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Pressemitteilung 316/2009 vom 17.11.2009

Bereich: Organisatorisches, Jubiläum 2009
Sachgebiet: fachübergreifend

Künstlermedaille zu Ehren der Universität

 

Die Universität Leipzig will zum 600. Gründungsjubiläum an ihre historische Prägetradition anknüpfen: Der Präsident der Sächsischen Numismatischen Gesellschaft, Dr. Rudolf Reimann, überreicht an diesem Donnerstag (19. November) dem Rektor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Franz Häuser, eine Gedenkmedaille, die eigens für das Jubiläum vom Dresdner Medaillenkünstler Peter Götz Güttler entworfen wurde.

Zur Übergabe der Medaille laden wir sie recht herzlich zu einem Foto- und Filmtermin ein:

Zeit: 19. November 2009, 11:30 Uhr
Ort: Rektoratsgebäude
Foyer 1. OG
Ritterstraße 26
04109 Leipzig


Die Sächsische Numismatische Gesellschaft, die die Tradition der sächsischen Medaillenprägung fördern will, legt an diesem Tag eine Künstlermedaille vor, die sich würdig unter die besten der früheren Prägungen einreiht. Dr. Rudolf Reimann wird neben der zum Verkauf stehenden Silber- und Kaiserzinnmedaille auch eine goldene Münze präsentieren.

Die Bildseite ist in drei Ebenen aufgeteilt und zeigt die Geschichte der Universität anhand von zeittypischen Bauwerken: Das Thomaskloster eröffnet als erstes Domizil die Reihe. Das 1909 bestehende Ensemble am Augustusplatz aus Hauptgebäude und Universitätskirche in der Gestaltung von Arwed Roßbach, behauptet sich gegen das Hochhaus aus den 1970er Jahren. Für Gegenwart und Zukunft steht die von van Egeraat entworfene neue Fassadenfront. Über allem steht ein Doppelporträt der Markgrafenbrüder, die erstmals korrekt als Stifter genannt werden, während bisher immer nur Friedrich diese Ehre widerfuhr. Das alte Siegel der Universität und das moderne Stadtwappen deuten die Kontinuität der Universitätsgeschichte an. Auf der Schriftseite findet sich der Ausgabeanlass. Die mittlere Null der Zahl 600 wird durch die Jubiläumsmarke ausgefüllt. Das darunter liegende Kürzel "SNG" steht für die Sächsische Numismatische Gesellschaft als Herausgeber.

Schon in der Vergangenheit wurden runde Gründungsjubiläen von den Landesherren und der Stadt gewürdigt. Die Ehrung durch die Prägung von Medaillen hat seit August dem Starken Tradition. An amtlichen und privaten Prägungen aus dem Jahr 1709 sind beispielsweise 20 verschiedene Typen bekannt. Zur Zeit der napoleonischen Kriege fiel das Jubiläum im Jahre 1809 naturgemäß bescheidener aus. Zum Jubiläumsjahr 1909 erschienen neben einigen Medaillen auch zwei Gedenkmünzen zu zwei und fünf Mark. Auch das 575. Gründungsjubiläum der Alma mater Lipsiensis wurde 1984 durch eine Medaillenausgabe gewürdigt.

Es sind Versionen in Feingold (auf Bestellung), in Feinsilber und in Kaiserzinn vorgesehen. Die Medaillen werden ab dem 20. November in der Leipziger Münzhandlung Höhn, Nikolaistraße 25, verkauft.

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letzte Änderung: 23.06.2017 

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