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Namenforschung an der Universität Leipzig
Namenforschung hat eine lange Tradition an der Universität Leipzig. Seit 1909
werden hier interdisziplinär ausgerichtete Forschungsprojekte bearbeitet, Onomastik ist als Universitätsfach
etabliert. Zahlreiche Veröffentlichungen in Monographien, Sammelbänden sowie in- und ausländischen
Zeitschriften zeugen davon.
Zur Zeit wird in Münster, Göttingen und Leipzig unter Leitung von Prof. Dr.
Jürgen Udolph an einem
Vorhaben der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen gearbeitet:
In dem durch das Akademieprogramm finanzierten Projekt mit dem Titel
"Ortsnamen zwischen Rhein und Elbe - Onomastik im europäischen Raum"
werden die
Ortsnamen Westfalens, Niedersachsens, Bremens und Sachsen-Anhalts untersucht.
In der Abteilung "Namenforschung" am Institut für Slavistik werdenim Leipziger Universitätsverlag
jährlich die Zeitschrift
"Namenkundliche Informationen"
(hrsg. von Ernst Eichler, Karlheinz Hengst und Dietlind Krüger) und
die Buchreihe "Onomastica Lipsiensia" (hrsg. von Ernst Eichler, Karlheinz Hengst, Dietlind Krüger und Jürgen Udolph)
herausgebracht.
Im Rahmen von Praktika können interessierte StudentInnen Einblicke in die Redaktionstätigkeit
erhalten bzw. selbst durch Verfassen
von Rezensionen, Annotationen und Übersetzungen
wertvolle Erfahrungen in der wissenschaftlichen Arbeit erwerben.
Prof. Dr. Karlheinz Hengst:
"Namen: Erbe, Verpflichtung, Faszination.
Abriss zu Onymen in der Linguistik am Institut für Slavistik der Universität Leipzig"
(Vortragsmitschrift)
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