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STUDIENARBEITEN

 

SPANNUNGSFELDER FÜR GATEWAY GARDENS

Autorin: Philippa Dorow

Im Rahmen der fächerübergreifenden Seminararbeit des 3. Semesters steht ein ehemaliger US Stützpunkt im Focus. Die Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Flughafen macht das Gelände zu einer interessanten Konversionsfläche. Sie hat bereits einen Namen: Gateway Gardens. Die Urbanität, um aus der Fläche einen Ort zu formen, fehlt. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Suche nach dem Potential des Ortes und der hieraus zu generierenden Urbanität.

SPANNUNGSFELDER FÜR GATEWAY GARDENS Frankfurt

Gegensätze und Widersprüchliches sind Ausdruck urbaner Lebensräume.
Gateway Gardens als urbaner Lebensraum steht im unmittelbaren Kontext höchster Dynamik. Eine Dynamik, die nur dank logistischer Präzision und höchstem Maß an geregelten Prozessen entstehen kann.
Gateway Gardens ist Zeitzeuge globaler Spannungen, welcher als temporärer Lebensraum gebaut wurde. In kurzen und flüchtigen Begegnungen werden Innovationen möglich, gleichzeitig haben auch die alltäglichen Routinen und Banalitäten ihren Platz.

SPANNUNGSFELDER FÜR GATEWAY GARDENS Frankfurt

Ein Ort der Gegensätze, aus denen Spannungsfelder entstehen, welche den „Motor“ für eine urbane Dynamik bilden.

These:
Die Identifikation von Spannungsfeldern und deren Überlagerungen in der räumlichen Verortung im Areal, zeigen die Potentialräume, welche für die Entwicklung der lokalspezifischen Urbanität durch Nutzungen und Funktionen aktiviert werden sollen.

Verfasser: Philippa Dorow, Christiane Mugele, Clemens Rainer, Christian von Büren
Fächerübergreifende Übung/ 3. Semester
Matrikel 2007

DAS EINKAUFSNETZ-WERK – ÜBUNGSARBEIT DES 2005er MATRIKEL

Autorin: Juliane Vierich

Im dritten Semester des Studiengangs Urban Management steht das Thema Stadt & Handel im Mittelpunkt vieler Lehrinhalte. Im Rahmen des fächerübergreifenden Semesterprojektes beschäftigten sich die Studierenden des 05er-Matrikels mit dem Einzelhandel in der Stadt Freiberg.

Die Stadt Freiberg wird besonders durch ihren mittelalterlichen Stadtkern und den kleinteiligen Einzelhandel charakterisiert. Durch die veränderten Anforderungen an Einzelhandelsflächen und die nahe gelegenen Großstädte Dresden und Chemnitz mit ihren großen Einkaufsparks und Shopping-Malls verlor der Einzelhandel Freibergs in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung und Attraktivität. Überlegungen potentieller Investoren, ein Shoppingcenter in der Altstadt von Freiberg zu errichten, sollten von den Studenten überprüft und gegebenenfalls neue Konzepte entwickelt werden. Dabei entstanden bei der Bearbeitung des Themas ebenso unterschiedliche wie interessante Ansätze. Exemplarisch soll hier das Konzept „Einkaufsnetz-WERK“ der Gruppe von Kerstin Badde, Juliane Vierich und Volker Trüggelmann vorgestellt werden.

Das Konzept Einkaufsnetz-WERK entstand aus der Idee heraus, die traditionelle Altstadt zu bewahren und den Leerstand zahlreicher Ladenlokale für das neue Handelskonzept zu nutzen. Daher entschieden wir uns gegen das klassische Konzept eines geschlossenen, autonomen „Einkaufstempels“ und griffen die Idee eines offenen Shoppingcenters auf. Ein Initiator sollte die leer stehenden Ladenlokale in der Altstadt kaufen oder anmieten und unter seiner Regie Einzelhändler zu einem gemeinsamen Handel dirigieren. Das Prinzip des Einkaufsnetz-WERK findet sich in der folgenden Grafik wieder:

Einkaufsnetzwerk Freiberg

Dadurch kann ein hochwertiges Angebot geschaffen und durch gemeinsame Aktionen vermehrt Kunden in die Innenstadt von Freiberg gezogen werden. Flyeraktionen (siehe Bilder rechts) und ein entsprechender Internetauftritt, unterstützt durch ein einheitliches Logo oder eine identische Ladengestaltung sollen auf das Netzwerk und den Handelsverband in der Freiberger Altstadt aufmerksam machen und von „außen“ als zusammengehöriges Einkaufsnetz-WERK wahrgenommen werden. Dabei sollte sowohl die Besonderheit des Shoppingcenters, als auch der Umgebung zum Ausdruck gebracht werden - nach dem Motto „Auf der Suche nach dem Besonderen! - Flanieren im Altstadtflair Freibergs“. Auch alteingesessenen Ladenbetreibern sollte es ermöglicht werden, dem Einkaufsnetz-WERK beizutreten, so dass der Einzelhandel angekurbelt und von innen heraus gestärkt wird.

Fächerübergreifende Übung/ 3. Semester, Einzelhandel in der Stadt Freiberg
Matrikel 2005

BAHNBRACHE - NÜRNBERG

In ihrem zweiten Semester nahmen Studierende des Masterkurses Urban Management am ´aurelis award´ teil.

Das Projektteam erarbeitete das Konzept "Nürnberger Empfang" für das Planungsgebiet Kohlenhof/Nürnberg - eine ehemals bahngenutzte Fläche.

Die Verfasser erstellten im Rahmen ihrer Arbeit einen städtebaulichen Vertrag. Hierin wurden die Verantwortlichkeiten der Stadt und des Investors für die Entwicklung der Fläche geklärt.

Kohlenhof Nürnberg

Die Wirtschaftlichkeit des Projektes wiesen die Studenten über eine Standort- und Marktanalyse nach. Unter Berücksichtigung marktüblicher Werte für Mieten, Baukosten und Honorare wurde mittels Residualwertverfahren der maximal tragbare Wert des Grundstücks errechnet.

Der Vorschlag von Realisierungsphasen ließ eine schrittweise Entwicklung des Nürnberger Empfangs durch Teilinvestoren zu.

Kohlenhof Nürnberg Phase 1 Kohlenhof Nürnberg Phase 2 Kohlenhof Nürnberg Phase 3

Entwicklungsphasen für das Konzept Nürnberger Empfang auf dem Planungsgebiet Kohlenhof/ Nürnberg.

Verfasser: Daniela Gurlt, Ingolf Reum, Anne Steinbach, Martin Stöcke, Cathleen Wentow
Fächerübergreifende Übung/ 3. Semester
Städtebauliches Konzept: "Nürnberger Empfang"
Matrikel 2004

Der Studiengang Master of Science in Urban Management ist akkreditiert durch Akkreditierung durch die RICS (Royal Institution of Chartered Surveyors) Akkreditierung durch die ZEvA - Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover