apnoefrequenz bei Frühgeborenen

Prospective randomised study to compare conventional nasal continuous positive airway pressure and high-flow nasal cannulae in the management of pain and apnea


PD Dr. Matthias Knüpfer (knuem@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Dr. Eva Robel-Tillig, Dr. Ferdinand Pulzer, Corinna Gebauer

Die Anwendung einer CPAP-Atemhilfe mittels Nasenprongs ist eine anerkannte Methode zur Behandlung des Apnoe-Bradykardie-Syndromes bei Frühgeborenen. Nachteile sind u.a. schmerzhafte Deformationen der Nase oder eine flowbedingte abdominelle Distension. Durch den Einsatz eines Flows von 1,0-2,0 l/min über Sauerstoffnasenbrillen (Mini-CPAP) kann ein positiver endexspiratorischer Atemwegsdruck erreicht werden, dies wird als "simple" Form des CPAPs vereinzelt angewandt. Im Rahmen des Projektes werden die beiden Methoden in einer randomisierten prospektiven Studie bei 100 Frühgeborenen, welche eine milde Atemhilfe benötigen (PEEP ( 3 cm) in Bezug auf Schmerzempfinden und Effektivität (u.a. Apnoeanzahl, Sauerstoffbedarf, Atemfrequenz) verglichen.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierung


Prospektive Studie zur renalen Adaptation bei small for gestational age neonates im Vergleich zu appropriat gewachsenen Frühgeborenen


Christin Mayr, M. Knüpfer, F. Pulzer, C. Gebauer, E. Robel-Tillig

Bei intrauterin wachstumsretardierte Frühgeborene ist während der Pränatalperiode häufig eine gestörte Perfusion der Nieren nachzuweisen, die ein Oligohydramnion hervorruft. Postnatal fällt klinisch häufig eine verstärkte Ödemneigung dieser Kinder und verminderte Urinaussscheidung auf. Zur Objektivierung dieser Beobachtung wird eine randomisierte, prospektive Studie durchgeführt, die einen Vergleich von SGA- Frühgeborene mit gestationsalters gleichen AGA - FG zum Ziel hat. Es wird während der ersten 7 Lebenstage täglich, während des weiteren Verlaufes wöchentlich dopplersonographisch die Perfusion der Nieren, sowie klinische Parameter, wie Urinausscheidung, Flüssigkeitseinfuhr, Ödemneigung, Gewichtsentwicklung registriert. Die Ergebnisse werden durch statistische Analysen verglichen. Es sollen aus den Ergebnisse Rückschlüsse auf die therapeutische Führung der SGA- Frühgeborenen besonders hinsichtlich der Flüssigkeitsbilanz und Förderung der Perfusion gezogen werden.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierung


FG Immunology

Immunology


Molekulargenetische, hämostaseologische und immunologische Untersuchungen bei Patienten mit Conjunctivitis lignosa und Plasminogenmangel

Molecular genetic, haemostasiologic and immunologic studies in patients with ligneous conjunctivitis and type I plasminogen deficiency.


Prof.Dr.V.Schuster (schv@medizin.uni-leipzig.de), Dipl.Biol. K.Tefs, M.Ziegler, L.Kobelt (Univ.-Kinderklinik Leipzig), verschiedene Universitäts-Augenkliniken in Deutschland, Europa, Türkei und USA, Dr.RC Tait (Dept Haematol, Glasgow Royal Infirmary, UK)

Conjunctivitis lignosa ist eine seltene Form chronischer Conjuncitivitis, die sich meist im Kleinkindesalter manifestiert. Charakterisiert ist sie durch die Ausbildung von Pseudomembranen, die vorwiegend aus Fibrin und Granulationsgewebe bestehen und die normale Schleimhaut ersetzen. Neben dem Auge kann nach kleinen Traumen oder Entzündungen auch jede andere Schleimhaut betroffen sein (Zunge, Zahnfleisch, Rachenraum, Bronchialsystem, Gastrointestinal- und Genitaltrakt). 1994 gelang es Frau Prof.Mingers (Universitäts-Kinderklinik Würzburg), bei 3 Patientinnen mit einer Conjunctivitis lignosa einen Zusammenhang zwischen Conjunctivitis lignosa und schwerem Typ I Plasminogenmangel nachzuweisen. Bis heute konnten wir bei über 80 weiteren Patienten weltweit einen schweren Plasminogen-Mangel nachweisen. Bei bisher 50 Patienten gelang der Nachweis von homozygoten bzw. compound-heterozygoten Mutationen im Plasminogen-Gen, wobei praktisch alle Mutation erstmalig von unserer Arbeitsgruppe beschrieben wurden. Bei 10 Patienten ohne nachweisbare Mutation war eine Kombination aus 3 homozygoten Polymorphismen auffällig, einer davon mit einem Austausch einer Aminosäure. Die häufigste Mutation beim echten Plasminogenmangel ist die Missensemutation K19E (Prävalenz in Schottland: 0,14%). Die in vitro-Expression der Plg-Mutanten R134K, delK212, R216H, P285T, P285A, T319_N320insN und R776H in COS-Zellen zeigten ein eingeschränktes Sekretionsverhalten. Die in vitro-Expression der Plg-Mutanten K19E und R471X war dagegen nicht beeinträchtigt.

