Christoph Peters, MA, M.A. war von April 2003 bis März 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Journalistik II der Universität Leipzig tätig. Er leitete die Lehrredaktion Hörfunk. Er ist Programmdirektor von mephisto 97.6 - dem Lokalradio der Universität Leipzig - und betreut als Zweitgutachter Diplomarbeiten, insbesondere auf dem Gebiet Hörfunkjournalismus. Christoph Peters ist Studiengangsadministrator für den Masterstudiengang Hörfunk und Mitglied der Eignungsprüfungskommission für den Master Journalistik.
Zusammen mit Prof. Machill konzipierte Christoph Peters die Profillinie Radio am Institut für KMW. Als Programmdirektor von mephisto 97.6 verantwortet Christoph Peters in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (Büro Leipzig) die Winter- und Sommerakademie des Senders. Außerdem veranstaltet er Seminare zur Qualitätssicherung des Programms und organisiert mit freundlicher Unterstützung des DAAD und des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes (DPJW) Studienreisen ins Ausland (Polen, Slowenien, U.S.A.). Zusammen mit der Verbund Netzgas AG initiierte Christoph Peters ein corporate social responsibility - Projekt: den Aufbau einer Wirtschaftsredaktion bei mephisto 97.6. Er ist Dozent für die "Selbstmanagement Initiative LeipzigLerntGründen" (SMILE).
Im Rahmen seines Promotionsprojektes forscht er über Internetnutzung als Ressource für Vergemeinschaftungsprozesse und nationale Identität. Hierzu führt er eine standardisierte Befragung von 400 schottischen Bürgern durch. Im Rahmen seiner Promotion weilte Christoph Peters mit einem DAAD-Graduierten Stipendium drei Monate als Visiting Research Student am medienwissenschaftlichen Fachbereich (Media@LSE) der London School of Economics and Political Science (LSE).
Von 1994 bis 2001 studierte Christoph Peters als Vollstipendiat der Friedrich – Ebert- Stiftung Kulturwissenschaften und Journalistik an der Universität Leipzig und schloss bei Prof. Dr. Jürgen Gerhards als Magister Artium mit einer Arbeit über die Konstruktion von Feindbildern in deutschen und britischen Boulevard- und Qualitätszeitungen ab. 1998 absolvierte Christoph Peters das einjährige Masterprogramm „International Journalism“ an der Napier University, Edinburgh, Schottland. Seine Masterarbeit schrieb er bei Dr. Chris Atton zum Thema „Germany and the British Press – British National Identity Discourse“. Mit einem Stipendium der RIAS BERLIN Stiftung weilte Christoph Peters 2002 zwei Monate als „Visiting Media Fellow“ am Terry Sanford Institute of Public Policy an Duke University, USA.
Nach dem Studium arbeitete Christoph Peters als freier Journalist für sämtliche kulturpublizistsichen Hörfunkformate der ARD und Projektmanager für Neue Medien. Er produzierte Filme und Texte für RWE, DaimlerChrysler und Aventis und konzipierte den postgraduierten Studiengang Master of Crossmedia Publishing. Für das MDR Projekt “VIAEUROPA” (Medien-Partnerschaft Deutschland – Polen) arbeitete er als freier Online - Redakteur. Für MDR Kultur produzierte er zwei Hörfunkserien aus Polen und Slowenien und war Co-Autor des ARD-Buches „Die Jahrhundertflut“ (Bertelsmann). Außerdem produzierte er Hörfunkfeatures für den Bayerischen Rundfunk, den Südwestrundfunk und den Deutschlandfunk. Für sein Audio- und Filmprojekt über das multireligiöse Zusammenleben im mittelenglischen Leicester erhielt Christoph Peters das Kontext Recherchestipendium der E.ON Ruhrgas AG. Sein Deutschlandfunk- Hörfunkbeitrag „Slowenien – die Schweiz des Balkans“ war 2004 für die Schlussjury des Ernst Schneider Preises 2004 der IHK Deutschland nominiert. Ein Jahr später erhielt er ein Recherchestipendium im "Internationalen Journalistenwettbewerb" der Stiftung Erinnerung, Verantwortung & Zukunft mit einer Geschichte zur internationalen Versöhnungsarbeit an der deutsch-polnischen Grenze: „Armia Krajowe meets Coventry in Görlitz/Zgorzelec“. Für seine 20- minütige TV-Reportage „Hindus – Muslims – Fish n Chips“ war Christoph Peters für die „Shockin Local Short Night Shuffle“ im Rahmen der Leipziger Dokfilmtage 2005 nominiert. Seit dem Sommer 2007 arbeitet Christoph Peters als freier Journalist für Magazinsendungen der TV-Sender 3sat, ARTE und MDR.
Christoph Peters ist Alumni der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der RIAS BERLIN Stiftung. Er ist KONTEXT – Recherchestipendiat, Ex-Fellow am Terry Sanford Institute of Public Policy (DUKE University), Mitglied im „Freundeskreis mephisto 97.6“, im Deutschen Journalistenverband und im Young Leaders Network der Haniel Stiftung (Duisburg). Christoph Peters ist Gründungsvorstand der Leipziger Vereine Deutsch-Spanische Freundschaft e.V. und re:tina e.V..