Nachrichten des BBZ  

Nachrichten des BBZ

Pressemitteilungen

Molekularer Mechanismus in der Tumorentstehung aufgeklärt

21. Dezember 2012

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben die molekulare Erklärung gefunden, wie das Protein p53 die Teilung einer geschädigten Zelle und somit eine Tumorentstehung verhindert.

Prof. Dr. Kurt Engeland

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Nachwuchspreise auf 11. Leipziger Research Festival an Mitarbeiter von BBZ-Mitgliedern vergeben

14. Dezember 2012

Am 14. Dezember 2012 fand zum 11. Mal das Research Festival Leipzig statt. Auf dem Symposium hatten Life Science Wissenschaftler aus der Region Leipzig die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse in Form von Postern zu präsentieren und mit anderen Arbeitsgruppen zu diskutieren.
Wie auch schon im letzten Jahr beteiligte sich das BBZ mit einer eigenen Session unter dem Thema „Theranostik“.    
Katja Franke (Professur für Biophysikalische Chemie, Prof. Dr. Pompe) gewann mit dem Poster „Automated Characterization of 3D Collagen Networks for in vitro Single Cell Tracking“ den Posterpreis in der Kategorie „Theranostik“.   
Auch in anderen Kategorien wurden Posterpreise an Mitarbeiter von BBZ-Mitgliedern vergeben: Rayk Hassert (Institut für Biochemie, Prof. Dr. Beck-Sickinger), Marianne Quaas (Arbeitsgruppe Molekulare Onkologie, Prof. Dr. Kurt Engeland)

Katja Franke (Prof. Dr. T. Pompe), Rayk Hassert Prof. Dr. A. Beck-Sickinger), Marianne Quaas (Prof. Dr. Kurt Engeland)

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Leipziger Wissenschaftler an Entschlüsselung des Genoms von Burkitt-Lymphomen beteiligt

6. Dezember 2012

Ein interdisziplinärer Verbund deutscher Wissenschaftler, an dem auch Forscher der Universität Leipzig beteiligt sind, hat das komplette Erbgut der Krebszellen von Burkitt-Lymphomen entschlüsselt. Sie konnten zeigen, dass das Erbgut der Tumorzellen des Burkitt-Lymphoms an über 2.000 Stellen im Vergleich zu normalen Zellen verändert ist. Dabei entdeckten die Forscher ein Gen, das in über Zweidrittel aller Burkitt-Lymphome mutiert ist, was neue Angriffspunkte für die Diagnostik und Behandlungsstrategien dieser aggressiven Lymphome liefert.

Prof. Dr. P. F. Stadler, Prof. Dr. M. Löffler

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1. Preis des Leipziger Ideenwettbewerb für Existenzgründer

28. November 2012

Beim diesjährigen Leipziger Ideenwettbewerb für Existenzgründer (LIFE) am 28. November 2012 wurden zum 6. Mal die besten und innovativsten Leipziger Unternehmensideen bewertet.
Eingereicht wurden 40 Projektideen.
Das Team von Cellastix erhielt den 1. Preis für die Idee, Tumorzellen auf eine neue Art und Weise zu identifizieren: Zwischen Laserstrahlen offenbart sich die Verformbarkeit von Zellen und damit ihr Metastasierungspotential. Dies erleichtert Diagnostik und Therapie von tumaorzellen. Cellastix ist eine Geschäftsidee aus der Arbeitsgruppe Physik weicher Materie von Prof. Josef A. Käs.

Prof. Dr.  Josef A. Käs

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Fachpublikation: Wechselwirkung von RGD mit magnetischen Formgedächtnislegierungen

14. November 2012

Zusammen mit der Arbeitsgruppe von Prof. Stefan Mayr (Leibniz Institut für Oberflächenmodifizierung e.V. und Translationszentrum für Regenerative Medizin) hat Dr. Mareike Zink (Fakultät für Physik und Geowissenschaften) die Wechselwirkung von RGD mit magnetischen Formgedächtnislegierungen untersucht und nun im renommierten Fachjournal „ Advanced Functional Materials“ veröffentlicht (DOI: 10.1002/adfm.201201789). Mittels Dichtefunktionaltheorie-Computersimulationen, die vom Rechenumfang an die Leistungsfähigkeit aktueller Supercomputer heran reicht, konnten sie nachweisen, wie das RGD Molekül an die Legierung anbindet und dessen Bindungsenergie bestimmt.