Zukünftige Untersuchungen werden zeigen, ob Östrogene/Gestagene in vitro die Expression von Plg-Mutanten steigern können. Dies wäre ein erster Schritt bez. Einer neuen Therapieoption. Weiterhin soll das Fibrin(ogen)-Muster von Patienten mit Plg-Mangel-Patienten mittels massenspektrometrischer Methoden untersucht werden.

Referenzen:

Tefs et al. Molecular and clinical spectrum of type I plasminogen deficiency: a series of 50 patients. Blood 108:3021-3026

Weiterführung: ja

Finanzierung: Haushaltfinanzierte Forschung und Drittmittel


Pathogenese der X-chromosomalen lymphoproliferativen Erkrankung (XLP)

Pathogenesis of X-linked lymphoproliferative disease (XLP)


Prof.Dr.V.Schuster (schv@medizin.uni-leipzig.de), Prof.Dr.F.Horn (Institut für Immunologie, Leipzig), P.Suchoverskyj, Dr. B.Hügle (beide Univ.-Kinderklinik Leipzig), PD Dr.A.Meindl (Med. Genetik der LMU, München), Prof.Dr.C.Terhorst, Dept of Immunologie, Harvard Medical School, USA sowie verschiedene Kinderkliniken in Deutschland

XLP ist ein seltener X-chromosomaler Immundefekt, der sich meist erst nach Exposition mit dem Epstein-Barr Virus (EBV) manifestiert: schwere, häufig fatale Mononukleose (ca. 58%), maligne Lymphome (ca. 30%) und/oder Dysgammaglobulinämie (ca. 20-30%). Die Prognose ist insgesamt sehr schlecht. 1998 konnte u.a. von Coffey et al das bei XLP defekte Gen identifiziert werden: Dieses kodiert für ein sehr kleines Protein, welches nur eine SH2-Dömäne enthält (SH2D1A) SH2D1A bindet u.a. an SLAM und 'moduliert' die Immunantwort (v.a. nach EBV-Infektion). Bei verschiedenen XLP-Familien führten wir in den letzten Jahren eine indirekte Genotypisierung durch. Seit 1999 gelang bei 6 XLP-Patienten der Nachweis von Mutationen im SH2D1A-Gen. Alle Mutationen (Missense, Nonsense, Frame shift) betrafen die SH2-Domäne (Brandau et al, 1999; Schuster et al, 2001, Hügle et al, 2006). Bei einem XLP-Patienten konnten wir in vitro erstmals eine 'überschießende' Th1-Antwort messen. Ein ähnlicher Befund wurde bisher nur in der SH2D1A-defizienten Maus (Nat Immunol 2001;2:410-4) nachgewiesen.

Funktionelle Untersuchungen sollen den Immundefekt genauer abklären.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel und haushaltfinanzierte Forschung


Die Rolle von T-Zellen bei der Limitierung der Immunreaktion bei akuter infektiöser Mononukleose und bei der X-chromosomalen lymphoproliferativen Erkrankung (XLP)

The role of T cells in the limitation of the immune response in patients with acute infectious mononucleosis and X-linked lymphoproliferative disease (XLP)


Philipp Suchowerskyj, Boris Hügle, Volker Schuster Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche, Leipzig; Tel.-Nr.: 0341/97-26283; E-mail: philipp.suchowerskyj@medizin.uni-leipzig.de

Die akute infektiöse Mononukleose (IM) ist ein Beispiel für eine selbstlimitierende lymphoproliferative Erkrankung. Sie ist Folge der Primärinfektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV). Charakteristisch für die Immunantwort ist eine massive Proliferation und Aktivierung weniger immundominanter EBV-spezifischer zytotoxischer T-Zell-Klone. Das Ausmaß dieser Immunantwort korreliert mit dem klinischen Schweregrad der Erkrankung. Ist die Infektion unter Kontrolle und sinkt die Viruslast kommt es zu einer Kontraktionsphase der spezifischen T-Zell-Klone, wobei die meisten der spezifischen T-Zellen durch Apoptose sterben. Bisherige Erkenntnisse über die Regulation dieser massiven Immunantwort beziehen sich vor allem auf diese Kontraktionsphase.

