Das Archiv enthält alle Beiträge der Uncover-Lehrredaktionen seit dem Sommersemester 2006. Die Artikel sind nach dem Zeitpunkt ihres Ersterscheinens bei Uncover sortiert.
Der Countdown läuft. In zwei Jahren feiert die Universität ihr 600-jähriges Jubiläum und bis dahin soll auch der neue Universitätscampus fertig sein. Doch so reibungslos läuft der Bau nicht. Denn Ende März standen die Baumaschinen einige Wochen still.
Seit Anfang Februar hat die Interimsmensa geöffnet. Das Speisenangebot ist noch das Gleiche, doch der Platz ist weniger geworden. Für die Studenten gibt es nur 150 Stühle. Ziemlich wenig im Vergleich zur alten Mensa.
"Integration" ist keine leichte Sache. Analphabetismus, das Grundgesetz, kommerzielle Interessen - alles soll sich irgendwie zu einem harmonischen Ganzen fügen. Die Lehrer in den “Integrationskursen” für Migranten sollen es richten. Sie haben Deutsch als Fremdsprache studiert, wird das genügen?
Sie sind ungeschickt, fett und grinsen den ganzen Tag. Auf Plakatwänden, im Fernsehen und bei Wohltätigkeitsveranstaltungen sind sie deshalb gern gesehen – die Rede ist von Maskottchen. Jeder kennt sie, die meisten mögen sie. Hinter der niedlichen Maskerade stecken oft schwer arbeitende, schwitzende Studenten.
Da steht er und sieht ziemlich allwissend und sehr entspannt aus. Kann er ja auch, hat er doch nichts zu tun, als zu studentischen Zeiten aufzustehen, sich im Seminar zurückzulehnen, nervösen Studenten bei ihren Referaten zuzuhören und ab und zu etwas von seiner Allwissenheit preiszugeben. Oder macht ein Dozent doch mehr?
Die Universität Leipzig hat geschafft, was das Gesundheitsministerium gerne schaffen würde: Die Deutschen bewegen sich mehr. Oder zumindest ein Teil von ihnen: die Leipziger Studenten. Seit Beginn des Uni-Umbaus sind sie nämlich vorbei, die Zeiten des gemütlichen Kaffeetrinkens zwischen den Lehrveranstaltungen. Jetzt heißt es: Rauf aufs Rad, runter vom Rad, rein ins Seminar, raus aus dem Seminar und das Ganze von vorne.
Leipziger Studenten haben über zwei Semester als Kuratoren gearbeitet. Auf ihrem Plan standen Aufgaben wie Pressearbeit, Passepartoutsschneiden und Sponsorensuche. Zu Ehren des 150. Geburtstags von Max Klinger haben sie am 21. Juni eine Ausstellung mit vier Grafikzyklen Klingers in der Leipziger Kustodie eröffnet.
Das Internet hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Ergänzung der Literatur entwickelt. Traditionelle Bücher jedoch kann auch das so oft beschworene Web 2.0 nicht ersetzen und bietet sich als Plattform für Künstler und ihre Texte an. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten.
Vorbei die „dunklen“ Zeiten. Die Zeiten als Menschen mit Behinderung mancherorts eher aufbewahrt und verwaltet als therapiert wurden. Bis in die frühen 90er Jahre herrschten teilweise unmenschliche Bedingungen in manchen Heimen für Behinderte und alte Menschen. Doch wie schaut das heutige Leben von Menschen mit Schwerstbehinderung aus?
Leipziger Studierende bleiben mit ihrem Semestertickets auf die Linien der Leipziger Verkehrsbetriebe beschränkt, während Tickets anderer Universitäten die großzügige Nutzung des regionalen Schienennetzes ermöglichen. Diese Begrenzung besteht seit über zehn Jahren – eine Änderung ist trotz Verhandlungen nicht in Sicht.