
Herzlich Willkommen auf der Website der Leipziger Journalistik. Die Abteilung Journalistik der Universität Leipzig ist verantwortlich für den Master-Studiengang Journalistik – den bundesweit einzigen Masterstudiengang mit einer Dauer von drei Jahren und einem integrierten Volontariat.
Die Leipziger Journalistik bildet für alle Mediengattungen aus: Am Lehrstuhl I mit Vertretungsprofessor Dr. Martin Welker befassen wir uns schwerpunktmäßig mit Print und Crossmedia. Der Lehrstuhl II mit Universitätsprofessor Dr. Marcel Machill hat die Schwerpunkte Hörfunk, Fernsehen, Online sowie internationale Mediensysteme. Unsere aktuelle Studiengangsbroschüre enthält Informationen über Forschung und Lehre im MA Journalistik.
Sollten Sie Fragen zu unseren Forschungsprojekten, unseren Lehrveranstaltungen, zu den Prüfungsordnungen oder Sprechzeiten haben, so schauen Sie bitte unter den jeweiligen Links aus der Navigationsleiste oben links nach. Und falls Sie nach gründlicher Recherche dennoch nicht fündig geworden sein sollten, so helfen Ihnen unser Sekretariat und selbstverständlich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne weiter.
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Der Präsidentschaftswahlkampf 2012 in den USA ist in diesem Semester der Schwerpunkt der Seminare „Theorie und Praxis der Auslandsberichterstattung“ im Masterstudiengang Journalistik. Die Leipziger Journalistik arbeitet bei diesem Angebot mit dem US-Generalkonsulat in Leipzig zusammen. In drei Seminarsitzungen werden Medienpraktiker und Experten erwartet. Jessica MacLeod, eine US-amerikanische Journalistin, wird zur journalistischen Arbeitsweise und –kultur in den USA sprechen und den Studenten einen Einblick in ihren Arbeitsalltag geben. Prof. Dr. Charles Postel (San Francisco State University) gibt einen Einblick über die Entwicklung und den Einfluss der Tea Party im aktuellen Wahlkampf. Einen Überblick über das politische System der USA unter besonderer Berücksichtigung des Wahlsystems bietet Teta M. Moehs, Konsulin für öffentliche Angelegenheiten in Leipzig.
Ziel der Seminare ist es, anhand des Präsidentschaftswahlkampfes die Funktionen und Aufgaben von Auslandskorrespondenten zu analysieren und anhand praktischer journalistischer Aufgaben zu trainieren. Bestandteil ist neben den Gastvorträgen auch eine Diskussion mit Gaststudenten der University of Missouri.
Weitere Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Ein Beitrag zum Einsatz von Online-Videos bei deutschen Tageszeitungen, verfasst von Prof. Dr. Marcel Machill, Johannes R. Gerstner und Sven Class, ist nun im englischsprachigen Sammelband "Understanding the Interactive Digital Media Marketplace: Frameworks, Platforms, Communities and Issues" erschienen. Den Textauszug zum Beitrag finden Sie hier.
Herausgegeben wird der Band von Ravi S. Sharma (Nanyang Technological University), Margaret Tan (Nanyang Technological University) und Francis Pereira (University of Southern California). Inhaltlich deckt das 428-seitige Werk unterschiedlichste Aspekte zu Nutzung und Vermarktung multimedialer Inhalte ab. Weitere Informationen zu Inhalt und Erhältlichkeit des Buches gibt es auf der Website des Verlages IGI Global.

Der Beirat des baden-württembergischen Karl-Steinbuch Forschungsprogramms hat jetzt in Stuttgart getagt. Prof. Welker war kürzlich von der Medien- und Filmgesellschaft im Auftrag des Landes in das 6-köpfige Gremium berufen worden. In mehreren Runden wird an die Hochschulen insgesamt rund 1 Million Euro ausgeschüttet.

