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Medizinische Fakultät / Universitätsklinikum Leipzig

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Forschungstätigkeit an der Fakultät

An der Medizinischen Fakultät wurde auch im Jahr 2006 die Leistungsorientierte Mittelverteilung (LOM) unter Berücksichtigung der gleichen Bewertungskriterien wie in den vergangenen Jahren durchgeführt. Die LOM hat sich zu einem wichtigen Instrument der Bewertung von Forschungsleistungen entwickelt. Ein Ergebnis soll besonders hervorgehoben werden: Im Jahr 2006 wurden von den Wissenschaftlern der Medizinischen Fakultät ca. 3 % mehr Drittmittel als im Jahr 2005 eingeworben und in die Bewertung der LOM aufgenommen. Dabei stiegen die Mittel von BMBF und DFG an, die DFG-Mittel um 10 %. Leicht rückläufig entwickelten sich die eingeworbenen EU-Mittel.
Beeinflusst durch Konzentrierung von Forschungskapazität und erfolgreiche Drittmitteleinwerbung auf wechselnden Forschungsgebieten, durch Berufungen und forschungspolitische Entscheidungen kam im Jahr 2006 in den Prozess der Schwerpunktsetzung in der Forschung an der Medizinischen Fakultät wieder mehr Bewegung. Ziel ist, über eine kritische Bewertung und evtl. Umstrukturierung der Forschungsschwerpunkte zu einer optimalen Fokussierung und Nutzung von Forschungskapazität zu kommen. Gleichzeitig gilt es aber auch, langfristige und kontinuierliche Forschungsarbeiten innerhalb eines Schwerpunktes an der Fakultät zu sichern. Vorschläge zu Veränderungen in der Schwerpunktsetzung wurden u.a. von dem Gutachtergremium der Begutachtung des IZKF im September 2006 unterbreitet. Des Weiteren spielten Gespräche von Fakultät und Klinikum bzgl. gemeinsamer Forschungsschwerpunkte, den Gedanken der Verknüpfung von klinischer Forschung und Krankenversorgung aufgreifend, eine wichtige Rolle. Dabei sollen nicht nur die klassischen Forschungsschwerpunkte der Fakultät bzw. des IZKF (Neurowissenschaften, Endokrinologie, Onkologie, Immunologie) neu definiert, sondern aus dem klinischen Alltag heraus z. B. die beiden Bereiche Bewegungsapparat und Zahnmedizin aufgegriffen werden. Der Leitgedanke ist, die beiden letzteren Bereiche, die vom Versorgungsaspekt her bedeutsam, aber wissenschaftlich noch nicht optimal entwickelt sind, gezielt in Forschungsschwerpunkte einzubinden oder evtl. neue Forschungsschwerpunkte zu entwickeln.

Das Rahmenthema der Fakultät „Prävention und Regeneration“ bietet Freiräume für die Verknüpfung von klinischer Forschung und Krankenversorgung, zumal sich mit dem BMBF-geförderten Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) auch neue strukturelle und finanzielle Möglichkeiten für die nächsten Jahre auftun. Auf die Präventionsforschung in unterschiedlichsten Bereichen der Gesundheitsversorgung konzentrieren sich seit Jahren erfolgreich vor allem die Selbständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, die Selbständige Abteilung Sozialmedizin sowie das Umweltmedizinische Zentrum (Professur für Umweltmedizin und Umwelthygiene, in Zusammenarbeit mit der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ). Die IZKF-Schwerpunkte (s.u.) sind heute in vielen theoretischen Einrichtungen der Fakultät verankert, aber auch mit der Forschung zahlreicher klinischer Einrichtungen – wie im BMBF-Programm „Interdisziplinäre Zentren für Klinische Forschung“ in den neunziger Jahren gefordert – verknüpft.

Im klinischen Bereich und anwendungsnah orientiert konnten sich an Fakultät und Universität neue Zentren etablieren, so das Innovationszentrum für computerassistierte Chirurgie (ICCAS) an der Medizinischen Fakultät und das universitäre Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM). Beide werden die Schwerpunktsetzung nachhaltig beeinflussen. Der kardiologische Schwerpunkt mit dem Herzzentrum und der Medizinischen Klinik und Poliklinik I als Träger wird auf Grund seiner Kapazitätssteigerung zunehmend in der Forschungslandschaft der Fakultät sichtbar. Günstige Voraussetzungen für die angestrebte Symbiose von Forschung und Krankenversorgung bieten das KKSL bzw. das zukünftige Klinische Studienzentrum (s.u.), verbessern sich doch damit die Bedingungen für die Durchführung Klinischer Studien weiter. Der an Fakultät und Klinikum in Gang gekommene Prozess der Neufestsetzung und Entwicklung von gemeinsamen Forschungsschwerpunkten von Fakultät und Klinikum sollte zu einer noch besseren Verknüpfung von Grundlagen-, anwendungsorientierter und klinischer Forschung, kombiniert mit neuesten Diagnose- und Behandlungsmethoden in der Krankenversorgung des Klinikums, führen.