Dr. M. Zink, Prof. S. Mayr

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Erste Ergebnisse der LIFE- Gesundheitsstudie

9. November 2012

Der allgemeine Gesundheitszustand der Leipziger Bevölkerung entspricht dem deutschen Durchschnitt. Allerdings nehmen auch hier Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck ten-denziell deutlich zu. Überraschend für die Forscher:Ein Drittel der älteren Studienteilnehmer hat ausgesprochen junge Gefäße während bei zahlreichen Jüngeren unerwartet früh steife Gefäß und Ablagerungen an der Halsschlagader aufgefallen sind. Einige Zwischenergebnisse, die das Leipziger Forschungszentrum für Zivilisations-erkrankungen (LIFE) jetzt nach einem Dreivierteljahr Datenerhebung veröffentlicht hat.

 Prof. Dr. Löffler/LIFE

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Wie unser Gehirn entsteht

29. Oktober 2012

Es ist eine zentrale Frage rund um die Spezies Mensch: Wie kommt es, dass wir denken? Und wie entsteht dieses Organ, mit dem wir es tun: unser Gehirn? Ein Forscherteam der Universität Leipzig hat sich dieser Frage angenommen und sogenannte "neuronale Wachstumskegel" näher untersucht, die dabei eine besondere Rolle spielen. Veröffentlicht haben Thomas Fuhs, Lydia Reuter und Iris Vonderhaid aus der Arbeitsgruppe von Professor Josef A. Käs, tätig in der Abteilung Physik weicher Materie an der Fakultät für Physik und Geowissenschaften, sowie Professor Dr. Thomas Claudepierre, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, ihre Ergebnisse jetzt in einem Artikel in der renommierten Fachzeitschrift „Cytoskeleton“. 

Prof. Dr. Käs

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Konferenz zur Zukunft von Lehre und Forschung in Südosteuropa

25. Oktober 2012

Vom 5. bis 7. Oktober 2012 findet in Tirana in Albanien die Regionalkonferenz zum Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) "Akademischer Neuaufbau Südosteuropa" statt. Gemeinsam mit Teilnehmern aus geförderten Projekten, mit anderen wissenschaftlichen Mittlerorganisationen und fachlichen und politischen Institutionen sowie den Geldgebern soll eine Bilanz der vergangenen Jahre gezogen und vor allem neue Perspektiven erarbeitet werden. Vom Institut für Anorganische Chemie der Universität Leipzig werden Prof. Evamarie Hey-Hawkins und Dr. Alexandra Hildebrand dabei sein und ihr Projekt "International Masters and Postgraduate Programme in Materials Science and Catalysis" (MatCatNet) vorstellen.

Prof. Dr. Hey-Hawkins

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Fünf neue Forschungsprojekte starten am BBZ

10. Oktober 2012

Gleich fünf Forschungsprojekte unter der Leitung von Nachwuchswissenschaftlern starten am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig. Mit der Projektleitung soll jungen Nachwuchswissenschaftlern am BBZ möglichst früh die Erreichung einer wissenschaftlichen Selbstständigkeit ermöglicht werden. Die Forschungsschwerpunkte der jungen Wissenschaftler liegen im Bereich der Wirkstofffindung und -testung, der Analyse und Diagnostik neurodegenerativer und zivilisationsbedingter Erkrankungen sowie der regenerativen Medizin. Mit insgesamt 1,5 Millionen Euro werden die Forschungsprojekte bis September 2014 über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Dr. Bartholomeus Küttner, Dr. Mareike Zink, Dr. John Heiker, Dr. Maria Fedorova, Dr. Ronny Schulz

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Forschungsförderung für Reproduktionsmedizin

4. September 2012

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einem Projekt aus der Molekularen Onkologie der Universität Leipzig eine Fördersumme über 296.000 Euro zugesprochen. Untersucht werden darin die Synthese und Funktion des menschlichen Schwangerschaftshormons hCG. Die Erkenntnisse können später für Diagnostik und Therapie in der Reproduktionsmedizin von Bedeutung sein.

