Medienkonvergenz Monitoring III

 

Gefördert von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) untersucht das Medienkonvergenz Monitoring seit 2003 durch quantitative Onlinebefragungen und qualitative Intensivinterviews mit 12- bis 19-Jährigen zum einen Prozesse der konvergenzbezogenen Medienaneignung, zum anderen die personale und soziale Identitätsarbeit mit Medien im konvergenten Medienensemble.

Das Medienkonvergenz Monitoring III startete im August 2009 (Laufzeit: bis 07/2012) und knüpft inhaltlich an die vorangegangenen Projektphasen an.

 

Medienkonvergenz Monitoring I und II

In der ersten Phase zwischen März 2003 und Januar 2006 begleitete das Projekt die Studien zum "Umgang Heranwachsender mit Konvergenz im Medienensemble" des JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (München).
Zwischen 2006 und 2009 wurde das Medienkonvergenz Monitoring als eigenständiges Projekt mit den Schwerpunkten konvergenzbezogene Medienaneignung und Identitätsarbeit Jugendlicher an der Professur für Medienpädagogik und Weiterbildung fortgeführt. In dieser Zeit wurde insbesondere die Aneignung von Online-Spielen, Videoplattformen und Sozialen Online-Netzwerken untersucht.

 

Medienkonvergenz Monitoring III

Die erste Erhebungswelle des Medienkonvergenz Monitoring III widmete sich der Aneignung konvergenter Hörmedien und hörmedialer Online-Angebote (die Ergebnisse werden Anfang 2012 veröffentlicht).

In der aktuellen zweiten Erhebungswelle wird das Informationsverhalten Jugendlicher in der konvergenten Medienwelt fokussiert und untersucht, wie sich Heranwachsende unter den Bedingungen von Mediatisierung und Medienkonvergenz verfügbare mediale Informationssysteme aneignen und in ihre Lebensvollzüge integrieren. Entsprechend werden alle relevanten Medien in ihrer inhaltlichen und strukturellen Vernetzung berücksichtigt. Fokussiert wird jedoch insbesondere auf Mitmachangebote des Internets, um so – neben Prozessen der Informationsselektion und -rezeption – die entscheidende Veränderung medialer Information aufzunehmen, nämlich die Option eigentätiger Produktion und Distribution medialer Information. Gerade die Eigenschaften des Web 2.0 lassen schließlich nicht nur rezeptive Umgangsweisen mit Informationen zu, sondern ermöglichen den Nutzerinnen und Nutzern das (inter-)aktive Erstellen und Verbreiten von Informationen. 

Kooperation mit dem JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

Um den informationsbezogenen Medienumgang Jugendlicher von 12 bis 19 Jahren vor dem Hintergrund von Prozessen der Konvergenz und Mediatisierung zu untersuchen, kooperiert das Medienkonvergenz Monitoring in der aktuellen Erhebungswelle mit dem JFF. Letzteres nimmt in seiner von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Studie Rezeption und Produktion von Information durch Jugendliche in der konvergenten Medienwelt Informationen von gesellschaftlicher und politischer Relevanz näher in den Blick. Gefragt wird in diesem Zusammenhang ferner nach den Potenzialen des informationsbezogenen Medienumgangs für die souveräne Lebensführung sowie für die gesellschaftliche bzw. politische Partizipation Jugendlicher. Die Untersuchung des Medienkonvergenz Monitorings fokussiert den breiten Informationsbegriff Jugendlicher, der neben politisch und gesellschaftlich relevanten auch entwicklungsbezogene und jugendkulturelle Themen umfasst.

 

Nähere Informationen und die aktuellen Ergebnisse des Medienkonvergenz Monitoring finden Sie unter http://www.medienkonvergenz-monitoring.de.

 

Projekt im Masterstudiengang

studentische AnsprechpartnerInnen im Masterstudiengang:

Julia Hoffmann (B.A.) und Matthias Kamps (B.A.)