Nachrichten des BBZ  

Nachrichten des BBZ

Pressemitteilungen 2015

Neue Humboldt-Stipendiatin Dr. Carolina Firacative in der Veterinärmedizin

23.12.2015

Dr. Carolina Firacative aus Kolumbien ist seit Kurzem neue Humboldt-Stipendiatin an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. In den kommenden zwei Jahren wird sie am Zentrum Infektionsmedizin bei Prof. Dr. Gottfried Alber ein infektionsimmunologisches Forschungsprojekt bearbeiten. Die 31-Jährige Biologin kommt von der University of Sydney (Australien), wo sie erfolgreich zu dem bei Mensch und Tier vorkommenden Pilz Cryptococcus gattii geforscht hat.

Prof. Dr. Gottfried Alber

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Wenn das System ausfällt - Signalweg bei der Tumorentstehung aufgeklärt

15.12.2015

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben die zentrale Signalabfolge über eine einheitliche Gruppe von insgesamt 210 beteiligten Genen entschlüsselt, die darüber bestimmen, ob sich Zellen teilen und schließlich ein Tumor entstehen kann oder nicht. Die entscheidende Bremserrolle im Zellteilungsprozess nimmt dabei das so genannte p53-Protein ein. Die Ergebnisse sind jetzt im Fachmagazin "Nucleic Acids Research" veröffentlicht worden.

Prof. Dr. Kurt Engeland

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Was die Haut im Innersten zusammenhält

14.12.2015

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung des Zellbiologen Prof. Thomas M. Magin von der Universität Leipzig hat grundlegend neue Erkenntnisse über die Funktion von Keratinen (Zellskelett) für den Zusammenhalt der Hautzellen gewonnen. Sie fanden heraus, dass bestimmte Keratine wichtige Bausteine der Hautbarriere sind. Außerdem werden sie gebraucht, um den geordneten Einbau der anderen Bausteine in die Haut zu gewährleisten. "Die Haut reagiert auf den Keratinverlust mit dem Versuch, die Barriere um jeden Preis über Reservebausteine zu reparieren", erklärt Magin. Wie die Untersuchungen zeigten, geht das aber ohne ein Keratin-Zellskelett nicht. Die Folgen sind ein starker Wasserverlust sowie eine entzündliche Haut. Magin und sein Team haben ihre neuen Forschungsergebnisse, die sie gemeinsam mit Kollegen der Universitäten in Köln, Aachen, Davis und Denver (beide USA) erzielt haben, kürzlich im "Journal of Cell Biology" veröffentlicht.

Prof. Dr. Thomas Magin

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Forscher erklären lebensbedrohliches Entzündungssyndrom

02.12.2015

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben einen wichtigen Beitrag bei der Erforschung eines bisher rätselhaften, lebensbedrohlichen Entzündungssyndroms geleistet, das oft bei der Therapie von AIDS auftritt. Sie analysierten die Mechanismen, die zu dieser unkontrollierten Entzündungsreaktion führen. Ihre neuen Erkenntnisse veröffentlichten die Forscher unter der Federführung von Prof. Dr. Gottfried Alber von der Veterinärmedizinischen Fakultät in der Zeitschrift "European Journal of Immunology" kürzlich online. In der Dezember-Ausgabe dieser Zeitschrift, die in wenigen Tagen erscheint, ist der Beitrag auf dem Cover angekündigt.

Prof. Dr. Gottfried Alber

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Pestiziden schnell und einfach auf die Schliche kommen

12.11.2015

Pestizide aus der Landwirtschaft belasten zunehmend sowohl unsere Umwelt als auch unsere Nahrungsmittel. Dabei gelten sie oft schon in geringen Mengen als gesundheitsschädlich. Dennoch existiert bisher keine Methode, diese Substanzen schnell und einfach vor Ort nachzuweisen. Das wollen Forscher der Universitäten in Leipzig und Dresden ändern und in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie einen Pestizid-Schnelltest entwickeln.

Prof. Dr. Tilo Pompe

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Kompetenzzentrum für Big Data veranstaltet ersten Industrie-Workshop

11.11.2015

Das vor einem Jahr gegründete Big-Data-Kompetenzzentrum "Competence Center for Scalable Data Services and Solutions Dresden/Leipzig" (ScaDS Dresden/Leipzig) lädt am 13. November an die Universität Leipzig zu seinem ersten Industrie-Workshop ein. Schwerpunkt sind Potenziale und Lösungsansätze zur Nutzung von Big-Data-Technologien. Die Referenten kommen vorwiegend aus regionalen und überregionalen IT-Unternehmen und werden Einblicke in Problemstellungen der Praxis geben. Im Begleitprogramm präsentieren Wissenschaftler der Universität Leipzig erste Forschungsergebnisse des Big-Data-Kompetenzzentrums.