Prof. Dr. Kurt Engeland

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Konferenz über Breitbandige Dielektrische Spektroskopie und ihre Anwendungen an der Universität Leipzig

31. August 2012

Die Universität Leipzig ist vom 3. bis 7. September Gastgeber der internationalen Konferenz "Broadband Dielectric Spectroscopy and its Applications". Sie befasst sich mit den dielektrischen Eigenschaften von Molekülen, das heißt der Wechselwirkung von elektromagnetischen Wellen mit Materie in einem außerordentlich großen Frequenzbereich, der von Radiowellen bis ins Ferne Infrarot reicht. Zu dem Treffen werden 150 Teilnehmer aus 25 Ländern erwartet. Da neben den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf diesem Gebiet auch deren Anwendung in der industriellen Praxis eine wichtige Rolle bei der Konferenz spielt, treffen sich an der Universität Leipzig neben Physikern, Chemikern und Physikochemikern auch Ingenieure und Materialwissenschaftler.

Prof. Dr. Friedrich Kremer

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Universität Leipzig veranstaltet internationale Konferenz zu Antibiotikaforschung

27. August 2012

Eine internationale Konferenz zur Antibiotikaforschung führt am 30. und 31. August 23 Experten aus neun Ländern in Leipzig zusammen: Während des "International Meetings on Antimicrobial Peptides" (IMAP) präsentieren sie ihre neuesten Forschungsergebnisse einem Fachpublikum von mehr als 100 Teilnehmern aus 12 Ländern. Die am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig von Prof. Ralf Hoffmann (Fakultät für Chemie und Mineralogie) organisierte Tagung IMAP 2012 hat drei Themenschwerpunkte: die aktuelle Verbreitung resistenter und multi-resistenter Erreger in Mitteleuropa, die Entwicklungen in der pharmazeutischen Industrie und das pharmazeutische Potenzial "antimikrobieller Peptide", die als vielversprechende neue Verbindungsklasse gelten und auch an der Universität Leipzig seit einigen Jahren einen Forschungsschwerpunkt darstellen.

Prof. Dr. Ralf Hoffmann

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Radiopharmazie - eine Brücke zwischen Chemie und Medizin

16. August 2012

Ein internationaler Postgradualkurs "Radiopharmacy - Pharmacy and Nuclear Medicine" findet am Institut für Pharmazie, Lehrstuhl Pharmakologie für Naturwissenschaftler statt. Er ist Bestandteil eines internationalen dreijährigen On-the-job-Studiums an den Universitäten Zürich, Ljubljana und Leipzig und dient der beruflichen Zusatzausbildung von Chemikern, Biologen und Pharmazeuten, die mit der Herstellung und Qualitätskontrolle von radioaktiven Arzneimitteln im kleineren Rahmen sowie der Forschung und Entwicklung solcher Produkte befasst sind.

Prof. Dr. Karen Nieber

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Arbeitsgruppen entschlüsseln Augenaufbau des Elefantenrüsselfischs

29. Juni 2012

Eine internationale Forschergruppe hat den Augenaufbau des Elefantenrüsselfischs entschlüsselt, der im trüben Schwarzwasser zentral- und westafrikanischer Seen und Flüsse lebt. Zum ersten Mal konnten Wissenschaftler des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden, des Paul-Flechsig-Instituts für Gehirnforschung der Universität Leipzig und 10 weiterer Institute hiermit eine in der Natur vorkommende zehnfache Lichtverstärkung nachweisen. Hierzu befinden sich kleine Parabolspiegel in der Netzhaut des Fisches, die das schwache einfallende Licht fokussieren und verstärken, bevor es von den Lichtsinneszellen detektiert wird. Ihre Erkenntnisse über den Aufbau des Fischauges und die dadurch verbesserte Objekterkennung könnten für die Forschung im Bereich der Mikrochipentwicklung sowie der photonischen Kristallforschung eine Rolle spielen. Die Studie "Photonic Crystal Light Collectors in Fish Retina Improve Vision in Turbid Water" ist im amerikanischen Fachjournal Science veröffentlicht worden (10.1126/science.1218072).

