Für die Einen ist er ein wichtiges Kulturgut, für die Anderen ein Ärgernis: der Musikpavillon im Clara-Zetkin-Park. 2012 feiert der Pavillon seinen 100. Geburtstag. Der Streit um seine Zukunft ist aber noch nicht ganz erloschen.
Leipzig bietet Kultur für jeden Geschmack – Messe, Oper, Theater, Museen, eine ausgeprägte freie Szene und sechs Kabaretts in der Innenstadt. Auch wenn Leipzig nicht sächsische Hauptstadt ist, so ist sie doch deutsche Metropole der Kleinkunsthäuser. Die Kabaretts müssen im riesigen Kulturangebot der Stadt dem hohen Konkurrenzdruck standhalten. Doch ihr Publikum schwindet.
Leipziger Skater verwandeln eine alte Fabrikhalle in einen Sport- und Freizeittreff, der nicht nur bei Kindern und Jugendlichen Anklang findet, sondern auch bei Lehrern.
Die Billardvariante Snooker erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. „Snooker in Deutschland entwickelt sich nach wie vor positiv und Vereine gewinnen Mitglieder. Auch das Engagement und die Vertragsverlängerung hinsichtlich der erweiterten Ausstrahlung von Snookerturnieren auf Eurosport werden die Entwicklung des Sports weiter vorantreiben“, erklärt Bundestrainer Thomas Hein. In Leipzig gibt es den größten Billardverein Sachsens. Dort spielt der 25-jährige Student Konrad Bauersfeld Snooker. Uncover hat ihn beim Training begleitet.
Das Berufsfeld Journalismus wird derzeit ordentlich umgekrempelt. Nicht nur neue digitale Medien, sondern auch die Finanzkrise sorgen für grundlegende Umstrukturierungen auf dem Arbeitsmarkt. Berufsanwärter können seltener auf eine sofortige Festanstellung hoffen und haben etliche strategische Entscheidungen zu treffen, um sich irgendwann vom „Medienmachen“ zu ernähren.
Das Leipziger St. Georg Klinikum bietet seit einiger Zeit den neuen Service „Kuschelblick-TV“ an. Nun können Eltern ihre kranken Neugeborenen via Webcam online auf der Intensivstation besuchen. Lohnt sich diese teure Anschaffung der Klinik überhaupt? Ein Besuch im St. Georg Klinikum gibt Aufschluss.
Medizinische Einrichtungen und Labore suchen regelmäßig Studenten, die sich für Tests und organische Spenden zur Verfügung stellen. Viele der potentiellen Probanden schrecken zurück. Doch wer sich traut, kann gutes Geld kassieren. Eine Bestandsaufnahme über Motive und Risiken.
Ein medizinischer Begriff ging 2011 wie kein anderes Wort durch die Presse und zierte die Titel der größten deutschen Printprodukte: „Burn-out“. Während das Syndrom zu Beginn des Jahres von Blättern wie BILD, Spiegel und Frankfurter Rundschau bereits zur „Volkskrankheit“ erklärt wurde, erfolgte im Dezember die große Wende in der Burn-out-Debatte: Nach dem Erscheinen des Deutschen Ärzteblattes am 18. November wurde „Modediagnose Burn-out“ zum Schlagwort. Die gleichen Medien sprachen nun von der Erfindung einer Krankheit und dem Geschäft mit den vermeintlich Ausgebrannten, die nach Expertenmeinung in den meisten Fällen doch Depressive seien. Für UNCOVER haben wir uns auf die Suche nach dem nicht greifbaren Syndrom gemacht und sehr unterschiedliche Perspektiven zu Burn-out gefunden.
Bio muss nicht teuer sein: Die Leipziger Foodcoop „Biokiste“ versucht sich an einem neuen Modell der Lebensmittelwirtschaft. Sie bestellt bei Großhändlern und bietet Lebensmittel zum Einkaufspreis an. Was bestellt wird und woher die Produkte kommen, entscheidet die Gemeinschaft. Regionalität ist dabei besonders wichtig. Eine kostengünstige Alternative, sich umweltbewusst zu ernähren - aber sind Lebensmittel aus der Region wirklich nachhaltiger als konventionelle Ware im Supermarkt?
Viele Studenten leben der Sozialerhebung der Studentenwerke von 2010 zufolge von einem durchschnittlichen Einkommen von rund 770 Euro im Monat. Damit liegen sie unter der offiziellen Armutsgrenze von rund 900 Euro. Wenn die Waschmaschine kaputt geht und die Eltern nicht aushelfen können, sinkt der Kontostand in die roten Zahlen ab. In Leipzig gibt es verschiedene Möglichkeiten der Ebbe im Portemonnaie zu entgehen: Im Umsonstladen, auf der Online-Verschenkebörse „Freecycle“ und beim Leipziger Tauschring kann jeder auch ohne Geld seinen Hausstand aufmöbeln.