Ziel dieses Projektes war die Untersuchung der Rolle von T-Zellen bei der Regulation der Aktivierungsphase der Immunantwort.

Dazu wurde in einem in-vitro Modell der Einfluß von verschiedenen Lymphozytenpopulationen von IM-Patienten auf die Proliferation von kokultivierten PBMC (periphere mononukleäre Zellen) von Gesundkontrollen untersucht. Eine Färbung der Kontroll-PBMC mit dem Fluoreszenz-Farbstoff CFSE-DA (carboxyfluorescein-succinimidylester-diacetate) vor Beginn der Kokulturen machte anschließend die Untersuchung der Proliferation verschiedener Lymphozyten-Populationen mittels FACS möglich. Es konnte gezeigt werden, dass IM-PBMC in Kokultur die Proliferation von anti-CD3- stimulierten Kontroll-T-Zellen unterdrücken konnten, wenn sie innerhalb der ersten 24 Stunden zur Kultur hinzugegeben wurden. In weiteren Experimenten wurden von IM-PBMC verschiedene T-Zell-Populationen mittels magnetischer Zellsortierung isoliert und anschließend in Kokultur gegeben. Dabei waren IM-CD8+-T-Zellen alleine in der Lage, die Proliferation kokultivierter Kontroll-T-Zellen zu unterdrücken. Anschließend wurde untersucht, ob IM-CD8+-T-Zellen in Kokultur CD14+-Monozyten zytotoxisch eliminieren und folglich die Aktivierung von Kontroll-T-Zellen mittels löslichem anti-CD3 unmöglich machen. Unter verschiedenen Versuchsbedingungen konnte kein zytotoxischer Effekt auf CD14+-Monozyten nachgewiesen werden.

Weitere Experimente beschäftigten sich mit der Frage, ob aktivierte T-Zellen allgemein in diesem in-vitro Modell in der Lage waren die Proliferation von kokultivierten Kontroll-T-Zellen zu unterdrücken. Dazu wurden von gesunden Probanden PBMC isoliert, unter verschiedenen Bedingungen stimuliert und anschließend in Kokultur mit Kontroll-PBMC gegeben. Vorläufige Ergebnisse zeigen, dass eine Aktivierung der PBMC über drei Tage nicht aber über einen Tag vor Beginn der Koklultur ausreicht, um anschließend eine supprimierende Wirkung auf die Proliferation kokultivierter Kontroll-T-Zellen zu haben. Das legt den Schluß nahe, dass zunächst eine Differenzierung in Effektor-T-Zellen notwendig ist, welche dann den supprimierenden Effekt vermitteln.

Zusammenfassend weisen die Ergebnisse zu einem möglichen Regulationsmodell der Immunantwort über einen Feedback-Mechanismus: Aktivierte und in Effektorzellen differenzierte T-Zellen modulieren antigen-präsentierende Zellen über noch unbekannte Mechanismen so, dass eine Aktivierung von weiteren naiven T-Zellen unterbleibt und damit die Immunantwort begrenzt wird.

In nun folgenden geplanten Experimenten soll der Frage nachgegangen werden, ob dieser Mechanismus bei XLP-Patienten gestört ist. Bei diesen Patienten führt die EBV-Infektion zu einer fulminanten meist tödlich verlaufenden infektiösen Mononukleose. Die zytotoxische T-Zell-Antwort gerät hier außer Kontrolle.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel und haushaltfinanzierte Forschung, 2005 formel1-Projekt (Herr Suchowerskyj)


Molekulare Charakterisierung der Immunologischen Reaktionen beim kindlichen Nephrotischen Syndrom

Molecular Characterisation of Immune Reactions in Childhood Nephrotic Syndrome


Prof. Dr. Jürgen Strehlau (Juergen.Strehlau@medizin.uni-leipzig.de), Anna Podolskaya (cand med) (Great Ormond Street Hospital, London, Großbritannien)