Prof. Dr. Andreas Reichenbach, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung

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vivovalid3D bei futureSAX-Ideenwettbewerb ausgezeichnet

28. Juni 2012

Das Geschäftskonzept von vivovalid3D am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig überzeugte am Mittwochabend (27. Juni) die Juroren des futureSAX-Ideenwettbewerb 2012 und erzielte den 3. Platz. Ziel ist die Vermarktung einer neuartigen Messtechnologie, die in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Andrea Robitzki entwickelt wurde und deren Basis ein besonderer Biochips ist.

Dr. Oliver Pänke,  Holger Klemm, Prof. Dr. Andrea Robitzki, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum

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Universität Leipzig lädt zur "Langen Nacht der Wissenschaften" ein

19. Juni 2012

Mit mehr als 80 Programmangeboten wird die Universität Leipzig am 29. Juni 2012 die nunmehr dritte "Lange Nacht der Wissenschaften" in Leipzig bereichern. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und -gemeinschaften und Institute zeigen von 18:00 bis 24:00 Uhr Labore, Hörsäle, Magazine und Archive, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Insgesamt sind über 90 Einrichtungen in der ganzen Stadt beteiligt, unter Ihnen auch das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum.

Universität Leipzig

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Chemie-Fakultät kooperiert seit 2003 mit Ohio University

14. Juni 2012

Die Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig kooperiert seit knapp zehn Jahren mit der Faculty of Chemistry and Biochemistry an der Ohio University in Athens. Ein wichtiger Bestandteil dieses Programms ist ein regelmäßiger Austausch von Studierenden und Dozenten. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen wurde am 2. Februar 2003 unterzeichnet. Bereits ein Jahr zuvor war Prof. Dr. Ralf Hoffmann vom Institut für Bioanalytische Chemie der Universität Leipzig gemeinsam mit seinen Kollegen Prof. Peter Welzel, Prof. Harald Morgner und Prof. Evamarie Hey-Hawkins erstmals zu Besuch in Ohio. 2003 stellte er den ersten Förderantrag, und seit 2004 erhält die Universität Leipzig eine kontinuierliche Förderung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Die Anträge wurden zunächst jährlich gestellt, später alle zwei Jahre. Dieses Jahr hat er erstmals eine Förderzusage über vier Jahre bekommen - von 2012 bis 2016. Insgesamt beträgt das Fördervolumen pro Jahr etwa 25.000 Euro. Derzeit befinden sich vier Studierende des Leipziger Masterstudienganges Chemie an der Partnerfakultät in Ohio. Bis Ende August besuchen sie in den USA Vorlesungen, speziell für sie angebotene Tutorien und durchlaufen ein sechswöchiges Praktikum.

Prof. Dr. Ralf Hoffmann, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum, Institut für Bioanalytische Chemie

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Biotechnologietag: Schaufenster der Forschung in Sachsen

12. Juni 2012

Auch in diesem Jahr haben sich rund 250 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft für den Sächsischen Biotechnologietag 2012 am 20. Juni angemeldet. Nach der feierlichen Eröffnung durch die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, informieren 15 national und international renommierte Referenten zu den diesjährigen Themenschwerpunkten "Cells as active Sensors", "Live Cell Analysis" und "Molecular Medicine and Protein Design" sowie über die neusten Forschungsergebnisse im Bereich Biotechnologie und Life Science. Zusätzlich gibt eine große Posterausstellung einen Überblick zum aktuellen Forschungsgeschehen in Sachsen und in diversen Firmen.