Ein weiterer wichtiger Faktor, durch den die Schwerpunktsetzung in der Forschung beeinflusst wird, ist die Einbindung der Medizinischen Fakultät in die universitären Strukturen und interfakultäre Zusammenarbeit. Im Prozess der Entwicklung Profilbildender Forschungsbereiche an der Universität Leipzig kristallisierten sich im Jahr 2006 die schon im Jahr 2005 ausgewählten Profillinien weiter heraus. Es ist Anliegen von Fakultäts- und Universitätsleitung, damit eine Plattform für die übergreifende Zusammenarbeit von Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, der Medizin und der Veterinärmedizin zu schaffen und die Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät mit diesem Prozess zu verknüpfen. An drei der sechs definierten Profillinien ist die Medizinische Fakultät führend beteiligt, angefügt seien hier jeweils die neuesten erfolgreichen Drittmitteleinwerbungen:

  • Molekulare und zelluläre Kommunikation: Biotechnologie, Bioinformatik und Biomedizin in Therapie und Diagnostik
    Herausragendes neues Drittmittelprojekt in dieser Profillinie ist das universitäre Translationszentrum für Regenerative Medizin (s.u.), Sprecher: Prof. Dr. Frank Emmrich, Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin.
  • Gehirn, Kognition und Sprache
    Anfang 2007 wurde die ortsverteilte DFG-Forschergruppe „Neuronale und gliale P2-Rezeptoren; molekulare Grundlagen und funktionelle Bedeutung (FOR 748)“ mit ihrem Sprecher Prof. Dr. Dr. Peter Illes (Rudolf-Boehm-Institut für Pharmakologie und Toxikologie) bewilligt.
  • Veränderte Umwelt und Krankheit
    Die Klinische Forschergruppe „Atherobesity: Fett und Gefäß“ (Sprecher: Prof. Dr. Michael Stumvoll, Medizinische Klinik und Poliklinik III) wurde im Sommer 2006 bewilligt. Ab April 2007 wird an der Medizinischen Fakultät/dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig-Halle – UFZ eine Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe mit dem Titel „Leipzig Study on the Role of Indoor Pollutants in Allergy Development (LIPAD)“ arbeiten und damit das Zentrum für Umweltmedizin stärken.

Über das NBL3-Programm des BMBF, an der Medizinischen Fakultät Leipzig unter den Titel „Verbesserung der Leistungsfähigkeit der klinischen Forschung, insbesondere in den Schwerpunkten „Zelluläre Signalnetzwerke“ und „Psychosoziale Versorgungsformen“ gestellt, wurden in der 2. Förderphase nur noch Teilmodule finanziert. Dies betraf die C4-Professur Biochemie II (Endokrinologie) „Neue Aspekte der Physiologie und Pathophysiologie von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren und anderer membranärer Signaltransduktionskomponenten“, Projektleiter Prof. Dr. Torsten Schöneberg, Institut für Biochemie, die C4-Professur Physiologie II (Neurowissenschaften) „Mechanismen GABAerger Erregung im zentralen Nervensystem: Entwicklung und Einsatz eines fluoreszenzmikroskopischen Verfahrens zur simultanen Quantifizierung der intrazellulären Chlorid- und Bicarbonat-Homöostase“, Projektleiter Prof. Dr. Jens Eilers, Carl-Ludwig-Institut für Physiologie und die C3-Stiftungsprofessur Gesundheitsökonomie „Ökonomische Evaluation von Gesundheitsleistungen im psychosozialen Versorgungsbereich“, Projektleiter Prof. Dr. Hans-Helmut König, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie. Die NBL3-Förderung durch das BMBF lief Ende 2006 aus. Die Finanzierung der genannten Teilmodule erfolgt jetzt vollständig aus dem Landeszuschuss.
Das seit 1996 an der Medizinischen Fakultät etablierte Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) wurde im September 2006 extern begutachtet. Im Zeitraum der Förderperiode 2004 bis 2006 (vollständige Finanzierung des IZKF aus dem Landeszuschuss) wurde dem IZKF von den Gutachtern eine sehr positive strukturelle und inhaltliche Entwicklung mit deutlicher Verbesserung im Vergleich zur vorherigen Förderperiode bescheinigt. Das IZKF ist heute das wichtigste Instrument der Forschungsförderung an der Medizinischen Fakultät. Als Ziele setzt sich das IZKF Forschungs-, Exzellenz- und Nachwuchsförderung sowie die Schaffung effizienter Forschungsstrukturen. Besondere Aufmerksamkeit und Zustimmung erlangten bei der Begutachtung

