Das Projekt setzt sich zum Ziel, ca. 20 wenig untersuchte, aus sprachwissenschaftlicher, landeskundlicher und didaktischer Sicht aber relevante Textsorten umfassend zu untersuchen und so einen Beitrag zur Textsorten- und Textlinguistik zu leisten.
Die geplante Monographie wird die ausgewählten Textsorten exemplarisch in Hinblick auf ihre funktionalen, kommunikativen, textstrukturellen und sprachlichen Eigenschaften untersuchen. Bei der Auswahl der Texte stehen folgende Gesichtspunkte im Mittelpunkt: Mediale Vielfalt, Einschlägigkeit und Bandbreite bestimmter funktionaler und linguistischer Phänomene, potenzielle didaktische Relevanz, kulturell-landeskundliche Aspekte.
Die konkrete Analyse der Textsorten umfasst in der Regel folgende Aspekte: Bestimmung der dominierenden und weiterer Textfunktionen und der kommunikativen Einbettung, Charakterisierung der Makro- und der Mikrostruktur, Beschreibung des inhaltlichen / thematischen Bereichs, Realisationsform (mündlich-schriftlich), textgrammatische, grammatische, stilistische und lexikalische Kennzeichen, Umgang mit der jeweiligen Textsorte (rezeptiv / produktiv relevant etc.), Ausblick auf verwandte Textsorten.
| Projektmitarbeiter: | Prof. Dr. Christian Fandrych, Prof. Dr. Maria Thurmair, Universität Regensburg |
| Laufzeit: | 2006-2010 |
Das Projekt setzt sich zum Ziel, in zwei Bänden auf ca. 1600 Seiten einen aktuellen Überblick über den Stand der Forschung des Faches zu geben. Das Handbuch stellt eine völlige Neubearbeitung der ersten Auflage dar, wobei als wichtige neue Schwerpunkte das Deutsche als Zweitsprache sowie die Kultur- und Literaturstudien verstärkt aufgenommen werden. Die Publikation soll 2010 erscheinen.
| Herausgeberteam: | Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm, Universität Wien, Prof. Dr. Christian Fandrych, Universität Leipzig, Prof. Dr. Britta Hufeisen, Technische Universität Darmstadt, Prof. Dr. Claudia Riemer, Universität Bielefeld |
| Laufzeit: | 2007-2010 |
Die Studie dient der Bestandsaufnahme von Sprachsituation sowie
Sprachverwendungserfahrungen im Rahmen von postgradualen
internationalen Studiengängen an deutschen Hochschulen. Am Beispiel von
5 ausgewählten internationalen Master-Programmen soll für die
Wissenschaftssprachen Deutsch und Englisch ermittelt werden, wie sich
der institutionelle Rahmen, der Sprachstand von Lehrenden und
Studierenden sowie verschiedene Einstellungen bezüglich der
Fremdsprachen darstellen.
Bildungs- und sprachpolitisch sind solche
Erkenntnisse von zentraler Bedeutung, da in den letzten Jahren das
Angebot an postgradualen fremdsprachigen Studiengängen an deutschen
Hochschulen – nicht zuletzt aufgrund verschiedener
Internationalisierungsinitiativen der deutschen Hochschulen und des
DAAD – zugenommen hat. Mit der Einrichtung derartiger Studiengänge
verband sich die Erwartung, dass die internationalen Studierenden durch
studienvorbereitende und/oder studienbegleitende Deutschangebote
relativ zügig eine ausreichende alltagssprachliche Kompetenz sowie eine
zumindest rezeptive Kompetenz in der deutschen Wissenschaftssprache
erlangen würden. Die Untersuchung kann diesbezüglich Aufschluß über
erfolgreiche und weniger erfolgreiche Sprachfördermodelle geben und
Einsichten in verschiedene studiengangspezifische Lösungen im Hinblick
auf Sprachenwahl und -förderung bieten. Damit können erfolgreiche
Modelle aufgezeigt und hochschul- und fremdsprachendidaktische
Konsequenzen für die Planung von Sprachförderangeboten und die
methodisch-didaktische Gestaltung von Lehrveranstaltungen abgeleitet
werden. Relevant sind diese Einsichten nicht zuletzt für die (Weiter-)
Entwicklung geeigneter Lernmaterialien im Bereich des akademischen
Fremdsprachenlernens.
Das Projekt wird gefördert durch den DAAD und
von der Universität Leipzig kofinanziert.