Biotechnologisch-Biomedizinischen-Zentrum

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Förderung für Leipziger Forschung zum erblichen Darmkrebs

25. Mai 2012

Für ein Forschungsprojekt zur Systembiologie des erblichen Darmkrebses (HNPCC-Sys) erhält die Universität Leipzig eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Prof. Dr. Markus Löffler, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie

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Späte Rehabilitation der Gliazellen - Mit Botox zum Erfolg

15. Mai 2012

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben einen Meilenstein auf dem Gebiet der Gliazellforschung gesetzt. Sie konnten in einer internationalen Zusammenarbeit den Nachweis führen, dass Nervenzellen und Gliazellen ähnliche Wirkmechanismen haben. Beide setzen zur Kommunikation Botenstoffe frei. Bislang wurde den Gliazellen diese Fähigkeit abgesprochen. Für die Beweisführung kam das Nervengift Botox zum Einsatz.

Prof. Dr. Andreas Reichenbach, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung

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Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Braun zu Besuch im BBZ

3. Mai 2012

Der parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Helge Braun, besuchte am 2. Mai das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum (BBZ), um sich über aktuelle Forschungsprogramme am BBZ zu informieren. Im Fokus stand dabei das vom BMBF geförderte GO-Bio Projekt "Neue Proteindetektionsassays zur hochsensitiven point-of-care- und Immundiagnostik" unter der Leitung von Dr. Thole Züchner.

Dr. Thole Züchner, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum,Institut für Bioanalytische Chemie

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Meilenstein in der Langzeitkultivierung von Gewebe gesetzt

25. April 2012

Forschern der Universität Leipzig ist es erstmals gelungen, mit einem neu entwickelten Verfahren adultes Gewebe über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Wirkstoffe können so direkt in der Petrischale getestet werden. Tierversuche und klinische Studien am Menschen werden dadurch überflüssig.
Eine komplette Netzhaut etwa kann nun im Labor kultiviert und erforscht werden.

Dr. Mareike Zink, Prof. Dr. Josef A. Käs, Fakultät für Physik und Geowissenschaften, Institut für Experimentelle Physik II
Prof. Andreas Reichenbach vom Paul-Flechsig-Institut

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Transfer in der Antibiotikaentwicklung wird intensiviert

11. April 2012

Die zunehmende Verbreitung von Infektionskrankheiten, die nicht mehr mit den klassischen Medikamenten behandelt werden können, stellt ein großes medizinisches Problem dar.
Forscher in aller Welt suchen daher intensiv nach neuen innovativen Ansätzen, um lebensbedrohende bakterielle Infektionen mit neuen Klassen von Arzneimitteln künftig zu behandeln. Im Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig wurden in langjähriger Forschung zwei Substanzfamilien zur Behandlung von speziellen Bakterieninfektionen entwickelt, ein erster entscheidender Schritt auf dem Weg in die Krankenversorgung.

Prof. Dr. Ralf Hoffmann, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum

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Deutsch-kanadisches Forschertreffen an der Universität Leipzig

26. März 2012

Am 28. und 29. März treffen sich in Leipzig erstmals die Gründer des „International Innovation Center for Proteomics and Metabolomics“ (IICPM). Ziel dieses virtuellen Zentrums ist es, die analytische und medizinische Expertise von zunächst fünf Gruppen aus Kanada und Deutschland zu bündeln, um in zwei Pilotprojekten neue Biomarker von „Adipositas und Diabetes“ sowie „Chronischem Stress“ zu identifizieren. Der Begriff Biomarker beschreibt ein Molekül, dessen Menge in einer Körperflüssigkeit wie etwa Blut auf eine bestimmte Krankheit hindeuten.

Prof. Dr. Ralf Hoffmann, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum

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Gründungsprojekt vivovalid3D bei Businessplanwettbewerb ausgezeichnet

16. März 2012

Das Gründungsprojekt vivovalid3D am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig ist am Donnerstagabend (15. März) in Berlin beim Businessplanwettbewerb Science4Life ausgezeichnet worden: Das Team um Projektleiter Dr. Oliver Pänke aus der Arbeitsgruppe von Prof. Andrea Robitzki konnte die Juroren mit seiner Geschäftsidee zur Vermarktung einer neuartigen Messtechnologie für die personalisierte Krebstherapie überzeugen und gehört zu den zehn prämierten Gewinnern.