Prof. Dr. Erhard Rahm

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Molekulare Funksprüche - Navigationssystem bei der Zellteilung entdeckt

06.11.2015

Wie neu entstehende Zellen es anstellen, sich in ihrer Nachbarschaft funktionstüchtig auszurichten, ist eine für Entwicklungsbiologen hochspannende Frage. Wissenschaftler der Universität Leipzig haben im Fadenwurm einen molekularen Signalweg entschlüsselt, der Zellen in Teilung hilft, sich im Zellverbund zu orientieren und korrekt zu positionieren. Die entscheidende Rolle bei der Informationsübermittlung übernimmt eine G-Protein-gekoppelte Kaskade in deren Mittelpunkt der Rezeptor Latrophilin steht. Die Ergebnisse wurden jetzt in "PLOS Genetics" veröffentlicht.

Prof. Dr. Torsten Schöneberg

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Vom scharfen Geschmack zum Hemmstoff von Blutkrebszellen

29.10.2015

Forscher der Universität Leipzig haben eine Methode entwickelt, mit der ein Geschmacksstoff in einen Hemmstoff zur Bekämpfung von Blutkrebszellen verwandelt werden kann. Der scharfe Geschmack von Chili und Peperoni stammt von einer Klasse natürlich vorkommender Moleküle, den sogenannten Capsaicinoiden. Einer Gruppe von Chemikern und Biochemikern um Prof. Dr. Thorsten Berg ist es jetzt gelungen, die Eigenschaften einer dieser scharfen Substanzen nutzbringend zu verändern: Die Substanz tötet nun gezielt Blutkrebszellen ab. Die Wissenschaftler haben ihre Forschungsergebnisse kürzlich in der Fachzeitschrift "ACS Chemical Biology" veröffentlicht.

Prof. Dr. Thorsten Berg

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Chemie im Mikromaßstab - Forschergruppe nimmt Arbeit auf

28.10.2015

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit etwa zwei Millionen Euro geförderte Forschergruppe "Integrierte chemische Mikrolaboratorien" unter Federführung der Universität Leipzig nimmt ihre Arbeit auf. Das Kick-off-Meeting des interdisziplinären Verbundes findet am 11. November an der Fakultät für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig statt. Neben sechs Leipziger Arbeitsgruppen sind auch die Humboldt-Universität zu Berlin sowie das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam beteiligt. Ziel des dreijährigen Projektes ist die Untersuchung von chemischen Prozessen im Mikromaßstab. Chemikalien werden dabei in kreditkartengroßen Systemen statt in großen Kolben gehandhabt.

Prof. Dr. Detlev Belder

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Neue Erkenntnisse zum Zusammenhalt in Deckgeweben

Erste Tagung des DFG-Schwerpunktprogramms unter Federführung der Universität Leipzig

22.10.2015

Etwa 30 Wissenschaftler aus ganz Deutschland beraten vom 25. bis 27. Oktober 2015 bei einer Tagung an der Universität Leipzig über neue Erkenntnisse zur Funktionsweise von Zellverbindungen, welche die innere und äußere Körperoberfläche vor mechanischer Belastung, Austrocknung und Infektionen schützen. Finanziell gefördert wird ihre wissenschaftliche Arbeit von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1782 "Epitheliale Zellverbindungen als Schaltzentralen für die Integration von Kräften, Signalen und Verhalten von Zellen". Die Tagung am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig ist das erste Treffen der Wissenschaftler des Programms.

Prof. Dr. Thomas Magin

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Allergisches Asthma: Forscher entdecken Schlüsselmolekül

12.10.2015

Allergien kommen immer häufiger vor, insbesondere in den westlichen Industrienationen. Neben Heuschnupfen zählt das allergische Asthma zu den am weitesten verbreiteten allergischen Erkrankungen. UFZ-Forschern ist es gemeinsam mit Prof. Dr. Jan C. Simon und seinen Kollegen von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie gelungen, ein Protein aufzuspüren, das für die Entstehung von allergischem Asthma eine wichtige Rolle spielt. Die Entdeckung könnte den Weg für neue Therapiemöglichkeiten ebnen, da es auch den Krankheitsverlauf beeinflusst.

