Name der Veranstaltung: Risiko Erde
02. bis 04. März 2009
„Vulnerabilität, Naturgefahren, integrierte Anpassungsstrategien“
Mutter Erde kann gedankenlos unwirtlich wirken. Alltägliche Umweltgefahren, aber auch regelmäßig wiederkehrende extreme Ereignisse wie Fluten, Regen, oder Wind beeinflussen unser Leben fundamental. Darauf heißt es sich vorzubereiten, so gut es geht, und dies lässt sich nur gemeinsam erreichen: durch interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Wissenschaften, aber auch zwischen Wissenschaft und Politik.
2009 ist das internationale Jahr des Planeten Erde; gleichzeitig feiert die Universität Leipzig ihr 600 jähriges Bestehen. Aus diesen Anlässen veranstaltet die Universität in Kooperation mit dem Deutschen Komitee für Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) eine wissenschaftliche Tagung mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Seminaren. Die dreitägige Konferenz vom 2.-4. März 2009 soll ExpertInnen aus den Natur- und Sozialwissenschaften zusammenbringen, um Fragen der Resilienz und Prävention von katastrophalen Schäden durch extreme Wetterereignisse gemeinsam zu diskutieren. Neben verschiedenen Sitzungen mit Vorträgen und Diskussionen sind drei Blöcke mit Seminaren geplant, die an der Schnittstelle von Forschung und Praxis angesiedelt sind. Dabei verbindet die Konferenz Perspektiven von verschiedenen Kontinenten: Nordamerika, Afrika und Europa. Im Mittelpunkt der Konferenz steht die Katastrophenprävention und –bewältigung. Das Zauberwort hier heißt Anpassung – an die Gegebenheiten und das zu Erwartende. Dabei gilt es zu erörtern, was a) zu erwarten ist, b) welche Strategien optimale Anpassung bedeuten und c) wie diese Strategien sich umsetzen lassen.





