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Das Graduiertenzentrum Geistes- und Sozialwissenschaften bietet den Rahmen für die strukturierte und interdisziplinär ausgerichtete Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern aus allen an der Universität Leipzig vertretenen kultur-, staats-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Hinsichtlich der regionalwissenschaftlichen Kompetenz ist ein besonderes Kennzeichen des Graduiertenzentrums das breite Spektrum von Arbeiten zu den verschiedenen Teilen Europas, zu den beiden Amerikas, zu Afrika und Asien, das es erlaubt, komparatistische Untersuchungen und solche zur wachsenden Verflochtenheit im Zeitalter der Globalisierung auch tatsächlich empirisch zu fundieren. Die bisher gebildeten neun Klassen des Graduiertenzentrums wenden sich globalen und transnationalen Vernetzungen, der Untersuchung von Territorialitätsmustern und den daraus folgenden kulturellen Prozessen einschließlich ihrer sprachlichen Formung zu. Das Qualifizierungsprogramm unterstützt durch Forschungsseminare, Arbeitsgruppen, Doktorandenkolloquien und Workshops zu Schlüsselqualifikationen die Befähigung zur eigenständigen, innovativen Forschungstätigkeit. Weiterhin gehören jährlich stattfindende Sommerschulen und eine Klausurtagung im Winter zum Studienprogramm. Durch zahlreiche Kooperationsvereinbarungen und ein Gastwissenschaftlerprogramm ist das Graduiertenzentrum mit anderen international führenden Hochschulen und Forschungszentren verbunden. Derzeit werden im Graduiertenzentrum mehr als 170 Doktorandinnen und Doktoranden von mehr als 50 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern aus sechs Fakultäten der Universität Leipzig und mehreren außeruniversitären Forschungseinrichtungen betreut. Einen Überblick zu den Arbeitsergebnissen des Jahres 2010 finden Sie im Jahresbericht der Research Academy Leipzig. Direktor des Graduiertenzentrums: Prof. Dr. Matthias Middell Koordination: Dr. Martina Keilbach |