Prof. Dr. Jan C. Simon

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Besuch aus Cambridge

09.10.2015

Professor Nigel K.H. Slater, Leiter der Professur für Chemische Verfahrenstechnik und Biotechnologie an der University of Cambridge besuchte am 9.10.2015 das Biotechnologisch-Biomedizinisches Zentrum.
 
Prof. Slater war anläßlich des Annual General Meetings der German Cambridge Society vom 9. bis 11. Oktober als Referent nach Leipzig eingeladen worden, welches in diesem Jahr in Kooperation mit der Universität Leipzig stattfand. Die Deutsche Cambridge Gesellschaft ist eine Vereinigung von Cambridge Alumni in Deutschland. Das Meeting ist die wichtigste Veranstaltung der Society, zu welchem Mitglieder aus ganz Deutschland zusammenkommen.

Der Engländer nutze seinen Aufenthalt, um sich in den Arbeitsgruppen Bioanalytik (Prof. Dr. Ralf Hoffmann), Strukturanalytik von Biopolymeren (Prof. Dr. Norbert Sträter) und Molekularbiologisch-biochemische Prozesstechnik (Prof. Dr. Andrea Robitzki) bei Laborführungen über neuste Forschungsergebnisse zu informieren.

Prof. Dr. Ralf Hoffmann, Prof. Dr. Norbert Sträter, Prof. Dr. Andrea Robitzki

Sächsischer Biotechnologietag und Konferenz "bionection" beginnen in Leipzig

01./02.10.2015

Am 1. und 2. Oktober findet zum zweiten Mal die Technologietransfer-Konferenz für Lebenswissenschaften "bionection" statt. Das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig gestaltet gemeinsam mit dem Biotechnologischen Zentrum der Technischen Universität Dresden die diesjährige Konferenz mit: Um die Kräfte im Bereich Lebenswissenschaften zu bündeln, ist der Sächsische Biotechnologietag in die "bionection" integriert. Er gilt als Leistungsschau der sächsischen Biotechnologie in Forschung, Wirtschaft und verwertbaren Anwendungen. Nach Dresden im vergangenen Jahr findet die Tagung nun in der Leipziger BIO CITY statt.

BBZ allgemein

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Biophysiker gehen neue Wege in der Tumorforschung

01.09.2015

Wissenschaftler der Universität Leipzig haben neue Wege in der Tumorforschung beschritten und dabei richtungsweisende Erkenntnisse für das Verständnis von Tumorentwicklung und -ausbreitung gewonnen. Die Arbeitsgruppe für Physik weicher Materie um Prof. Dr. Josef Käs hat ihre Forschungsergebnisse kürzlich im renommierten "New Journal of Physics" veröffentlicht. Die Forscher fanden heraus, dass bei einer Krebserkrankung das grundlegende Organisationsprinzip menschlicher Zellen gestört ist. Gesunde Zellen folgen stets klaren Regeln. So ist beispielsweise keine Lungenzelle im Gehirn zu finden. "Solange ein Tumor anfangs noch lokal begrenzt wächst, ist er in gewisser Weise noch kontrollierbar. Was aber Krebs vor allem in späteren Stadien so gefährlich macht, ist seine besondere Fähigkeit, sich mit der Zeit im Körper beliebig auszubreiten", sagt Käs.

Prof. Dr. Josef Alfons Käs

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Peptidhormone: 100 Wissenschaftler aus aller Welt diskutieren in Leipzig

26.08.2015

Eine hochkarätig besetzte Tagung zu Peptidhormonen geht heute in Leipzig zu Ende: Über 100 Wissenschaftler aus mehreren europäischen Ländern sowie Australien, Japan, China, Kanada, Brasilien und den USA tauschen sich seit Samstag zu dem Thema aus. "Nach Tagungen unter anderem in Sydney und Montreal konnten wir nun hier in Leipzig neue Akzente in diesem innovativen Forschungsfeld setzen", sagt Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig, das die Tagung veranstaltet.

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger

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Renommierte Krebs-Forscher treffen sich zu Konferenz "Physics of Cancer" in Leipzig

25.08.2015

Beim Übergang vom gesunden in einen krankhaft veränderten Zustand verflüssigt sich ein Krebsgewebe. Das Deckgewebe - auch Epithel genannt - geht neuesten Forschungsergebnissen zufolge von einer glasartigen in eine flüssige Konsistenz über. "Der Zusammenhalt im Gewebe nimmt ab, Zellen werden weicher und kleben nicht mehr an den anderen Zellen fest", beschreibt Prof. Dr. Josef Alfons Käs, Biophysiker der Universität Leipzig, diesen Prozess. Er ist Mitorganisator der Tagung "Physics of Cancer" vom 7. bis 9. September an der Universität Leipzig, die sich mit dem Phänomen der physikalischen Onkologie intensiv beschäftigt.