Am 21.4.2010 wurde ein 70-seitiger Ergebnisbericht beim DAAD eingereicht. Weitere Publikationen werden folgen.
| Projektleitung: | Prof. Dr. Christian Fandrych |
| Projektteam | Prof. Dr. Erwin Tschirner Beate Reinhold M.A., Betina Sedlaczek M.A. (Projektkoordination) Antje Fröhlich (studentische Hilfskraft) |
| Laufzeit: | 2008-2009 |
Konzeption und Implementierung eines modular angelegten webbasierten Systems zur Abnahme von Sprachprüfungen und zur kursbegleitenden Leistungsmessung in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Russisch für die Niveaustufen A1 bis C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.
| Projektleitung: | Prof. Dr. Erwin Tschirner, Prof. Dr. Gerhard Heyer (Institut für Informatik), Dr. Olaf Bärenfänger |
| Mitarbeiter: | Agnes Goldhahn, M.A., Sylvia Scholz, M.A., Andreas Bülow, M.A., Sven Laudel (Dipl. Inf.), Manuela Lentzsch sowie weitere WHK und SHK |
| Laufzeit: | 2006-2007 |
| Finanzierung: | Haushaltsfinanzierte Forschung (Eigenanteil), Drittmittel (Programm „Förderung von Projekten zur Sicherung des nachhaltigen Einsatzes von eLearning an Hochschulen des Freistaates Sachsen") |
| Weiterführende Links: |
Sprachtest der Universität Leipzig
Flyer zum Sprachtest [PDF 240 KB] |
E-Lernportfolios sind eine Ansammlung von Dokumenten, die es dem Lernenden ermöglichen, den eigenen Lernweg aktiv planen, beschreiten, dokumentieren und reflektieren zu können. Im Hinblick auf das Lernen bringen Online-Lernportfolios eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich, wie etwa eine stärkere Zielorientierung der Lehr- und Lernmaßnahmen, deren präzisere Planbarkeit, eine stärkere Einbindung der Lerner, eine insgesamt höhere Effektivität (Kosten- bzw. Zeitersparnis), eine größere Transparenz für alle Beteiligten, bessere Möglichkeiten der Erfolgskontrolle, Ansatzpunkte für ein konsequentes Risikomanagement sowie eine höhere Motivation der Lerner.
| Projektleitung: | Prof. Dr. Erwin Tschirner, Dr. Olaf Bärenfänger |
| Mitarbeiter: | Lavinia Ionica, M.A. |
| Laufzeit: | 2005-2007 |
| Finanzierung: | Haushaltsfinanzierte Forschung (Eigenanteil), Drittmittel (Programm „Förderung von Projekten zur Sicherung des nachhaltigen Einsatzes von eLearning an Hochschulen des Freistaates Sachsen") |
In dem Leipziger Präsens-Tandemprogramm werden ausländische Studierende mit den unterschiedlichsten Muttersprachen und Deutsche, die gerade diese Sprachen als Fremdsprache lernen, vermittelt. Bis Mitte November 2002 wurden z.B. 1022 Studierende für insgesamt 26 Sprachen vermittelt. Außerdem wird eine Sprachlernberatung angeboten, die den Studierenden dabei hilft Lernstrategien zu entwickeln, die für ihr weiteres Lernen von Vorteil sind. Das Programm hat einen sehr großen Erfolg bei deutschen und ausländischen Studierenden. Eine kleine Sendung dazu wurde schon über den TV-Sender Deutsche Welle ausgestrahlt; auch die Leipziger Volkszeitung hat darüber berichtet.
| Weiterführende Links: |
Der
Tandemserver Leipzig
als Spiegelserver des
International Tandem Network
s in Bochum. Über das International Tandem Network werden Tandempartner in aller Welt und für alle Sprachkombinationen vermittelt (bisher ca. 55 000 Lerner). Auf den Tandemservern befinden sich grundlegende Informationen über die Möglichkeiten im (e) Tandem eine Fremdsprache zu lernen. Hauptverantwortlich für das International Tandem Network sind Helmut Brammerts, Seminar für Sprachlehrforschung, Ruhr-Universität Bochum (Koordinator) und Prof. Dr. Karin Kleppin, Herder-Institut (Stellvertreterin).
Der TestDaF ist ein zentraler, standardisierter Test für Deutsch als Fremdsprache. Er richtet sich an Studierende, die die ein Studium in Deutschland aufnehmen wollen und hierfür einen Nachweis ihrer deutschen Sprachkenntnisse brauchen oder die in ihrem Heimatland ihre Deutschkenntnisse nachweisen müssen. Verantwortlich für die Erstellung, Organisation und Korrektur der Prüfung „Test Deutsch als Fremdsprache" ist das TestDaF-Institut. Es wurde Anfang 2001 in Hagen als An-Institut der FernUniversität Hagen und der Ruhr-Universität Bochum eingerichtet. Rechtlich und finanziell wird das TestDaF-Institut von der Gesellschaft für Akademische Testentwicklung e.V., Bonn getragen, zu deren Gründungsmitgliedern u.a. die Universität Leipzig gehört.
Als Vertreter des Rektors wirkt Prof. Dr. Erwin Tschirner, Herder-Inistut in der Gesellschaft für akademische Testentwicklung e.V. mit. Weiterhin ist sie Mitglied im Direktorium des TestDaF-Instituts, das das TestDaF-Institut in wissenschaftlichen Fragen berät.
| Weiterführende Links: |