  • die Forschungsschwerpunkte des IZKF (Immunologie, Endokrinologie, Neurowissenschaften und Molekulare Onkologie)

    Die Schwerpunkte des IZKF spiegeln sich in den Profillinien der Universität und in der Forschungslandschaft der Medizinischen Fakultät gut wider (s. Forschungsschwerpunkte der Fakultät). Wichtige Drittmittelvorhaben sind aus den IZKF-Schwerpunkten hervorgegangen (Graduiertenkolleg Interneuro, Klinische Forschergruppe, Translationszentrum für Regenerative Medizin, DFG-Forschergruppe). Ca. 50 % des Drittmittelaufkommens der Fakultät aus den begutachteten Projekten wurden in den vergangenen Jahren mit Forschungsvorhaben eingeworben, die den IZKF-Schwerpunkten thematisch zuzuordnen sind. Gerade im Zusammenhang mit der an Fakultät und Klinikum geführten Diskussion zur weiteren Strategie bei der Entwicklung von Schwerpunkten mit dem Ziel integrierter Forschung und Patientenbehandlung im Jahr 2006 bietet es sich an, auch über ein Aufbrechen und die Neuausrichtung der IZKF-Schwerpunkte nachzudenken. Durch die erneute Ausschreibung von IZKF-Schwerpunkten im Jahr 2009 erhalten alle Leistungsträger der Fakultät wieder die Chance auf Einbindung in die IZKF-Schwerpunktförderung der Medizinischen Fakultät.
  • das neue Projektförderprogramm des IZKF „Projektlaufzeit = 2 + 1“

    Nach einer zweijährigen Projektförderung durch das IZKF wird die Förderung des Projektes im dritten Jahr an die Bedingung der Einwerbung eines begutachteten Projektes (DFG, BMBF u.a.) geknüpft. Sowohl das Gutachtergremium als auch die Fakultätsleitung begrüßten dieses auf Leistung orientierte Förderprogramm des IZKF.
  • die Nachwuchsförderung des IZKF (ergänzt durch das formel.1-Programm der Fakultät)
    Aus der Nachwuchsgruppe Blüher ging im Jahr 2006 eine Klinische Forschergruppe der DFG hervor. 2006 konnten sehr gute neue Nachwuchsgruppen im IZKF etabliert werden, ergänzt durch das Nachwuchsprogramm der Aufnahme von Inkubatorgruppen (extern, z. B. durch das BMBF geförderte Forschergruppen junger Wissenschaftler, die insbesondere auf dem Gebiet anwendungsorientierter Forschung arbeiten mit dem Ziel einer Firmenausgründung).

In die ab 01.01.2007 laufende Förderperiode des IZKF sind folgende Einrichtungen aufgenommen worden:

  • Immunologie: Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin, Institut für Biochemie, Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik, Institut für Medizinische Physik und Biophysik, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Klinik und Poliklinik III und IV, Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche;
  • Endokrinologie: Institut für Anatomie, Institut für Biochemie, Medizinische Klinik und Poliklinik III, KKSL;
  • Neurowissenschaften: Institut für Anatomie, Institut für Biochemie, Carl-Ludwig-Institut für Physiologie, Institut für Klinische Pharmakologie, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Rudolf-Boehm-Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche, Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Klinik und Poliklinik für Neurologie, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie;
  • Molekulare Onkologie: Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie, Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin, Interdisziplinäres Zentrum für Bioinformatik, Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Medizinische Klinik und Poliklinik II und III.

Das von BMBF und SMWK seit 2005 geförderte Zentrum für Innovationskompetenz ICCAS arbeitete im Jahr 2006 sehr erfolgreich und präsentierte seine Ergebnisse auf zahlreichen Foren, u.a. bei einem Besuch der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, im Januar, auf dem CeBit-Stand des BMBF 2006, im Juli 2006 beim jährlichen General Manager Meeting der Firma Karl Storz in Berlin (Live Übertragung einer navigationskontrollierten Nasennebenhöhlenoperation aus dem Operationssaal der Leipziger Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde/Plastische Operationen), bei der Woche der Informatik im Oktober 2006 in Dresden (FESS-Control-System, Chirurgische Workflows, Phantome) und auf der „MEDICA“ im November in Düsseldorf. Im ICCAS kam es Ende 2006 zu einer Firmenausgründung und zur Einreichung von Patenten. Die Besetzung der von der Medizinischen Fakultät getragenen W2-Innovationsprofessur „Computerassistierte Chirurgie“ erfolgte Ende 2006.