Prof. Dr. Josef Alfons Käs

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Forscher entwickeln Alternativen zu Tierversuchen in der Augenheilkunde

12.08.2015

Physiker und Biologen der Universität Leipzig forschen seit Kurzem an Alternativmethoden zu Tierversuchen in der Augenheilkunde. Ziel dieses neuen Forschungsprojektes, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ist es, in den kommenden drei Jahren Langzeit-Kulturmethoden von adultem Augengewebe zu entwickeln und zu etablieren. "Die verwendeten Augengewebe werden nicht von Labortieren gewonnen, wie es bisher üblich war, sondern von Schlachthöfen geliefert, wo sie als Abfall anfallen", erklärt die Physikerin und Projektkoordinatorin Dr. Mareike Zink.

Dr. Mareike Zink

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Exklusive Einladung für Postdoktorandin

11.-17.08.2015

Die Postdoktorandin Dr. Wilma Neumann von der Universität Leipzig ist eine von 100 Nachwuchswissenschaftlern und Studierenden aus ganz Europa, die vom 11. bis 17. August bei "Roche Continents" teilnehmen. Diese knapp einwöchige Veranstaltung wird jährlich von der Firma F. Hoffmann-La Roche organisiert, um junge Künstler und Naturwissenschaftler zusammenzubringen und gemeinsam innovative Ideen zu entwickeln. Sie findet im Zusammenhang mit den Salzburger Festspielen statt. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach einer Bewerbung, für die Professoren einen Studierenden, Doktoranden oder Postdoktoranden nominieren dürfen. Neumann wurde von der Chemikerin Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins vorgeschlagen, in deren Arbeitsgruppe sie wissenschaftlich tätig ist. Sie wird gemeinsam mit den anderen Eingeladenen Aufführungen der Salzburger Festspiele besuchen, an zahlreichen Workshops teilnehmen und vieles mehr.

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins

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Kiwi-Genom entschlüsselt

15.07.2015

Ungewöhnliche biologische Eigenschaften machen die flugunfähigen Kiwis zu einer einzigartigen Vogelgruppe. Wissenschaftler der Universität Leipzig, u.a. Prof. Dr. Torsten Schöneberg vom Institut für Biochemie, und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie haben den genetischen Code der vom Aussterben bedrohten Lebewesen sequenziert. Dabei konnten sie wertvolle Rückschlüsse auf die evolutionäre Entwicklung hin zu einem nachtaktiven Vogel mit fehlender Farbsichtigkeit, aber ausgeprägtem Geruchssinn ziehen, die jetzt in der Fachzeitschrift "Genome Biology" publiziert wurden.

Prof. Dr. T. Schöeneberg

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Internationaler Nachwuchspreis für junge Biochemikerin

15.07.2015

Dr. Sylvia Els-Heindl vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig ist beim 24. Amerikanischen Peptidsymposium Ende Juni in Orlando (Florida) mit dem Dr. Bert L. Schram Award für die beste Präsentation der Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet worden. Auf der internationalen Tagung mit über 500 Teilnehmern aus Industrie und Forschung stellte die 29-Jährige ihre Ergebnisse auf dem Gebiet der Synthese und Analyse von bioaktiven Peptiden des Ghrelin-Rezeptors vor. In Ihrer Dissertation beschäftigte sich Sylvia Els-Heindl, die an der Universität Leipzig in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger forscht, mit der Erhöhung der Biostabilität von Peptiden. Diese werden im Körper relativ schnell durch Enzyme aufgelöst. Wenn die Peptide stabiler und länger im Körper sind, wird die Nahrungsaufnahme reduziert. Diese Tatsache kann für Therapeutika bei Adipositas-Patienten genutzt werden. Ghrelin ist das einzige außerhalb des Gehirns erzeugte Hormon im menschlichen Körper. Es ist für eine erhöhte Nahrungsaufnahme verantwortlich.

