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1942 am 6. April wird Kurt Thomas Michael Morgner in Chemnitz
geboren
1960 Abitur, jährliche Sommeraufenthalte an
der Ostsee
1961-1966 Studium
an der Hochschule für Grafik und Buchkunst
in Leipzig, Diplom
Seit 1962 erste Bilder, Gouachen, Grafiken
(insbesondere Aquatinten) entstehen.
Seit 1966 lebt M. freischaffend zunächst
in Dittersdorf und Karl-Marx-Stadt (Chemnitz)
1967 Heirat mit Dörte
Block
1970 Geburt der Tochter Friederike
1973 Umzug nach Einsiedel.
Gründungsmitglied und Mitarbeit
im künstlerischen Beirat der »GALERIE OBEN« in
Karl-Marx-Stadt. Reise mit einer Künstlerdelegation
nach Irkutsk.
1974 Geburt des Sohnes Maximilian. Reise nach
Leningrad und Besuch der Ermitage
1975/1976 Teilnahme an den Pleinairs in
Ahrenshoop, auf Hiddensee, auf der Ostrauer Scheibe und
Reise nach Krakow
1977 Mitbegründer
der Künstlergruppe »CLARA
MOSCH« (nach einer Idee von Thomas Ranft) in Adelsberg
bei Karl-Marx-Stadt
1980 Reisen nach Krakow und Hamburg.
M. lernt Prof. Carl Vogel, den Rektor der Kunsthochschule
Hamburg kennen, der
zu einem seiner wichtigsten Sammler und Förderer wird.
1981 Pleinair
in Gallenthin – Aktion und erste Videoperformance:
»M. überschreitet
den See bei Gallenthin«. Grafikmappe »Sterbezimmer«.
1982 Reisen nach Georgien und Armenien. Arbeit für das
evangelische Bonhoeffer-Gemeindezentrum Karl-Marx-Stadt (Emailleeingangstür
und teilweise Innengestaltung; fertiggestellt 1984)
1983 Aktionen:
»Grenzsituation« und »Großes
Thüringer Kreuz«. Arbeit an großformatigen
Latexbildern für das FDGB-Heim Schöneck, Grafikmappe
»Strand«,
Grafikmappe »M. überschreitet den See bei Gallenthin«
1984 Grafikmappe
»Jahreszeiten - Tageszeiten« (1982-1984).
Grafikmappe »Ecce Homo«. Es wird eine Krebserkrankung
bei Dörte M. diagnostiziert. M. tritt aus dem Bezirksvorstand
des Verbandes Bildender Künstler aus. M. lernt Anke
Roßner kennen.
1986 Stirbt Dörte M. in
Einsiedel. Fortführung
des »Ecce-Homo« Zyklus in den Sterbebett-Zeichnungen.
Beginn des Zyklus »Einsiedel«
1988 Zyklus »Tageszeiten/Jahreszeiten«,
Beschäftigung
mit Bonhoeffer (seit 1982), führt zur Idee des »Deutschen
Requiems« (Zeichnungen und Bildzyklen) und »Jüdisches
Requiem«. M. verweigert die Teilnahme an der X. Kunstausstellung.
Er verweigert die weitere Mitarbeit im Bezirksverband der
Bildenden
Künstler.
1989 großformatige Bilder,
Mixed-Media-Technik aus Lavage, Prägung, Collage/Decollage
(Ecce-Homo-Zyklus in großen Tafelbildern, Kreuzigung,
Aufsteigende/Stürzende).
Bild-Serien der »Großen Schreitenden«.
1990 M. bietet
dem »Neuen Forum« die Figuration
des Schreitenden als Signet an (abgelehnt). Radierungen zum
Thema Tauwetter. Heirat mit Anke Roßner und Geburt
der Tochter Charlotte.
1991 Reise nach Neu Delhi für
den Ersten Gesamtdeutschen Beitrag »Triennale Neu Delhi«
(Komplex »Auferstehung«),
Preisträger Griffelkunst Hamburg. Gründungsmitglied
der sächsischen Akademie der Künste Dresden und
der Freien Akademie Leipzig.
1992 Kunstpreis der Großen
Kunstausstellung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
1993 6-teilige
Installation »Kalvarienberg«, Fertigstellung
des ersten Ateliers in Einsiedel
1994 Italienreise, großformatige
Reliefbilder (die sog. »plastischen Bilder«)
1995 Erste
plastische Entwürfe, erste Doppelkreuz-Skulpturen
in Holz, Fertigstellung der Kassette »Reliquie Mensch«,
Reise in die USA
1996 erste Großskulptur
aus Stahl »Reliquie Mensch«
1997 farbige Arbeiten auf Papier, erste dialogische
Sklupturen (Positiv-Negativ-Prinzip von Bodenplatte und aufgerichteter
Skulptur), u.a. auch erste Entwürfe für die Frauenkirche
in Dresden.
1998 Reise nach Kopenhagen, Gewinner des Wettbewerbs
für
den neuen Kemberger Altar, Siegerentwurf wird vom örtlichen
Gemeinderat abgelehnt, Realisierung im Diözesan-Museum,
Würzburg.
1999 Reise nach Mexico-City und
Besichtigung der Maya-Tempelruinen der mexikanischen Halbinsel
Yucatan,
die Mappen »Palenque« entstehen.
2000 Erste Realisierung
der Figur »Schreitender« in
Stahl
2001 Aufstellung der großen
Stahlskulptur »Reliquie
Mensch (liegend)« am Schaummainkai (Beginn Museumsufer)
in Frankfurt/M, Skulptur »Spannung« für
den Platz vor dem Hauptgebäude der envia AG Chemnitz
2003 Aufstellung
einer Stahlskulptur auf dem neugestalteten Domplatz in Würzburg,
Gewinner des Wettbewerbs »Kunst
am Bau« des SIB und der Universität Leipzig und
Aufstellung der Stahlskulptur vor dem Biotechologischen-Zentrum,
Gastprofessur an der Sommerakademie in Salzburg
2004 Fertigstellung
des grafischen Zyklus »Narben«
Michael Morgner lebt und arbeitet in Einsiedel bei Chemnitz.
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