Erst
im Jahre 1972 wurde der vorhandene Kunstbesitz formell zur
Sammlung vereint und der neu gegründeten Kustodie zur
Verwaltung anvertraut. Diese ist seither auch für die
konservatorischen Belange ihrer Inventarisierung, fachgerechten
Aufbewahrung, Pflege und Präsentation sowie für
die Betreuung eventuell notwendiger Restaurierungen zuständig.
Zu den großen Vorhaben der kommenden Jahre zählt
insbesondere die Restaurierung der notgeborgenen Epitaphien
aus der 1968 gesprengten Universitätskirche St. Paul.
In diesem Zusammenhang wurde eine erfolgreiche Zusammenarbeit
mit der Hochschule für Bildende Künste in Dresden,
Fachklasse Restaurierung, etabliert. Es ist wünschenswert,
daß dieser kunst- und kulturgeschichtlich bedeutende
Epitaphbestand an prominenter Stelle in dem zu errichtenden
neuen Aula-Raum am Augustusplatz gezeigt werden kann.
600
Jahre Kunst – die Sammlung neu entdecken
Kunstkonzept
für den Neubau des Campus
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