Prof. Dr. A. Beck-Sickinger

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BBZ auf dem Erlebnisparcours der Medizinischen Fakultät

12.07.2015

Vor 600 Jahren, am 10. Juli 1415, wurde an der Universität Leipzig die Medizinische Fakultät gegründet. So stand der 10. Juli 2015 ganz im Zeichen des Jubiläums: Nach dem Festakt am Vormittag wurde der Erlebnisparcours der Medizin um 12:00 Uhr offiziell eröffnet. Allein bis 17 Uhr hatten bereits gut 6.000 Besucher das vielseitige Mitmachangebot auf dem Augustusplatz  genutzt.
Das BBZ präsentierte sich gemeinsam mit anderen universitären Forschungsgruppen und dem IZI Fraunhofer im Gemeinschaftszelt „Regenerative Medizin und Biotechnologie“.  
Den Besucher erwarteten verschiedene Stationen und Exponate zum Anschauen und Mitmachen rund um das Thema Zelle:
Ein sichbarer Anziehungspunkt war ein in der Mitte des Zeltes stehendes zwei Meter hohes Kniemodell. Die Stammzellforscher um Dr. Ronny Schulz erklärten anhand des Exponates degenerative und traumatische Gelenkerkrankungen am Knie und wie Knorpelschäden mit Stammzelltherapien minimalinvasiv behandelt werden könnten. Mit einem Arthroskopie-Tower konnten Besucher vor Ort in die Rolle des Klinikers schlüpfen und sich an Gelenkspiegelungen in einem Schultermodell versuchen. Anhand des automatischen Mixens von Drinks, die am Stand verkostet werden konnten, wurde auch ein neues Verfahren zur Sortierung und Kultivierung von Zellen demonstriert. Dr. Astrid Schön erklärte zusammen mit weiteren Mitarbeitern der Arbeitsgruppe Molekularen Zellzherapie, wie die Wanderungsbewegungen der frühen Menschheit anhand mitochondrialer DNA nachgewiesen werden können. Zusammen mit Sabine Schmidt stellte Dr. Dana Krinke aus der Professur für Molekularbiologisch-biochemische Prozesstechnik neue bioelektronische Monitoring-Systeme der Forschergruppe vor, welche u.a. neue Ansätze für patienten-spezifische Chemotherapien bei Tumorerkrankungen ermöglichen.
Dermatologen des SFB Transregio 67 stellten eine Zelltherapie zur Behandlung der Weißfleckenkrankheit vor. Zur Veranschaulichung  konnten im Zelt Haare gezupft und unter dem Binokular angeschaut werden.

BBZ allgemein, Dr. Ronny Schulz, Prof. Dr. Seibel, Prof. Dr. Robitzki, Prof. Dr. Simon

Fotogalerie zum Erlebnisparcours
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Mikro-Labore: Chemiker der Uni Leipzig erhalten Millionenförderung

03.07.2015

Mit einer Fördersumme von etwa zwei Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den kommenden drei Jahren ein von der Universität Leipzig koordiniertes Forschungsvorhaben. In der Forschergruppe "Integrierte chemische Mikrolaboratorien" haben sich sechs Leipziger Arbeitsgruppen mit Forschern der Berliner Humboldt-Universität und dem Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam zusammengeschlossen. Neben Prof. Dr. Detlev Belder, dem Sprecher der neuen Forschergruppe,  ist auch Prof. Dr. Andrea Robitzki an diesem kooperativen Forschungsprojekt beteiligt.
Ziel des interdisziplinären Verbundes ist die Untersuchung von chemischen Prozessen im Mikromaßstab. Chemikalien werden dabei in kreditkartengroßen Systemen statt in großen Kolben gehandhabt.

Prof. Dr. Detlev Belder, Prof. Dr. Andrea Robitzki

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Chinesische Delegation besuchte das BBZ

22.6.2015

Eine chinesische Delegation aus der chinesischen Provinz Hubei besuchte auf Initiative des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz am letzen Freitag, den 19.6.2015, die BIO CITY LEIPZIG. Die chinesischen Mediziner kamen für drei Tage nach Sachsen um Einblicke in die sächsische Medizinlandschaft zu gewinnen. Letzte Station des Besuches in Leipzig am Freitag war nach der Neuen Messe Leipzig und dem Park-Krankenhaus das BBZ. Hier informierte Prof. Dr. Augustinus Bader (Zelltechniken und angewandte Stammzellbiologie) die Delegation über seine Forschungsarbeit  und  über die Zusammenarbeit biotechnologisch relevanter Gruppen in einem Life-Science-Netzwerk an der Universität Leipzig.

