Aktueller Forschungsschwerpunkt

 

In der aktuellen zweiten Erhebungswelle des Medienkonvergenz Monitorings III wird das Informationsverhalten Jugendlicher in der konvergenten Medienwelt fokussiert und untersucht, wie sich Heranwachsende unter den Bedingungen von Mediatisierung und Medienkonvergenz verfügbare mediale Informationssysteme aneignen und in ihre Lebensvollzüge integrieren. Entsprechend werden alle relevanten Medien in ihrer inhaltlichen und strukturellen Vernetzung berücksichtigt. Fokussiert wird jedoch insbesondere auf Mitmachangebote des Internets, um so – neben Prozessen der Informationsselektion und -rezeption – die entscheidende Veränderung medialer Information aufzunehmen, nämlich die Option eigentätiger Produktion und Distribution medialer Information. Gerade die Eigenschaften des Web 2.0 lassen schließlich nicht nur rezeptive Umgangsweisen mit Informationen zu, sondern ermöglichen den Nutzerinnen und Nutzern das (inter-)aktive Erstellen und Verbreiten von Informationen. 

 

Kooperation mit dem JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Um den informationsbezogenen Medienumgang Jugendlicher von 12 bis 19 Jahren vor dem Hintergrund von Prozessen der Konvergenz und Mediatisierung zu untersuchen, kooperiert das Medienkonvergenz Monitoring in der aktuellen Erhebungswelle mit dem JFF. Letzteres nimmt in seiner von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Studie Rezeption und Produktion von Information durch Jugendliche in der konvergenten Medienwelt Informationen von gesellschaftlicher und politischer Relevanz näher in den Blick. Gefragt wird in diesem Zusammenhang ferner nach den Potenzialen des informationsbezogenen Medienumgangs für die souveräne Lebensführung sowie für die gesellschaftliche bzw. politische Partizipation Jugendlicher. Die Untersuchung des Medienkonvergenz Monitorings fokussiert den breiten Informationsbegriff Jugendlicher, der neben politisch und gesellschaftlich relevanten auch entwicklungsbezogene und jugendkulturelle Themen umfasst.