„Through the Looking-Glass“- Durch den Spiegel: einen besseren Titel hätte es für dieses Seminar nicht geben können. Vom 4. bis 8. Juli 2011 waren zum ersten Mal Studenten von der Missouri School of Journalism in der Abteilung Journalistik der Universität Leipzig zu Gast, um sich in einem Intensivseminar mit dem Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland auseinander zu setzen. Geleitet wurde das Seminar von Prof. Dr. Marcel Machill aus Leipzig und Dr. Monika Fischer aus Missouri. „Das war eine unheimlich intensive, anstrengende Woche“, bilanziert Prof. Machill.

Zwanzig Studenten der Universität Leipzig nahmen an dem Seminar „Journalismus und Sexualität: Faire Berichterstattung in einem sensiblen Bereich“ in Berlin teil. Das Programm wurde von Journalistik-Professor Marcel Machill und Journalistin Margit Miosga zusammengestellt. Die vier Tage boten viele Überraschungen. Einige Seminarteilnehmer mussten für Recherchen ihre persönlichen Schranken überwinden. Mehr...

Gleich drei Organisationen haben den Geschäftsführenden Leiter der Leipziger Journalistik, Prof. Dr. Marcel Machill, als Gutachter berufen: Die Europäische Kommission hat Machill als „Independent Expert“ zur Begutachtung von Großprojekten mit einer Fördersumme von über 1,5 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Science in Society“ berufen. Professor Machill wird in Brüssel für die Generaldirektion „Forschung und Innovation“ die Projektanträge internationaler Konsortien prüfen.
In Deutschland ist Marcel Machill als Gutachter von zwei Organisationen berufen worden, die neue Studiengänge in den Bereichen Journalistik, Medien und Kommunikation akkreditieren. Für die „Foundation for International Business Administration Accreditation“ (FIBAA) hat Machill im März einen Studiengang an der Hochschule Neu-Ulm begutachtet; für die „Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover“ (ZEvA) evaluiert er einen Bachelor-Studiengang Journalistik in Berlin.

Die Massenmedien waren Teil und Wegbereiter der friedlichen Revolution im Herbst 1989 in Ostdeutschland. Exemplarisch zeigen dies die beeindruckenden Bilder von den Montagsdemonstrationen in Leipzig, aus der westdeutschen Botschaft in Prag und von der Öffnung der Berliner Mauer. Neben dem politischen und gesellschaftlichen Umbruch 1989/90 fand in Ostdeutschland auch eine fundamentale Neuordnung des Mediensystems statt: Zum ersten Mal seit sechs Jahrzehnten gab es wieder freie und unabhängige Medien. 2010 jährt sich nicht nur der Jahrestag der Wiedervereinigung zum 20. Mal – es lohnt sich auch ein Blick auf zwei Jahrzehnte freie Medien in Ostdeutschland und auf die erforderlichen Weichenstellungen für die nächsten Jahre. Der Band "Medienfreiheit nach der Wende" von Marcel Machill, Markus Beiler und Johannes R. Gerstner – pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit im Buchhanel erhältlich – erlaubt ein „kritisches Feiern“ und richtet sich an Medienpolitiker, Journalisten, Historiker und an alle Bürger, die an der weiteren Entwicklung der Medienfreiheit nicht nur in Ostdeutschland interessiert sind. Mehr zum Buch...