Prof. Dr. Augustinus Bader

Auszeichnung für Evamarie Hey-Hawkins

08.06.2015

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins wird für ihre herausragenden wissenschaftlichen Forschungsleistungen mit dem Elhuyar-Goldschmidt-Prize ausgezeichnet. Der Preis wird gemeinsam von der Gesellschaft deutscher Chemiker (GDCh) und der Royal Society of Chemistry of Spain (RSEQ) in Spanien verliehen. Mitte Juli wird die Chemikerin nach Madrid reisen und dort die Auszeichnung entgegen nehmen.

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins

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StadtFestSpiel 1000-Jahre Leipzig

30.05.2015

Der Festumzug der StadtFestSpiel am 30. Mai 2015 war einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr 1000-Jahre Leipzig. Fünf überlebensgroße bewegliche Skulpturen zogen als "Lipsias Löwen" von verschiedenen Plätzen aus in die Innenstadt. Dort trafen sie auf die Stadtgöttin Lipsia, die als sechste Figur für Bürgerschaft und Werte Leipzigs steht. Die Löwenskulptur "Wissenschaft & Bildung" startete am Mariannenpark. Eine Station auf ihrem Weg in die Innenstadt war der Botanische Garten. Hier wurde dem Löwen von Prof. Dr. C. Wilhelm vom Institut für Biologie ein Geburtstagsstrauß der Pflanzenvielfalt aus dem Botanischen Garten überreicht.

Auf dem Weg in die Stadt wurden auf Papier gebrachte Visionen von verschiedenen Akteueren - u.a. auch vom BBZ - aus den Bereichen Buch & Medien, Witschaft & Handel, Sport & Umwelt, Wissenschaft & Bildung sowie Kunst & Kultur eingesammelt und später am Abend an Ballons befestigt in den Nachthimmel entsendet.

Prof. Dr. C. Wilhelm, BBZ allgemein

Vision des BBZ anläßlich des StadtFestSpiels 1000 Jahre Leipzig

Austausch mit Nashville weiter gefördert

29.05.2015

Der studentische und wissenschaftliche Austausch zwischen der Vanderbilt Universität in Nashville (USA) und der Universität Leipzig wird bis 2016 finanziell weiter gefördert. Die amerikanische Max-Kade-Stiftung bewilligte kürzlich einen entsprechenden Antrag der Projektleiterin Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger. Mit der Förderung sind pro Jahr zehnwöchige Forschungsaufenthalte von bis zu sechs Studierenden und zwei Dozenten an der jeweiligen Partnerhochschule möglich. Im Sommer werden vier   Vanderbilt-Studierende nach Leipzig kommen und in den Forschungsgruppen von Prof. Dr. Daniel Huster, Prof. Dr. Thorsten Berg, Prof. Dr. Norbert Sträter und Prof. Dr. Beck-Sickinger mitwirken.

Prof. Dr. Beck-Sickinger, Prof. Dr. Thorsten Berg, Prof. Dr. Norbert Sträter

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Gerhard-Hesse-Preis für Prof. Dr. Detlev Belder

10.04.2015

Detlev Belder

Der Arbeitskreis Separation Science der Fachgruppe Analytische Chemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. hat Prof. Dr. Detlev Belder von der Universität Leipzig anlässlich der ANAKON 2015 in Graz/Österreich den diesjährigen Gerhard-Hesse-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Analytischen Trenntechniken verliehen. Der Leiter des Instituts für Analytische Chemie erhielt diese Ehrung am 25. März als Anerkennung für seine grundlegenden und instrumentellen Arbeiten auf dem Gebiet der miniaturisierten Trenntechniken, der Elektrophorese und Chromatographie, sowie im Bereich der Lab-on-Chip-Technologie. Ihm gelang es, chemische Reaktionen und deren Synthesekontrolle auf einem Chip zu kombinieren. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern hat er in den vergangenen Jahren die Möglichkeiten miniaturisierter Trenntechniken deutlich erweitern können und diese in einer Vielzahl von Originalarbeiten in namhaften analytischen Zeitschriften der wissenschaftlichen Welt zugänglich gemacht. Neben seiner beeindruckenden Forschungsleistung ist Detlev Belder in der Nachwuchsförderung aktiv und engagiert sich für die Analytische Chemie in Deutschland als Editor analytischer Zeitschriften, im Vorstand der Fachgruppe Analytische Chemie und als Fachkollegiat in der Deutschen Forschungsgemeinschaft. "Ich freue mich sehr über die Ehrung als Wertschätzung für vergangene Erfolge und auch als auch als Ansporn für die Zukunft", sagte er.

