FRÜHERE STUDIENARBEITEN
BAHNBRACHE - NÜRNBERG
In ihrem zweiten Semester nahmen Studierende des Masterkurses Urban Management am ´aurelis award´ teil.
Das Projektteam erarbeitete das Konzept "Nürnberger Empfang" für das Planungsgebiet Kohlenhof/Nürnberg - eine ehemals bahngenutzte Fläche.
Die Verfasser erstellten im Rahmen ihrer Arbeit einen städtebaulichen Vertrag. Hierin wurden die Verantwortlichkeiten der Stadt und des Investors für die Entwicklung der Fläche geklärt.
Die Wirtschaftlichkeit des Projektes wiesen die Studenten über eine Standort- und Marktanalyse nach. Unter Berücksichtigung marktüblicher Werte für Mieten, Baukosten und Honorare wurde mittels Residualwertverfahren der maximal tragbare Wert des Grundstücks errechnet.
Der Vorschlag von Realisierungsphasen ließ eine schrittweise Entwicklung des Nürnberger Empfangs durch Teilinvestoren zu.
Entwicklungsphasen für das Konzept Nürnberger Empfang auf dem Planungsgebiet Kohlenhof/ Nürnberg.
Verfasser: Daniela Gurlt, Ingolf Reum, Anne Steinbach, Martin Stöcke, Cathleen Wentow
Fächerübergreifende Übung, 3. Semester
Städtebauliches Konzept: "Nürnberger Empfang"
Matrikel 2004
STAYBILITY WURZEN
Studierende des Masterstudiengangs nahmen an einem gemeinsamen Wettbewerb der Schader- Stiftung und des Werkbundes Baden-Württembergs teil unter dem Motto: Schrumpfen als Chance? Stadt und Gesellschaft im Wandel. Mit ihrer eingereichten Arbeit zählten sie zu den Preisträgern des Verfahrens.
Die Verfasser demonstrierten am Beispiel der Stadt Wurzen, dass der große Leerstand nicht nur als Problem, sondern auch als Potenzial gesehen werden kann. Dieses soll genutzt werden, um Jugendlichen eine Perspektive in ihrer Heimat aufzuzeigen.
Die Idee: Die Einrichtung einer Berufsausbildung an bedrohter Gründerzeitsubstanz für Jugendliche. Folgendes Szenario wurde dafür entwickelt:

1. Status quo
Das Gründerzeitviertel ist von Leerstand, Verfall und der Frustration seiner Bewohner geprägt. Wer kann, hat dass Viertel bereits verlassen.
2. Ausbildungsbeginn
Start des Pilotprojektes „Ausbildung in der Gründerzeit“. Betroffen sind zwölf leerstehende Objekte.
3. Halbzeit
Sanierte Fassaden zeugen davon, dass die Ausbildung in vollem Gange ist. Die Jugendlichen verfügen bereits über fundierte handwerkliche Fähigkeiten.
4. Einzug
Nach Abschluss der Pilotphase ziehen die ehemaligen Auszubildenden in ihr selbst saniertes Quartier zu den Nebenkosten ein.
5. Neue Existenz
Die guten und günstigen Wohnungen wurden zum Anreiz für die Jugendlichen, in Wurzen zu verbleiben und dort Familien und neue Existenzen zu gründen.
Verfasser: Iris Holland, Kai-Uwe Reitmann, Nicola Späth
Fächerübergreifende Übung, 2. Semester
Matrikel 2003



