Der Abschiedsbrief von Robert Enke in der Zeitung, der in die Truppe eingebettete Reporter im Kriegsgebiet oder die Machenschaften eines Sportchefs einer öffentlich-rechtlichen Anstalt: Studierende des ersten Fachsemesters im Masterstudiengang Journalistik haben sich im Rahmen der Vorlesung "Kommunikationsethik" unter Leitung von Prof. Dr. Martin Welker mit medialen ethisch-moralischen Grenz- und Problemfällen beschäftigt.
Herausgekommen sind acht großformatige Posterarbeiten, die Vorgänge rund um schwierige Ereignisse aufzeigen und erläutern, wo jeweils die journalistische Herausforderung lag. Ausgestellt wurde anlässlich des Dies academicus - die Schau war anschließend eine Woche lang im Hörsaalgebäude der Universität zu sehen.
Prof. Welker: "Ziel der Ausstellung war es, den kritischen Blick auch fachfremder Besucher zu schärfen und bestimmte Problemzonen des Journalismus durchsichtig zu machen." Zudem sollten sich die Studierenden in anspruchsvoller Weise mit dem Lehrstoff beschäftigen.
Zuletzt aktualisiert: 27. Dezember 2010