Dipl.-Fachlehrerin Elisabeth Fiedler

Elisabeth Fiedler
Elisabeth Fiedler

Studium: Germanistik und Geschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig sowie Friedrich-Schiller-Universität Jena

Spezialisierung: Stilistik und Textlinguistik

16 Jahre an der Sektion Journalistik in Leipzig: Wissenschaftliche Assistentin und Lehrerin im Hochschuldienst, Wissenschaftsbereich »Theorie und Praxis des journalistischen Sprachgebrauchs«

Arbeitsschwerpunkte: – Funktionalstil Presse und Publizistik – Journalistisch-künstlerische Genres – Informierende Genres – Medienstilistik (Print und Agentur)

Seit der GrĂĽndung des Instituts fĂĽr KMW in Leipzig: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Journalistik auf dem Gebiet Sprach- und Textgestaltung

Publikationen: in wissenschaftlichen Zeitschriften, Fachorganen der Berufsorganisationen fĂĽr Journalisten und Lehrhefte.

In meinen Seminaren sollen die Teilnehmer ihre sprachlich-stilistische Kompetenz erweitern. Dabei gehen wir von den Bedürfnissen des späteren Berufs aus. In den Lehrveranstaltungen werden sprachlich-stilistische Probleme benannt und theoretisch begründet, die bei Herstellung und Rezeption von journalistischen Texten entstehen.

Diese theoretische Ausbildung mit Praxisbezug ist also auf anwendungsbereites sprachlich-stilistisches Wissen und Können ausgerichtet und soll zu bewusstem und verantwortungsvollem Verhalten gegenüber geschriebener und gesprochener Sprache befähigen. Sie hat an der Universität Leipzig eine lange Tradition. In Jahrzehnten theoretischer und praktischer Arbeit und Auseinandersetzung wurde sie gemeinsam von Lehrkräften und Studenten entwickelt und modifiziert.

 

Die Studenten erwerben in meinen Lehrveranstaltungen

  • journalistisches Sprachwissen,
  • Sprachbeurteilungsvermögen und
  • Sprachgestaltungsvermögen.

 

Es werden Techniken geübt, deren Beherrschung für den journalistischen Beruf Voraussetzung sind, z. B. Training des aktiven Wortschatzes Bedeutungsübertragungen, Beseitigen oder Erzeugen von Doppelsinn, Erproben verschiedener Stilschichten und Stilfärbungen, Kürzen von Sätzen, Beseitigen oder Herstellen des Nominalstils, bis hin zur sprachlichen Ausprägung der Darstellungsarten und zu den Stilprinzipien unterschiedlicher Darstellungsformen.

Diese Übungen dienen der Entwicklung von notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten in der journalistischen Sprachhandhabung als einer unerlässlichen Teilvoraussetzung für journalistische Tätigkeit. Deshalb diskutieren die Lehrveranstaltungen auch sprachliche Varianten.

Die Studierenden werden in die Lage versetzt, die Darstellungsformen in den jeweiligen Medien inhaltlich und sprachlich angemessen, rezipientenbezogen, variabel und marktwirksam einzusetzen

Grundsätzliche Literatur zu meinen Lehrveranstaltungen:

  • Fleischer, W.; Michel, G.; Starke, G.: Stilistik der deutschen Gegenwartssprache. Frankfurt/M. 1996.
  • Sowinski, B.: Stilistik. Stuttgart 1999.
  • Sowinski, B.: Deutsche Stilistik. Frankfurt/M. 1991.
  • Sanders, W.: Stil und Stilistik. Heidelberg 1995.
  • Fix, U.; Lerchner, G.: Stil und Stilwandel. Frankfurt/M. 1991.

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