Dr. Oliver Pänke, Dr. Randy Kurz, Holger Klemm, Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum

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Biochemiker lösen Rätsel in der Evolution von Enzymen

14. Februar 2012

Ein interessantes Detail für den Aufbau und die Funktion von Enzymen fand Prof. Dr. Mario Mörl vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig. Ausgehend von seinen Untersuchungen an tRNA-Nukleotidyltransferasen – Enzymen, die aus einzelnen Bausteinen (Nukleotiden) Ribonucleinsäuren (in diesem Fall transfer-RNAs) aufbauen bzw. vervollständigen können – ist das Team um Biochemiker Mörl einen wichtigen Schritt vorangekommen. In der aktuellen Ausgabe von PNAS berichtet es über den Aufbau und die Funktion eines sogenannten A-addierenden Enzyms – ein Enzym, das ganz gezielt einen einzelnen Nukleotid-Baustein (Adenosinmonophosphat oder kurz „A“) an tRNAs heftet. Erstmals erklären sie, warum diese Enzyme trotz ihrer Ähnlichkeit zu komplexeren Nukleotidyltransferasen nur diese eingeschränkte Reaktion katalysieren können.

Prof. Dr. Mario Mörl, Institut für Biochemie

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WDI-Lab gewinnt LIFE-Innovationspreis

2. Februar 2012

Das WDI-Lab wurde am 2. Februar für eine der besten Gründerideen im Rahmen des Leipziger Ideenwettbewerbs für Existenzgründer, kurz LIFE, ausgezeichnet. Der bereits zum fünften Mal von SMILE (Selbst Management Initiative LEipzig) durchgeführte Wettbewerb wird von der Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig sowie namhaften Unternehmen unterstützt.

Prof. Dr. Erhard Rahm, Institut für Informatik

Leipziger Biochemikerin Beck-Sickinger in den Wissenschaftsrat berufen

31. Januar 2012

Zum 1. Februar 2012 berief Bundespräsident Christian Wulff gestern auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz unter anderen die Professorin für Biochemie und bioorganische Chemie, Dr. Annette Beck-Sickinger, für drei Jahre in den Wissenschaftsrat.

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger, Instituts für Biochemie

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Technologietransferbeauftragter für den Bereich Life Sciences an der Universität startet seine Tätigkeit

2. Januar 2012

Mit Beginn dieses Jahres startete Tobias Mahn in seiner Funktion als Technologietransferbeauftragter für den Bereich Life Sciences an der Universität mit dem Ziel, den Transfer von verwertungsrelevanten Forschungsergebnissen zwischen der Leipziger Wirtschaft und den Forschungseinrichtungen zu unterstützen und zu beschleunigen. Als Wirtschaftswissenschaftler und Umweltbiotechnologe sammelte er bei verschiedenen Forschungsinstituten und Firmen in Sachsen und auch darüber hinaus Fachkenntnisse und Erfahrungen in der Life Science Forschung und kennt sowohl die universitären Strukturen als auch die regionale Wirtschaft der Branche. Zuletzt war er am Dresdner Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik im Office of Technology Transfer tätig.

Müllerzellen als Lichtleiter im menschlichen Auge – Leipziger Wissenschaftlern gelingen Aufsehen erregende Erkenntnisse

7. Dezember 2011

Leipziger Wissenschaftlern sind Aufsehen erregende Erkenntnisse zur Funktionsweise des menschlichen Auges gelungen. Sie konnten nachweisen, dass so genannte Müllerzellen, die Bestandteil des Nervengewebes in der Netzhaut sind, als Lichtleiter fungieren. Bei einer punktförmigen Belichtung der Netzhaut-Oberfläche gelangt das Licht durch die Müllerzellen punktgenau und ungehindert zu den Lichtsinneszellen auf der Rückwand der Netzhaut. Auf diese Weise können Wirbeltiere und damit auch der Mensch nachts selbst sehr schwaches Licht und am Tag kontrastreiche Bilder ihrer Umwelt wahrnehmen. Ihre Erkenntnisse haben die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Biophysical Journal (Agte et al., Müller Glial Cell-Provided Cellular Light Guidance through the Vital Guinea-Pig Retina, Biophysical Journal (2011)) veröffentlicht.

Prof. Dr. Andreas Reichenbach, Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung

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letzte Änderung: 16.10.2017 
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