Leipzig bietet Kultur für jeden Geschmack – Messe, Oper, Theater, Museen, eine ausgeprägte freie Szene und sechs Kabaretts in der Innenstadt. Auch wenn Leipzig nicht sächsische Hauptstadt ist, so ist sie doch deutsche Metropole der Kleinkunsthäuser. Die Kabaretts müssen im riesigen Kulturangebot der Stadt dem hohen Konkurrenzdruck standhalten. Doch ihr Publikum schwindet.
Deutschland braucht eine neue Stipendienkultur. Davon ist Bundesbildungsministerin Annette Schavan überzeugt und brachte zum Sommersemester 2011 das Deutschlandstipendium auf den Weg. Es soll nicht nur besonders engagierte Studenten fördern, sondern auch die Verantwortung der Gesellschaft für die Bildung stärken. Kann das gelingen? - Ein prüfender Blick auf zwei Leipziger Hochschulen.
Ausgebeutet fühlt sich der Großteil der „Generation Praktikum“. Erfahrungen zu sammeln ist wichtig und für viele Studenten ein Pflichtteil während des Studiums. Doch wenn das Praktikum weit weg von der eigenen Wohnung ist, kommt es zu ersten Problemen. Wovon soll die Miete vor Ort bezahlt werden, wovon die Fahrkarten in der fernen Stadt? Ein Großteil der Praktika wird nicht vergütet. Mitglieder des EU-Parlaments forderten deshalb jetzt, europaweite Standards für Praktika einzuführen. Ein Grundgehalt, um die Lebenshaltungskosten zu decken, sorgt dabei für Diskussionsbedarf.
Um die Krankenversicherung als Pflichtpolice kommt kein Student herum. Doch die beste Zeit des Lebens hält auch Missgeschicke bereit, bei denen der Krankenschutz nicht ausreicht: Haftpflicht, Hausrat und Erwerbsunfähigkeitsschutz sind wichtige Begleiter im Studentenleben.
Ein Laborpraktikum mit geringem Praxisanteil, eine Bibliothek ohne aktuelle Literatur und wissenschaftliche Beschäftigte, die gratis arbeiten: So sparen die sächsischen Hochschulen schon seit Jahren. Laut dem Ende Dezember im Sächsischen Landtag beschlossenen Doppelhaushalt für 2011 und 2012 werden sie auch weiter sparen. Die Auswirkungen an Sachsens zweitgrößter Hochschule, der Universität Leipzig, sind überall zu spüren.
Gestern noch Student, heute planlos: Der Start in das Berufsleben ist für viele Absolventen eine Überforderung. Nicht alle Jungakademiker wissen, was sie mit ihrem Abschluss anfangen sollen – oder was sie wirklich während ihres Studiums gelernt haben. Dabei sind die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt gut.
Kommen und Gehen am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) der Universität Leipzig. Prof. Dr. Michael Haller, Leiter des Lehrstuhls Journalistik I, wird die Einrichtung nach diesem Sommersemester verlassen. Seine Professur wird zunächst nur durch Prof. Dr. Martin Welker für ein Jahr vertreten. Nötig wurde eine solche Übergangslösung, weil eine Neuausschreibung der Professur Hallers an verschiedenen Stellen versäumt wurde. Doch damit nicht genug: Derartige Interimslösungen, die die Kontinuität in der Lehre gefährden, stehen in den nächsten Jahren erneut an.
Mit dem Thema „Kultur- und Wirtschaftsjournalismus am Beispiel der Autostadt in Wolfsburg“ befassten sich 16 Studenten des Master-Studienganges Journalistik vom 11. bis 14. November 2009 in Wolfsburg. Gemeinsam organisierten Prof. Dr. Marcel Machill, Dipl.-Medienwissenschaftler Markus Beiler und Dipl.-Journalist Johannes R. Gerstner vom Lehrstuhl für Journalistik II sowie Dipl.-Medienwissenschaftler Christian Cauers, dem Autostadt-Pressesprecher, das viertägige Seminar, das direkt vor Ort in dem weltweit bekannten Themenpark stattfand.
Erfahrene Lehrbeauftragte und „neue Gesichter“ verstärken im Wintersemester 2009/2010 die Lehre am Lehrstuhl für Journalistik II in Leipzig.
Journalismus kompakt: Der Masterstudiengang „Journalistik“ der Universität Leipzig, der als bisher einziger Master in Deutschland ein integriertes Volontariat umfasst, geht zum Wintersemester in die dritte Runde. Die Studierenden werden in den Bereichen Print, Hörfunk, Fernsehen und Online ausgebildet.