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  • Pressemitteilungen 2017

Pressemitteilungen

BuildMoNa vergibt BuildMoNa-Awards 2017 und zeichnet Doktoranden-Vorträge aus

8. März 2017

Anläßlich der Jahrestagung der Graduiertenschule Building with Molecules and Nano-objects (BuildMoNa) am 6. und  7. März 2017 wurden die BuildMoNa-Awards 2017 für herausragende wissenschaftliche Leistungen im vergangenen Jahr vergeben.
Dr. Ria Schönauer (ehemals Arbeitsgruppe Prof. Dr.  Prof. Dr. A. Beck-Sickinger) erhielt den ersten Preis für ihre Publikation in der Zeitschrift Journal of Medicinal Chemistry. In dieser veröffentlichte sie ihre Ergebnisse zur Modifizierung des Proteins Adrenomedullin, welches eine wichtige Rolle bei der Therapie von Lungenerkrankungen spielen könnte. Der Chemiker Anup Kumar Adhikari, Doktorand bei Prof. Dr. E. Hey-Hawkins vom Institut für Anorganische Chemie,  erhielt den zweiten Preis für seine Forschung zum Reaktionsverlauf der Synthese von drei neuen phosphorreichen Verbindungen. Seine Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Chemistry – A European Journal publiziert. Der Physiker Martin Glaser aus der Aurbeitsgruppe von Prof. Dr. J. Käs (Physik der weichen Materie) bekam den dritten Preis für seine Publikation im New Journal of Physics zu Untersuchungen der Strukturbildung von DNA-Nanoröhren in molekular dicht gepackten Umgebungen.

Außerdem hatten Doktoranden wieder einmal die Möglichkeit ihre wissenschaftlichen Leistungen in Form von Vorträgen und Postern zu präsentieren. Die drei besten Vorträge wurden mit Preisen honoriert. Den ersten Preis erhielt Jan-Patrick Fischer, ebenfalls aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. A. Beck-Sickinger vom Institut für Biochemie. In seinem Vortrag sprach er über den Ersatz von Disulfidbrücken in Adrenomedullin (ADM) zur Erhöhung der metabolischen Stabilität des vasoaktiven Peptids.

BuildMoNa, Prof. Dr. A. Beck-Sickinger, Prof. Dr. E. Hey-Hawkins,
Prof. Dr. J. Käs

Leipziger Forscher erklären wichtigen Prozess bei biologischer Methanbildung

23. Februar 2017

Methan ist das Hauptprodukt der Biogasherstellung in Biogasanlagen, in denen es zur Energiegewinnung erzeugt wird. Zugleich gilt Methan auch als effektives Treibhausgas, denn es hat eine 25-mal stärkere Wirkung als Kohlendioxid. Die in der Natur für die Methanproduktion verantwortlichen Mikroorganismen produzieren jährlich ca. 1 Milliarde Tonnen Methan, wovon etwa ein Drittel in die Atmosphäre entweicht. Für die Bildung des Methans ist ein sehr spezielles Molekül als Katalysator notwendig. Forscher der Universität Leipzig haben nun in Zusammenarbeit mit Forschern der University of Kent in England entdeckt, wie dieser essentielle "Methankatalysator" gebildet wird. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht.

Prof. Dr. Gunhild Layer

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Spitzenforschung in drei Minuten - Universität Leipzig beim "Science Match" vertreten

23. Januar 2017

Am 26. Januar 2017 treffen sich etwa 100 Spitzenforscher aus den Technikwissenschaften auf dem Dresdner Messegelände zum "Science-Match". Sie stellen in jeweils drei Minuten ihre neuesten Ergebnisse vor. Auch drei Wissenschaftler der Universität Leipzig werden Vertretern aus sächsischen Unternehmen, Schulen und Hochschulen sowie interessierten Bürgern ihr Forschungsthema kurz und verständlich präsentieren - der Physiker Prof. Dr. Josef Käs, der Biologe Prof. Dr. Christian Wilhelm sowie Prof. Dr. Andreas Melzer vom Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) der Medizinischen Fakultät.

Wissens- und Technologietransfer, Prof. Dr. Josef Käs, Prof. Dr. Christian Wilhelm

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Chemiker verstehen, wie die Natur große Stärkemoleküle abbaut

16. Januar 2017

Menschen, Tiere und Pflanzen speichern Energie in Kohlenhydraten, zu denen zum Beispiel die pflanzliche Stärke zählt. Diese langkettigen Moleküle weisen eine komplexe, helixartige Struktur auf, die zum Abbau und zur Verwertung dieses energiereichen Stoffes entwunden werden muss. An der Universität Leipzig haben die Arbeitsgruppen um Prof. Dr. Norbert Sträter vom Institut für Bioanalytische Chemie und Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann vom Institut für Biochemie zusammen mit Wissenschaftlern in der Schweiz und England nun verstanden, wie Proteine die Stärkestruktur erkennen und entwinden - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur "grünen Chemie".

Prof. Dr. Norbert Sträter

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letzte Änderung: 22.03.2017 

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