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Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur ökonomisch, ökologischen, soziodemographischen und regionalpolitisch umsetzbaren Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme, zum Erhalt der Lebensqualität und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in polyzentrischen Verdichtungsregionen mit raumstrukturellem Wandel zu leisten. Hierfür soll zusammen mit kommunalen, regionalen und überregionalen Akteuren ein übertragbares kooperatives regionales Flächenmanagementkonzept für die länderübergreifende Kernregion Mitteldeutschland entwickelt werden.
Die folgenden Projektschwerpunkte werden gemeinsam durch alle Verbundprojektpartner erarbeitet:

  • Sensibilisierung der kommunalen, regionalen und überregionalen Akteure für eine abgestimmte Planung. Dabei wird die Zusammenarbeit der Akteure über Expertengespräche, Workshops sowie die Durchführung von Planspielen hergestellt.
  • Darstellung und Bewertung soziodemographischer, siedlungs- und kulturräumlicher Strukturveränderungen, gegenwärtiger Entwicklungstrends bei verkehrlicher und umwelttechnischer Infrastruktur sowie bestehender Aufgabenverteilung und deren finanzielle Berücksichtigung unter Schrumpfungsbedingungen.
  • Gegenüberstellung der Zielstellungen von Regional-/Landesplanung und Wissenschaft in qualitativer und quantitativer Form; Reflektion anhand der Ziele der Beispielkommunen.
  • Untersuchung der Interessenkonflikte und Abschaffung der Defizite zwischen übergeordnetem politischen/planerischen Willen und kommunalem Handeln u. a. durch Stärkung der interkommunalen Kooperation; Aufzeigen von Analogieschlüssen und Entwicklungsoptionen.
  • Analyse und Bewertung der bestehenden und in Diskussion befindlichen Instrumentarien aus finanzwissenschaftlicher, städtebaulicher, raumplanerischer, sozialgeographischer und infrastruktureller Sicht in der Untersuchungsregion (Fokus: Kooperationsaspekte)