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Die Rahmenbedingungen des Sächsischen Druckgrafik-Symposions sind auch im 17. Jahr seines Bestehens die altbewährten geblieben, so dass wieder fünf Künstler zu einem vierwöchigen Arbeitsaufenthalt nach Hohenossig eingeladen werden konnten. Unter der Vielzahl der Bewerber wählte die Jury, bestehend aus Christine Ebersbach, Christine D. Hölzig, Rudolf Hiller von Gaertringen, Rolf Münzner und Reinhard Rössler vier Künstler aus, bereits gesetzt war der Vorjahressieger der „100 Sächsischen Grafiken Chemnitz“, Peter Hofmann.
Bei dem Sächsischen
Druckgrafik-Symposion in den Werkstätten
für künstlerische Druckgrafik Jeanette und Reinhard
Rössler in Hohenossig nahmen teil:
Charlotte Boesen
Konrad Henker
Peter Hofmann
Katrin Kunert
Katrin Stangl
Während ihres Aufenthalts wurden die Künstler von den drei „Symposionsdruckern“ Reinhard und Jeanette Rössler sowie Thomas Sebening aus München betreut. Nachdem das Ausstellungszentrum Kroch-Haus der Universität Leipzig aufgrund der anstehenden Sanierung kurzfristig geschlossen wurde, kann die traditionelle Ausstellung der Ergebnisse nun dankenswerter Weise im Foyer des Gewandhauses stattfinden.
Das diesjährige Sächsische Druckgrafik-Symposion hat einmal mehr eine eindrucksvolle Vielfalt verschiedener Herangehensweisen aufgezeigt. Bei aller Unterschiedlichkeit der Ansätze stand in der Mehrzahl der Fälle die Auseinandersetzung mit der sichtbaren Welt im Vordergrund, die freilich bisweilen stark verfremdet wurde. Im Hinblick auf die Frage, wie die Druckgrafik weiterentwickelt werden kann, werden in der Ausstellung wieder neue interessante Antworten zu finden sein.
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