Im Juli 2006 stellte die Medizinische Fakultät beim BMBF den Antrag auf Förderung eines Klinischen Studienzentrums in Leipzig (KSL). Die Medizinische Fakultät verfügt bereits über qualitativ und quantitativ hochwertige Kapazitäten auf dem Gebiet der Durchführung Klinischer Studien: Mit dem KKSL und dem IMISE existieren zwei eng miteinander kooperierende Einrichtungen, die als Studienzentralen für viele große nationale und internationale Studiengruppen die Biometrie, Studienkoordination, Datenbanking, Datenmanagement und Monitoring übernehmen bzw. betreuen. Zahlreiche Klinische Studien wurden – entweder als Auftragsforschung oder über Eigeninitiierung – an den Kliniken durchgeführt. Das KSL soll Kapazitäten zur Durchführung Klinischer Studien durch Einbeziehung aller studienorientierten Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums sowie externer Kliniken und niedergelassener Ärzte deutlich ausbauen. Im November 2006 erhielt die Fakultät den Bescheid, dass ihr KSL-Antrag erfolgreich evaluiert wurde. Inzwischen wurde der Finanzierungsantrag gestellt. Ziel ist die Förderung des KSL ab dem 01.06.2007.

Der Zuschlag für ein BMBF-gefördertes Translationszentrum für Regenerative Medizin (TMR) wurde der Universität Leipzig Ende 2006 erteilt. Das BMBF stellt für den Aufbau rund 15 Mio. € zur Verfügung, 5 Mio. € kommen vom Land und der Universität. Damit besteht für Leipzig die große Chance, die Regenerative Medizin als eine moderne interdisziplinäre Forschungsrichtung klinik- und wirtschaftsnah unter Einbindung zahlreicher außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und Firmen des Standortes Leipzig und darüber hinaus zu etablieren.

Am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum sind zwei C4-Professuren (Zelltechniken und angewandte Stammzellbiologie bzw. Molekulare Zelltherapie) und zwei Nachwuchsgruppen der Medizinischen Fakultät zugeordnet. Die Förderung der Nachwuchsgruppen durch das SMWK (EFRE-Mittel) lief im Jahr 2006 aus. Das EU-Forschungsprojekt LIVEBIOMAT, dessen Koordination Professor Bader übernommen hat, wurde 2006 fortgesetzt, erfolgreich war das BBZ auch in der zweiten Runde Systembiologie, gefördert vom BMBF.

Mehrere vom SMWA geförderte Projekte, die die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft auf dem Gebiet der Geweberegeneration zum Inhalt haben (Institut für Klinische Immunologie und Transfusionsmedizin, Klinik und Poliklinik für Neurologie) wurden 2006 fortgeführt. Hinzu kamen ein neues SMWA-gefördertes Projekt aus dem Herzzentrum und zwei Preise im Innovationswettbewerb des BMBF 2006 zur Förderung der Medizintechnik, die an die Poliklinik für Konservierende Zahnheilkunde und Parodontologie bzw. das ICCAS gingen. Am IZKF werden seit 2005 junge Wissenschaftler mit dem Ziel einer Existenzgründung aus einer Hochschule heraus gefördert. Im Rahmen dieser sogenannten Inkubatorgruppen fördert das BMBF in der Initiative EXISTGo-Bio nun ein in die Förderphase 2 (verbunden mit Existenzgründung) eingestuftes Projekt eines Nachwuchswissenschaftlers mit rund 1 Mio. €. Die Patentanmeldungen aus der Fakultät heraus nahmen gegenüber 2005 zu.

Neben der Finanzierung des IZKF (seit 2004 in vollem Umfang) etablierte die Medizinische Fakultät weitere, aus dem Landeszuschuss finanzierte eigene Förderprogramme, die vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs zugute kommen sollen. Im formel.1-Programm wurden 2006 im Rahmen der zur Verfügung stehenden 650.000 € 17 Projekte junger Wissenschaftler gefördert. Im Programm zur Förderung medizinischer Doktorarbeiten wurden 2006 14 Medizinstudenten mit Freisemester und Sachmitteln für Forschungsarbeiten im Rahmen der Promotion gefördert.
Seit 2004 vergibt die Medizinische Fakultät einen Bonus in Höhe von 10 % der im vergangenen Jahr eingeworbenen DFG-Mittel an Wissenschaftler mit einer bewilligten DFG-Sachbeihilfe.

 

 

Home Zusammenstellung: Forschungskontaktstelle, 24.08.2007