Das Archiv enthält alle Beiträge der Uncover-Lehrredaktionen seit dem Sommersemester 2006. Die Artikel sind nach dem Zeitpunkt ihres Ersterscheinens bei Uncover sortiert.
Journalismus kompakt: Der Masterstudiengang „Journalistik“ der Universität Leipzig, der als bisher einziger Master in Deutschland ein integriertes Volontariat umfasst, geht zum Wintersemester in die dritte Runde. Die Studierenden werden in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Online ausgebildet.
Nach drei Jahren Interimslösungen kehren die Leipziger Studenten im Sommersemester in den neu gestalteten Campus am Augustusplatz zurück. Der Neubau der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wurde gemeinsam mit einem privaten Investor finanziert. Der hat im Erdgeschoss des Instituts in der Grimmaischen Straße eine Einkaufsmeile eingerichtet. Nicht alle Studenten sind damit einverstanden.
Die Konzeption des neuen Leipziger Journalistik-Masters war ein Experiment. Es gab kaum Erfahrungswerte mit ähnlichen Studiengängen, auf die man hätte aufsetzen können; eventuelle Fehler in der Ausarbeitung blieben auf dem Papier unentdeckt. Erst die Zeit kann zeigen, wie praktikabel das Konzept wirklich ist – und die Erfahrung der Studenten.
Seit Oktober ist die Leipziger Studentin Marlies Dumbsky die neue Deutsche Weinkönigin. Hinter dem Titel verbirgt sich jedoch weit mehr als der glanzvolle Auftritt mit Abendkleid und Krönchen. Weinkönigin sein ist eine anstrengende Aufgabe, die Marlies mitunter um den halben Globus führt. Das ist mit einem Studium natürlich nicht leicht zu vereinbaren.
Ideen, Teamgeist und Finanzen – an diesen drei Schlagworten führt bei der Organisation des diesjährigen Universitätsjubiläums kein Weg vorbei. Das wissen auch die Studenten, die trotz anfänglicher Hindernisse eigene Projekte zum 600-jährigen Bestehen ihrer Hochschule initiiert haben.
Die ambitionierte Bologna-Reform zielt auf mehr Flexibilität im Studium. Bis 2010 soll ein europaweiter Hochschulraum entstehen. Momentan stellt jedoch selbst ein Wechsel innerhalb Deutschlands die Studierenden vor Probleme.
Seit der Umstellung von Diplom auf Master ist die Mobilität der Leipziger Journalistik-Studenten deutlich gesunken. Aus dem ersten Jahrgang war bisher kein einziger im Ausland. Und auch von den 29 Studenten des zweiten Jahrgang plant niemand einen Auslandsaufenthalt. Dabei sollte mit der Umstellung auf die neuen Abschlüsse die studentische Mobilität gefördert werden.
Seit den 1990er Jahren wurden laut Leipziger Stadtverwaltung von den insgesamt rund 260.000 Wohnungen im Stadtgebiet drei Viertel erneuert. Eine stetige Durchmodernisierung hat nicht nur Fürsprecher. Die Verantwortlichen der Stadt wollen weiterhin unsanierte Wohn-Alternativen anbieten. Ganz zur Freude von André Dönicke: Kohlen schleppen ist für den Leipziger Studenten keine Last – im Gegenteil, er genießt die behagliche Ofenwärme. Dennoch fragt er sich, wie lange er dazu noch die Gelegenheit hat.
Die Stadtteile östlich des Leipziger Zentrums gelten vielen Leipzigern als Problembezirke. Vor allem die Eisenbahnstraße leidet unter dem Ruf, Treffpunkt für Dealer und Drogenabhängige zu sein. Doch wer sich genauer umhört, trifft auch Menschen, die den Osten durchaus schätzen. Was verursacht diese unterschiedliche Wahrnehmung und wie viel ist wirklich dran an den Problemen des Leipziger Ostens? Eine Bestandsaufnahme.
Das Geld ist knapp, vor allem, wenn man Student ist. Für die Mensa und die Zigarette danach reicht es - fast - immer. Die Kultur bleibt dabei aber oft auf der Strecke. Doch müssen Konzerte, Kino und Kabarett immer teuer sein? Eine Erstsemestlerin macht für uns den Test, Schulnoten inklusive.