Weiterführung: ja

Finanzierung: Baxter Extramural Grant/NIH zertifiziert


Molekulare Indikatoren immunreaktiver Formen der chronischen Transplantatdysfunktion

Molecular Indicators of Immune Reactive Chronic Allograft Nephropathy


Prof. Dr. Jürgen Strehlau (Juergen.Strehlau@medizin.uni-leipzig.de), , Anna Podolskaya (cand med) (Great Ormond Street Hospital, London, Großbritannien), Manikkam Suthanthiran (Cornell University, N.Y.C., USA), Terry B. Strom, BIDMC, Harvard Medical School Boston, USA

Weiterführung: ja,

Finanzierung: NIH Multicenter Grant AO1

Noninvasive Diagnosis of Acute and Chronic Allograft Rejection by Peptodomic-Mass Spectrometry


Dr. Peter Ahnert (Ph.D.), (peter.ahnert@medizin.uni-leipzig.de) BioCity Leipzig - Center for Biotechnology and Biomedicine, Institute for Clinical Immunology and Transfusion Medicine., Prof. Dr. Jürgen Strehlau (Juergen.Strehlau@medizin.uni-leipzig.de), Prof. Peter Nickerson, M.D. Ph.D. (University of Manitoba, Winnipeg, Canada)

Erstantrag, Start 2007


Molekulare Pathogenese der chronischen sclerodermiformen Graft-vs.-Host-Erkrankung

Moleculare pathogenesis of chronic sclerodermatous graft-vs.-host disease


Prof. Dr. med. Dieter Körholz

Immuntherapie maligner Erkrankungen mittels hämatopoetischer Stammzellen

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel (Deutsche Krebshilfe e. V.)


Verbesserung der psychosozialen Betreuung krebskranker Kinder und Jugendlicher

Improvement of the psychosocial care of children and adolesence with cancer


Prof. Dr. med. Dieter Körholz

Die psychosoziale Betreuung krebskranker Kinder und Jugendlicher ist integraler Bestandteil der multimodalen Krebstherapie bei diesen Patienten. Neben der psychologischen Betreuung gehört zu den Aufgaben des Psychologen die Erfassung und wenn möglich Prävention von psychischen/psychoneurologischen Früh- und Spätkomplikationen bei den krebskranken Kindern und Jugendlichen. Mit diesem Antrag wird für die Zeit von drei Jahren die Stelle eines Psychologen von der DJCLS finanziert, um eine wissenschaftliche Bedarfsanalyse durchzuführen, die die Grundlage für eine psychoökonomische Analyse darstellt.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel (Deutsche José Carreras Leukämie Stiftung)


Bewegungsorientierte Frührehabilitation

Rehabilitation of children and adolecencts with cancer


Prof. Dr. med. Dieter Körholz

Die bewegungsorientierte Rehabilitation unterstützt auf dem Hintergrund eines ganzheitlichen Behandlungsansatzes die physische und psychische Stabilisierung der krebskranken Kinder und Jugendlichen. Darüber hinaus soll sie die Toleranz gegenüber therapiebedingten Nebenwirkungen erhöhen. Dafür werden modifizierte, an Bedürfnissen und Entwicklungsstufen der Kinder und Jugendlichen angepasste bewegungsorientierte Interventionsformen ausgewählt, die aus dem umfangreichen Repertoire von Sport-, Spiel- und Bewegungsangeboten, Übungen aus dem Bereich der Psychomotorik und Programmen zur allgemeinen Leistungssteigerung entnommen sind.

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel ('Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V.')


Morbus Hodgkin im Kindes- und Jugendalter (Studienzentrale)

Hodgkin's disease in childhood and adolescence


Prof. D. Körholz, Prof. Kamprad, Prof. Kahn, Prof. Hirsch, Prof. Kluge, Prof. Löffler, Prof. Tannapfel, Dr. Hasenclever, Prof. Sabri,

Etablierung der internationalen Studienzentrale zum Morbus Hodgkin im Kindes- und Jugendalter - Durchführung einer multinationalen Studie

Weiterführung: ja

Finanzierung: Drittmittel (Hand in Hand for Children e.V., Lions Kinderkrebsforschungs- und Ausbildungszentrum Leipzig e. V., Peter-Escher-Stiftung für krebskranke Kinder, Menschen für Kinder e. V.)