Prof. Dr. Detlev Belder

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Oliver Petters aus Arbeitsgruppe von Dr. Ronny Schulz mit Schüler beim Pipettieren an der Werkbank

Von Stammzellen und dem ewigen Kampf im Innern unseres Körper

Zehn Schüler nutzten den Boys‘ Day im BBZ

23. März 2015

Am Boys‘ Day am 23. April schnupperten zehn Schüler der 7. bis 10. Klasse am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) in Berufsfelder der Biologie, Human- und Veterinärmedizin hinein. Die 12- bis 16-jährigen Teilnehmer kamen nicht nur aus Leipzig und Umgebung, auch aus Sachsen-Anhalt, und sogar aus Schleswig-Holstein reisten sie an, um in der BIO CITY dabei zu sein und sich beruflich zu orientieren.
Zunächst konnten sich die Jungen über Zulassungsvoraussetzungen sowie Inhalte und Aufbau von Studiengängen aus den Bereichen Naturwissenschaften und Medizin informieren. Im praktischen Teil wurden die Schüler dann im Labor für kurze Zeit zum Zellforscher: Sie ernteten Stammzellen, färbten sie an, bestimmten ihre Anzahl mikroskopisch und säten die Zellen wieder aus. In der abschließenden Schnuppervorlesung zum Thema „The good, the bad and the ugly – wie entgehen Krankheitserreger der Kontrolle durch das Immunsystem?“ erfuhren die Teilnehmer außerdem mehr über Zellen und deren Abwehrmechanismen gegen Krankheitserreger.

BBZ, allgemein

BBZ-Forscher machen großen Schritt auf dem Weg zur personalisierten Krebstherapie

19. März 2015

Eine Neuentwicklung aus dem Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) der Universität Leipzig könnte in Zukunft die Behandlung von Krebspatienten revolutionieren. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Andrea Robitzki haben ein Messgerät entwickelt, mit dem bis zu 96 Proben gleichzeitig analysiert werden können. "Wir können zum Beispiel zeitgleich an 96 Zellproben von einem Tumor die Wirkung von unterschiedlichen Medikamenten testen, aber auch die Wirkung eines Medikaments auf 96 unterschiedliche Tumorzellen", umreißt Robitzki zwei von zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten der Apparatur. Getestet wurde die Technik unter anderem bereits an Zellen, die aus Gehirntumoren entnommen worden waren. Die Erkenntnisse des Medizinerteams wurden jetzt im renommierten Fachmagazin "Biosensors and Bioelectronics" veröffentlicht.

Prof. Dr. Andrea Robitzki

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Graduiertenschule BuildMoNa veranstaltet Jahrestagung

18.03.2015

Am 23. und 24. März 2015 findet die Jahrestagung der Graduiertenschule "Leipzig School of Natural Sciences - Building with Molecules and Nano-objects" (BuildMoNa) der Universität Leipzig statt. Dabei werden Themen aus der aktuellen Forschung zur Entwicklung und zum Studium neuer Materialien sowie zu Prozessen der Selbstorganisation von Molekülen und Nano-Objekten präsentiert. Die Tagung gilt als eine wichtige Plattform des interdisziplinären wissenschaftlichen Austauschs von Doktoranden und renommierten Wissenschaftlern.

Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins

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Universität Leipzig an neuem Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur beteiligt

23. Februar 2015

Die Universität Leipzig ist an dem neuen Programm "Deutsches Netzwerk für Bioinformatik-Infrastruktur" (de.NBI) beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert das im März startende Bioinformatik-Projekt bis 2020 mit 22 Millionen Euro. In dem Netzwerk haben sich acht deutsche Zentren zusammengeschlossen, die für die Bearbeitung bioinformatischer Daten auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften ausgewiesen sind.

Prof. Dr. Peter F. Stadler

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Kleine Moleküle mit großer Wirkung

Chemiker der Uni Leipzig gehen neue Wege in der Wirkstoffforschung

23. Februar 2015

Chemiker der Universität Leipzig haben erstmals Moleküle mit sehr gezielter Wirkung auf ein wichtiges Protein für die Krebstherapie entwickelt. Den Forschern um Prof. Dr. Thorsten Berg gelang damit gleichzeitig der Nachweis, dass eine biologisch wichtige Familie von Proteinen mit wirkstoffartigen Substanzen in ihrer Funktion gehemmt werden kann. Dadurch ergäben sich neue Perspektiven für die zukünftige Behandlung menschlicher Erkrankungen, erklärte Berg, der seine Ergebnisse kürzlich in der Onlineausgabe der international führenden Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" veröffentlicht hat.