Der Abschiedsbrief von Robert Enke in der Zeitung, der in die Truppe eingebettete Reporter im Kriegsgebiet oder die Machenschaften eines Sportchefs einer öffentlich-rechtlichen Anstalt: Studierende des ersten Fachsemesters im Masterstudiengang Journalistik haben sich im Rahmen der Vorlesung "Kommunikationsethik" unter Leitung von Prof. Dr. Martin Welker mit medialen ethisch-moralischen Grenz- und Problemfällen beschäftigt.
Herausgekommen sind acht großformatige Posterarbeiten, die Vorgänge rund um schwierige Ereignisse aufzeigen und erläutern, wo jeweils die journalistische Herausforderung lag. Ausgestellt wurde anlässlich des Dies academicus - die Schau war anschließend eine Woche lang im Hörsaalgebäude der Universität zu sehen. Prof. Welker: "Ziel der Ausstellung war es, den kritischen Blick auch fachfremder Besucher zu schärfen und bestimmte Problemzonen des Journalismus durchsichtig zu machen." Zudem sollten sich die Studierenden in anspruchsvoller Weise mit dem Lehrstoff beschäftigen.
Download Plakate Charlotte Roche, Robert Enke und Nadja Benaissa (PDF)

Der internationale Tag der Pressefreiheit wird seit 1994 begangen. Er erinnert an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Welt. ›Reporter ohne Grenzen‹ zählten allein für das Jahr 2008 weltweit mehr als 60 getötete Journalisten. Doch neben diesen besonders auffälligen Bedrohungen der Pressefreiheit und des Lebens von Journalisten, die zu Recht die Aufmerksamkeit der Welt verdienen, gibt es unzählige Grauzonen. Der Sammelband Band untersucht die Lage der Pressefreiheit auf vier Kontinenten – der Ansatz ist also im besten Sinne ein globaler. Die Autoren, zum größten Teil aktive journalistische Praktiker, sind ausgewiesene Experten in ihren Berichterstattungs- bzw. Forschungsfeldern und haben alle eine langjährige Berufs- und Auslandserfahrung.

Die Inhaltsanalyse ist sowohl eine der Schlüsselmethoden der Medien- und Kommunikationswissenschaft als auch der Sozialwissenschaften insgesamt. Wie aber analysiert man Inhalte im Internet? Zwar waren noch nie so viele Inhalte verschiedenster Kommunikationsformen so leicht verfügbar und öffentlich zugänglich wie heute – andererseits wachsen mit dieser Zugänglichkeit offenbar auch deren sublime Dispositionen: Die Produkte von Online-Kommunikation sind dynamisch und wandelbar, flüchtig, vielfach verlinkt, scheinen quantitativ unbegrenzt und sind demnach alles andere als manifest. Das vorliegende Buch ist eine Bestands- und Momentaufnahme derzeitiger Verfahren und Bereiche der Online-Inhaltsanalyse.

Der 2007 im Halem-Verlag erschienene rund 350 Seiten lange Sammelband "Die Macht der Suchmaschinen / The Power of Search Engines", herausgegeben von Marcel Machill und Markus Beiler, ist wieder im Buchhandel erhältlich. Mit diesem Band liegt eine Publikation vor, die die Rolle von Suchmaschinen in der Informationsgesellschaft in den wichtigsten Dimensionen aus verschiedenen Perspektiven wissenschaftlich beleuchtet und dabei hilft, die künftige Suchmaschinenforschung zu systematisieren. Mehr...

Mitte November 2009 ist die 2. Auflage der umfassenden Journalismusstudie "Journalistische Recherche im Internet. Bestandsaufnahme journalistischer Arbeitsweisen in Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen und Online" von Marcel Machill, Markus Beiler und Martin Zenker im Vistas Verlag erschienen. Die Mehrmethodenstudie liefert Erkenntnisse über die Einbindung von Online-Recherchierverfahren in den Gesamtrechercheprozess von Journalistinnen und Journalisten. Mehr...

Nach insgesamt 12.500 vergriffenen Exemplaren hat die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) in Kooperation mit der EU-Initiative "klicksafe.de" die 2. Auflage der erfolgreichen Broschüre mit dem Titel „12 goldene Suchmaschinen-Regeln“ von Marcel Machill herausgegeben. Auch die elektronische Fassung, die seit 2005 mehrere zehntausend Mal von der Website der LfM heruntergeladen worden war, ist jetzt auf dem aktuellen Stand. Mehr...