Prof. Dr. Thorsten Berg

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Kleiner Mikrochip ermöglicht neue Einblicke in die Chemie

6. Februar 2015

Chemiker der Universität Leipzig haben ihren selbst entwickelten Mikrochip erweitert, der auf kleinstem Raum auch komplexe chemische Prozesse ermöglicht und ein großes Chemielabor ersetzen kann. Den Forschern um Prof. Dr. Detlev Belder vom Institut für Analytische Chemie gelang es damit, in ihren bereits im Jahr 2011 erstmals der Fachwelt präsentierten Mikrochip noch mehr neue Funktionen zu integrieren. Dies sei ein großer Schritt hin zur umweltfreundlichen chemischen Mikrosynthese, betonte Belder, der die neuesten Forschungsergebnisse seiner Arbeitsgruppe kürzlich in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift "Angewandte Chemie" veröffentlichte.

Prof. Dr. Detlev Belder

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Vom Flugdinosaurier zum Vogel: Software verbessert das Erstellen von Stammbäumen

3. Februar 2015

Ob Dinosaurier, Mammutbäume oder Eintagsfliegen - die Evolution hat im Laufe von Jahrmillionen vielerlei Lebewesen hervorgebracht. Um zu untersuchen, in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis sie zueinander stehen, erstellen Forscher Stammbäume. Bioinformatiker aus Saarbrücken, Leipzig und Marburg haben nun ein Rechenverfahren entwickelt, das hierfür deutlich mehr Daten heranzieht, als dies bislang der Fall war. Die Methode zeigt exaktere Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Arten auf. Die Forschungsarbeit wurde in der renommierten Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) veröffentlicht.

Prof. Dr. Peter F. Stadler

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Promotionspreise der Research Academy verliehen

5. Februar 2015

Die Research Academy Leipzig hat am 2. Februar die Promotionspreise für herausragende Dissertationen verliehen, die im Jahr 2014 abgeschlossen wurden. Die Prämierung fand im Rahmen des Jahresempfangs in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig statt.
Im Bereich Mathematik/Informatik und Naturwissenschaften teilte sich Tobias Möller aus der Arbeitsgrupppe von Prof. E. Hey-Hawkins den Promotionspreis mit dem der Mathematiker Tristan Buckmaster. Möllers Dissertation beschäftigt sich mit neuen synthetischen Ansätzen von P-chiralen Phosphanen . Die beste Arbeit im Bereich der Lebenswissenschaften lieferte Stefanie Babilon aus der Gruppe von A. Beck-Sickinger mit ihrer Forschung „Regulation of Neuropeptide Y Receptor Activation and Trafficking“.

Prof. Dr. E. Hey-Hawkins, Prof. A. Beck-Sickinger

Zur Pressemitteilung im LUMAG

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger: Erneut dreijährige Amtszeit im Wissenschaftsrat

2. Februar 2015

Der Bundespräsident hat auf gemeinsamen Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Hochschulrektorenkonferenz, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger für eine erneute dreijährige Amtszeit in den Wissenschaftsrat berufen.

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger

Zur Pressemitteilung des Wissenschaftsrates

Wichtiger Mechanismus bei der Bildung von Nervenbahnen entdeckt

16. Januar 2015

Der Forschergruppe um Dr. Ines Liebscher und Prof. Dr. Torsten Schöneberg vom Institut für Biochemie der Medizinischen Fakultät ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Verständnis der Bildung von Nervenbahnen gelungen. Sie entdeckten einen Weg, bestimmte Proteine regelrecht an- und abzuschalten, die für die Sicherung von Nervenbahnen von Bedeutung sind. Ähnlich wie die einzelnen Adern von elektrischen Kabeln sind die Nervenbahnen voneinander isoliert, um Fehlfunktionen zu vermeiden. Zuständig für die Isolierung ist eine Zellschicht, die Myelin genannt wird, und sich schützend um die Nervenbahnen wickelt. Eine gestörte Myelinisierung findet man bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose. Eine gerade erst in den Fokus rückende Gruppe von Rezeptoren, deren Funktion bisher im Dunkeln lag, ist dabei offenbar von entscheidender Bedeutung. Die Erkenntnisse wurden jetzt im international renommierten Journal "Cell Reports" publiziert. Ein eigens gegründeter Forscherverbund wird sich in den kommenden drei Jahren der speziellen Rezeptorengruppe widmen.

Prof. Dr. Torsten Schöneberg

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letzte Änderung: 16.10.2017 

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